AchtungfallsSollte Ihr Monitor bzw. Browser (neben- plus nachstehende) úéøáò Hebräische Schriftzeichen úåéúåà fehlerhaft darstellen - können Sie hier mehr darüber finden. אבגדהוזחטיכךלמםנןסעפףצץקרשת

Kohelet, der ‚Versammler‘ (christlicherseits gerne ‚Prediger‘, griechischer Ecclesiastes‘, genannt)

Anliegen Koheleths, des Sohnes Davids, König zu Jerusalem nicht zuletzt speziel und persönlich für . Schalom Sie?.

 

 

 קהלת, dass – und erst recht welche – berühmte Leute das ‚gleichnamige Buch‘ geschätzt haben (und\aber dass auch es missbraucht, zumindest schon, wurde), muß es Ihnen/uns ja nicht unbedingt entfremden. Und weg nehmen (was ja selbstverständlich Niemand beabsichtige) lassen wir es uns ja so wenig wie – gleich gar in Sprache gefasste – Gedanken überhaupt.

Die hier hauptsächlich verwendeten eher minimalistischen / simplen (eben kaum nach massorchetischen Festlegungen vokalisierten bzw. ‚punktierten‘) hebräischen Schriftzeichen werden nicht immer gleich ausgesprochen / insbesondere vokalisiert, dafür sind einzelnen Sätzen /  Versen vereinfachte Aussprachehinweise, in deutscher Sprache, und wie diese von links nach rechts geschrieben, beigegeben.  Doch ist mit diesem ‚Protokoll‘ hier weder ein i.e.S. koscherer, noch ein liturgisch verwendbarer, Vertonungsversuch beabsichtigt, oder gar behauptet  /beansprucht.

Ebenfalls seit langer Zeit und durch genauso hoch geschätzte Gelehrte ist das Buch numerisch in 12 Kapitel, und diese wiederum in etliche Verse, unterteilt worden (deren Zählung bzw. Einteilung jedoch nicht in allen ‚Übersetzungen‘ genau deckungsgleich erfolgt). Ferner wurden allerlei Überschriften und vergleichbare Stellen bzw. Ergänzugen an anderen Stellen gefunden  - und, vor allem, ganze Kommentare verfasst. Denn höchstens scheinbar interpretiert / versteht sich ein, gleich gar schriftlicher (gerade ToRA SCHeBiKTaW תורה שבכתיו), Text ganz von selbst; vielmehr sind es zumindest seine Rezipienten / ‚Hörer und Verwenderinnen‘, die das notwendigerweise (doch genau dies nicht immer, bis nur selten, selbst auch bemerkend / beachtend) tun! Auch und selbst noch, wenn bereits Jemand (der dazu nicht einmal Prediger sein muss) etwas derartiges für uns geleistet, vorgeschlagen oder vorgeschrieben hat – ereignet sich (so nochmal / weitere) ‚mündliche‘ Wegweisung: ToRA SCHeBeAL Pe תורה שבעל פה.

 

Bei Weitem nicht allein für besonders eilige Besucher ‚zusammengefasst‘:

 

Das heute verschriftlich vorliegende Buch endet bekanntlich mit seiner Summe / Bilanz der wesentlichsten Erkenntnis (12, 12-14)

«Über dies hinaus, aber lass Dich את׀אתה warnen, mein Sohn, wie meine Tochter, des vielen Büchermachens ist kein Ende und viel Studieren ist Ermüdung des Leibes. – Der Rede Schluss, da alles ist gehört: Fürchte curtsying coupleGott und halte seine Wegweisungen ein, das macht den ganzen Menschen aus. Denn alles Tun bringt Gott in ein Gericht über alles Verborgene: Ob es gut oder böse.»

 

 

 

Philo-logisch lässt sich das Buch Kohelet(h) zwar der «Hellenistischen Epoche» zurechnen – also ‚spät datieren‘ - und für diese These lassen sich weitere seriöse (insbesondere wissenschaftliche) Argumente finden. Doch bekanntlich zwingt die Logik zu nichts – zumal hier (und zwar nicht weniger seriös) auch noch anders Argumentiert werden kann. Und falls es tatsächlich so etwas wie «Ewige Wahrheiten» gibt, können sprach(wissenschaft)liche Entwicklungen allenfalls etwas über deren Wiederentdeckungs- aber nichts absolutes (allenfalls etwas relatives und unscharfes Irrtums-Vorbehaltliches) über deren Ursprungsfragen aussagen.

