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Massstab (Maßstab) des bzw. der Menschen müssen zwar keineswegs S/sie selbst sein – aber so ganz von sich – von der eigenen Erfahrungswelt - zu abstrahieren fällt zumindest sehr schwer, ist keineswegs immer erforderlich und wäre (falls es tatsächlich umfassend möglich sein sollte – bei aller denkbaren Faszination dieser Illusion) noch nicht einmal ausschliesslich von (Verständigungs- bzw. sonstigem) Nutzen.

Erdmittelpunkt Mensch?

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Zwischen Denken(den) und Handeln(den) tut sich ein nicht leicht zu überbrückender Gegensatz auf.



mehr über Weisheit und (deen Beziehung zur) Klugheit



Zwischen Denken(den) und Handeln(den) tut sich ein nicht leicht zu überbrückender Gegensatz auf.

Ziel, Zweck und Notwendigkeit der Bildung sowie des Gebrauchs von Kategorien ist ja die - Handlungen überhaupt erst ermöglichende - Reduzierung von Komplexität – (ver)schafft uns also (Entscheidungs-)Möglichkeiten oder gar -sicherheit. Sich nicht eingestehen zu wollen, dass derartige Gewissheiten erforderlich seien, ist kaum weniger unverantwortlich, als die so populäre Unterschlagung der Einsicht, dass gerade diese Sicherheit (durch Zuweisung von Wirklichkeit an Kategorien, respektive umgekehrt, gewonnene – obwohl sie in vielen Fällen durchaus hinreichen kann) gar keine tatsächlich absolute Gewissheit zu sein/werden vermag! Derartige Meta-Kognition also die Fähigkeit und insbesondere Bereitschaft, individuell wie kollektiv, eigenes Wissen in Frage zu stellen – ist vor allem begrenzt durch:

Zum (nicht nur Luft-)Schloss des menshlichen Wissens und KönnensWas weise Gelehrte jenen die wollen mitteilen können ...



Mehr über Bildung. - You needn't train how to curtsy, if you don't like to, but please understand how to learn at all!

Gegen Uniformierung und standartisierte Einheitlichkeit des wie der Menschen - insbesondere in Medizin. Pädagogik, Politik und Andragogik


Ich - I - ani

... die überwältigende Kraft der persönlichen (geradezu qualialen) Erfahrung (des eigenen Selbst respektive Ich's [und seiner SelbstVerständlichkeit], das diese – zum beinahe 'allgegenwärtigen' Exempel. Wahrnehmung - zumindest scheinbar und zwar gerade so, gemacht, und häufig auch schon wiederholt,[zumindest selbst-]bestätigt hat)

Besonders prägende Erfahrung(en) vermitteln 'totale Institutionen' (E. Goffman)

... die so nützlichen, kaum vermeidlichen, psycho- und sozio-logischren 'Mechanismen' (bzw. sich, immerhin bedingt modifiziert, wiederholende Vorgänge) der Selbst- bzw Gruppenbestätigung, Selbstvergewisserungs- bzw. des (Eigen-)Motivationsbedarfs und des auf-Dauer-Stellungs-Bedürfnisses (gar noch verschärft durch das Eingeständnis der regelmässigen Existenz von, auch noch praktikablen, Alternativen, durch Konkurrenz und erst recht durch erklärte bzw. wirkliche Gegner, gleich gar in Kiegszeiten; vgl. dass 'Ideologien', etwa im Unterschied bis Gegensatz zu den Sachverhalten, der 'Treibstoff der Politik' sind).

mehr über den Stückwerkscharakter all unseres Erkennens

... die Knappheit sowohl der Zeit (dass also Entscheidungen getroffen und, was wohl noch wichtiger ist, auch tatsächlich ausexekutiert werden müssen) als auch der tatsächlich (im mehrfachen Wortsinne) nützlichen Information (dass sich also später, respektive 'zu spät', immer noch eine wichtige oder entscheidende Einsicht ergeben mag, oder gar muss, oder dass, gerade bei geringer wedender Gültigkeitsdauer von 'Wissen' und immer noch schneller wachsenden Datenmengen, überhaupt nicht alle verfügbaren Informationen berücksichtigt bzw. verarbeitet werden können. - Hoffentlich Nicht jedoch jener [Information/Einsicht]:, dass zählerisch immer noch genauer erwogen, geprüft, nachgemessen werden könnte - respektive, dass denkerischer Regress endlos bleibt und machtvoll – mit und in, allenfalls informierter, Willkür -, handelnd abge- bzw. unterbrochen werden muss).

mehr über Zeit, Takt und/oder Rythmus







'Offenbarung' - har wirkliche Selbsterschießung Gottes dem/den Menschen gegebüber



Auslegung ist unvermeidlich

Die wohl naheliegende Berufung auf höhere Autoritäten wie: die Mehrheit der Fachleute oder einer Bevölkerung bzw. eines Teils davon, die alten, seit langem - und selbstverständlich schon daher - bewährten Traditionen, die sogenannten Tatsachen bzw. wirkliche respektive dafür gehaltene Empirie, die Naturgegebenheiten, die bekanntlich zu nichts zwingenden Logiken und Gott respektive Offenbarung(en) - oder auch 'schlicht(er)' auf Befehle - mag zwar vielleicht, (etwa nachstehende?), Kategorien vorgeben, kann ausgerechnet uns aber weder von der Verantwortung (vor dem eigenen Sein und Werden, anderen Menschen und dann auch gerade diesen, wie insbesondere weiteren, Autoritäten gegenüber) gerade sie (und keine anderern Einteilungen) zu ge- bzw. zu missbrauchen -, noch von der jeweiligen, trotz aller Sparsamkeit letztlich unvermeidlichen, hermeneutischen Entscheidung, was bzw. wer jeweils, und zwar konkret in diesem einzelnen Fall, darunter (und über diese Kategorie[sierung]) fällt, zu entbinden.

