Nachstehende unvollständige knicksendes Paar -> zur Hauptseite des Projekts 'courtesy'-Merkzettel - auf dem $ vom Donnerstag, 30. Mai 2013 - befinden sich formell 'nur' aus 'technischen' Gründen überhaupt an dieser 'Stelle'. Ihre unzureichende Veröffentlichung erfolgte also 'versehentlich' und es gilt der Grundsatz (die Devise, der Wahl- wie Leitspruch) of the Most Noble Order of the Garter (des 'Hochedlen Orden vom Hosenbande') auf dem Strumpfband - 'selbstverständlich' jenem (wo und wann auch immer getragenen) der Damen - : «Honi soit qui mal y pense»

Sollten Sie hier also je dennoch weiterlesen, könnten Sie vielleicht wenigstens dies gnädig bedenken. - Allein an seiner Narretei, lässt sich nicht jeder Mensch hindern - Wir wissen, aus Erfahrung, auch Fremdmotivation vermag zu scheitern.

Ordensband 'of the Garter' -> mehr dazu


sorry - in Arbeit

Unterwerfung

Unterwerfung zu fordern ist anscheinend ein wenigstens vorgebliches Erfordernis der/von Führung (welche ja, in einem gewissen Mindestmass, der Gefolgschaft bedürfe, um überhaupt - immerhin auch - zielgerichtet wirksam werden zu können). Dabei sollte nicht unbedingt sofort an die auffälligen 'grossen' Themen, sondern ruhig auch an die unauffälligeren sozio-kulturellen 'Selbstverständlichkeiten' gedacht werden - wie etwa dem Phänomen von Sprachkonventionen oder dem sich (keinesegs ganz willkürlich) zu bekleiden etc.. Mit (solchen) äusseren bzw. symbolischen Gesten der Unterwerfung zufrieden zu sein - gar weitgehend auf inhaltliche (und gleich gar sogenannte 'innere', also 'aus eigener Überzeugung anstatt aus tatsächlicher Notwendigkeit bzw. aufgrund von Überredung' geleistete) Gefolgschaft zu verzichten mag durchaus rational, kann sehr bequem und nicht zuletzt durch die Omnipräsenz der so vielfältigen Widerstandsmöglichkeiten motiviert, sein. Die Option und Gefahr, die Höflichkeitsgeste sowie deren Unterbleiben - sei es nun dem/den anderen Menschen respektive der Menschenheit, der jeweiligen Person bzw. Gruppe und/oder dem Amt (Institiutions-Symbol etc.pp.) gegenüber - für oder als die gewollte/gemeinte Tat anzusehen (sie mit dem 'vollen/umfassenden Gehorsam' gleichzusetzen) ist gerade angesichts der (zumindest möglichen) Zusammenhänge zwischen kommunikativer Interaktion (verbaler wie nonverbaler Art) und der (wann und wie auch immer) 'auf sie folgenden' Handlungs- bzw. Verhaltensweisen, naheliegend.

(Widerspruch darf nur / höchstens innerlich, unartikuliert fortbestehen. Zumindest falls er bekannt wurde bedarf er sogar, wenigstens angeblich, oft des Ablasses respektive der Vergebung seitens Mächtiger oder aber günstigerenfalls deren, wenigstens nachträglicher, Hinnahme bzw. Anerkennung.)

Die dialogischen Variante (der sog. kooperativen Beziehung zwischen Geführten und Führenden)

  • scheint unabhängig vom Problem unvollständiger Information trotz vollkommen erscheinendem Überblick (der Allwissenheitsfrage) zu bestehen (vgl. unten).

  • Sie erfordert zwingend das Nein-Sagen (den Widerspruch) des / der Geführten gerade dem Höchsten gegenüber (vgl. dazu auch die flachere Hierarchie, die eben auch solches bei und mittels möglichst direkter Interaktion ermöglichen soll). Dies ist weder da gewährleistet wo (aus welchen, selbst guten, Gründen auch immer) ständig nur zugestimmt wird, noch da, wo nur um des Widerspruchs willen widersprochen wird.

  • Wirklicher Dialog (der eben keineswegs bzw. immer und gleich gar keine vorbehaltlose Zustimmung ist) erhöht / verehrlicht den Respekt (auch indem das Gegenüber allerdings wechselseitig ernst genommen wird) statt ihn zu senken (eben gerade ohne Vertrauen blind zu machen, wie es sogenannte 'Führer' einfordern und übereifrige Prediger für gottwohlgefällig halten).

  • Genügt (gleich gar politisch, also bei einer Vielzahl Betroffener) aber nur wo Entscheidungen verbindlich getroffen und auch durchgesetzt werden. (Auch und gerade gegen [jedenfalls teils] sogar [dauerhaft] fortbestehendes Widerstreben). Unterwerfung ist insoweit unvermeidlich (Herrschaftslosigkeit - vgl. Lord Ralf - eine gar ebenso trügerische Illusion wie die Idee von der Einsicht in - auch noch angeblich wie tatsächlich höhere - Notwendigkeiten [wenigstens] bei vollständiger Information) wie Verbindlichkeit nötig ist. - Die Missbrauchs-Möglichkeiten, die höhere bzw. Multi-Dimensionalitäten (unter 'Flachländern') eröffnen werden davon immerhin begrenzt, und zwar ohne deswegen die Existenz- oder auch nur die tatsächliche Zugangsmöglichkeit zu (auch ungeheuerlich) anderen Dimensionen zu berührern.

Gott - jedenfalls der Gott Israels, bekanntlich mit Einzigheits-Anspruch - 'antwortet' (i.e.S.) nicht auf (unsere) Fragen und (keineswegs verwerflichen vgl. Bereschit, wissenschaftlichen) Problemstellungen - er reagiert vielmehr (jedenfalls manchmal bzw. wo es ernst gemeint ist oder tatsächlich gilt) mit seiner persönlichen 'Selbstoffenbarung' (vgl. Ijob - Hiob 42,5f.). Die allerdings nicht und gleich gar nicht immer allen unseren Wahrnehmungs- und Erkenntnismöglichkeiten gleich gut zugänglich ist. Wobei die verschriftlichte Tora, sowie bereits gemachte Erfahrung(en) immerhin eine gewisse Hilfe zu sein vermögen (auch ohne notwendige Voraussetzung sein zu müssen) und die (im Übrigen keineswegs unverständliche, Komplexität [zu] erheblich reduzierende) atheistische Vorentscheidung ist keine Garantie dafür derartiges (gar Begegnung mit dem Ungeheuer der Anderheit) vermeiden zu können.

Gedanke: Neben, vor und hinter (sachlichem) Überzeugen (etwa anhand gemachter bzw. vermittelter Erfahrung mit Empirie) muss daher auch Überredet werden.(Ihm, meinem Gegenüber zu liebe - unserer Beziehung wegen - weil ich ein mir hinreichend erscheinendes Äquivalent erhalte[n kann] etc. vgl. auch Modi). Daran ist nichts Illegitimes (aber viel Missbrauchbares bzw. Risiko) und jene häufigen Fälle in denen Konsens scheinbar allein durch sachliche Einsicht zustande kommt sind zwar der vielleicht unauffälligst aber wohl zumindest quantitativ wichtigste Beleg. Da hier die (und seien es auch 'nur' impliziten) Bitten bzw. Aufforderungen respektive Zwänge zum Zuhören, Nachdenken etc. pp. - auch und gerade in der Auseinandersetzung mit sich selbst - erfolgreich waren (die Motivation also nicht gescheitert ist). Auch sind es ja keineswegs die Tatsachen, die einen zu etwas zwingen, sondern allenfalls deren - und seien es auch 'nur' möglicherweise - eintretenden Folgen (welche bekanntlich im endlosen Regress ebenfalls wieder mit dem Begriff 'Tatsache' etikettiert werden dürfen und bereits als Erwartungen unsere Ansicht von Wirklichkeit konstituierend beeinflussen).

Vollständige Information (ob nun utopischerweise «tatsächlich gegeben» oder realistischerweise «nur postuliert») löst das Problem nicht, sie schlösse nur das System ab. Unterwirft sich also nicht, liefert sich nicht selbst aus (was ja gerade noch nicht einmal bedingungslos zu geschehen hätte) sondern erschafft sich (und ggf. auch anderen) eine allzumeist sogar recht zuverlässige Illusion von Sicherheit. Eine Geborgenheit in der Gemeinschaft (vielleicht sogar tatsächlich, wenigstens aber zumeist vorgeblich zusammen mit bzw. durch Gott und insbesondere mit bzw. in der Eigen- und/oder Bezugsgruppe) aus der bequemer Weise (und immerhin scheinbar bzw. in kurzfristiger Ökonomie) Abweichler, Nein-Sager und Widersprecher meist - als Störenfriede, gefährliche Feinde oder Abgesandte des Bösen: eben als Sicherheitsrisiko und Verunsicherungspotential (schliesslich verkörpern sie eine gar lebendige, auch noch anwesende [blasphemische] Alternativen oder zumindest Modifikation der [fundamentalen, heiligen] Gewissheiten) - ausgeschlossen werden, respektive der sie - (als) die interessante exotische Fremde - unterworfen und dienstbar gemacht werden soll(en).

 sorry - in Arbeit

 

 

 

 

 

 

 

Aspekt der hingebungsvollen Unterwerfung unter «natürliche» Imperative des Vorfindlichen als einer von zwei Wegen des WERDENS. ....

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 sorry - in Arbeit

Der Sprachen des bzw. im Sport wie zur Beschreibung ökonomischer Sachverhalte - insbesondere und aussgerechnet des Bösengeschehens - sind signifikannt ... - Von der teils noch etwas marzialerischen Rhetorik politischjer, militäischer aber auch sexueller und anderer zwischenmenschlicher Beziehungen bereits einmal abgesehen.  

 

Schon einer der genannten, recht zahlreichen meist gebündelt gegebenen, Aspekte hätte - selbst falls der ihn etikettierende Sprachgebrauch (der ja durchaus etwas «verräterisch» kennzeichnendes an sich haben mag) ein anderer ist oder wenigstens wäre - ausreichend klar gemacht, dass weder die Menschen(heit) noch der Mensch respektive die Menschin (und auch gerade nicht das Individuum) frei von, teils zwar durchaus beeinflussbaren aber gegebenen, Imperativen sind, denen sie sich, warum auch immer, faktisch «beugen» (oder wie immer dieses sonst genannt werden mag) - quod erat demonstrandum.

