Inside Versus Outside English textversion still under construction – Innen versus Aussen Innen und Aussen, Oben und nten gegen ineinander über

Die Wahrheit liegt zwar zwischen den Extremen aber nicht in der(en) Mitte!

Der Gegensatz – und nicht etwa der hier unbestrittene Unterschied - zwischen äusserlich und innerlich, zwischen fremd bzw. vertraut und selbst bzw. eigen (gar ‚barbarisch‘ und ‚kultiviert‘?) dürfte weniger wesentlich, insbesondere aber weniger scharf, dichotom, eindeutig und endgültig sein, als er vorwiegend von Strömungen der ‚abendländischen Philosophie propagiert und in der Folge lebenspraktisch durchaus manifestiert worden ist. Dies trifft übrigens auch, und nicht zuletzt, auf die so gerne überzogene – damit nur allzu nahe verwandte – (Un-)Gleichheitsproblematik Un-Gleichheit - un-equality, die Widersprüchlichkeit (genauer das ‚komplementäre Paradoxon‘) von Individualität (des Einzelwesens) und Uniformitäten (des Bezugs-Gruppeneinflusses), eben (dem Paradigma) des vorgeblichen Vorrangs des Allgemeinen vor dem besonderen, zu.

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Was, respektive wann ist denn überhaupt etwas einheitlich, oder mit dem eben gerade gleichbedeutenden ‚Fremdwort‘ dafür: uniform? - Etwa ‚wenn‘ alles Hosen trägt? Oder erst falls diese denselben Marken-Hersteller (das gleiche ‚Label‘) haben? Oder müssen alle aus demselben Stoff, in der selben Farbe und/oder nach demselben ‚Schnitt‘ geformt sein? Reicht es aus, falls über 90 % der Kundinnen und Kunden sowie das gesamte Verkauspersonal eines Supermarktes (wie an einem willkürlich gewählten Stichprobentag) Jeans trägt?

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Oder vielleicht doch erst falls es sich um die Dienstbekleidung beispielsweise einer Fluggesellschaft bzw. ‚erst‘ jene einer Polizeieinheit – etwa auch diejenige von beiderlei Mechanikerinnen? – respektive, um etwas z. B. angefangen von den Ausgehuniformen bis zu den Kampfanzügen, von Streitkräften handelt?



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Wobei ja zu den in den letztgenannten – vielleicht in einem engeren bzw. juristischen Sinne uniformierten - Fällen vorgeschriebenen Kleidungsstücken bekanntlich gerade nicht ausschliesslich Hosen sondern neben Overalls, Hemden, Schuhen, Helmen, Blusen und allerlei anderem auch gerade jene für Frauen und Männer (jedenfalls im abendländischen Sprach- bzw. Kulturraum)

so inzwischen recht verschiedenen (nämlich hier als Bein- und da hauptsächlich als Oberkörperbekleidung gestaltet wordenen und verwendeten) Röcke‘ gehören. Zu denen es, immerhin für uniformierte Frauen (und selbst

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da nur manchmal) eine 'wahlfreie' Alternative, oder aber eben eine ‚befehlbare‘ Damen(uniform)hose (respektive, mehr oder weniger ansehliche, Misch- und Umkehrformen) gibt. - Doch selbst trotz solcher Ungleichheit(spotenziale) lässt sich ja zumindest hier (jedenfalls äussere) Uniformität, selbst und gerade über Geschlechterunterschiede hinweg, kaum ernsthaft bestreiten.