Die Berufung auf höhere Autoritäten ksann Sie nicht zuverlässig vor dem Gefängnis (oder vor sonst etwas) bewahren!



mehr zum Spannungsfeld zwischen Denken und Handeln (i.e.S.)


(Eine) Liste der Kategorien:

Versammlung von Gelehrten

a) Tiere, die dem Kaiser gehören;

b) einbalsamierte Tiere;

c) gezähmte;

d) Milchschweine;

e) Sirenen;

f) Fabeltiere;

g) herrenlose Hunde;

h) in dieser Klassifikation enthaltene;

i) die sich wie toll gebärden;

j) unzählige;

k) mit einem ganz feinen Kamelhaar-Pinsel gemalte;

l) und so weiter;

m) die den Wasserkrug zerbrochen haben;

n) die von weitem Mücken ähneln

("Die Ordnung der Tierwelt nach einer chinesischen Enzyklopaedie", nach Borges, zit. in: Foucault, M.: Les mots et les chose, Paris 1966, S. 7)

Ausgerechnet und gerade die Biologie ist keineswegs die einzige Einzelwissenschaft mit Kompetenz bzw. Zuständigkeit für Tiere.Was halten Sie ...?







Mehr zu Wissenschaft(en)

mehr zum Lernen

Der faszinierende Gedanke, dass uns Theologie, Philosophie und/oder (wenigstens) wissenschaftliche Forschung immerhin zu grundsätzlich besseren Kategorien verhülfe (gar als unser Selbst bzw. die gerade vorherrschenden Machtinteressen), ist allerdings recht verlockend (trügerisch). Eine sehr wichtige Warnung – eben wohl nicht allein für vom Hellenismus mitgeprägte Kulturräume – ist uns gleichwohl (hier in einer Formulierung der Apostolischen Schriften – vgl. Mt. 7,1+2) überliefert:

Your skirt is still too long for a pupile, naughty girl! - We'll get punished for that fault.

«Nicht richtet, damit nicht ihr gerichtet werdet! Denn mit welchem Gericht ihr richtet, werdet ihr gerichtet werden, und mit welchem Maß ihr meßt, wird zugemessen werden euch.»

Ìç ÷ñéíåôå, Éíá ìç ÷ñéèçôå. Åí ø ãáñ ÷ñéìáôé ÷ñéíåôå ÷ñéèçáåóèå, ÷áé åí ù ìåôñù ìåôñåéôå ìåôñçèçóåôáé õìéí.

Would Your Grace give us very strict sentences, please? - Das Verbalinspirationsparadigma würde das Buch - zuende gedacht - ja nicht 'nur' heiligen sondern es sogar selbst zum Heiligtum machen.







zur physikalischen Modalität des Schlosses menschlicher Wiss- bis Könnbarkeiten

Physikerinnen was auch immer das genau(er), gar für die vorfindliche Gesamtheit des überhaupt 'Wissbaren' heißen mag – sehen (zumindest manchmal), dass das, was sie – jedenfalls bisher und bis auf weiteres - überhaupt zu messen vermögen, nur eine sehr dünne Schicht einer/der Wirklichkeit ist/sei. Und zwar (bereits) aus Mangel an sprachlichen Instrumenten jenes Andere / 'Tiefere' / 'Größere' / 'Kleinere' / Mehr / 'Übrige' überhaupt beschreiben respektive fassen zu können. Auch, oder gerade, die 'Grammatik' der uns bzw. ihnen zur Verfügung stehenden Mathematik in ihrer sehr beeindruckenden, bekanntlich über das Empirische (i.e.S.) hinausreichende, Leistungsfähigkeit – vermag das (wenigstens bisher) nicht. - Gehandelt – sprich gewogen, gemessen, kategorisiert und beurteilt - aber wird notwendigerweise dennoch:

Insbesondere hinsichtlich 'ihrer' wohl wesentlichsten drei (der sieben), innerhin bedingt messbaren, Aspekte: der Entfernung (Meter), der Zeit (Sekunde) und der Masse (Kilogram).

mehr über Sprachen und Semiorik











Denker versus Handler Aspekt (und denkerische nicht-Entscheidbarkeit bei gleichzeitiger Verhaltensunausweichlichkeit)

Eine der wesentlichsten Konsequenzen des Kategorisierens ist, dass Menschen auf Gebieten die sie gut kennen und in Bereichen die sie sehr interessieren (jedoch nicht immer nzw. nicht alle bei/von allen Persönlichkeiten, auf jenen, die sie für am wesentlichsten bzw. für entscheidend halten) über eine stark ausdifferenzierte Sprache (das heißt eine ganze Reihe hochspezialisierter [Einteilungs-]Kategorien für alles und jedes) verfügen. Während der ganze bis (scheinbar) kümmerliche Rest der Welt, in sehr wenige bis (gar recht) achtlos bis nachdrücklichst (gemeinsam) in nur eine einzige davon passe, respektive notwendigerweise dahinen gesteckt wird/werden müsse. Diese ja grundsätzlich unvermeidliche, doch recht verschieden gestaltbare, Komplexitätsreduktion der Welt erscheint spätestens da 'ungerecht', und ist (zumindest) sehr konfliktträchtig. wo Menschen mit untersciedlichen Erfahrungen und damit für sie jeweils selbstverständlichen doch zwischen den Beteiligten widersprüchlichen Einteilungen (und Verständnissen) der Welt aufeinander treffen.