Um einem (ernsthaften) Missverständnis vorzu-beugen [sic!] sei noch erwähnt, dass es durchaus möglich, ja sogar wahrscheinlich ist, sich zu sehr - aber auch zu wenig - zu verbiegen. Nur es absolut überhaupt nicht zu tun ist (zumindest bei unterstellter Weiterexistenzabsicht) anscheinend ausgeschlossen, unabhängig davon wie damit (auch und gerade sprach- bzw. gedanklich) umgegangen wird.

 

Vor allem aber soll hier nicht bestritten werden, dass Unbeugsamkeit - jedenfalls in der Sache (und weniger notwendigerweise im Verhalten der jeweiligen Person) - sehr wohl zu sogar unverzichtbaren Charakterisika von Entwicklung respektive des Heldentums gehören kann. [Vgl. auch '(Un-)Gleichheit']

 vergleiche mehr über Gleich- und Ungleichheit


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sorry - in Arbeit

Ästhetik - die kaum weniger viel geschmähte als vergötterte Modalität (und deren, gar der Weiblichkeit, Unterwerfung)

Als ihr vielleicht sinn- wie sinnenfälligster Ausdruck mag vielfach Weiblichkeit gelten.

 

 

 

D o

sorry - in Arbeit - so selbstverständlich wie es vielleicht nur Engländerinnen ... routiniert als ob .. bereits/seit Schulmädchen ...

- so tief ... hingegeben/demütig ... wohl allenfalls Asiatin ... Opfergaben an Nonnen. M;öche, Stratuen ohne eine sichtbare Reaktion (gar des Dankes) zu erwarten

- zur Erfreuung ...

D o

 

 

 

 

 

 

D o

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D o

D o

D o

D o


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Einträge eines 'längst' - da einst kostenlos gewesenen - eingestellten Forums: (email- bzw. homepage-Adressen wurden soweit überhaupt angegeben hier gelöscht)

 

Knickse und gutes Benehmen

Willkommen im Parsimony-Forum.

Parsimony Homepage

 

Worum soll es gehen

[ Knickse und gutes Benehmen ]
Geschrieben von Frank am 05. Oktober 2000 22:25:40:
Hallo,
hier soll es um gutes Benehmen und Knickse im Besonderen gehen. Was haltet ihr von Knicksen? Sind sie noch zeitgemäß? Wer hat es selbst gemacht oder gesehen und möchte seine Erfahrungen schildern.
Gruß Frank

Re: Worum soll es gehen

Geschrieben von Peter am 26. November 2000 21:39:21:
Als Antwort auf: Worum soll es gehen geschrieben von Frank am 05. Oktober 2000 22:25:40:
Dann mach mal einen Diener.

Re: Worum soll es gehen

Geschrieben von Frank am 05. Dezember 2000 20:19:11:
Als Antwort auf: Re: Worum soll es gehen geschrieben von Peter am 26. November 2000 21:39:21:
>>Hallo,
>>hier soll es um gutes Benehmen und Knickse im Besonderen gehen. Was haltet ihr
>>von Knicksen? Sind sie noch zeitgemäß? Wer hat es selbst gemacht oder gesehen und möchte seine Erfahrungen schildern.
>>Gruß Frank
>Dann mach mal einen Diener.
*dienermach* :-) Dienernder Junge

 

 

 

 

 

 

Oh - (manche) modere Jungs 'beherrschen' sogar den Knicks?

[ Knickse und gutes Benehmen ]
Geschrieben von Virta von Paraggelia am 31. Dezember 2000 15:37:53:
Als Antwort auf: Re: Worum soll es gehen geschrieben von Frank am 05. Dezember 2000 20:19:11:
Hallo Prinz Frank - erst mal knicksendes Mädchen Knirr, Kratzfuss, Knicker, Diener, Referenz und Knix zuvor.
Zum (tatsächlichen) Ende des Jahrhunderts (nach konventionell vorherrschender Zeitrechnung) habe ich - doch noch oder gerade jetzt? - selbst in Deutscher Sprache Ihr 'Forum-Internetarum' gefunden, das sich mit dem (insbesondere nonverbalen?) Beugen der Knie (des und der Menschen) befassen will (oder wenigstens dem weiblicher Knie befassen zu wollen scheint). Jener Verhaltensweise die - jedenfalls in der Praxis des christlichen Abendlands - bekanntlich seit dem Ende des 15. Jahrhundert n. Chr. zumindest auch aus Gründen der Häufigkeit ihrer Übung (zum 'Knirr', später 'Knicks' genannt) abgekürzt (rationalisiert und intensiviert) sowie als eigene Geste, wohl insbesondre des Grusses, verselbstständigt wurde. Und die sich - wahrscheinlich noch wesentlich signifikanter - (vor allem) seit dem 17. Jahhundert n. Chr., in Abhängigkeit von der Geschlechterrolle (as gender difference) soweit auseinander entwickelte, dass (mit insgesamt etwas abnehmender Tendenz) bis in jüngste Zeit (beinahe) nur noch Frauen die Knie und Männer (eher noch etwas häufiger - 'dafür' aber zunehmend auch manche Frauen) den Oberkörper bzw. Kopf zu beugen hatten (bzw. 'begannen'). Bevor auch und nicht zuletzt in Folge einer gewissen (umfassenderen) Befreiungsbewegung und 'Emanzipation' - 'selbstverständlich' keineswegs ohne alle nonverbalen Interaktionsformen - sogar eine Art lockerere (vielleicht gar humorvolle?) Gegentendenz (mit grösserer Vielfalt der, selbst gender-Grenzen relativierender, Verhaltensoptionen) Raum zu gewinnen schien und scheint.
Ich bin ja mal gespannt was in Ihrem 'Forum' - neben der ohnehin obligatorischen, in dem Zusammenhang jedoch ganz besonders aufschlussreichen und verräterischen, Empörung (oder sollte es gar Erregung sein?) die sich ja auch als Hohn und Spott äussert, wegen einer derartige Themenstellung selbst - über das so (gar erstaunlich?) intime Thema zusammenkommt.
Mit meinem artigsten Dankeschönknicks und den besten Wünschen für 2001
MädchenknicksIhre Virta
P.S.: Dies ist eine mangels Erreichbarkeit von 'Prinz 1860' veröffentlichte e-mail an den Initiator des Forums.

Hab ich nicht erwartet

Geschrieben von Buecherwurm Lena am 16. Januar 2001 12:10:20:
Als Antwort auf: Oh - (manche) modere Jungs 'beherrschen' sogar den Knicks? geschrieben von Virta von Paraggelia am 31. Dezember 2000 15:37:53:
Hallo,
noch bei unserer high school Ende-Feier(?) meinte ich bestimmt die letzten drei Knickses gemacht zu haben. - Doch: «Was, zum Kuckuck, ist es wohl, dass einen zurueckzieht in die Vergangenheit, der man laengst entwachsen ist? Woran liegt es, dass die ueberwundenen Komplexe in ungebrochener Frische zurueckkehren? Als Kerstin viele Jahre nach der Schulzeit auf einem Bahnhof Fraeulein Tischler entdeckte, ihre ehemalige Geschichtslehrerin, und als diese ein erfreutes 'Fink!' ausrief, war Kerstin feuerrot geworden, haette um ein Haar einen Knicks gemacht, obwohl sie dreissig war und nicht mehr zwoelf. » Jannausch, Doris in Mustergatte abzugeben. Heiterer Roman. Klagenfurt 1984, (ISBN 370431076x) S. 15 ist noch zu ueberbieten - aber schon frueher: actually to practise curtsies again helped me a lot.
In Deutsch haben ich noch zwei Buechertitel dazu gefunden:
Hane, Maike: Hofknicks und Wanderstiefel. Flensburger Lehrerinnen erzählen von ihrer Ausbildung (1900-1933), Flensburg 1993 (hg. vom Institut für Regionale Forschung und Information im Deutschen Grenzverein e.V.)
Jugel, Charlotte: Knicks und sag danke. Trier 2000. (ISBN 3923261780)
Yours Lena
To Virta ~ sorry curtsy ~ my high-school-graduation-page at UA is off the air now - certainly you'll already have it, don't you madam?

Re: Hab ich nicht erwartet

Geschrieben von Virta von Paraggelia am 17. Januar 2001 18:20:34:
Als Antwort auf: Hab ich nicht erwartet geschrieben von Buecherwurm Lena am 16. Januar 2001 12:10:20:
Hello ~Mädchenknicks and curtsies Mädchenknicks back to Lena, great to meet you so unexpected, too ~,
ja, klar habe ich die alte Seite gekannt, und noch dazu jüngst eine teils ähnliche, amerikanische 'Nachfolgerin' von Sandra ... gefunden.
Übrigens hätten wenigstens wir beide uns gerne höflichst bei Prinz Frank 1860 dafür bedankt, dass uns sein Forum, wenigstens virtuell, wieder 'zusammengebracht' hat. - Nur kam eben einfach (noch?) kein entsprechendes Cyberspace-Szenario zustande.

Durchaus Erfahrungen mit Knicksen gemacht

[ Knickse und gutes Benehmen ]
Geschrieben von Virta von Paraggelia am 31. Dezember 2000 12:20:36:
Meine Erfahrung scheint zu lehren, dass (über?)betont höfliches Benehmen - und insbesondere Knicksen - ein Lächeln des Gegenübers auslöst oder verstärkt, gerne genau - aber teils durchaus verstohlen - von Dritten beobachtet und meist lieber doch nicht zum Thema gemacht wird.


Re: Durchaus Erfahrungen mit Knicksen gemacht

Geschrieben von Frank am 10. Januar 2001 22:21:16:
Als Antwort auf: Durchaus Erfahrungen mit Knicksen gemacht geschrieben von Virta von Paraggelia am 31. Dezember 2000 12:20:36:
Wo haben Sie denn solche Erfahrungen gemacht?
Liebe Grüße
Frank


Zu einer ersten W-Frage: Wo?