 


Aber handelt es sich bei derartigen Vereinheitlichungen – selbst respektive gerade zwischen Mann und Frau - tatsächlich auch um, gar ‚verinnerlichte, Gleichheit‘ - oder etwa um 'rein' äusserliche Anpassung? Was an ziemlich einheitlichem Aussehen und/oder Verhalten (bzw. Benehmen) ist (gar sozusagen ‚blosse‘) Fassade und was innerliche (gar sog. ‚echte‘) Überzeugung? Ferner ist ohnehin keineswegs von Anfang an klar, wofür welches davon (innere Überzeugung versus äussere Anpassung)

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allein erforderlich ist bzw. ausreicht oder eben gerade nicht genügt? Wozu also beides (in welchem konkreten Mischungsverhältnis dann auch immer – wenigstens angeblich) erforderlich – und schon gar nicht, welches davon wertvoller ist. Hier soll weder die enorm wichtige Arbeit etwa von Architektinnen und Kosmetikern (an Fassaden) diffamiert, noch der pädagogische bzw. andragogische Nutzen des Ein-Übens bestritten werden. Auch die Wirkungsmacht und Durchhaltekraft intrinsischer (respektive dafür gehaltener bzw. wie auch immer dazu gewordener) Motivation sollte keineswegs in Abrede gestellt sein.

 

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Nicht nur Kundschafter und Kundschafterinnen tun schliesslich ebenso gut daran sich äusserlich anzupassen, wie daran, sich Klarheit über ihre (ferner ja durchaus vielfältig konfliktträchtigen) inneren Überzeugungen und Loyalitäten zu verschaffen. Jedes Interaktionsverhalten erfordert nämlich den Einsatz jener Zeichen, Gesten, Worte etc., die das jeweilige Gegenüber (wenigstens) verstehen kann, damit ein (und sei es ein noch so rudimentäres bzw. feindlich) Kontaktaufnehmen (oder gar Zwiegespräch) überhaupt erst möglich ist. - Wer dies bei allen Beteiligten (wenigstens) Menschen für bereits naturgegeben als übereinstimmend ansehen sollte, der möge sich vergegenwärtigen wie widersprüchlich schon ein Schütteln des Kopfes (bzw. ein Nicken) nördlich und südlich des europäischen Alpenhauptkamms verstanden wird (vgl. auch darüber hinaus P. Watzlawick, 1995) oder wie verschieden der selbe beispielsweise ‚englische‘ Ausdruck (exemplarisch ‚pants‘, ‚jumper‘ etc.) in Grossbritannien und in den Vereinigten Staaten von Amerika oder Kanada, Australien etc. verstanden wird – von den immanenten Verständigungs-Schwierigkeit gerade zwischen den Geschlechtern (auf generativer wie Gender-Ebene), von der Übersetzungsnotwendigkeit zwischen verbalen Sprachen (hier inklusive jener der formalen Logiken) oder gar von der (wenigstens begrenzt möglichen) Verständigung mit Tieren, ganz zu schweigen. - Selbst die Befriedigung eines der vielleicht universellsten Bedürfnisse des Menschen, dem nach der für selbstverständlich gehaltenen (wenigstens allgemein-öffentlicher) Nicht-Nacktheit, variiert bekanntlich: Von der ‚vollständigen‘ Verhüllung einer muslimischen Araberin in der Burka (dem ‚gossen Tschador‘) bis zur ‚alleinigen‘ Penishülle eines animistischen bzw. indianen ‚Buschmannes‘ in den Tiefen des Regenwaldes. Wobei letzterer durch den Verlust diese höchstens scheinbar unbedeutend kleinen (‚letzten‘) Teiles (vielleicht für manche zunächst überraschenderweise) ebenso sehr entblösst wird, wie erstere bereits durch die Abnahme des kleinen ‚obersten‘ (von zahlreichen, grossen) Schleiers, der allein ihre Augen bedeckte. Und zwar keineswegs, oder wenigstens nicht primär, in den Augen eines westlichen Beobachters bzw. einer abendländischen ‚Experimentatorin‘ die hier grösste Unterschiede ausmachen mögen; sondern vielmehr hauptsächlich in den 'Augen' ihrer traditionellen, lokalen bzw. kulturellen Umgebung (insbesondere in den Primärgruppen), aber eben – gar nicht so selten – auch in den ‚ureigensten‘ (qualialen) Ansichten und Empfindungen der beiden ‚Betroffenen‘ selbst. (Womit keineswegs bestritten werden soll, dass hier [ähnlich wie derzeit in weiten Teilen der – gar 'globalisierten' - Welt] die, d.h. wenigstens die darüber reflektierende, Frau über deutlichere Variationsmöglichkeiten zu verfügen scheint [um sich zu ‚befreien‘ und/oder die Empörungsintensität zu nuancieren]. - ‚Er‘ muss deswegen aber noch nicht über weniger Optionen verfügen, sie bedürfen aber zumindest der genaueren Beobachtung.) Überall herrscht, anscheinend selbst und gerade bei durchaus – etwa durch das Aufeinanderprallen der beiden angedeuteten Extremfälle ausgelössten - feindseligen Absichten, ein massiver Druck sich dem Gegenüber verständlich zu machen, ja sich ihm bzw. ihr dazu sogar mindestens insoweit anzupassen, wie dies interaktions-notwendig erscheint (sozusagen: ‚den Griechen ein Grieche, den Römern ein Römer, den Juden ein Jude‘ und so weiter zu sein; vgl. Apostel Paulus – Gesandter Scha-ul). - Ein Angleichungsbedürfnis, das anscheinend häufig, und nicht zuletzt ausgerechnet in Konfliksituationen (wo bekanntlich Verschiedenheit dominieren soll) zu ‚gross-mächtig‘ und selbstverständlich zu sein droht, um überhaupt (und gleich gar als solches) reflektiert zu werden.