Selbst wo – was selten genug geschieht – eine intersubjektive Übereinstimmung über die Sachverhalte besteht ist deren Detung und Bedeutung für die einzelnen mehr oder weniger Betiligten nicht als einheitlich zu unterstellen bzw. zu erwarten – wo und soifern Vernunft nicht für eine Seite alleine reklamiert werden soll.


Sphäre des Persönlichen





Sphäre des Sachlichen

Bergfestung von Hoffnund und Glauben mit Hochsvchkoß der Liebe - eben des 'Handelns'





(Nicht nur Luft-)Schlossw des Wissens und Könnend  - eben des 'Denkenns'




Die Unschäfe der verbalen Sprache ist kein Nachteil, wo es um die Interatktionsfindung zwischen nicht-technischen Gesprächspartnern geht, die sich rhytmisch aufeinander und ggf. das Problem einstimmen sollten - statt es (gar indifiduell) scharf fokusieren zu wollen.



Der unhandliche Umstand, dass sich nur 40% der Bevölkerung in allen für wesentlich hehaltenen Hinsichten gleichermaßen (wissenschaftlich eindeutig signifikant) den Kategorien 'weiblich' bzw. 'männlich' zugeordnet werden können und die grosse Mehrheit eben (auch 'jenseits' der Biologie) etwas dazwischen ist, mag bzw. sollte nicht nur verantwortungsbewussten Statistikern zu denken geben.

Bei rationalen (zwar vielfach – doch, vielleicht sogar leider, nicht immer zurecht - mit 'vernünftig' oder sogar 'weise' gleich zu setzenden) Entscheidungen auf dem (nicht näher quantifizierten Nominalskalen-)Niveau von, ‘ja, etwas ist vorhanden‘ oder eben ‘nicht gegeben‘, scheint die Angelegenheit (jedenfalls bei hinreichend grossen bzw. auffälligen Erkennungsmerkmalen und hinreichendem Konsens über die Bedeutung der relevanten Begrifflichkeiten – beides ist weder selbstverständlich noch immer, und gleich gar nicht sofort, gegeben) recht einfach. Neben (mehr oder weniger eindeutig) zweiwertigen Einteilungen wie nach 'links-rechts', 'schnell-langsam', 'männlich-weiblich', 'hell-dunkel' etc. gilt dies ähnlich auch für mehr als zweiwertige Skalen und Zuordungskategorien wie 'blau-rot-gelb/grün' respektive solche mit einer weiteren 'Sonstiges' (oder auch 'ich weiss/will nicht') Kategorie. Allerdings stellen sich gerade bereits bei solchen letztlich immer dichotomen entweder (etwas gehört dazu)/oder (es gehört wo anders hin[ein] und weit Schlimmeres ) Konstellationen häufig (schon längst vor bzw. ohne tatsächlich 'pathologische Störungen' wie z.B. Blind- oder Taubheit, verschiedenen Gender- oder 'Kultur'-Sozialisationen / Prägungen respektive sogenannten Geisteskrankheiten – was bekanntlich im persuasiven Prozess als, wenigstens implizite Unterstellung, dem Gegner gegenüber, eilfertigst zur Hand ist) Wahrnehmungs- und/oder Bewertungsunterschiede gerade hinsichtlich genau der selben Dinge und/oder Ereignisse zwischen verschiedenen Personen (und selbst bei respektive in der selben Person, etwa zu unterschiedlichen und selbst gleichen - Zeiten) ein. Dies erweist sich zumeist als um so problematischer bzw. heftiger und konfliktträchtiger je ‚höher‘ (modal bzw.' je weniger basal') die Hinsicht ist, in der ein Sachverhalt (bzw. das was Beteiligte gar jeweils – dafür halten) gerade betrachtet oder verhandelt wird. Darüber ob eine Glühlampe derzeit leuchtet oder nicht dürfte (selbst unter bzw. mit blinden Menschen) leichter (gewaltarm bis gar -los) Konsens zu erzielen sein als über die Angemessenheit (oder sogar Richtigkeit) eines Begriffs oder einer (noch so umfassenden) Beschreibung von etwas – von der Entscheidung in Rechtsfragen oder ethischen Gegebenheiten, gar der Frage danach ob etwas gut oder böse sei, erst gar nicht (weiter) zu reden.