Geschrieben von von Virta von Paraggelia am 17. Januar 2001 18:07:32:
Als Antwort auf Re: Durchaus Erfahrungen mit Knicksen gemacht geschrieben Frank am 10. Januar 2001 22:21:16:
In (drei) verschiedenen Räumen (i.w.S.) an allerlei - vielleicht sogar erstaunlich vielen - Orten.
- Im 'realen' Raum: In diesem (mehr oder weniger primär bzw. unmittelbar erfahrenen) Bereich der persönlichen Beteiligung und/oder Beobachtung ist die oben (verkürzt) geschilderte Erkenntnis 'geronnen' und voll (jedenfalls mit sozialwissenschaftlicher Relevanz - also nicht immer und überall mit '1111%-er' Eintrittswahrscheinlichkeit) gültig. Der Nachweis der bzw. die Erinnerung daran ist bekanntlich eine zweigesichtige Angelegenheit und eher unzureichend dokumentiert. Persönlich miterlebt habe ich taktvolle, wie disharmonische Interaktion (inklusive der hier besonders thematisierten Gesten) auf mehreren Kontinenten (neben Eur-Asien gehörten dazu auch Afrika und Amerika). Und zwar: sowohl 'Zuhause'; als auch in Bildungseinrichtungen (einschliesslich Kindergärten und selbst Universitäten); unter freiem Himmel (in Gärten, auf Bergen, Strassen und Plätzen, vor der Türe, in Stadien/Arenen und selbst an Deck); in Büros, Hotels und ähnlichen Dienstleistungseinrichtungen; an (und selbst auf, allerdings anderen - 'bäuerlichen') Höfen; in Zimmern bzw. Sälen des Empfangs, des Gedenkens bzw. der Ehrung (einschliesslich Kulträume), der Musik, des Tanzes und anderer Arten der Präsentation des eigenen Köpers, über den Sport bis zum Theater (wobei insbesondere jenes 'Grussverhalten', das direkt an das 'Publikum' gerichtet wird gemeint ist; vgl. unten).
- Im 'hyper-realen' Raum: Wo Ereignisse (massen-)medial vermittelt also unvermeidlich auch von Dritten kommentiert, zum Teil sogar explizit gesteuert (etwa durch Regiseure, PR-Leute) und (zwar nur selektiv dafür aber etwas systematischer) dokumentiert (und jedenfalls insoweit 'wiederholbar') werden - fällt mir hingegen insbesondere auf: Dass das beschriebene (bzw. gezeigte) Benehmen der Akteure zwar nicht immer [so etwa kaum in einer Fernseh-(Unterhaltungs)Sendung bzw. (Eiskunstlauf-, Konzert, Tanz-) Berichterstattung; wo sogar manches von der - eventuell sogar systematisch das Publikum zeigenden - Bildregie verborgen] aber doch recht häufig (ganz besonders in 'Printmedien') ausdrücklich zum Thema gemacht und (teils auch kontrovers) gewertet wird. Häufig würde es ja sonst gar nicht explizit geschildert. Dabei kommt es anscheinend - und zwar keineswegs nur im Bouleward-Journalismus - auch zu einer Häufung bzw. Intensivierung rein verbaler 'Ersetzungen' von nonverbalen Gesten. Im 'wirklichen Leben' mag ein österreichischer Taxifahrer, hinter seinem Steuer sitzend: 'Küss die Hand' sagen, selbstverständlich ohne es auch tatsächlich zu tun. (Was ansonsten ja gerade bei dieser Geste durchaus zusammen vorkommt.) Und er erwartet (selbst nach heldenhaftester Leistung seinerseits) gleich gar nicht, dass Sie ihm einen Handkuss geben würden (noch nicht einmal fals es sich um eine 'Taxlerin' handeln sollte). Dagegen wurde so mancher 'Kotau' eines Politikers, etwa vor der (Rüstungs-)Industrie, noch nicht einmal immer mit (genau) diesem Begriff verbalisiert - hat nichts desto trotz (sehr wahrscheinlich) tatsächlich (und zwar zumindest im hier onehin wesentlich bedeutsameren, übertragenen Sinne) stattgefunden - zu durchaus seriöser. deutlicher und vielleicht sogar sparsamer, jedenfalls aber eindrückliche, Berichterstattung.
- Im 'virtuellen Raum': Wo die Dinge und Ereignisse, also eine besondere (etwa 'elektronische' aber auch geträumte und/oder geplante bzw. ausgedachte - etwa literarische, gleichwohl wirkliche) Existenz haben und 'sich' selbst in der Zeitdimension hin und her bewegen lassen. So finden sich 'Grussituationen' - inklusive Knicksen von Männern wie Frauen - in Liedern, Gedichten, (Roman-)Erzählungen, Sagen, Märchen, Theaterstücken, Filmen und/oder Drehbüchern, Comics, Internet-sites etc. pp. (und zeigen damit - selbst oder gerade in überzeichneter Form - wie unvermeidlich sie sind; und lassen allein schon durch ihre 'Erwähnung' und/oder Auslassung erkennen wie ausdrucksstark sie zu werden vermögen). Auch in wissenschaftlichen Untersuchungen sind sie (abgesehen von den obligatorischen Danksagungen und Quellennachweisen, die vielleicht eher in den obersten der 'Räume' gehören mögen) gar kein so seltener Gegenstand (allerdings mit abnehmender Häufigkeit: etwa von der Aufnahme technischer Kommunikation, über tierische und menschliche Verhaltensforschung bis zur historisch-literarischen 'Studie altgermanischer Grußgesten'). Erfahrungen gottesdienstlicher wie die götzendienstlicher und gar anderer Selbsthingabe-Möglich- bzw. Notwendigkeiten transzendieren die alltäglichen Selbstverständlichkeiten noch auf weitere Weisen.
Die genannten drei Bereiche überlappen sich bekanntlich teilweise - womöglich durch mathematische Mengen- bzw. Schnittmengendarstellungen gut zu veranschaulichen - und scheinen mir gerade da besonders interessant - ja geradezu basal - bedeutsam und konstruktiv zu sein.

Re: Durchaus Erfahrungen mit Knicksen gemacht

Geschrieben von Frank am 17. Januar 2001 22:38 ...
sorry - in Arbeit Diese Information ist leider durch die Einstellung des ganzen Forumdienstes (durch den Provider, der es begonnen habende «Cyberspace-Prinz Frank des 19. Jahrhunderts» kann wohl nichts dafür) verloren gegangen - «Virta, die Unterwiesseme» verspricht aber sich bei Ihnen artigst für jede zweckdienliche Unterstützung einer beabsichtigten Rekonstruktion auf diesen Seiten zu bedanken. - Und vielleicht kann des «Gespräch» ja sogar wenigstens eine Art virtueller Fortsetzung finden.

Welche der (klassischen) W-Fragen würden Sie mir wofür denn noch beantworten?

 

Geschrieben von Anonymus, am 25. Dez. 2001:

 

 

Als Antwort auf: Zu einer ersten W-Frage: Wo?

 

 

 

Sehr verehrte Komteß Paraggelia, liebe Frau Lena and Dear other Ladies,

gerne würde ich wesentlich mehr von Ihnen erfahren, von Ihrer Schule in den USA etwa, oder vor allem über die von Ihnen im Internet höchstens angedeuteten großen, tiefen Zusammenhänge. Ich vermute nämlich, dass Sie mir endlich erheblich weiterhelfen könnten. - Doch ich getraue mich nicht mehr so recht, auch weiß ich nicht einmal, was ich Ihnen dafür anbieten könnte. Anderseits bietet dieses moderne Medium manch neue, einfachere Möglichkeit an, doch kann ich getrost auf e-mail Fluten verzichten. Sollten mir die Seiten Ihres Projekts also nicht mehr genügen, getraue ich mich ja vielleicht mich Ihnen auszuliefern und noch ein paar erlaubte Fragen besonders nach dem Wann, Wie oder schließlich sogar nach dem Warum zu stellen. Ich glaube jedenfalls begriffen zu haben, dass diese «Äußerlichkeiten» wesentlich wichtiger sind, als es meist scheint oder als, wenigstens ich es wahrhaben wollte.

Mit freundlichen Grüßen und recht verwackelter Verbeugung

Ihre lieber (doch noch) Namenlose

 

 

«Polizeien der Bekleidung»

 

 

 

Geschrieben von A. & B. am 22. Juli 2002:

Dear heads of Ladies- and Moreland,



Wir sind's A. und B. und vor allem inzwischen sehr gute Freundinnen geworden. - Wie wir beide wirklich heissen, spielt ja 'eingentlich' keine Rolle. Wir haben festgestellt, dass unser Erleben (vor dem Kontakt mit Ihrer 'Hompage' und untereinander, hätten wir wohl leichtfertiger 'Schicksal' gesagt bzw. geschrieben) längst nicht so einmalig ist, wie wir uns dachten:

Ich bin als (eher zu) sehr geliebtes, aber (entsprechend?) streng erzogenes Mädchen aufgewachsen. Vor allem war es undenkbar, dass ich etwas anderes als Röcke und Kleider getragen hätte. - Der Spott Gleichaltriger deswegen, hielt sich übrigens in ganz engen Grenzen, die meisten kannten mich schließlich nicht bzw. nie anders. 'Nur' ich selbst habe mich vom Verlassen meines Elternhauses an, als es mir also endlich möglich war, Hosen anzuziehen, nie wohl dabei gefühlt. Der Eindruck, das zwar Ersehnte, aber eben strengstens Verbotene zu tun blockierte mich weit mehr, als daß er mich emanzipiert oder erregt (wie manche Literatur meint) hätte. - Im 'gewaltigen' Unterschied dazu bin ich unter so etwas wie den gegenteiligen Rahmenbedingungen 'groß geworden'. Meinen dominanten (in vielen anderen Dingen recht nachsichtigen) Eltern, hatte bzw. hätte ich den (nie gehabten) Sohn ersetzen sollen. Und die entsprechenden Kleidungsauflagen - und subtiler noch -wünsche -, waren dabei noch nicht einmal das Unangenehmste - zumal ich nicht gerade über besonders ausgeprägte Körperformen verfüge. Das erste/einzige 'rockartige Kleidungsstück', das sie schliesslich einmal an mir akzeptierten, war ein Kilt - den mir der Schotte 'ausborgte', in dessen Gewässer ich (eigens dazu, und auf sein heimliches Anraten hin) 'versehentlich' getappt war. Ein 'Schottenrock' ist nämlich, wie Sie wissen, gar kein Rock - obwohl es sich nicht weniger toll anfühlt einen anzuhaben, als das Tragen 'richtiger' Frauenröcke, allenfalls kratziger. Ich weiß noch, dass mir damals noch nicht einmal kalt war, dass damit die schmerzliche Trennung von meinen Eltern begann bzw. endete und er (the Scotsman and/or his kilt) mir den Kontakt zu den Leuten verschaffte die mir zu mir selbst und zu Dir halfen.