Auch lässt sich kaum bestreiten, dass, insbesondere eingeübtes, (sei es nun ‚erzwungenes‘ oder ‚freiwilliges‘) faktisches, äusseres Verhalten nicht nur auf Beobachter, sondern auch auf die es zeigende Person zurück wirkt. Und sei es 'nur' als eben etwas selbstverständlich gewordenes, wie: Auf einer bestimmten Strassenseite zu fahren; zu essen, zu trinken und zu atmen; auf eine Art und Weise zu sprechen; (beinahe immer) alles schwarz oder weiss zu sehen bzw. tatsächlich oder scheinbar immer (wieder) nur ‚Glück‘ respektive ‚Pech‘ zu haben; sich an Sitten, Bräuche und Gesetze zu halten, also etwa niemanden umzubringen - respektive eben im Gegenteil etwa alles (auch noch mit mit Gewalt) durchzusetzen. Wer sich - warum auch immer - an etwas gewöhnt hat vermag wohl den Aufwand zu erahnen, den es (schon oder gerade bei sich selbst) bedeuten kann eine solche (scheinbare) Selbstverständlichkeit (vgl. das komplementäre Paradoxon von Sein und Werden) wieder zu ändern. Und vielleicht sogar noch deutlicher, lässt sich zeigen, dass nicht nur ‚Menschen Kleider machen‘, sonder dass auch (insbesondere) ‚Uniformen (und seien es auch ‚nur‘ Jeans, selbst noch als Damenbluse bzw. -hemd zurechtgeschneiderte) Leute machen‘. Vom, (keineswegs rein deutschen) Militarismus bis hin zur – ebenso lobens- wie kritisierenswerten – ‚Corporate Identity‘ etwa einer Firma, Schule oder Klicke, für die bekanntlich die äusserlichen Zeichen gar nicht (jedenfalls nicht aktuell bzw. nicht alle) erforderlich und keineswegs allein hinreichend sind.