Nicht zuletzt auch insofern bietet die – allerdings nicht immer, aber doch sehr häufig (häufiger jedenfalls als zu viele Leute, und keineswegs nur ‚Fanatiker‘ zu glauben scheinen bzw. gelten lassen wollen), gegebene – Möglichkeit einer (zusätzlichen) Angabe von Mengen oder über ein Mehr bzw. Weniger (eben ein Quantum) an 'Irgendetwas' (genauer: bezüglich einer anzugebenden Variablen) eine weitere Option für Genauigkeit respektive für einen Kompromiss (als mögliche Einigungsoption 'irgendwo dazwischen', keineswegs notwendigerweise in ‚der Mitte‘) an. Allerdings auch nicht mehr als eine von meist oder sogar notwendigerweise immer(?) mehreren Möglichkeiten. Ob und wie (respektive auf welcher Regressionsstufe) sie (bzw. welche) ausgeübt wird oder nicht, entscheiden die Beteiligten (auch in Abhängigkeit ihres gegenseitigen Einflusses aufeinander allerdings ist es immerhin sozio-logisch sich überhaupt auf Interaktionen mit- bzw. gegeneinander einzulassen). Eine Quantifizierung präzisiert zwar (jedenfalls in den weitaus meisten tatsächlichen und wohl auch vielen denkbaren Fällen) die Sachverhaltsdarstellung, doch erhöht dies zugleich die Komplexität der Beschreibung, wie jene der kommunikativen bzw. kalkulatorisch zu erwägenden Situation (vgl. auch ‚Spiel‘-Theorien). Die basale Einsicht, dass sehr viele Dinge (und wahrscheinlich auch die meisten Ereignisse) – sowohl im wörtlichen wie in übertragen ‚Sinn(en)‘ - weder schwarz noch weiss sind: erschwert (wo und insoweit sie eingestanden wird) Führung (Pädagogik wie Politik), teils sogar ganz erheblich (insbesondere da Entscheidungen ihren dichotomen Charakter selbst da nicht völlig verlieren, wo die – als solche ja unvermeidliche - Existenz weiterer zumindest aber wenigstens einer (und sei es auch 'nur' der [Unterlassungs-]Alternativen offen eingeräumt wird). Nähere Untersuchungen des ('Licht'-)Spektrums zwischen weiss und schwarz (und erst recht die noch darüber hinausreichenden ‚Wellenlängen‘) zeigen, wenigstens hinsichtlich der physikalischen Modalität, bekanntlich noch einiges mehr, als dass Alles (von den vielleicht doch nicht ganz unerheblichen ‚leeren‘/'dunklen' Teilen des Weltalls wie des 'Materieinneren', die vielleicht wirklich schwarz sind bzw. erlebt werden, eventuell abgesehen) grau und sei es dies auch in noch so vielen Stufen – wäre. Obwohl es so [(er-)grau(t)] betrachtet werden kann, und dies sogar schon einen erheblichen Erkenntnisgewinn gegenüber der zwar häufig dummen, aber eben leider auch trügerischen und so beliebten Illussion - es sei (habe) schwarz oder weiss (zu sein) – bedeutet – hat es (sei dies nun ebenfalls eine – dann aber vielleicht wenigstens nützliche; vgl. Problemdimension-Vielfalt - Illusion oder sogar harte Realität; vgl. auch die Wirklichkeit von Wirklichkeit[en]) jedenfalls den Anschein von Farbigkeit. Die Grafikkarten in neueren PC‘s vermögen immerhin meist wenigstens 16,4 Millionen verschiedene Abstufungen dieser Buntheit darzustellen.
Um aber überhaupt solch komplexe Erkenntnisse rechnerisch einigermassen hinreichend erfassen und brauchbar (valide) ausdrücken zu können – allerdings ohne das Grundproblem von Unentscheidbarjeit und damit von Macht bzw. Willkür auflösen zu können -, müssen die Skalen, respektive die Massstäbe mit denen gearbeitet wird, noch einige weitere Eigenschaften (als ‚nur‘ Unterscheidbarkeit [Ungleichheit] und Quantifizierbarkeit) aufweisen:



Das, auch was seine mathematisch-storchastischen Auswertungs- und Auslegungsmöglichkeiten angeht, nächst höhere Skalenniveau (nach den Nominalskalen; bekanntlich z.B. Ja-Nein, Geschlecht, Konfession, Nationalität etc.) erfordert eine Rangordnungsmöglichkeit und zwar zwischen allen auftretenden Merkmalsausprägungen, die nun auch noch alle eine eindeutige Reihenfolge (unter Ausschluss von Gleichrangigkeiten verschiedener Ausprägungen) aufweisen muss. Mit solchen Ordnialskalen (ja anschaulich und basal mit dem Begriff der 'Ordnung' sowie deren [Ordnungs-]Zahlen 'verwandt') lässt sich also manches gar nicht mehr (oder höchstens mittels noch gewagteren Hilfskonstruktionen, und, für die Lebenswirklichkeit insgesamt zu, radikalen Annahmen bzw. 'Idealisierungen') scheinbar seriös messen, was sich auf nominalem Niveau durchaus sinnvoll sogar quantifizieren (auf- und zusammenzählen, verteilen etc.) lässt. So kann 'Person A' oder auch 'Gruppe A' eine treuerere Anhängerin ihres 'Glaubens oder Staates X' sein, als 'Person/Gruppe B'. Ja 'A' kann sogar treuer zu 'X' stehen als 'Person/Gruppe D' zur 'Überzeugung Y' steht. Nur eine Rangfolge zwischen 'Y' und 'X' (also unter den Weltanschauungen) ist über die erhebliche Willkür des Alphabets bzw. einer Ziffern- oder Symbolreihe hinaus nicht intersubjektiv konsensual angebbar (also schon gar nicht so möglich, dass dies von überzeugten Angehörigern beider Meinungen übereinstimmend akzeptiert würde). Selbst die (wie auch immer genauer bzw. faktisch operationalisierte) Glaubenstreue (und gleich gar ein Mehr[faches] davon) muss keineswegs immer positiv zu werten sein – schliesslich ist ja gerade nichts darüber gesagt, um was für einen Glauben es sich inhaltlich überhaupt handelt. Dieser kann bekanntlich äußerst schädlich, menschenverachtend, und was noch alles (gar) üble(re)s mehr, sein. Und selbst oder gerade in dem (wenigstens über seine eigene Anhängerschaft hinaus, wohl eher seltenen, aber nachgewiesenen) Fällen in denen eine positive Bewertung eines Glaubens ('Z') unstrittig wäre/ist könnte dieser durch eine überzogene fanatische Treue (vgl. die paradoxen Folgen einer Anwendung des Prinzips auf das Prinzip selbst) konterkariert werden (vielleicht muss er dies dann sogar werden - obwohl viele Weltanschauungen gerade solches zu leugnen bemüht sind, erweist es sich zumindest aus der Perspektive wie Logik der jeweiligen 'Nicht-Angehörigen' als um so offensichtlicher). Ferner wird häufig übersehen, vergessen bzw. absichtlich ignoriert, dass derartige (Rang)Skalen die Personen, Gruppierungen oder gar Gruppen ('A', 'B', 'D') nur hinsichtlich eines, immerhin recht genau gemessenen bestimmten, (so aber [meist bis immer] schon nicht mehr umfassend gewürdigten) Merkmals platzieren. – Daraus eine Rangfolge zwischen diesen 'Personen' hinsichtlich auch nur eines einzigen anderen Merkmals oder gar dieser 'Personen' insgesamt/überhaupt ableiten zu wollen ist zumindest fahrlässig (wo nicht Schlimmeres), findet aber ungeachtet dessen nur allzuhäufig statt und lässt sich manchmal (etwa mangels weiterer, abweichender, aussagekräftigerer etc. pp. Daten) wenigstens scheinbar kaum vermeiden (zur gar-nicht-Notwendigkeit so mancher Bewertung vgl. auch oben und «Honi soit qui mal y pense».).


