Weisheit חכמה /xoxma/ חוכמה Intelligenz  wahrer/etz hachaijm/ Baum des Lebens עץ החיים undװaber (jene ‚Hölzer‘ auf / um die) die zwar kleinere, doch sichtbare, heilige ספר התורה Torarolle (gewickelt,) עץ חיים wird davon ja nicht irgendwie weniger umfänglich ‚wahrnaftig‘ – eher in Gegenteilen.

[So gut wie allen sind / werden wir, vielleicht immerhin Gastgeberinnen der / für Kabbala, andere /rea/ רע]

Hoppla – mehr als eine (na klar die) einzig( und allein יחיד /jachid/ richtig-abgesondert)e Partei(ung, zumal [in der Reihenfolge alphabetischer Willkür geordnet] ‚ethnisch‘,
politisch‘, ‚religiös‘ bis ‚weltanschaulichgenannte, doch Realitäten handhabende  – grammatikalisch folglich)
seien (da – oh Du indoeuropäisch abendländischer Schrecken aller Schrecken – mehrzahlige Pluralität/en) gar alle (über) siebzig /ajin/ jedenfalls dieses Essens, äh solcher Debatten, wegen …

[Eine weitere Partei ihresgleichen gegenüber, vielleicht sogar, doch immerhin, ‚die‘ Gnostikerinnen der Überlieferung/en]

 

 

 

 

 

 

  Abbs. Grosse eingedeckte (Hochzeitsmahl-)Tafel [Abbs. Servicepersonal ggf. darauf]  [Wo/Falls/Soweit sie reflektierend kritisch zu ihren ‚Stumpfhaltebändern‘ stehen, erlauben sie einander: agreements to isagree.]

חכמה; בינה; דעת; תבונה;

·         wisdom, cleverness, shrewdness, ingenuity, sagacity, ingeniousness, judiciousness, lore, sageness, sapience; erudition *

·         intelligence, wisdom, insight, intellect *

·         knowledge, wisdom, ken; mind, insight; opinion *

·         intelligence, reason, gumption, intellect, judiciousness, knowledgeability, knowledgeableness, mindedness, sagacity, sageness, sapience, sense, sensibleness, taste, understanding, wisdom, wit *

באמת

 really, truly, genuinely, truthfully, honestly, faithfully, yea *

אמיתי

·         Amitai x

·         adj. real; genuine, unaffected; true, sincere, truthful, veracious, veritable, nonmythical

בדיוק

·         exactly, precisely, accurately, promptly; incidentally *

מדויק

·         accurate, exact, precise, specific, express, faithful, just, letterperfect, minute, scientific, spitting, strict, true *

להתאים בדייקנות

to fit, match, suit * punctually; scrupulously, minutely, primly *

נכון

·         right, correct, true, proper, just, well, ortho

·          be ready to

·         adj. ready, prepared *

מהימן

·         credible, reliable, dependable, faithful, fiducial, sure, true, trusty, veracious, authoritative, believable*

 

 

zum Grösseren

[כי /ki/ Denn / Weil / Jedenfalls wenn (bis wohin) /mi-tzion/ von-Zion תצא /tetze/ ausgehend תורה /tora/ Weisung ודבר /udewar/ und\aber Wort/Sache ה׳ /Adonai/ G’ttes … /mi-jeruschalaim/ vgl. Jesaja 2:3 sowie Micha 4:2]

zum doch etwas  'kleiberen'

 

 

[Vielleicht vermag ja schon ‚dieser Hammer‘ kontrastmaximal, da empörungsgesättigt, (er)klären: dass gerade Vor- wie Rückschläge – eben heftige Schläge]

Richter 4:21: 5:26

Doch 1. Könige 6:7

Jesaja 41:7

Jesaja 44:12

Jeremia 10:4

Jeremia 23:29 Felsen

Jeremia 50:23

Jeremia 51:20

Psalm 74:6

 

 

 