Und wir werden kaum je den Moment vergessen, als wir - vor Begeisterung und für unsere Alter doch nun wirklich ' unziemlich' hinausrennend - in Ihrem Hof geradewegs ineinander gerannt sind. (Spätestens jetzt werden Sie ja wissen, wer wir sind, die sich da über ihre Internetpräsenz freuen.) Und uns - völlig erstaunt darüber wie befreiend die wirkliche Erlaubnis zum Tragen gerade des mir so verhassten 'Beinkleidertyps' für andere (und später somit und darüber plötzlich auch für einen selbst) ist - , die schmerzenden Köpfe hielten.



In tiefer Verbundenheit und Dankbarkeit Ihre A. und B., die wir uns nun kaum «in der Mitte» von divided skirts, sondern lieber united - in Hose wie Rock - - an curtsies versuchen wollen.



P.S.: Im Verhältnis zu aber auch mit unseren, noch lebenden, Eltern hat sich übrigens so manches verbessert - seit die 'Kleidungsknoten' geplatzt und uns ein paar Ihrer 'Kniffe' (des Kaf) für eine andere Haltung ihnen gegenüber praktisch geworden sind. - Der Vergleich zwischen uns, respektive unserem Erleben hat sie anscheinend eher noch mehr geschockt als uns beide.

Ahoi!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gesundheit sagen, wenn geniest wird?

[ Knickse und gutes Benehmen ]
Geschrieben von Pomm am 21. Januar 2001 20:56:35:
Kein Knigge im Haus - und die Diskussion ist erbittert: Darf man/frau "Gesundheit" sagen, wenn das Gegenüber niest? Für hilfreiche Antworten danke im voraus!

Re: Gesundheit sagen, wenn geniest wird?

Geschrieben von Toni am 21. Januar 2001 23:48:59:
Als Antwort auf: Gesundheit sagen, wenn geniest wird? geschrieben von Pomm am 21. Januar 2001 20:56:35:
Ich weiß nicht, was Knigge empfiehlt-aber meine, wenn ich dem Gegenüber mit "Gesundheit" antworte, wird das oftmals verschämt-unterdrückte Nießen enttabuisiert und es wird auf die Ebene geholt, wo sie hingehört; nämlich, daß diese Reaktionen völlig natürlich sind.

 

Jener Freiherr hat zwar nicht ins Tischtuch genossen, doch ...

 

 

Geschrieben von O.G.J. irgendwann:

 

 

 

Als virtuelle Antwort auf: Re: Gesundheit sagen, wenn geniest wird?

 

 

Freiherr von Knigge

... einen Gesundheitswunsch, einen Segensspruch, eine Wahrheitsbekräftigung oder was dergleichen heutzutage mancherorts sonst noch so üblich sein mag, hätte dem Satiriker und Aufklärer Adolph Franz Friedrich von Knigge (1752 - 1796) - der 1788 mit «Über den Umgang mit Menschen» bekanntlichen kein zweibändiges Benimm-Buch verfasste, sondern emanzipatorisch zugunsten Angehöriger unterpriviligierter Stände stritt - dabei kein wohlerzogener Zeitgenosse entboten. Es ist nämlich noch gar nicht so lange her, dass es für höflich angesehen und publiziert wird, gerade dieses (jedenfalls aus medizinischer Sicht) besser nicht zu unterdrückende Körpergeräusch (aufgrund der hohen Geschwindigkeiten bzw. des Drucks in den Atemwegen könnte sogar das «Trommelfell» beschädigt werden) eines anderen (sogar anonymen) Menschen kommentierend und betiont zur Kenntnis zu nehmen. Hinzu gehört wohl, dass es in abendländischen Gesellschaften in etwa zeitgleich üblich geworden ist, sich für Geräusche des eigenen Körpers (etwa Husten) zu entschuldigen bzw. sie zu unterdrücken (z.B. Rülpsen). Früher galt es hingegen - wie uns zahlreiche Benimmanleitungen überliefern, welche auch die Tischwäsche als Schneutztuch und andere, heute wenigstens kurios anmutendes,s mehr vorschrieben und inzwischen zu unrecht nach «Knigge» heissen - als anständig, sämtliche derartigen Körperäusserungen eines Menschen überhaupt nicht zu beachten. In anderen, etwa orientalischen, Kulturkreisen gilt es hingegen gerade heutzutage als unhöflich, beim Essen nicht zu «Schmatzen» da dies als ungehöriger Hinweiss verstanden würde: «Diese Speise mundet mir nicht!»

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Auf dem Parkplatz eines Supermarktes bittet eine unauffällig gekleidete, hübsche junge Frau und Mutter, darum ihr einen anscheinend ausgebrauchten Einkaufswagen zu überlassen. Der Aufforderung, dafür entweder die entsprechende Pfandmünze zu entrichten oder einen Knicks zu machen, kommt sie, ohne merkliches Zögern, nach - indem sie mit durchaus routinierten und anmutigen Bewegungen öffentlich und ungeniert beides tut.

 Gestern Vormittag - ein tatsächliches Ereignis dieses Jahrhunderts

 

Ob die - jedenfalls durch ihre Autoaufkleber als «Entschiedene Christin» ausgewiesene - Frau wohl, (immerhin wenigstens) geahnt haben mag wem sie da ihre Reverenz (vor Jisrael) erwiesen hat? - Möge ihr die Allmacht wenigstens ...

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«....I had stopped off to visit a boarding school for girls where the Headmistress is a friend of mine and where some of my family have been educated. This is an old school ... and its customs tend to linger. In spite of its formidably modern equipment - chalk-fragrant classrooms, precise laboratories, acres of hockey fields [horses and riding grounds, first-rate technology as videos, computers and internet; O.G.J.] - ...

Phyllis McGinley

Moreland's Royal Girl's School and Academy - coat of arms

The stairs still sweep grandly down from a mysterious upper floor of offices and dormitories. And it was on this formal stairway that I saw a girl go through an acrobatic performance as absurd as it was charming.

She was in uniform, of course, her arms burdened with books, on her way in a rush to some desperate student goal. Then she encountered the Head and me. And caught so in mid-flight, balanced improbably on one step, clumsy with her great load of papers and texts, she still managed what custom there demanded. She put one foot behind her dropped a ritual curtsy. It took courage and it took athletic skill. It was also, I felt, quite ridiculous.

 

I murmured something of the sort to the Head. "You still have them doing it, I see. And do they still get demerits if they forget?"

She looked at me with amusement. "Yes, my dear, they do - and I know exactly what you're thinking. A Victorian relic, quite useless so far as jobs and College Boards are concerned. We have it out in committee every year."

"Well," I confessed, "you have to admit it's pretty inessential. A curtsy in this day and age - *and* on the stairs. It's appealing but does it really count?"

Student's reverence with her child and lierature

"Good manners always count," said the Head serenely, "We could omit the curtsy, if you like. It's only a school ceremony. But we can't drop this drill [!] on manners. It's one way of teaching morality."

"Morality?"

"Certainly." Her voice was gentle but assured. "Manners and morals are all of a piece. One is only [!] proof of the other. That child you smiled at just now wasn't doing just a difficult gymnastic stunt. She was showing respect to superior wisdom, sagacity, and" - here the Head glanced at me slyly - "age."

Zwar kann auch die Ausführung anderer kinesischer / kinästhetischer (Gruss-)Gesten als Demütigung empfunden werden (auch hat gerade das Beugen der Knie schon seine besondere, sonst kaum vergleichbare Intensität) doch gerade dies gehört zur Grundthese bzw. -einsicht, dass der Ausdruck von Respekt weder erlässlich noch 'kostenlos' ist.sorry - in Arbeit Auch ist zu bestreiten (gar vielfach, nicht erst durch Edelganoven, widerlegt), dass Manieren ein zuverlässiger Beleg für ethisches Handeln seien. - Doch an dem (wohl eher gemeinten) Umkehrschluss, dass 'Moral', die mit Holzhammermethoden (auch noch gewaltsam) verbreitet / eingefordert werden soll, wenig erreicht und, dass wer Ethik' reklamiert sich ihr gemäss zu verhalten hätte ist schon einiges richtig.

"But she was in a hurry," I protested. "And it's such a - such a

*salute*."

In Eile und/oder auf Reisen (gar im Krieg) oder sonst ver- bzw. behindert zu sein mag ja durchaus Rationalisierung erfordern, nur welche (gerade Unbekanntem gegenüber) und wozu? Dass ein Knicks, wie andere Verbeugungen, viel Zeit gegenüber einem Handschlag sparen kann, steht ja noch auf einem anderen Blatt.

Aufeinander loszuschlagen ist auch nicht unbedingt 'natürlicher', scheint allenfalls vielleicht einmal spontaner zu sein; und erweist sich jedenfalls manchmal (diesbezügliche Vollzugsdefizitte seien derzeit durchaus eingeräumt) als unerwünscht bzw. unökonomisch und gesellschaftsschädlich.

"Artificial, you mean? Quite true. But you don't object to saluting the flag, do you? She was doing honor to another sort of standard - our importance. And who knows? If we keep on training her, these manners, the curtsies and respectful answers and artificial niceties, may become something more than automatic reflexes. Her heart may be touched as well.

She may learn really to respect authority and wisdom, value courtesy for its own sake, as well as go through the motions."

I thought it over for a moment. "You mean a gesture can instruct the mind?"

"We think so here," said the Head. "We believe in the philosophy that 'you become what you imitate.'

sorry - in Arbeit... really/for its own sake ... sowie ... motion(s) ...

... Nachahmung, wie Einübung prägt bzw. formt ...

Children learn the multiplication table by rote before they understand the theory of numbers.

Gerade dabei kann (und vielleicht muss er das sogar) der praktische Augenschein (des Ausprobierens, natürlicher Zahlen) dem (Auswendig-)Lernen des 'Ein mal Eins' zu Hilfe kommen.

And we can also teach them certain physical responses before they are clever enough or good enough to understand genuine kindness.

Abb. Du bis nicht Robinson und selbst der ... - Sozio-logie

So früh mit dem Training (menschlicher Sozialisation, inklusive verbaler Gesten) anzufangen muss zumindest nicht dümmer sein, als so lange warten (oder gar auch noch verhindern) zu wollen, (dass) bis ein/der selbstsüchtige Mensch, anderen, ihm gar überlegenen, konflikthaft begegnet. - Der Streit darum welche - oder vielleicht besser die Zulassung vielfältiger - Möglichkeiten respektive Gesten der Interaktion jeweils angemessen / zulässig / nötig sind, respektive sein werden, ist damit allerdings erst losgetreten (und keineswegs beendet).

The young are hardhearted, you know. Selfishness has to be exercised out of them."»