das 'trügerische Termometer' in Zahlenstrahl mit Abbildung der Absolutheitsproblematik und gar Aufwandasbestände 'berichtigt' Die Temperaturehöhung von einem Gramm Wasser um eben nicht ein und das selbe Grad Celsius oder aber auch Kelvin bzw. Fahrenheit von 14,5 auf 15,5 °C (von 287,65 auf 288,65 Kelvin) ist eben in ihrem Energieaufwand von 4186,7 Joule (früher offiziell 1 Kalorie genannt) bei gleichem barometrischem Druck energetisch nicht mit der Erhöhung von 50 auf 51 °C – die 4,181 KJ (oder jener con 5 auf 6 °C 4,2 KJ – im gasigen Phasenzusrand pvrigens schwanken diese Werte übrigens ebenfalls bei weniger als etwa halbsogrßen Wärmeaufwand) benötigt - gleich. (Abb. Kurve der Cp Schwankungen des Wassers???)

Von den geradezu ungeheuerlichen (immerhin teils durch externe Faktoren wie Wind, Luftfeuchtigkeit, mehr oder weniger persönlicher unmittelbarer Vor[her]erfahrung etc. erklärliche) Unterschieden zwischen, mittels normierter Gerätschaften, gemessener [gar nicht so selten irrigerweise für 'objektiv' erklärter] und den (gar intersubjektiv) gefühlten Temperaturen - erst gar nicht weiter zu reden,

Die nächsten, eine Skala für noch 'höhere' wohlgemerkt mathematische Operationen qualifizierenden. Aspekte sind jene der (nach einer multinationalen Norm, nicht ohne zusätzliche Verwirrung zu stiften, auch ‚Metrik genannten) exakteren Bestimmung des Abstandes zwischen den Ausprägungen auf der Skala ...., So wie etwa ein dafür bid heute berühmt gewordener schwedischer Astronom Andreas Celsius (1742) auf die Idee kam den Temperaturbereich zwischen dem Schmelzpunkt und dem Siedepunkt des Wassers (anhand der Ausdehnung einer Quecksilbersäule schon recht präziese gemessen) in 100 gleiche Teile zu gliedern. Manche Lute mag es vielleicht überraschen, bereits hier die weit verarbeiteten, alltäglichen Temperaturmessverfahren anzutreffen (tatsächlich ist nämlich etwa für den Temperaturanstieg einer Flüssigkeit oder eines Gasses um ein Grad Celsius [also auch um ein und das 'selbe' Kelvin], bei unterschiedlichen Ausgangstemperaturen (trotz gleichen Drucks) ein teils anderer Energieaufwanmd erforderlich – ihre spezifische Wärmekapazität schwankt temperatur- und druckabhängig).



dann jener der zusätzlichen Vereinheitlichung dieses Intervalls zu immer bzw. an jeder Stelle gleichen Abständen echter Metrik ... Erst auf diesem doch sehr anspruchvollen Niveau treffen wir auf die zureichend erfüllbare Idee, Körperausmasse respektive -gewichte anzulegen.