Was wir/Sie sind/werden (namentlich / genannt:) Hebräerinnen oder Helleninnen, Lateinerinnen oder Griechinnen, Römerinnen oder Amerikanerinnen, ‚Monotheistinnen‘ (etwa Christinnen,  Jüdinnen, Musliminnen etc. bis mancherlei Kulturalistinnen indoeuropäischen Singularverständnisses) oder ‚Polytheistinnen(beispielsweise manche Animistinnen oder Buddhistinnen, Hinduistinnen, Taoistinnen, bis manch plurale Agnostikerinnen etc.),  Kollektive bis Universalistinnen oder Individuen bis Partikularistinnen, Hohenzollerinnen oder Männinnen, Herrscherinnen oder Sklavinnen, Wisserinnen oder Arbeiterinnen, Ammen oder Königinnen, Monachistinnen oder Republikanerinnen, Lehrerinnen (  מקהלות) oder Schülerinnen (‚Empfängerinnen מקבלות), Amazonen oder Diskriminierte … 

[Etwa orthodoxe, liberale, chassidische, progressive, konservative, (zyklisch-organisch) evolutionäre, rabbinische, revolutionär, inkrementalistisch( stückwerklich)e, kreative pp. Vorstellungsblasenhüllen getreu, bis motivational ‚zof(f)end– nicht etwa allein – Ideen / dawarim דברים gar דברות dawarot / Sachen voran-/hinter(her?)treibend / mehrend oder mindernd]

könnte, bis droht, sich als weniger unvereinbar trennend entscheidend erweisen, als vielmehr:

[Zumal ‚Symbole‘ gleichwohl ‚zäher‘, bis mächtigere ‚Schlüsselreize‘, als so manche erwarten, oder fürchten, mögen]

 

 

[Blau(e)s (Band) – des Frühlings Dichters, oder gleich der Himmel, nicht wichtiger als etwa jene des Westens, bis der Zukunft/en …]

ob es uns entweder (insofern gar statt wi[e]derherstellender/n Rückkehr/en) um die (und sei / wäre es wenigstens eine reparierende, heilende bis versühnende / ‚vertöchternde‘) Vollendung /tikun/ תיקון durchaus / immerhin (jedenfalls Gegensätze, bis Zerrissenheit/en) dreifach höherverschachtelnd qualifiziert aufhebend erneuert( kreiert verwendet)er Vorfindlichkeiten / Verwirklichtheiten /olam(ot)/  עולם׀עולמות teilnehmend Beobachtender (des / ‚im‘ / vom nicht-leeren Nichts) geht,

[Wo / Da / Wenn / Weil  die einen den anderen jeweils gegenteilig vorkommend erscheinen]

[Ka.Ha.: Die Rechnung mit Gottjener Variable, äh Konstante, ohne Rand; O.G.J. mit A.K.]

oder aber Drittes  dichotom ausschließend dagegen um (inner- wie außer-)raumzeitliche Vielfalten Vielzahlen überhaupt auflösende, zumal von/aus Zyklen erlösende, Vernichtung jeglicher Unterschiede / Differenzen im (pantheistisch-umgebungsfreien) gegenüber(- also spannungs)losen ‚Ganz( leer)en (überhaupt Nichts)‘?

[Abb. Debattierende grau]

[Die gemischte Nichtarbe ‘grey / gray‘ übernimmt eben die Komplementärfarbe der benachbarten mit/in/an sich.]

Immerhin Nichtfarbigkeit schwarz (gar fest / tot  Geschriebenes) gegen (auf Rückseite/n) weiß (lebendig ausgesprochen angewand wirksam), namentlich als gut/besser ‚Richtig‘ oder böse/schlecht ‚Falsch‘ lässt sich förmlich, (jedenfalls graustufen-)farblich durchaus ‚brechen‘ / entgOtten.

 

[Abb. Debatte baue versus graue charmscholl-girls]

[Geradezu / Durchaus Zentren (aspektisch wahrnehmenden, zumal) menschenseitiger Akt(ion)e(n) befinden sich Empirischem, den diese wohl  auch selbst wechselwirkend angehören mögen, gegenüber]

Wer (ge)sagt (hat), ‚dass Sie, bis wir eben alle, es / das (ganz genau) gleich machen sollen, bis müssen‘, ist / wird nicht (einmal alleine) dafür verantwortlich, dass /  wenn und/oder wo Euer Gnaden / wir es so tun.