Wirklich nur junge Menschen (Hartherzigkeit ist bei weitem keine Privileg [gar allein der Jugend und Unbedachtheit wohl auch nicht]), oder besteht vielleicht wenigstens bei ihnen noch eine aussichtsreichere Möglichkeit zur Veränderung? sorry - in Arbeit Sollte Lernen überhaupt möglich (und gar für eine erwachsene Schöpfung nötig) sein, muss ein wechselseitiger Zusammenhang ja Einfluss von Aussen auf und mit Innen bestehen.

 

 

Quoted from: Ph. McGinley 1964 pp 203-205 (by 'angele' at a newsgroup, who thinks it to be «a wonderful way of looking at both parenting *and* teaching.» She loves that book.)

 

 

 

 

 

 

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... auch im Internet zu findende, also (jedenfalls) hyper-reale, Konzepte bzw. Anregungen recht unkonventioneller Erziehung - respektive zur Veränderung unakzeptabel überzogen rücksichtslosen Dominanz- und Gewaltverhaltens mittels (weltanschaulich jedefalls so vielleicht durchaus prekärer) Gender-Rollen-Erfahrung.

 

 

Internet Emblem - mitHP über externe links

 

«Some time ago Joel Lawrence wrote a story about a woman who teaches bad boys to become good men - by first turning them into well-mannered young women. That story was called "Seasons of Change." The woman was Jane Thompson, ... Tigger wrote not one, but two endings to Joel Lawrence's original story, each interesting and as excellently written as the original. Then he wrote more stories ... Still, the core elements of the setting, Jane Thompson and her 'petticoat discipline' methods, are common. ... the core premise of the story is that an undesirable behavior needs to be changed. Feminization is a means to that end, not an end in itself. If the protagonist does not learn to 'behave' in a civilized way, then the skills in cosmetics or walking in heels have no value. As such, the stories in this setting needed to focus on that internal growth, and there is an expectation that eventually the student will revert to an 'ordinary' masculine role. ... provided a segment that became the focus for all the remainder.

 

sorry - in Arbeit

The result was Jessica's story. It's as much Tigger's creation as mine, and we both hope you enjoy it.» Brandy Dewinter - February 2002

Zumindest in manchen 'Kulturen' und zu bestimmten Zeiten scheint ein ähnlicher Zivilisationsgedanke in Konzepten mit zu schwingen: die Männer und Frauen, regelmäßig bis überwiegend, - sei es faktisch auf einer mehr oder weniger gleichberechtigten bzw. wechselseitigen Basis - im selben Raum zusammen sein und auch gemeinsam arbeiten lassen (bis hin zur Co-Edukation mit all deren dikutablen Vor- und Nachteilen).

 

 

 

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Knighthood's gentleness as a means of civilisation not just in Christian medieval courtly love or for homage to one's lady.

Female police officers and soldiers, even aboard and in the fild. influence morale and behaviour in many different ways (wanted directions included).

 

 

 

 

 

 

 

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Hier wohl wesentliche Auszüge aus Leser(innen)briefen:



sorry - in Arbeit

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 



Betr.: Polizeien der Bekleidung - aus Dankbarkeit für die inspirative Internetpräsenz



Dear Heads of Ladies- and Moreland,



Wir sinds A.* und B.* und vor allem inzwischen sehr gute Freundinnen geworden. - Wie wir beide wirklich heißen, spielt ja 'eigentlich' keine Rolle. Wir haben festgestellt, dass unser Erleben (vor dem Kontakt mit Ihrer 'Homepage' und untereinander, hätten wir wohl leichtfertiger 'Schicksal' gesagt bzw. geschrieben) längst nicht so einmalig ist, wie wir uns einst dachten:



Ich A. bin als (eher zu) sehr geliebtes, aber (entsprechend?) streng erzogenes Mädchen aufgewachsen. Vor allem aber war es undenkbar, dass ich etwas anderes als Röcke und Kleider getragen hätte. - Der Spott Gleichaltriger dafür, hielt sich übrigens in ganz engen Grenzen, die meisten kannten mich schliesslich nicht bzw. nie anders. 'Nur' ich selbst habe mich vom Verlassen meines Elternhauses an, als es mir also endlich möglich war Hosen anzuziehen, nie wohl darin gefühlt. Der Eindruck, das zwar Ersehnte, aber eben immer strengstens Verbotene zu tun, blockierte mich weit mehr, als, dass es mich emanzipiert oder erregt (wie immerhin manche Literatur verheißt) hätte. -

Im 'gewaltigen' Unterschied dazu bin ich B. unter so etwas wie den gegenteiligen 'Rahmenbedingungen groß geworden'. Meinen dominanten (in vielen anderen Dingen recht nachsichtigen) Eltern, hatte bzw. hätte ich den (nie gehabten) Sohn ersetzen sollen. Und die entsprechenden Kleidungsauflagen - und subtiler noch -wünsche -, waren dabei noch nicht einmal das Unangenehmste; zumal ich nicht gerade über besonders ausgeprägte Körperformen einer Frau verfüge. Das erste 'rockartige Kleidungsstück', das meine Eltern schliesslich einmal an mir akzeptierten, war ein Kilt - den mir der Schotte 'ausborgte', in dessen Gewässer ich (eigens dazu, und auf sein wertvolles, heimliches Anraten hin) 'versehentlich' getapt war. Ein 'Schottenrock' ist nämlich gar kein Rock - obwohl es sich (wie ich heute weiss) nicht weniger toll anfühlt einen anzuhaben, als das Tragen 'richtiger' Frauenröcke - allenfalls kratziger... Ich weiss noch, dass mir damals noch nicht einmal kalt war, dass damit die schmerzliche Trennung von meinen Eltern begann bzw. endete und er (the helpful scotsman and/or his kilt) mir den Kontakt zu den Menschen verschaffte, die mir zu mir selbst und zu Dir halfen.



Und wir werden den Moment kaum je vergessen, als wir - vor Begeisterung, und für unsere Alter doch nun wirklich ' unziemlich' hinausrennend - in Ihrem Hof geradewegs ineinander gerannt sind (spätestens jetzt werden Sie wissen, wer wir beide sind, die sich da so sehr über Ihre Internetpräsenz freuen). Und uns völlig erstaunt darüber, die schmerzenden Köpfe hielten, wie befreiend die wirkliche Erlaubnis zum Tragen gerade des gerade mir so verhassten 'Beinkleidertyps' für andere (und später somit und darüber 'plötzlich' auch für einen selbst) sein kann - nein ist.



In tiefer Verbundenheit und Dankbarkeit Ihre A. und B., die sich nun kaum 'in der Mitte' von 'divided skirts', sondern lieber 'united' - in Hose wie Rock - auch mal an 'proper curtsies' versuchen wollen.



Ahoi!



P.S.: Im Verhältnis 'zu' aber auch 'mit' unseren, noch lebenden, Eltern hat sich übrigens so manches verbessert - seit die 'Kleidungs-Knoten' geplatzt und uns ein paar 'Kniffe' (des Kaf) für eine andere Haltung ihnen gegenüber praktisch geworden sind. Der Vergleich zwischen uns, respektive unserem Erleben hat sie inzwischen anscheinend eher noch mehr geschockt als uns beide.



* the authors, who are (!) well known here, liked to have their letter quoted here somewhere and renewed their intensive personal communication with us - this time from geopgraphical distance by email.

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Betr.: Pizza service - now with a bob

yesterday, I was very sure, that our bad luck will continue. It was already rather late afternoon, while my first customer that day payed her delivery and I remembered your school-site abruptly: I actually thanked her with an attempt to curtsy. Yes, less for just the nickel extra money I got, but more at all. Belief me or not, the very night I had an enormous lot of opportunities to improve my bobbing experience. Only as tips, I earned more than in the hole week before, last night. Mum, my sisters and I started to change some habits in our little business, that morning. - Good luck does still continue. And I just want to let you know about, before I have to run again. Suddenly, we can hardly answer all demands.


Thanks a lot ....

 

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sorry - in Arbeit

Ihre nun so tief gedemütigte, einst arrogant erhabene, Königin kniete mit offenen Beinen, in zerrissener Robe, den Blick schmachvoll gesenkt, verstummt doch mit ergeben geöffneten Lippen, zu Füssen des überlegenen Eroberers. Die wohlgeformte - bisher weder geschändete noch verletzte - Gestalt der, zuvor so mächtigen, Herrscherin vermochte ihr wiederholtes Erzittern kaum eine Zeit lang zu verbergen. Während sich die, verängstigt - ebenfalls in ihren Prachtkleidern gewamdeten - an einer Seitenwand des noblen Raumes, in einer Reihe aneinander geketteten, Prinzessinnen bereits auf den Lagern seiner Offiziere, oder gar Gemeinen, dienstbar sahen; etwas noch primitiveres, noch demütigenderes wagte und/oder vermochte sich - trotz oder eher wegen allem was sie einst anderen hatten antun lassen - kaum eine von ihnen vorzustellen.

Manche unter ihnen sehnte sich, angesichts ihrer Lage bzw. der ihrer Herrin, bereits die schwarze Augenbinde zurück, unter denen sie grob hier herein geschleppt worden und zum höhnischen Gelächter der sie packenden Knechte, mehrfach recht schmerzhaft gestolpert waren, um dann brutal vor dem Sieger zu Boden geworfen zu werden. Ehe sie, unter lieber unterdrückten Schmerzen und durch die Enge der Ketten annähernd gleichzeitig, blind, einen siebenfachen Kotau vollziehen, sich dann flach vor ihm auf den Bauch legen und demütig um Strafe flehen durften. Da ihre Bitten so angeblich nicht zu verstehen waren mzßten sich die Prinzessinnen schließlich mühsam gemeinsam hinknien, sich die schwarzen Tücher abfummeln und geblendet ihre totalle Unterwerfung zu schwören. ... - Plötzlich flogen gleichzeitig die Türen und Fenster des Festsaals auf, in dem sie sich noch bis vor kurzem amüsiert und Ihr hofiert hatten. ...