sowie schliesslich die Bindung des zunächst willkürlich gewählten ‚Null‘- bzw. Ausgangspunkes der Skala an eine 'Naturkonstante' (deren Wert bzw. Ausprägung heftig als absolut unveränderlich unterstellt wird wohl wissend und/oder verdrängend, dass dies allenfalls unter ausgeklügelten Laborbedingungen exakt zu gewährleisten sein mag). Auf diesem, in mathematischer Hinsicht, höchsten Skalenniveau, das allerdings die Komplexität des Ganzen damit Betrachteten bzw. Gemessenen am stärksten reduzierend zugleich (oder sogar eher) das niedrigste ist, (und gar auch noch allein aus Daten gespeist werden darf, die so ausgewählt werden müssen, dass sie nur ihm angemessen sind) umfassende Schlüsse auf das All(es) abzuleiten ist ... Sie wissen ja selbst. Die alte, etwa tanachische, Warnung -, dass einem selbst mit dem Maß gemessen werden wird, mit dem man andere beurteilt hat – ist spätestens, eingedenk derart selektiven Vorgehens nicht zu verachten. Doch das 'eigentliche' Messproblem (bzw. die Erhebungsfragen), der letztlich dichotomen Entscheidungsnotwendigkeit zwischen zwei benachbarten (gar analogen aber zu) digital(isierend)en Ausprägungen des Massstabs im wahrnehmbaren Verhältnis zum zu-messenden-Objekt – lässt sich damit ja weiterhin nur pragmatisch, durch Beschränkung auf eine, (bestenfalls) einigermassen konsensual, für hinreichend erklärte Maßstabsdetailiertheit und hinreichend übereinstimmende Ablesegenauigkeit (unter Inkaufnahme von beiderlei Fehler- und Trugspotenzialen), handhaben! - Messfragen bleiben Methodenfragen und sind damit Weltanschauungsfragen: also nicht auflösbar und zugleich handhabungsnotwendig.



Es überrascht wohl nicht weiter, dass - auch in der Beschränkung auf die drei dimensionale Welt von Länge, Breite, Höhe und eventuell noch des Gewichts, dafür aber immerhin auf höchstem Meßskalen-Niveau - der menschliche Körper als Vergleich bzw. Mass herangezogen wird. Ist ferner Einheitlichkeit und/oder Zuverlässigkeit gefragt wird dafür eben ein 'besonderer', respektive ein eigens dazu erklärter, Mensch (etwa ein Fürst) eingesetzt. - Wo (mehr) Dauerhaftigkeit respektive allgemeinere Vergleichbarkeit (gar über kulturelle Unterschiede und Grenzen hinweg oder für immerhin quasi-absolute Zwecke) erforderlich ist, bieten sich Konstanten in der 'Natur' - oder jedenfalls das was, möglichst intersubjektiv übereinstimmend, dafür gehalten wird - an.






























Auch die Idee des heutigen (zwar durchaus weltweit verbreiteten aber keineswegs auch universellen) Meters (und seiner Teile bzw. Vielfachen) geht (wenigstens in seinen Anfängen) auf einen solch ‚natürlichen‘ Wert zurück.

Bereits im 17. Jahrhundert war an einem alten Pariser Gebäude ein Massstab aus Eisen, die «Toise» angebracht (sechs Fuß lang, auf dem Stab gab es zwölf Zoll-Markierungen und zwölf «Striche» pro Zoll). Doch bereits 1668 musste der Stab ersetzt werden, aber auch dieser rostete in wenigen Jahrzehnten dahin. (vgl. etwa P.M. 83/09 S. 85) Mit zunehmender Überregionalität, oder gar Internationalisierung, stieg auch das Bedürfnis nach einer Maßeinheit, die nicht nur an irgendeinem einzelnen Gebäude befestigt war.

Im Jahr 1790 während der Grossen Revolution - saßen in der französischen Hauptstadt Wissenschaftler zusammen und berieten: Das Problem waren Längenmaße und Gewichte. Zu den Längenmaßen kam ein interessanter Vorschlag: Warum nicht die Länge eines Pendels zur internationalen Maßeinheit erheben? Damit eine Pendeluhr richtig geht, muß das Pendelgewicht an einem ganz bestimmten Punkt des Pendels befestigt sein. Den Abstand zwischen oberem Pendelende und Pendelgewicht kann man messen. Ja, man kann gleich ein Pendel anfertigen, das kein Gewicht benötigt, weil es die richtige Länge hat, um in jeder Sekunde einmal zu schwingen.

Was aber stellte sich heraus? Die Länge des Pendels ist nicht überall auf der Welt gleich. Sie schwankt von 991 Millimeter am Äquator bis 996 Millimeter in der Arktis. Da aber ein international akzeptables Mass gesucht werden sollte, wurde der Gedanke verworfen.



Nützlich war der Vorschlag dennoch, denn wahrscheinlich hat er die Gelehrten zur 'richtigen' und vor allem verwirklichten Lösung geführt. Nämlich: Die Entfernung zwischen Nordpol und Äquator zu nehmen, sie durch zehn Millionen zu teilen und das Ergebnis »Meter« zu nennen. Die Entfernung war schon genau bekannt, sie betrug 443296 Pariser »Strich« Man konnte also einen Maßstab anfertigen, der als erster genau die Länge eines Meters besaß. So genau jedenfalls wie es zu jener Zeit für ausreichend angesehen wurde bzw. überhaupt möglich war. Inzwischen reicht diese Genauigkeit für wissenschaftliche bzw. technische Anwendungen zwar längst nicht mehr aus und es fand sich eine weit präzisere Lösung – doch der allerdings erhebliche Rest der Messproblematik erscheint (dagegen, recht) einfach lösbar:

Von dieser Maßeinheit, dem Meter, wurden alle übrigen technichen Normen abgeleitet. Eine Tonne? So viel wiegt ein Kubikmeter Wasser, also ein mit Wasser gefüllter Würfel von einem Meter Kantenlänge bei einer Temperatur von vier Grad Celsius. Ein Liter? Der tausendste Teil eines Kubikmeters, also der Inhalt eines Würfels von zehn Zentimeter Kantenlänge.