[Grade Fragen bereits/eben nach der (zumal korrekten) Anzahl an der Festgemeinde teilnehmenden ‚Personen‘ sind/werden derart von widersprüchlichen Traditionen überfrachtet, wie ‚Inhalte‘: Viele, gar mehr als die ja immerhin fünfzehn möglichen Modalitäten ]

[Mag die / der Komplexität(en immerhin analytische – jedenfalls in kenntnishafter Willkür, bis immerhin intersubjektiv verstehbarer / übereinstimmbarer Konsensfähigkeit erfolgende) Zerlegung in, uns  ja eher begreifbar / überschaubar vorkommende, Teil(aspekt)e bis (einander ohnehin eher durchdringende, als völlig isolierte) ‚Sphären / Blasenhüllen‘, manchen manchmal auch nach alles Vorfindlichen Trennung aussehen, ist plus wird doch so wenig  dessen (oder immerhin davon Ausgeschlossenens) Zerstörung bewirkt, wie (sonstige) sprachliche Benennungen (bei / trotz aller Wechsel- und Rückwirlungen) mit dem Gemeinten / so Addresierten identisch wäre.]

 

‚Vor‘, und jedenfalls ‚hinter‘, basalsten gegenübermächtelichen Unterschieden der Verschiedenheit/en – da wir doch eher lichtbildartige Repräsentation/en (G’ttes – glecih gar ‚auf Erden‘), denn (Absolutheit vermehrende)  Selbigkeitsgleichheit – geschlechterverschieden (genderd, generativ, statuiert pp.) vorfindliche  Gemeinsamkeiten, bis Trennbarkeiten, der Menschenheit.

« Die junge Witwe Leonora hat in Venedig einen Garten geerbt. Nun fühlt sie sich von ihrem Ehemann ganz „befreit“ und schreibt: „Eher würde ich mich ertränken, als mich nochmals einem Mann zu unterwerfen.“ Sie hat in den Garten einige wohlhabende Frauen eingeladen, um - wie man heute sagen würde - mal so richtig herzhaft über die Männer zu lästern. Eine ihrer Freundinnen ist überzeugt, dass Frauen besser daran täten, sich „jedes Jahr zum Karneval ein schönes Schwein zu kaufen“ statt einen Mann zu heiraten.» 

Solcher Hortus conclusus «Ist nicht nur reizvoll, „sondern er hat überdies den Vorteil, dass es hier keine Männer gibt. So können sich die würdigen Damen in aller Ruhe besprechen: ohne Scheu vor Männern, die hätten stören oder hindern können“.»

(Zitiert nach: Das Verdienst der Frauen. Warum Frauen würdiger und vollkommener sind als Männer von Modesta Fonte, Venedig, 1600; verlinkende Hervorhebungen O.G.J.)

[Abb. Debattenpulte charmschool Mann versus Frau]

[  Ein bis der  Sündenfall der besonderen Art‘: „Der Fehler liegt darin, dass Frauen und Männer so gesehen werden, als wären sie verfeindet und könnten getrennt voneinander leben.“]

 

 

 

 

Zur Offenlegung des ‚Status conflictus‘ – Dero Gnaden dürfen, bis sollen, durchaus qualifiziert wissen: warum und\aber wozu:

Wer,

wem,

wann,

wo,

wie

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 welche/s (linke, recht, jedes/alle, kein) ‚Knie‘  zu beugen‚ ‚bekennen‘, respektive was (dazwischen, sowie anderes darum her) das sonst, wäre/sei.