Auch die (jedenfalls) scheinbar so freie und individuelle Herausbildung und Exekution des eigenen Geschmacks erweist sich spätestens im sozialen Zusammenhang – und wo ist dieser, einsame Inseln inklusive, jemals überhaupt nicht gegeben? - keineswegs als beliebig oder willkürlich. Die selbst bei uniformiertem Militär legitime Notwendigkeit sich, sogar bzw. dort wenigstens noch äusserlich, voneinander zu unterscheiden unterliegt keineswegs nur praktischen Restriktionen. Unterschiedliche Körpergrössen lassen sich durch Auswahlkriterien der Musterung, Einlagen, Hutpolster etc. minimieren. - Vergl. vom sogenannten Gardemass etwa der ‚langen Kerls‘, Friederichs des Grossen bis zur zulässigen (möglichen) Höchstgrösse für Panzer- bzw. U-Bootbesatzungen und selbst die Einheits-Perücken mancher Tanzgruppen. Die Gesichtsformen und -ausprägungen allenfalls noch durch Klonen und spätestens Gesässe sind kaum zureichend in akkurate Bügelfalten zu legen – und wiesen selbst dann noch divergierende Grössen und Pikmentierungen auf. Beachtenswert ... wenig erstaunliche Unterschied Frauen Männer immerhin in der Haartracht bis Friederich Rex und anderen Perückenvorgaben. Im islamischen Kulturraum Varianten von der Iranisch wie Royal Arabien (Schador) bis Lybiens (Hosen) Soldatinnen..

 Schoolgirls curtsieing to mainpage - Knicksende Schulmädchen zur Hauptseite

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Illusion und Realität der selbständigen eigenen Überzeugung, welche bekanntlich alles andere als unbeeinflusst zustande kommen muss. Zum Problemkomplex der Einheitlichkeit und Vereinheitlichung gehört ferner, dass sie helfen können, ja erforderlich sind (alle Menschen sind gleich – viel wert). Sie können aber schnell überzogen werden. - ‚Mehr- des-Selben‘ (hier reine/heilige Angleichung) löst heute kaum (mehr?) eine der Fragen, die früher einmal damit (also durch Vereinheitlichung) gehandhabt wurden, vielmehr verschärft sich das Problem sogar gerade dadurch. So hat etwa die Massenproduktion nicht nur ökologische Nachteile und selbst ‚Massenheere‘ beginnen sich zunehmend in vergleichsweise kleine, hochdifferenzierte Spezialeinheiten ‚aufzulösen‘.

 


Das unvermeidliche und bekanntlich Komplexität reduzierende Denken in Kategorien und Systemen erfordert mit wehementer Notwendigkeit Grenzen und bzw. oder ‚Territorien‘ – es ist nämlich keineswegs von vorne herein immer alles ‚ein(s) und dasselbe‘. Nur eines mag zurecht diesen Anspruch erheben wirklich eins (und dies auch noch mit sich selbst) zu sein nämlich die – dazu dann notwendigerweise nur eine (und falls auch noch mit Vollkommenheitsanspruch, sich selbst beschränkende) - absolute Gottheit. Daher aber kann sonst nichts mehr wirklich absolut sein (dies währe Polytheismus also Viel-Gotterei – wobei Vielgötterei faktisch keineswegs ausgeschlossen [höchstens nicht zu empfehlen] und übrigens nochmal eine etwas andere Nuance ist).