Das revolutionäre Neue steckt schon in diesen Bezeichnungen. Bis dahin hatte auf der Welt das Zwölfersystem vorgeherrscht, zwölf Zoll pro Fuß, zwölf Strich pro Zoll. Nun wurde mit einer einzigen Entscheidung, gefällt auf einer Wissenschaftlersitzung, das Zehner- oder Dezimalsystem eingeführt. Einige Gelehrte wollten in ihrer Begeisterung für das neue System

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... auch die Zeit auf Zehnergrößen umstellen: 100 Minuten pro Stunde und 100 Sekunden pro Minute. Aber das wurde abgelehnt.

Im Jahr 1799 führte Frankreich in der Ära Napoleons das metrische System offiziell ein. Weltweit durchgesetzt war es damit noch lange nicht. Es dauerte bis 1868, ehe der Meter im Königreich Preußen zur vorgeschriebenen Größe wurde. Und noch heute beharren so wichtige Staaten wie Großbritannien und die USA auf Meßgrößen wie »Yard« (91,4 Zentimeter), »Foot« (drei »Feet« sind ein Yard) und »Inch« (ein »Foot« hat zwölf »Inches« oder Zoll). Allerdings ist auch hier vielleicht der Übergang zum metrischen System zu erwarten.) ... Während also Engländer und US-Amerikaner in den sauren Apfel beißen und das Pariser Ur-Meter aus Platin schlucken müssen, sind auch auf Mitteleuropäer neue Meßgrößen zugekommen. Längst sind ja die Zeiten vorbei, da man sagen konnte: Ein Meter ist so lang wie die Originalmeterstäbe (aus zehn Prozent Iridium, neunzig Prozent Platin) in den Tresoren der jeweils zuständigen Regierungsbehörden. Keine Rede mehr von diesen Urmeter-Abkömmlingen! Sie sind längst nicht mehr präzise genug. Hier die offizielle Definition eines Meters von 'heute': »Ein Meter ist das 1 650 763,73fache der Wellenlänge der von Atomen des Nuklids 86 Kr beim Übergang vom Zustand 5d5 zum Zustand 2p10 ausgesandten, sich im Vakuum ausbreitenden Strahlung.« ...Wichtig ist, daß man in jedem besseren Labor der Welt nun genau messen kann, wie lang ein Meter ist. Man braucht dazu Spezialgeräte, die registrieren können, welche Wellenlänge die Strahlung hat, die von Krypton-Atomen ausgesandt wird, wenn diese ihren »Anregungszustand« wechseln.... Weltweit 'verbindlich' ist heute das sogenannte »SI« (Systéme International d'Unités - Internationales System der Einheiten). Es gibt sieben SI-Basiseinheiten. Diese sind der Meter für die Länge, das Kilogramm für die Masse, die Sekunde für die Zeit, das Ampere für die elektrische Stromstärke, das Kelvin für die Temperatur (genauer: für die »Wärmedynamik«), die Candela für die Lichtstarke und das Mol*) für die Stoffmenge.

*) Das Wort Mol ist von Molekül abgeleitet. Ein Mol mißt die Anzahl der in einem Stoff vorhandenen Teilchen wie Atom, Elektron usw. Man muß angeben, aus welchen Teilchen das Mol besteht. Grundgröße ist der Kohlenstoff. Ein Mol entspricht der Anzahl von Atomen, die in zwölf Gramm Kohlenstoff der Art 12C enthalten sind: 6,02252 mal 1023.

Zweite Information: Alle übrigen Maßeinheiten sind von den sieben Grundnormen abgeleitet. Man kann verstehen, was jeweils gemeint ist, wenn man bedenkt, aus welchen Si-Grundeinheiten eine Einheit zusammengesetzt ist Newton, Joule und Kilowatt (statt 'Pferdestärken') werden dann schnell verständlich.

Was ist ein Newton? Es ist die SI-Maßeinheit .S. 87 / Ein Meter wurde von Wissenschaftlern als das 1650763,73fache der Wellenlänge der Strahlung des Elements Krypton 86 definiert. Diese als überaus genau geltende Begriffsbestimmung ist nun einigen Physikern zu vage geworden. »Die Wellenlänge des Kryptons kann geringfügig schwanken«, gibt Karl Kessler von der Nationalen Behörde für Normung (National Bureau of Standards) in Washington zu bedenken.

Eine zehnmal so exakte Beschreibung soll die bisherige ablösen: Ein Meter sei die Strecke, die Licht im 299 792 458sten Teil einer Sekunde zurücklegt. Diese neue Definition wird durch sehr genaue Atomuhren ermöglicht, die die Eigenschwingung von Atomen zur Zeitbestimmung nutzen.

Astronomen sollen mit dem Lichtgeschwindigkeits-Maßstab die Abstände zwischen einzelnen Planeten noch präziser als bisher bestimmen können. Die Länge eines Meters bleibt jedoch unverändert. Wem die penible Definition für den Hausgebrauch zu kompliziert ist, der kann sich also auch weiterhin an die alte Schullehre halten: Ein Meter ist immer noch so viel wie die Strecke von hundert Zentimetern.