Unauflösbare Überzeugtheitenkonflikte / gar Wert[e]kollisionen darin

(immerhin wie im Konzept des Augsburger Religionsfriedens A.D. 1555, der – beinahe zu spät ‚für Europas Überleben‘ – im Westfälischen 1648 übermächtig [territorial]hoheitlich) dadurch aufhebbar (‚Katholizismen‘) er- und auch (‚Protestantismen‘) beibehalten-bleibend, seither verschieden, bis antagonistisch, überzeugt bleibende Bevölkerungsteile – zur Koexistenz, bis wechselseitigen Kooperation, ,hinreichend benachbart – gemeinsam regierend, zu beherrschen ermöglicht. Woran zumal Minderheits- und genauer Randgruppen, gleich gar Juden, immer wieder ‚gewähnt‘ wurden/werden, drückt/e bekanntlich der Sanhedrin von Paris im 19. Jahrhundert in den Formulierungen des Prinzips דינה דל מחותה דינה  /dina dal machuta dina/ aus:  Dass das nationalstaatliche(/landesherrliche, bis supranationales) Recht des jeweiligen Aufenthaltsortes, außer in (den eben besonders identitätsheftign) Kultusfragen, dem ‚jüdischen Recht‘ / der (jeweils aktuellen) Halacha / rabbinischer Auffassung vorgeht (vgl. etwa auch wo territoriales Landes- und Bundesrecht körperschaftliches, zumal Kirchenrecht, bricht, bis toleriert/schützt).  [In seinen ja durchaus (immerhin auch mal Juden – doch nicht etwa Frauen) emanzipativenBefreiungsakten‘ unterwirft, bis überzeugt (spätestens der selbstberufene Kaiser) Napoleon I. zugleich alle Bevölkerungsteile (nahezu europaweit) von seiner Macht, bis bürgerllichem immerhin ‚gleichem‘ Recht]

:  ‚Zögern/Bedenken‘-These/n des (zudem ja [gar zu ‚chronos‘-orientiert / anthropomorph-fixiert] ‚vorherwissend‘-gedeuteten) Gottes/G‘ttes (spätestens/zumindest) im Schöpfungsverlauf

 [Namentlich kabbalistische/überlieferter Traditionen Warnungen vor (sich selbst. äh) ‚menschenartigen‘ Vorstellungenfirmamenten: von ohne / bevor Vorfindlichem (anfanglos, ausdehnungslos, bewegungslos) , wohl immerhin/eben ‚nicht völlig leerer Leereאין סוף /ajin sof/ jenem Nicht(-innen? jedenfalls) mit/aus alef  ‚orthographiert‘, bis gleich gar/eigentlichinnergöttlich (zumal) Alleinigem/Gegenüber(losem)ziehen / reizen solche, zumal Unvorstellbarkeiten‘, ja zumindest nicht weniger an, als sie eben davon abzuhalten vermögen,  oder brauchen, sich / anderen dafür-Gehaltenes vorzustellen. – Immerhin Judentümmer qualifizieren / unterscheiden sich dadurch / daran welche – gar wie (so manche Leute überraschend) wenig Meinungsfelder h/aggada,  bis Überzeugtheiten des Erzählens/Denkens, ein-eindeutiger / allgemeinverbindlicher, synchroner, jedenfalls kompatibler Regelungen bedürfen, um gemeinverträgliches (halachisches / Gesetzestreues) Verhalten zu gestatten/gestalten.]

 vor / gegen Erschaffung des/der Menschen, jedoch seltener in ‚analoger Intensität‘ was der Sprachenvielfalten und -vielzahlen angeht  (bis eben die ‚eigene‘/eine[n Kultureme] vereinzigend /jaxid/ יחיד gar nicht für ‚verwirrte‘, bis noch Schlimmeres, haltend),

 wenn, bis warum, auch (bis ‚aber‘) irgendwie (vielleicht) doch nicht überhaupt grundsätzlichst vor und gegen Schöpfung überhaupt Vorbehalte, ja Vernichtung(sabsichten) für nötig haltend (wie ja seitens ‚der Gnosis‘ – und gar Anhängerschaften anderer, sich zumindest anders nennender / sonstwie genannter Wirklichkeitenhandhabungsweisen   – die, gleich gar alsmaterielle contra geistlich‘-gedeutetes, Sein/Werden הויה überhaupt für dämonisches ‚Teufelswerk‘, da ‚Abstand‘ – jedebfalls  resch-waw-chet ר־ו־ח – gegenüber/von/zu verabsolutierter Liebe/Lichtheit, halten)  [Findet hier sogar / gerade die so löblichen Rede- bis Denkweise: ‚G-tt habe in die tora תורה gesehen und\aber (dannach) Himmel und Erde geschaffen‘ ihre Überzeiehungsgrenze? – Erweist sich תורה gar auch/eher als ‚Roman‘ den G-tt uns Menschen, gar „gespannt darauf“, übergibt/anvertraut, was wir. auch darin Vorkommende, davon halten, bis damit und daraus machen (vgl. La.Ku. 2006, S. 152)?]