Die Grenzen des menschlichen Körpers angefangen von seiner (Unter-, Ober-, Mittel-, Zwischen-?) Haut oder Kleidungs-(bzw. Fortbewegungsmittel-)oberfläche bis zur Reichweite seiner Hand Weltraumannimation - spaceannimation; images by courtesy of NASA (welche immerhin schon Teile des Mondes berührt und Menschen jenseits des unmittelbaren eigenen Wahrnehmungshorizonts zu töten vermocht hat), erscheinen hier noch vergleichsweise offensichtlich und eindeutig. Klarer bzw. zwingender (und möglicherweise beständiger) jedenfalls als etwa die Grenze (und insbesondere deren Breite) zwischen Europa und Asien bereits im Ural und gleich gar oberhalb bzw. unterhalb davon (wo auch immer das – hier bei einem Gebirgszug – dann auch faktisch oder auch nur auf der, ja nur inzwischen üblicher- und nicht notwendigerweise, genordeten Karte sein mag). Karte - map -> weiter zum Projekt Terra Staatsgrenzen die ja keineswegs immer (ihrerseits durchaus wandelbaren) geographischen Besonder- bzw. Gegebenheiten zu folgen pflegen und nicht immer einseitig bestimmt werden weisen zwar Abschnittweise (teils mehr oder weniger) gewaltige Markierungen und/oder Hindernisse auf, doch suggeriern gerade diese eine nur scheinbare Offensichtlichkeit und Beständigkeit, die es keineswegs überall und/oder dauerhaft gibt (häufig gilt eher im Gegenteil: je strittiger und labieler ein Grenzverlauf ist, desto mazialischer wird er befestigt und desto aufwendiger bzw. strenger bewacht). Vielleich noch deutlicher wird das Phänomen am Übergang von Land und Wasser der einem (nahezu) ständigen und keineswegs immer und überall nur zyklischen Wandel unterworfen ist – von der Problematik der Grenzziehung und gar -markierung auf dem Wasser selbst der Abgrenzung ganzer Ozeane untereinander erst gar nicht zu reden .Karte - map -> weiter zum Projekt Terra

Zwar lässt sich etwa individuell, für eine Ein- bzw. eine endliche Vielzahl von Menschen manches davon sogar (jedenfalls für begrenze Zeiträume) intersubjektiv reproduzierbar messen. Und das sogar an für ‚absolut‘ erklären Massstäben, die dies zwar bekanntlich nicht wirklich (aber immerhin im arithmetischen und wenigstens derzeit sogar im physikalischen Sinne) sein - dafür jedoch mit (meist und/oder zumindest dafür) hinreichender Genauigkeit bisher immer wieder abgeleitet und hergestellt werden – können. Nur hilft dies spätestens bei Problemen der Interaktion bzw. Wechselseitigkeit (zwischen System und Umwelt, aber auch zwischen Systemen, die ja definitionsgemäss füreinander ohnehin ‚Umwelt‘ sein sollen, wie für Menschen bzw. Lebewesen und/oder soziale Figurationen untereinander) nicht wesentlich weiter. Zwar lässt sich (meist sogar recht eindeutig) bestimmen wann bzw. wo die Individualdistanz verletzt wurde (und erkennen, dass dies jeweils sowohl von individuellen als auch situativen und kulturellen Faktoren abhängig ist, die teils stärker und teils weniger stark variieren), in wessen Körper und vielleicht sogar wie tief ein Pfeil steckt und auf wessen Grundstück der Fussball bzw. der Goldbarren, die Ölquelle zu liegen (oder finden) kam. Von welcher bzw. welchen der – zur Vereinfachung hier auf nur zwei reduzierbaren – Seiten dies aber veranlasst, nicht verhindert, bemerkt oder was auch immer, wurde ist messtechnisch schon kaum noch zu verifizieren. Es verstehe sich ferner
‚von selbst‘, dass man sich selbst einen Pfeil beizubringen vermag, und dies kann unter Umständen, nicht nur Gerichtsmediziener, lange Zeit beschäftigen. Vermutlich dürften auch Fussbälle mehr Arbeitsstunden von Volljuristen gefüllt haben als Goldbarren. - Obwohl vielleicht die Besitzverhältnisse bei ersteren - hinsichtlich der relativen wie der absoluten Zahl der Fälle - weniger strittig gestellt werden mögen als bei letzten. Auch mag eine Viedeoaufzeichnung offenbaren ob beide Partner aufeinander zugegangen, ob sie sich vorgedrängt, ob sie Begrüssungs-Berührungen ausgetauscht, ob einer (oder alle) zurückgewichen ist, vielleicht sogar ober er (bzw. vielmehr und vielleicht allzuhäufig sie) eher zurückgedrängt worden ist oder eben die Aufrechterhaltung seiner Individualdistanz dem territorialen Beharrungsbedürfnis überordnete (vorzog). Und ob er bzw. sie dann nicht doch gedrängt wurde oder sich dränen liess – wer vermag so etwas tatsächlich (immer fehlerfrei) zu entscheiden?