 

sorry - in Arbeit

 

 

 

 


 

 

 

Fragen und Kommentare sind ... immerhin möglich

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Die Freiin rug ihren, zugegeben ebenfalls recht kurzen, Rock an seinem vorderen Mittelschlitz bis einschlisslich des untersten Knopfes genauso züchtig verschlossen wie alle Knöpfe ihrer Rüschenbluse - als sie mit ihren vier Begleiterinnen - sie waren ebenfalls junge Frauen und in Schuluniformen - den Klosterbereich der Insel betrat. Zwar hatten diese fünf (Menschinnen) den üppigen Altrbildnissen der angenehm lichten Abtei-Kirche kaum Beachtung, und schon gar keine Reverenz, erwiesen, doch als sie gleich nach dem Eingang der Bibliothek von den zwölf verbliebenen Mönchen des Convents, in deren langen dunklen Kutten, begrüsst wurden - machte die Freiin vor jedem von ihnen anmutig einen artigen Knicks und nannte den Phratres beinahe schüchtern bescheiden nur einen ihrer Vornamen. Dabei ging das Knie ihres Spielbeins jedesmal so tief, dass sie damit beinahe den Boden berührte. Auch ihre vier Assistenntinnen folgten routiniert diesem grazielen Beispiel.

Die Mönche führten ihre seltenen, wohlerzogenen Besucherinnen in einen Saal in dem mehrere große Globen auf dem Boden standen. Die vier uniformierten Frauen packten, beinahe lautlos, ganz so wie es ihnen der Würde und Ruhe des herrlichen, lichtdurchfluteten, hohen Raumes angemessen erschien, ihre Aufnahmegeräte aus. Indessen zeigte der Bibliothekar der Freiin, wie sich ein so alter Globus drehen liess. Sie stellte sich, mit dem komplizierten Mechanismus, rasch so geschickt an, dass der Bruder es bereitwillig ihr überliess 'seine' empfindlichen alten Weltenkugeln selbstständig zu bedienen. Inzwischen hatten sich ihre Begleiterinnen, ebenso grazil wie exakt ausgerichtet, an vier Seiten einer der Kugeln niedergekniet, auf die Fersen zurück gesetzt und behände ihre Aparte in Position gebracht.

Ein Glockensignal rief die Mönche zu einer täglichen Pflicht und die Freiin verabschiedete sie noch artig mit einer Folge zierlicher Knickse. - Ehe die fünf damit begannen die großen Globen genauestens zu fotografieren und akribisch zu vermessen. Die anspruchvolle Arbeit dauerte Studen und Mönche, die hin und wieder ebenso leise und vorsichtig herein schauten wie die fünf Frauen arbeiteten, staunten doch etwas über diese Art der Kontemplation und Ausdauer.



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10 Bootsminuten von Burano - Klosterinsel San Francesco/Erasmo?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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«Vorgeladen»?

zu AlHambra Sonderseiten eines Königs

Der junge Mann, der uns fuhr, erwies sich, zu unserem Glück, als wirklich diskret. Strikt, doch völlig unverkrampft, als ob überhaupt nichts Bedeutsames wäre wirkend, sah er konsequent nach vorne, als wir, eine nach der anderen, voreinander unsere teils engeren Röcke hochzogen.

 

Nicht dass wir das gerne, und dann auch noch von uns aus, scheinbar freiwillig, jetzt schon und so weit, hätten tun wollen - vielmehr ganz im Gegenteil! Nur verspürte keine von uns auch nur die geringste Lust darauf, nachher - gleich gar, zur Ergötzung lüsterner Torwachen - «reiten» zu müssen. Und selbt falls Gardistinnen unter den Diensthabenden sein sollten - oder, wie viele von uns befürchteten, gerade dann -, wären wir alle gemeinsam dran gewesen, falls sich auch nur eine einzige von uns nicht sorgfältig genug an die berüchtigten Bekleidungsvorgaben gehalten hätte. Vielleicht würden sie uns ja - da seine Majestät, wegen des wicvhtigen Festes zu dem wir geboten sind, bereits im Palast weilte und womöglich duch unsere Schreie hätte gestört werden können - einen Knebel oder so etwas zum Festbeißen in den Mund gestopft. Doch auf ihr Vergnügen zumindest auch unsere Brüste zwangsweise entblößen zu lassen - «um sie besser wippen zu sehen», wie es ein ehemaliger Torwächter, auf der Durchreise eines Nachts in unserer Gegend, herumerzählt hatte - noch bevor sie uns über die Bretkanten zwischen unseren Beinen binden würden, hätten die ja wohl kaum freiwillig verzichtet. Und doch wohl noch weniger darauf uns alle solange und so vielen Zuschauern vorzuführen wie es ihrer Willkür, Gier und Lusst belieben mochte. Nicht etwa «nur» solange es ein ungehöriges Stückchen Stoff hätte aus, oder geschweige denn solange wir uns auf Zehenspitzen über den Folterinstrumenten hätten, halten können.

Folglich liess doch lieber jede von uns alle anderen, rechtzeitig die gesamte Länge ihrer Oberschenkel inspizieren, anstatt Gefahr zu laufen, zu einer Gruppe gerechnet werden zu können, in der jemand den Wachen einen Disziplinierungsvorwand «wegen ungehörigen Benehmens bei Hofe» lieferte. - Zwar hatte ja in dem offiziellen Schreiben nichts genaueres gestanden, aber was wir so an Auslegungen gehört hatten und was vielleicht gar nicht allen authentisch erzählt wurde, versprach so allerlei Fallen, Fußangeln und ohnehin drohten ja, soweit wir wussten, auch bereits offiziell genaueste Kontrollen mit höchst drakonische Schrecken bzw. Strafen.

   

Wie sich vielleicht mancher - mit Gunter Sachs - Ladies bei der Rennwoche vorstellen mag ...
© copyright of original image by Gunter Sachs

 

 

Die Uniform der Sergeantin, die uns am äusseren Tor ausnehmend freundlich mit Komplimenten empfing war wohl von der Marine und sass wie angegossen. Ihre Bewegungen waren so akkurat, dass noch nicht einmal der Rock verrutschte, während sie, unsere Ankunft, einer Vorgesetzten - mit einem zierlichen Knicks und ihrer an der Kopfbedeckung angelegten rechten Hand - meldete. Als nun auch diese elegante Frau uns nett grüsste, beugten lieber auch wir vorsorglich und verunsichert - mehr oder weniger alle gleichzeitig - unsere zittrigen Knie. Was sie, ihr freundliches Lächeln sogar noch verstärkend, ihrerseits ebenfalls mit einem, allerdings sehr viel routinierter und graziös wirkenden, Willkommensknicks quittierte. Ehe sie uns, in Begeleitung einer Gruppe von Wachsoldaten, beiderlei Geschlechts, auf den Weg hinauf in Richtung Palastanlage schickte. Der kommandierende Unteroffizier unserer Eskorte - in seiner schmucken wohl Luftwaffenuniform, er sah darin genauso tadellos, wie die vielen übrigen uniformierten Leute hier, aus - erklärte uns, dass bereits für unserer Gepäck gesorgt werde. Und auch die anderen redeten so freundlich, dass wir uns sogar etwas sicherer zu fühlen begannen. So hatten wir bereits die ersten Komplimente für unsere «sehr geschmackvolle» Kleidung - wie die ganzen Soldatinnen meinten - bekommen und erwidert, sowie, ohne weiter aufgehalten worden zu sein, eine Reihe weiterer Toranlagen passiert, als wir über teils überbaute, winkelige Gänge, durch eine Türe, den, ebenfalls überraschend engen, offenen Hof des eigentlichen Eingangsgebäude erreichten. Über drei bequeme Stufen gelannten wir hinunter zu einem Wasserbecken in seinem Zentrum. Unsere Begleitung baute sich in angenehmer Distanz und in einer Reihe vor uns auf um stramm zu stehen. Dann aber machten sie alle gleichzeitig einen tiefen Knicks. Wobei die «Jungs» ihre Hände und Waffen seitlich am Körper hielten - davon, dass hier auch Männer ihre Knie beugen, hatte jener inzwischen doch recht ominös erscheindene ex-Soldat übrigens auch nichts erzählt. Wohingegen die «Mädchen» ihre kurzen Röcke mit der freien linken Hand an den Seitennähten fassten, nach aussen zogen und leicht anhoben. Geradezu instinktiv folgten wir alle, nun plötzlich doch wieder besorgter werdend, ihrem Beispiel. Nur dass die meisten von uns, da wir ja zwei Hände verfügbar hatten, den Saum unserer Kostümröcke beidseitig festhielten und, wohl gerade so wie es wohl, jedenfalls früher, artige Schulmädchen, knicksten. Die Bewaffneten lächelten uns nochmals freundlich zu, riefen einen Abschiedsgruss, den wir nur teilweise und deutlich bedrückter zu erwiedern vermochten, und marschierten, jetzt im raschem, präzisen, militärischen Gleichschritt durch einen der drei grossen Bögen gegenüber und eine der Türen dahinter hinaus. Während die beiden grösseren Türen des Eingangsbereichs hinter uns - wir waren duch eine davon hereingeleitet worden - geschlossen blieben und wir uns kurz allein in dem sehr schön ausgestalteten, mit Kacheln und prächtigen Säulen versehenen, Innenhof aufhielten stieg unsere innere Spannung noch weiter an.

sorry - in Arbeit

Unter dem offenen Türbogen einer Seitenwand erschien bald ein vornehm wirkender Herr, zu dem, bei all seiner offensichtlichen Freundlichkeit, das recht flotte «Hallo Mädels!» einfach nicht so recht passen wollte, das uns aus seiner Richtung entgegen klang. Und tatsächlich, kaum hatten wir uns ihm zugewandt, da tauchte die junge Frau, die uns so nett angesprochen hatte, in einem feinen langen Kleid neben ihm auf. Beide knicksten gleichzeitig ebenso tief wie elegant. Und während wir uns beeilten, es ihnen wenigstens einigermassen nach zu machen, begrüsste auch er uns mit herzlichen Worten. Stellte seine Begleiterin und sich selbst als «Helfer des Hofes» vor und bat uns freundlich ihnen hinein zu folgen.

An sich fanden wir uns in dem prächtige Raum, aus dem sie zu uns gekommen waren, gut zurecht, da er diskret erleuchtet war. So hätten wir den beiden mühelos zu der Gruppe, wohl für uns so aufgestellter, Stühle folgen können. Nur der Boden, über den wir dabei zu gehen hatten, klang recht ungewohnt und glänzte wie ein Spiegel - als was er sich auch rasch erwies. Gerne und vorsichtig folgten wir schliesslich - uns auch dabei selbst, kritisch irritiert im Fussboden, beobachtend - den willkommenen Auffoderungen uns zu setzten. Obwohl wir uns zunächst ewas beklommen vorkamen, gaben wir doch - wie eine jede von uns sofort selbst sehen konnte - einen recht eindrucksvollen, harmonischen Kreis ab. Ein Arrangement, dem unsere beiden «Gastgeber» schon ganz selbstverständlich mit angehörten.