FOTOS #ok#: Immer noch 'gültig' das aus Platinmetallen gegossene »Ur«-Meter in Sèvres bei Paris. S. 103 (P.M. 83/12)

Seit der 17. Generalkonferenz für Maß und Gewicht 1983 ist ein Meter definiert als die Länge der Strecke, die das Licht im Vakuum während der Dauer einer 299 792 458 stel Sekunde zurücklegt. Die Ursprünge der Meter-Definition reichen jedoch zurück in die Zeit der Französischen Revolution, als es auch darum ging, das Chaos unterschiedlicher Maßeinheiten zu beenden.

Nach einer Definition der Französischen Akademie der Wisseuschaften sollte der Meter festgelegt sein als der zehnmillionste Teil eines Viertelkreises vom Pol zum Äquator. Die Länge des Meridians, aus der dann der Meter abgeleitet wurde, ermittelten die französischen Astronomen Jean Baptiste Delambre und Pierre François Méchain durch Messungen eines Meridianbogens zwischen Dünkirchen (Frankreich) und Barcelona (Spanien).

Da die Endpunkte bei Dünkirchen und Barcelona nicht genau auf dem gleichen Meridian liegen, suchte man einen Kompromiß-Meridian, auf den man sich beziehen konnte. Die Wahl fiel auf den »Meridian von Paris«, der dem Brockhaus zufolge bei den Koordinaten 2 Grad, 20 Minuten und 14 Sekunden östlicher Länge durch Paris verläuft.

1889 legte dann die internationale Generalkonferenz für Maß und Gewicht den von Delambre und Méchain ermittelten Meter auf einem Stab aus 90 Prozent Platin und 10 Prozent Indium - dem sogenannten Urmeter - fest. Die Fortschritte in der Meßtechnik führten schließlich zur heute gültigen Definition des Meters. *

FOTOS #ok#: Anfangs war der Meter definiert als zehnmillionster Teil eines Erdkreises vom Pol zum Äquator. Dabei einigte man sich auf einen Kompromiß: den »Meridian von Paris« (rote Linie), der durch die Sternwarte (Foto) führt


S. 71 (P.M. 97/01)



 

 

Stück des 'Ur-Meters' in Paris mit Urkunde
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Auch für das (gar) 'mehr' als dreidimensionale All(es) ...

... ergibt sich die so leicht dichotomisierbare (müssige und so bescheiden daherkommende, arrogante) Streitfrage ob Mensch und/oder Welt als Massstab dienen sollen. Als einzige zumindest scheinbare Alternative kommt zwar 'durchaus das Übernatürliche'/Absolute in Frage, doch bedarf es bekanntlich immer immanenter Interpretatoren (mit der omnipräsenten Option des Priester- und sonstigen [Fremdinteressen-geleiteten] Truges). Diese Option schliesst also faktisch die andere(n menschlichen bzw. anthropologischen) gerade mit ein und befreit keineswegs von ihnen (und insbesomdere deren Unvollkommenheiten)! Und solange es immer wieder rational (und wäre es auch 'nur' noch) nicht 'erklärbare' (d.h. genauer: nicht zuverlässig beherrschbare/nach unserem Belieben reproduzierbare) Phänomene gibt führt sogar dieses Paradigma (der 'Götze': menschliche, 'künstliche' bzw. 'höhere' Ratio) im (selben) Kreis herum. Als überindividuell für gültig erklärbarer Bezugs- bzw. Orientierungspunkt bleibt also allenfalls der Mensch in seinen Bezoehungsgeflechten - und zwar wohl eher in Form der Orientierung an der 'Goldenen Regel', als ... Sie wissen wohl schon, dass Unterlassen zwar immerhin etwas einfacher aber nicht ausreichend ist.

Nicht unähnlich dem Konflikt der, etwa auf der Ebene von Interessen, zwischen individuellen Menschen und (ihren) sozialen Figurationen (Norbert Elias) ausgemacht werden kann, bestehen auch Zielkollisionen zwischen Menschen und ihrer (gar 'natürlichen') Umwelt. Selbst das, an sich recht gewichtige, Argument, dass der Mensch auf beides (eine immerhin sein physisches Überleben ermöglichende – dazu allerdings nicht unbedingt 'rein natürliche' - Umwelt und auf sozialen Kontakt – wenigstens mit sich selbst) angewiesen zu sein wenigstens scheint, zwingt – jedenfalls bisher respektive nicht alle – keineswegs zur Null-Summen-'Spiel'- oder sogar zur (vielleicht auch noch fatalistischeren bzw. Missbrauch beabsichtigenden) Unterwerfungs-Perspektive. ...

 


 

















Messtechnisch gesehen mag der Mensch sich (meist) im mittleren Bereich zwischen Makrokosmos und Mikrokosmos befinden und bewegen. Doch ist, selbst darum, als verbindliches Menschenrecht, vorzusehen, dass er, gleich gar staatlicherseits bzw. global, nicht vollständig und insbesondere nicht (natur)wissenschaftlich exakt – 'vermessen' und 'verwogen' werden darf. – Erst recht nicht ohne selbst mündig mitbestimmen zu können inwieweit er persönlich, auch noch 'objektiv', darauf reduziert wird.

Mensch(en) zwischen dem scheinbar 'Grössten' und vorgeblich 'Kleinsten' der Dinge und Ereignisse.


Im Übrigen bleibt dringend davor zu warnen, den Kompass weiterhin so leichtfertig bzw. überzeugt mit dem Maßstab zu verwechseln respektive gleichzusetzen wie dies in modernen Gesellschaften (deren 'Danach') und Wertedebatten gemeinhin geschieht.


 




 

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