Das beste daran mag vielleicht sein, dass dies - verglichen mit der Häufigkeit ständiger Interaktionen und deren Vielfalt - nur sehr selten von Dritten entschieden werden muss, und dass der bzw. die beteiligten Interaktionspartner sich ohnehin kaum über seine eigene für ihn oder sie subjektiv (qualial) richtig erscheinende Situationsempfindung und -interpretation hinaus bewegen muss. Ausser eben, jedenfalls vielleicht in zumindest seinerseits und so nicht beabsichtigten Konfliksituationen. Wo bekanntlich meist noch schwerer zu entscheiden ist, was, wann von wem ausging, während die Beteiligten eher noch fester (und dies nicht nicht einmal grundlos) davon überzeugt sind, ausgerechnet dies ganz besonder gut und genau zu wissen. Auch unter Akzeptanz des Kausalitätsprinzips – hier also, der Annahme, dass die Ursache zeitlich vor ihrer Wirkung liegen müsse – lässt sich der (auch der frustrierten, Du-bist-)Schuld-Ball nahezu beliebig hin und her ‚geben‘. Was einen oder beide veranlasst, aufzuhören, weiter zu machen und/oder gar noch zu eskalieren ist ebenso ein komplexes Bündel von Gegebenheiten und Entwicklungen, die dabei auch noch unterschiedliches Gewicht haben dürften: Nachlassende Kraft, verrauchender Zorn, mangelnde Zeit, drohende bzw. erwünschte Eingriffe Dritter bzw. sich wandelnder Umstände, sich einstellender Erfolg (bzw. Misserfolg) respektive, das was man dafür hält und was der neuen bzw. erneuerten Einsicht(en) auch immer mehr sein mögen. Insoweit und insofern sieht auch der totgeschlagene Bruder (sogenannte ‚Mit-‘ oder vielleicht wenigstens ‚Neben-‘ und nicht allein ‚Untermensch‘) ein,Kain erschlägt Abel - Atrium-Mosaik der San Marco Basilika zu Venedig -> weiter zu userer Sonderseite dass er nun jedenfalls seiner intendierten physischen Reaktionsmöglichkeiten weitgehendst beraubt ist. Während der Totschläger nicht der erste währe der behauptet, vom anderen zu seiner Tat gezwungen worden zu sein, und dabei bzw. damit auch noch rechthaben kann, aber eben keineswegs immer oder auch nur häufiger rechthaben muss. Eines aber muss er allemal, nämlich mit seiner Tat fertig werden und dabei kann es ebenso helfen wie belasten ihre Ursache(n) nicht allein bei sich selbst zu suchen. Vielleicht zeigen recht seltene Extrembeispiele, dass man auch dann noch ‚selbst‘ handelt und sich vor allem (mit)verantwortlich fühlt wenn man durch restriktive Gewalt (der man ich im entscheidenden Augenblick nicht – auch nicht durch eigenes Sterben - entziehen konnte) zu etwas gezwungen wurde, das man gar nicht bzw. keinesfalls tun wollte. Dabei scheint dann die ganze Motivation (die Ursache) beinahe nur von aussen zu kommen – ausser meiner eigenen Existenz (die in solchen Fällen dann bekanntlich auch prompt zum Selbstvorwurf zu werden droht) und damit meiner Eignung zum Gegenstand oder Werkzeug restriktiver Gewalt gemacht werden zu können, habe ich nichts (freiwillig) dazu beigetragen.