 

Unser Vertrauen in die beiden und unsere Zuversicht wuchsen in dem kleinen Gespräch über allerlei Einzelheiten unseres Aufenthaltes hier rasch soweit an, dass sich eine von uns entschloss, der ebenso nachdrücklichen wie netten Aufforderung nachzukommen, ruhig alles zu Fragen, was wir wissen wollten; da es - wie uns nachdrücklich versichert worden war - ohnehin keine dummen Fragen, allenfalls dumme Antworten gibt. Noch bevor sie ihn wirklich angesehen hatte, um vielleicht zu signalisieren, dass sie etwas sagen wollte, nickte ihr der «Haushofmeister» so aufmunternd zu: Dass sie sich tatsächlich erkundigte, wann denn unsere Bekleidung überprüft werde. - Obwohl es gelungen war, das Wort «endlich» weg zu lassen und eine doch recht harmlose Umschreibung unserer derzeit grössten Angst zu finden, brach seine Mitarbeiterin in schallendes Lachen aus, noch bevor unserer «Gastgeber» reagieren kommte. Doch soffort erhob sie sich von ihrem Stuhl , versank vor uns in einem tiefen Knicks und bat - immer noch sichtlich erheitert, doch völlig aufrichtig - um Verzeihung für ihre heftige, vielleicht missverständliche Reaktion. Und während sie noch kniete, erklärte er uns, in tief anteilnehmendem Ernst und auch seinerseits dennoch durchaus schmunzelnd .. sorry - in ArbeitDie Geschichte der Königin, die Schelomo besuchte, ihn prüfen zu wollen, und dabei - da sie den Spiegel auf dem Fussboden für einen Teich hielt, ihre Kleider hochreffte und ihre Schenkel entblösste .... sorry - in Arbeit .... sowie jene von den Marinesondereinheiten SEALs, die angeblich der Meinung gewesen seinen, Froschmänner, also Taucher - männlichen Geschlechts - dürften keine Hosen tragen, und die vorgeblich nicht einmal von der Militärpolizei an ihrem angeblichen Treiben gehindert worden seien. ... sorry - in Arbeit Während er es seiner Kollegin überliess uns zu erklären, dass es derartige Matscho-Sprüche und Invesigations-Wünsche am Verhalten anderer sind, die dazu verwedet werden, den Menschenn - gleich gar uns Frauen - eine abschreckende Angstvorstellung vor der Gegenwart ser Majestät zu machen. .... sorry - in Arbeit Sowie, dass hier weder kontrolliert werde, noch werden müsse, insbesondere nicht welche Kleidung wir tragen. .... Noch bevor sie sich wieder erhoben und nach kurzen, tiefen, es wahren wohl oder vielleicht entscguldigende, Knicksen - auch vor ihrem Chef -, wieder zu uns gesetzt hatte, begann uns allen zu dämmern, dass wohl auch die ganze Vorladung hierher etwas ziemlich oder gar etwas völlig anderes sein dürfte, als wir uns bisher eifrigst, und mit viel eigenem Zutun, hatten glauben machen lassen.

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Dienstmädchendouble Reihe und Klang

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Begegnung mit Kindern.

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Nun also betraten wir - in geradezu furchtsamer Zuversicht - den Saal der Gerechtigkeit. Alles ist in unbeschreibliches Licht getaucht. Die Melodie unserer Schritte fügt sich harmonisch in die ungeahnten Klänge ein, eskortierende Gardistinnen bleiben salutierend neben uns zurück; auch wir haben die erste der anstehenden sieben tiefen Reverenzen mit einem zeremoniellen Hofknicks begonnen. Einmalige Gedanken und Empfindungen durchströmen uns. Nicht vermögend alles davon zu fassen, oder gar zu beschreiben, öffnen sich schließlich doch noch meine Augen und ich sehe auf:

sorry - in ArbeitD o

Vor den Thron tretend erweisen mir, unter den unzählbar vielen verschiedenen Menschen, auch alle meine besten Freundinnen und Begleiterinnen, in noch nie gesehener vollkommener Grazie, die allerhöchsten Ehren.

Einzeln und der Reihe nach werfen sie sich, nach Knicksen und Kotau, flach zu Boden. Sich bereitwillig und sehnsüchtig völlig und vorbehaltlos meiner Gnade ausliefernd.wollen sie das Innerste ihres Herzens sehen lassen. In ebenso freiwilliger wie selbstverständlicher und bewusster totaler Ergebenheit küsst sie mir ausgiebig die Füsse, ehe sie es dann demütig wagt ihr Haupt unter meinen Schuh zu legen. ... sorry - in ArbeitAlle ihre Gedanken, Gefühle, Ideen, Taten und Unterlassungen sind entmachtet herzugekrochen und unterwerfen sich mit ihr. ... sorry - in Arbeit krönend ...... sorry - in Arbeit

 

 


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/·¡Ð/

 

 

 

Habe ich, hatte ich oder werde ich mit so vielen Menschen zu tun haben? Mein so nennbares 'inneres' 'Denken' i.w.S., zu finden - nein, eben gerade nicht oder weiter danach zu suchen -, das selbst intersubjektiv unser Fühlen, Meinen, Glauben, Wissen, Hoffen, Lieben und (/·¡Ð/ ) so vieles mehr, in wirklicher Gewissheit umfängt, sowie (/·¡Ð/ ) gerade davon gefunden zu sein: ermöglicht, in ewig singulärem Augen-Blick, die Einsicht /·¡Ð/ Erkenntnis vor WEM /·¡Ð/ WO vielmehr Ich Selbst hier knie.

sorry - in Arbeit

Angetan mit all den besten Kleidern, zutiefst verschleiert /·¡Ð/ anmutigst vorbehaltlos ganz hüllenfrei präsentierte wa ausschließlich selbst sowie ständig hingegebene koschere Schönheit. - Immerfort demütigst gegenüber verharrende komplementäre Anderheit in, ständig völlig neuen, graziösen Tänzen /·¡Ð/ Klängen der Vielfalten, nicht zuletzt des Zwiegesprächs, auch von Sein wie Werden - mit furcht-bebenden leeren Händen /·¡Ð/ in der völligen Freiheit, das sowohl tun zu wollen als auch zu können was Recht ist, dem unaussprechlichen Namen all die ganze Fülle überreichend,



 

Doch über jene Dinge und Ereignisse über die sich - mittels unserer, trotz all ihrer fantastischen Möglichkeiten, recht begrenzten, Sprache .- nicht sprechen lässt, kann (durchaus mit L. Wittgenstein) notwendigerweise nicht gesprochen werden.

 

 

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Dienstlagge der Bundesrepublik Deutschland

Es verstösst sehr wohl gegen Buchstaben, und erst recht gegen den Geist, jedweder republikanischen Verfassung (ob diese nun «Grundgesetz», »Verfassungsvertrag» oder wie auch immer heissen mag) eine Monarchie einführen zu wollen. Und zwar unabhängig davon ob diese konstitutionell, absolutistisch, als Wahlmonarchie, demokratisch, rechtstaatlich oder wie auch immer zusammengesetzt und gestaltet sein soll.

Nur sind Bemühungen zur Veränderung einer Verfassung nicht grundsätzlich oder von vorne herein verwerflich bzw. gar strafbar - vielmehr gibt es kaum eine einigermassen dauerhafte und insbesondere keine tatsächlich verwendete Konstitution, die nicht immer wieder modifiziert und/oder ergänzt worden wäre. Selbst in Deutschland, wo ein Teil des Grundgesetzes, nämlich sein Menschen. Bzw. Grundrechtskatalog - aufgrund der erschreckenden Erfahrung eines mit gesetzlichen Mitteln operierenden kriminellen Unrechtsregiems - eine besondere Bestandsgarantie geniest, sind Änderungen Gang und Gebe - aber eben gerade nicht beliebig möglich oder willkürlich erfolgend. - Auch nicht bezüglich der staatlichen Sicherheits- und selbst Präventionspolitik, die weit gravierender und gefährlicher sind als Fragen der Bestimmung des Staatsoberhaupts (auch und gerade im Unterschied zu jenen seiner Machtbefugnisse).

Die scharfe (gar absolute) Trennung zwischen «Republik» und «Monarchie» (im allgemeinen Sprachgebrauch) ist allerdings grobe (gar «theoretisch idealisierende») Willkür. Nicht nur Wahlmonarchien und Fürstliche Amtszeitbegrenzungen (meinetwegen auch manche Abdankungspraktika) zeigen dies, sondern auch sich selbst ernennende Staatspräsidenten, immer wieder gewählt werdende (nicht «bloss» Bürgermeister) oder gleich formell auf Lebenszeit (und gar darüber hinaus) berufene Diktatoren weissen, schon von Weitem, darauf hin, dass manche Unterschiede kleiner sind, als sie vielleicht zunächst erscheinen, bzw. als sprachlichen Etiketten nanchen nahelegen, mögen. Auch was den, jedenfalls den überzogenen, Pomp der Herrschenden angeht ist die Frage nicht selten, eher eine der öffentlichen zur Schaustellung versus privaterer Heimlichkeiten, als eine des (gar skandalösen respektive skandalträchtigen) Ausmasses (ganz abgesehen davon, dass die heute unvermeidlichen riessigen Sicherheitsaufwendungen in verschiedenen anderen Haushaltspositionen «verschwinden» können). Dabei dürfte die «innere» faktische Verwandschaft und sogar Gleichheit vierer Tätigkeitsfelder als Staatsnotare und/oder Regierungschefs noch viel entscheidender sein. Und was das im Übrigen keineswegs (und schon gar nicht einfach) abzuschaffende Repräsentieren (gar eines Staatswesens) angeht, erscheint «der (mehr oder weniger auch nonverbal praktizierte) Hofknicks für und vor der Republik» bzw. ihren Repräsentanten und Symbolen nicht weniger obligatorisch als jener vor (und in) der Monarchie (die ihn jedenfalls formell respektive körperlich - zumindest heutzutage - nirgends [mehr] tatsächlich konsequent einfordert, auch dies im Unterschied zu so manchem republikanischen Potentaten und wider nimmermüde massenmediale Behauptungen des Gegenteils). Die dennoch vielleicht inzwischen manchmal schon etwas flapsige Rede vom Präsidenten als Ersatz-Monarch (warum eigentlich nicht einfach als Nachfolger?) hat also schon einiges für sich. Was nun die politische Frage der (bei weitem nicht belanglosen, offizielllen) Etikettierung von Amtsträgern angeht, ist zunächst zu betonen: Dass wir uns davor hüten wollen, Japan, Grossbritannien, Kanada, Spanien, den Beneluxstaaten, vielen Skandinavieren, Australien und einigen Nationen mehr, den Status als funktionierende rechtsstaaliche Demokratien absprechen zu wollen - dem Vatikan, Monaco, Herm, Nepal, Bunai und anderen vielleicht schon eher - obwohl sie Monarchien sind (und zumindest teilweise auch weiter bleiben wollen). Zumindest in der Perspektive des historischen Ablaufs ist es ferner, genauer besehen gar nicht so leicht zu unterscheiden, was zuerst respektive was als Folge von was, da war. - Selbst das so beliebte Fortschritts-Argument ist weltanschaulich hoch aufgeladen (dabei ist doch wesentlich bedeutsamer zu analysieren, welche Staaten, wann und warum von breiter partizipativen Organisationsformen zu absolutistischeren übergingen und umgekehrt, als wann sie sich wie nannten bzw. wenigstens mit zu beachten, wie sie, von Dritten, genannt wurden).