konstatiert als/in/wegen ‚selbstgesprächsartig‘ bis (mit/unter) dem ‚Heer der Himmel‘ / unter ‚Dienstengeln‘ beratend, verstandenen ‚Pluralstellen‘ der Genesis / bereschits: נַעֲשֶׂה /na‘ssä/ ‚lasset uns Menschen machen‘ (ab bereschit 1:26 – was Erkenntnisse von/über ‚gut und\aber böse‘ angeht, und nachnoachidisch: נֵרְדָה /nereda/ ‚Lasset uns hinabfahren und ihre Sprache verwirren‘ 11:7): wogegen die textlich ausdrücklichen Angaben der Gesensis / bereschits bei Noach, dass G’tt (zunächst 6:6

 וַיִנָחֶם יְהוָה כִּי-עָשָׂה אֶת-הָאָדָם בָּאָרֶץ וַיִתְעַצֵב אֶל-לִבּוֹ:

gar/zumal menschenartig formuliert) mit schmerzendem Herzen bereute überhaupt Menschen / Lebewesen gemacht, doch aber eben (dann Noachs etal gedenkend 8:1 sowie sich immerhin bundesvertraglich selbst-verpflichtend 9:11

וַהֲקִמֹתִי אֶת-בְּרִיתִי אִתְּכֶם וְלֹא-יִכָּרֵת כָּל-בָּשָׂר עוֹד מִמֵּי הַמַּבּוּל וְלֹא-יִהְיֶה עוֹד מַבּוּל לְשַׁחֵת הָאָרֶץ

) auch diese (weitestgehnd) vernichtet zu haben (wird allzumeißt, bis interessiert, ‚übersehen‘)

 lassen sich (zumindest) auch als menschenseitige Reaktionen auf die & an Unzufreidenheiten mit den eigenen, äh des/der anderen (Leute), offensichtlich( erscheiend)en  Verfehlungen, Unzulänglichkeiten und Unvollkommenheiten erklären, bis zwar verstehen, aber Unzufriedenheiten (namentlich mit dem aktuellen häufig sogenannten ‚Bodenpersonal‘) rechtfertigen kaum Alles (und belegen allenfals wenig konstruktiv-fundamentale Mängel qualifizierter Freiheit / gegenübermächtelicher Opposition, respektive zu vollendenden Vollendbareny, bis der Vollendung, überhaupt).  Genesis / bereschit / 1. Mose 1:31a:

 וַיַּרְא אֱלֹהִים אֶת-כָּל-אֲשֶׁר עָשָׂה וְהִנֵּה-טוֹב מְאֹד

mag ja vielleicht erklärungsbedürftig, zumal da / soweit ‚‘(er)lebensweltlich‘, (erfahrungs)widersprüchlich wirken, dreifach qualifiziert, aufhebbar, muss jedoch (und dazu) nicht bestritten, oder vorübergehend (gar qua Gen./1.Mos. 3 respektive Jesaja 14:12) zerstört,  sein/werden. [Abb. Ecken Dogenpalast Venegis Adam & Eva (mit verbotener Frucht) versus (zumal etrubkener) Noah: Basalste Begründungsbehauprungen für die Herrschaftsausübungen des und der über den und die Menschen. – namentlich bestimmter Gen. 3:16c

וְהוּא יִמְשָׁל-בָּךְ:]

Abb. Weise Regierung Venedigs: mem-schin-lamed auch Sonne und Mond ‚regieren/herrschen‘ des Menschen weises verwalten der Erde und ihrer Lebewesen יִרְדּוּ aus וְיִרְדּוּ   resch-dalet-he herrschen/herausziehen]

 

 

[Eine/Die einigermaßen gut vorbereitete Teilnehmerin hat(te) eben erst/inzwischen mal etwas nachgelesen:]