Ausser (respektive 'an Stelle' von) Schelomoh Ben-David Melech Jisrael äîìù êìî (Israels König Salomo, dem Sohn und Nachfolger König Davids), der ja im überlieferten Text gerade nicht explizit, schon gar nicht als Verfasser dieser Schrift, erwähnt wird, böten sich – vielleicht einmal, und bei gelöstem, respektive ungeachtet des, kairos-kronos Paradoxons, von David (gar als 'Sohn seiner selbst') abgesehen – nicht sehr viele jüdische Könige Jerusalems (für eine wie auch immer intendierte Personifizierung) als hier 'versammelnd' an: ... der König Hiskia () ... Josia der König zu dessen Zeit/für den/von dem die Torarolle im Tempel entdeckt wurde () .. Melchisedek und/oder Meschiach sofern bzw. soweit sie sich (auch topo-logisch überhaupt) von Jedidja unterscheiden wiesen/weisen übrigens noch deutlicher sowohl über das Jahaduth (Judentum) als auch über das Königtum (die immanente, sozio-ökonomische bzw. politische Führungsfrage inklusive weiblicher Besetzung und diversester Umbenennungen des Amtes) hinaus auf eine/die Versammlung der gesamten Menschenheit (respektive deren Beziehungen wie Nicht-Beziehungs-Betiehungen mit der Allmacht) hin. - Aspekte die immerhin indirekt teils auch dadurch zum Ausdruck kommen mögen, dass sich viele (zumindest abendländische) Herrscher auf diese 'Topoi' (und gar - wenigstens vorgeblich - 'mehr als nur auf eine/die metaphorische Figur') berufen – und diese, nicht gerade selten, zu übertreffen (wenigstens) suchten (bis behaupteten). 'Dafür', bis heute, nie ohne die Achtung zumindest des/ihres Leitungsamtes von (allen) anderen Menschen einzufordern, bzw. deren faktischen Gehorsams (jüngst vereinzelt auch ohne offensichtliche, körperliche Neige vor den AmtsträgerInnen bzw. -symbolen rationalisiert) zu bedürfen – dessen Geheimnisse - arkana imperi`i - hingegen (eben im Unterschied immerhin zu Kohelet) verschweigend/hütend!

 

Das - gar durchaus verständliche – Bemühen, sich selbst den Inhalten der Botschaft zu entziehen, erweist sich - mit unter, eben doch – als ein genauso quichotesker Kampf gegen Windmühlenflügel - wie dies selbst ein (vielleicht) geziemlicher(er) Versuch, brav auch 'nur' all die bereits erhobenen der - kaum abzählbaren - denkbaren Einwände gegen ihre Echtheit (also gegen Validität von ToRaH überhaupt) zu widerlegen, wäre.

Das – gar durchaus verständliche – Bemühen, sich selbst den Inhalten der Botschaft zu entziehen, erweist sich – mit unter, eben doch – als ein genauso quichotesker Kampf/raum gegen ר־ו־ח Wind/mühlenflügel – wie dies selbst ein (vielleicht) geziemlicher(er) Versuch, brav auch ‚nur‘ all die bereits erhobenen der – kaum abzählbaren – denk- und insbesonder ‚tubaren‘ Einwände gegen ihre Echtheit (also gegen Validität von ToRaH תורה überhaupt) zu widerlegen, wäre.

 

 

Was aber hat der Versammler oder womöglich durchaus auch die Versammlerin (wer auch immer es also sein und/oder gewesen sein mag bzw. wird) – bekannt zu machen – gar «offenbart»? Nach Angaben des «TaNaCH» wie «mündlicher Tora» - der (wo, wann und wie auch immer zusammengesetzten) Versammlung, gar CHneSeT, inhaltlich im Einzelnen vorgetragen respektive (dialogisch-diskursiv oder sonst wie) mit ihr erarbeitet?

 Schelomoh (Salomo)

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by Olaf G. Jahreiss and with regret for hardly using the 'internet -language'. All images on these pages are (if not noted otherwise) mostly by courtesy of Stardivision GmbH or our own. - Zuletzt geändert am 10.07.2016.