Was nun insbesondere Deutschland («Verspätungen» und «Sonderwege» vielleicht durchaus inklusive) angeht so scheint es die partizipativere Tradition, die wohl eher unter dem Etikett «schwarz-rot-gold» (und vielleicht schon jenem vieler «Baueraufstände») als unter dem der «Republik» zu fassen sein mag, recht schwer (zumindest gehabt) zu haben. Auch deswegen scheint es weniger empfehlenswert ernstlich an dem hierzulande (noch immer) emotionalisierten Thema zu rühren. Warum aber, falls überhaupt, ausgerechnet sowohl an der imperial(istisch)en Tradition als auch an zentralistischen, leitkulturellen Dominanzverhältnissen des 19. Jahrhunderts Orientierung gefunden werden soll, könnte zumindest verdächtig sein. Zumal es durchaus eine fürstliche Tradition in Deutschland gibt, die föderalistisch ist (auch ohne gleich wieder in vor-napoleonische 'Kleinststaaterei' verfallen zu müssen). Doch bereits die Männer des Frankfurter Verfassungskonvents (Mitte jenes Jahrhunderts) erwiesen sich bekanntlich als unfähig das Modell, der Vereinigten Staaten von Amerika, anders als nach dem Schema, nur ein souveräner Oberstaat mit einigen minderrangigen, eben nicht wirklich souveränen, Unterstaaten die dessen Vollzugsgehilfen sind, (fehl) zu interpretieren - wo eben «eine Zentalr» allein das Sagen hat. ... sorry - in Arbeit jjjj

Als gar noch wesentlich bedeutsamer erscheint aber (ohnehin) der Aspekt der Frage nach dem Auswahlverfahren für die Personen der Amtsträger oder auch Amtsträgerinnen (welche wohl auf der informellen Ebene bisher vielleicht doch eine etwas grössere Bedeutung gehabt haben dürften als ihre sehr geringe Anzahl in den faktischen Herrscherlisten vermuten lässt) Schlechte, unfähige Führungskräfte lassen sich bekanntlich überall ausmachen, dass die Geburt nzw. soziale Herkunft, bei ihrer Auswahl keine Bedeutung habe ist - nicht allein in Deutschland, wo dies durchaus skandalträchtige Ausmaße bzw. Auswirlkungen im bereits und gerade im Bildungssystem hat - eher ein (gar arglistige) Täuschung, denn ein verständliches Wunschdenken. Wobei immerhin häufig zu beobachten ist, dass 'höhere Abstammung' deutlich mit überdurchnittlicher Bildung und Ausbildung (sowie teils mit dem Aufgewachsen-swein in einflussreichen Kreisen) korreliert. Was bekannztlich - nicht allein in genetischer Hinsicht - aber nicht immer ein Qualitätsvorteil sein muß. Dass es als der große Fortschritt der Modernen gefreiert wird, dass begabte, fähige und motivierte ehemalige Angehörige Unterer-Schichten den Aufstieg (gar bis an die Staatssitze) schaffen können (und dies immerhin auch mal vorkommt) wird ja berits vom Freiherrn Knigge (in seinem so gerne anders interoretierten bzw. verwendeten Buch) respektive 'der Aufjkärung' protegiert. Dass es immer wieder - aber leider, wie auch bei nichr-erblichen Führungkräften, nicht immer - gelungen ist, unfähige bzw. geistekranke Monarchen zu entmachten und ersetzen, spricht nicht gegen eine solche Durchlässigkeit 'von unten nach oben', vielmehr eher für verbesserte (womöglich sogar transparente) Auswahlverfahren. sorry - in Arbeit

 

 

 

 

Die Serenissima Republica Venezia (und einige weitere historische Handelsmetropolen mehr), wurde und wird bis heute gerne als (See-)Republik bezeichnet. Und tatsächlich spricht schon etwas für den genaueren, höchstens bedingt paradoxen, Begriff der - eben oligarchisch zu verstehenden - Adelsrepublik -

dennoch war Venedig, insofern nicht anders als etwa Genua, Amalfi und andere mehr, ein - allerdings wenigstens zunehmend konstitutionelles, nicht rein erbliches, sondern - Wahl-Herzogtum!

 

sorry - in Arbeit

Genauer besehen ist die geläufige Bezeichnung der historischen «Welt-» wenigstens und zutreffender aber «Grossmacht Venedig» als «die Republik» zumindest irreführend. «Serenissima republica» oder wenn noch weiter abgekürzt, dann wohl eher «Serenissima» - die Duchlauchtigste (bekanntlich eine eher herzögliche Titulatur) - wie sich jenes Staatswesen (das Reinhard Lebe gelegentlich «Markus-» statt wie LAlvise Zorzi «Löwenrepublik» nennt) selbst bezeichnete, liesse sich allenfalls mit dem (scheinbar etwas antagobistisichen) Begriff der «Adelsrepublik» (und höchstens noch jenem der «oligarchischen Dogenrepublik») einigermassen zutreffend fassen. Doch tritt auch bei diesem Ausdruck schnell in den Hintergrund, dass es sich durchaus, und wohl vom Beginn faktischer staatlicher Selbständigkeit an (wenigstens legendär ab 697), um ein, allerdings - was übrigens für Monarchien gar nicht so ungewöhnlich war und ist - Wahl-Herzogtum, mit sich anscheinend schrittweise entwickelnden und institutionalisierenden konstitutionellen Partizipatonsregelungen des Adels, gehandelt hat. - Dass führende Patrizierfamilien, Anfangs ganze Dogen-Dynastien hervorgebracht haben steht dazu keineswegs im Widerspruch, zumal der Begriff der Wahl keineswegs notwendigerweise mit gleich, fair-geregelt, geheim, etc. assoziiert werden sollte (gleich gar nicht im historischen Kontext). Und sogar die freiwillige und/oder aufgezwungene Akzeptanz einer sich selbst dazu ernannt habenden Autoritätsperson stellt einen Auswahlakt dar; insbesondere wo, wie zu Venedig, durchaus ebenbürtige alternative Kandidaten, wenigstens aber Familien zur Verfügung standen. Auch soll nicht bestritten werden, dass das seit 1172 institutionalisierte oligarchische Aristokratenparlament der Maggiore Consiglio («Grosser Rat») erhebliches zur Egalisierungen der privilegierten dauerhaft nur etwa 190, später im 'Goldenen Buch' verziechneten (seit 1297 in ihrer Zusammensetzung als Aristokratie, also sozial gegenüber dem Bürgertum der Stadt [ab]geschlosseneren), Familien und zum Abbau des dynastischen Elements respektive zum Aus- bzw. Abwechseln der, das Staatsoberhaupt stellenden, Familien (also selbst beim, bekanntlich auf Lebenszeit verliehenen, Dogenamt immerhin insofern zur zeitlichen Begrenzung von Macht) sowie zu dessen Kontrolle beigetragen hat. Das besonders irreführende am Begriff der Republik (und sei es als Selbstbezeichnung) bleibt dabei allerdings, dass er (aus heutiger Perspektive) eine politische Beteiligungsmöglichkeit für die breit Masse der Bevölkerung (gar 'aller' wenigstens Staatsbürger) suggeriert, die keineswegs den Gegebenheiten entspricht. Vielmehr war es nur den männlichen Angehörigen einer recht kleinen Anzahl von Familien möglich überhaupt ins Parlament oder gar in Ämter gewählt oder berufen zu werden. Die weitaus grössten (gerade 'einheimischen') Bevölkerungsteile blieben zu Venedig, durch Geburt, von jeder derartigen Chancengleichheit ausgeschlossen.

Der Idee totaler Volkssouveränität (und selbst jener inzwischen [bis global] wohl einleuchtenderen der Bevölkerung) widerspricht eine erbliche bzw. biologische Komponente bei den Voraussetzungen für ein Amt (jenen etwa einer Amme bzw. mancher Priesterschaft allerdings inklusive) spätestens da, wo dies keine alternativen Personen mit darin gleichem 'Status' (zur Auswahl) anböte. Der Aspekt der (vertikalen) Gewaltenteilung (insbesondere unerwünschte Urteile 'im Namen der Königin' finden ja kaum andere Akzeptanz als vergleichbare 'im Namen des Volkes' und selbst namens entpersönlichterer, abstrakter Prinzipien, etwa supranationaler Gerichte) spricht allerdings nicht zwingend für einen (gar so überzogen) singulären Souveränitätsprimat - sondern eher für deren Begrenzung und wechselseitige (nicht allein Selbst-)Kontrolle.

 

 

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Sie wurden wohl oben gebeten nicht bis hierher weiter zu lesen. (Auch 'Verbotenes' hat so seine paradoxen Eigenheiten ... )- Ein 'Narr' eben, wer 'Arges' dabei (hierbei) denkt.

GeheimnisverratAch so, Ihre Frage, wie/warum das hier denn geheim sein soll/ist wirklich ähnlich ernsthaft gemeint/motiviert, wie unser Behühnen darum? - Ja, es geht uns um/ist gar Hoch-Verrat von arkana imperii ('strategischen Listen der Herrschenden'), versteht sich.


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by Olaf G. Jahreiss and Virta of Paraggelia, with regret for hardly using the 'internet -language'. All images on these pages are (if not noted otherwise) mostly by courtesy of Stardivision GmbH or our own. - Zuletzt geändert am 30.05.2013.