Aber auch wo mein Gegenüber seinen Irrtum – und sei es ein tatsächlicher (falls ich also recht hatte bzw. bekäme) – einsieht, sich mehr oder weniger artig entschuldigt (oder auch nicht) und unabhängig davon ob ich ihm mehr oder weniger verzeihe, werde ich an seiner (richtigen wie an seiner falschen) Einsicht – in Interaktion-Situationen mit ihm - doch wohl nicht völlig unbeteiligt gewesen sein – und sei es ‚nur‘ durch meine Existenz, meine Haltung, gar meine vielleicht noch nicht einmal explizit geäusserte (und noch nicht einmal notwendigerweise tatsächlich gehabte) andere Meinung (vgl. Spiegel-Problematik und -funktion). Insofern ist immer ein (und sei es ein ‚kümmerlicher‘) Rest von Fremdmotivation und nahezu immer ein meist sogar überwiegender Anteil an Selbstmotivation (eigenem Entschluss, nicht allein aber eben auch aufgrund gegebener oder erwarteter Rahmen- bzw. Umweltbedingungen, Erfahrungen, Einschätzungen, Wünsche, Vorstellungen, Empfindungen etc. pp.) gegeben.

 

 

 

 

 

 

Ÿ 5 innen-außen Ebenen bezüglich des Erkennens von Norbert Bischof

des Begriffspaars aussen und innen: 'Erkenntnistheoretische Grundlagen der Wahrnehmungspsychologie'

im Bewusstsein - außer dem Bewusstsein

ich - nicht ich

im Organismus - Außenwelt 

körperlich - seelisch

physisch - psychisch

phänomenal - transpänomenal





Die griechischer Akropolis Athen Dialektik so wichtige Trennung in innen und aussen, eigen und fremd, Geist und Materuie, kann sich in wechselseitig interaktiven Zusammenhängen – auch bei ausdrücklicher Anerkennung des Unterschiedes zwischen ‚mein‘ und ‚dein‘ (‚Eigentumsgarantie‘ und ‚Individualität‘) – als unzureichend, wo nicht sogar irreführend erweisen. Es handelt sich bei beidem eben eher um Pole (Extrempunkte) eines und desselben Kontinuums, als um trennbare und tatsächlich getrennte Dichotomien. (Vgl. ferner MMP Problemdimensionen.)

 

The Girl's curtsy Mädchenknicks - sorry, in Arbeitgirls are so sorry Girl's curtsy Mädchenknicks - sorry, in Arbeit Madame or Sir,Girl's curtsy Mädchenknicks - sorry, in Arbeit but the Englisch page is not under serious construction yet.

Und bzw. denn spätestens (doch nicht allein) was die Sphäre persönlicher Beziehungen angeht erweisen sich Aussen – von der Umgebung (des Hoffnungsberges) her gesehen -'Abwicklung' des Hochschlosses von aussen, der umgebenden Landschaft, her gesehen. ind Innen – vom diskontinuierlichen Wechselbeziehungshof her -

'Abwiklung' des Hockschlosses von innen, de, Burghof , her gesehenein und des selben Hochschlosses auch als recht äußerliche Angelegenheiten.

 



Gesten – gesturs

Modi - modes

curtsieing couple - anni

Lady's hat: «As Time Goes By» Historische Entwicklungen
Zeiten - time(s)

Kulturräumlicher Zugang - cultural approach
Orte - places

Bekleiden - clothing
Kleidung - clothes

zur lokalen Suchmaschine und häufigeren FragenFAQs

Maind-maps - Gedanken-'Karten'
Mind-MAPs

Demotivation

Bücherberg (mountain of books) weiter zu Litaratur u.a.
Quellen – reference-notes in German



 

Weltraumansicht motiert -> Projekt Terra

'Back' to project: Terra (sorry still in German)
Zum Projekt: 'Weltübersicht'

WAW ...  six schoolgirls are curtsieing to mainpage of gestures - ... und sechs knicksende Schulmädchen führen zur Hauptseite der Gesten 
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