 

Zitat Clemens Thoma mit J.J.P. über: «Chasidismus, [zumal] osteuropäischer

 

Begriff und Geschichte

Chasidismus (Kreis der Frommen) ist ein Sammelbegriff für verschiedene volksverbundene [sic! jene besonders prekären Varianten intellektuellenfeindlicher, bis irrationaler, Komplexitätenängste, die Vereinfachungen namens Führungsbedarf, äh/als kulturalistische ‚Volksfrömmigkeit‘ (getarnt), zur Lösung der Schwierigkeit zu machen trachten, ‚dass ich anscheinend nicht alle Menschen immer hinreichend weise/intelligent verhalten, immer wieder unzureichend, bis falsch,  handeln und sogar Verbrechen passieren (können)‘ – wofür dann/so eben die ‚Führungseliten‘ / Gemeinwesen, wo nicht gleich gOtt, schuldig / zu ‚Sündenböcken‘ … Sie wissen schon; O.G.J.] Bewegungen mit mystisch-esoterischen [sic! doch ebenfalls weder zwingend, noch nur, mit diesen schwierigen Ettiketierungen begreiflich; O.G.J.], meist auch ekstatisehen und apokalyptischen Tendenzen |im Judentum. Im 2. Jahrhundert v. Chr. ist von frühen Frommen (Asidäern) die Rede. Zur Zeit Jesu gab es in Galiläa chassidische Ekstatiker mit der Gabe des Wunderwirkens. Jesus wird [zumeist; O.G.J.] als diesen Kreisen nahestehend gedeutet. Im 12./13. Jahrhundert lebten in Deutschland (Regensburg, Speyer, Worms) und auch in Frankreich aschkenasische Chasidim mit pietistisch-ethischer Grundhaltung. Das wichtigste Zeugnis über sie ist das „Buch der Frommen“ (Sefer Chasidim). Die stärkste Wirkung auf Judentum und Christentum übt jedoch bis heute der seit Beginn des 18. Jahrhunderts existente osteuropäische Chasidismus aus. Schriftsteller wie  Martin Buber (1878-1965) oder  Elie Wiesel haben ihn der westlichen Welt so nahe zu bringen vermocht, daß chassidische Erzählungen zu Standardbeispielen der modernen christlichen Predigt geworden sind. Außerdem bilden chassidische Gruppen in den USA und in Israel eine einflußreiche jüdische Repräsentanz mit teilweise unerbittlichem Antichristianismus und einem halachisch-heilsgeschichtlichen Radikalismus. Der osteuropäische Chasidismus ist somit auf Grund sowohl seiner innerjüdisch entfalteten Dynamik als auch seiner Einstellung zur außerjüdischen Welt ein Thema des jüdisch-christlichen Dialogs.

Israel ben Elieser Baal  Schem Tov („Beseht“: 1700-1760), ein Charismatiker und Wundertäter gilt als Stifter der chassidischen Bewegung in Podolien und Galizien. Er wollte der Geistesart der vom trockenen Rabbinismusfrustrierten und von Pogromen [sic! Verfolgungen und andere – eben ‚beten lehrende‘ – Nöte, gelten, häufig – in ja/aber durchaus problematischen Arten und Weisen – als (zwangs)ursächkich, bis eben notwendig, wofür/wogegen auch immer; vgl. Exikproblematiken] heimgesuchten Juden eine neue Sinnrichtung geben, Große Leitfiguren (Rebben, Zaddikim, Chasidim) des Chasidismus waren u.a. der „große Maggid“ Dov Bär aus Meseritz (1703-1772) und  Rabbi Nachman von Bratzlaw (1772-1811); ihre Gegner [sic! gar kaum abdingbare Voraussetzung für Debatten; wie und was immerhin Juden geradezu habituel vertraut, anstatt derart suspekt wie jenen Leuten, bis Herrschenden, die ‚allein/nur das eine, was sie als Wahrheit/richtig erkannt zu haben meinen‘-durchzusetzen, gar alles übrige/abweichende zu vernichten, trachten (müssen s/wollen); O.G.J.] (Mitnaggedim) sammelten sich um den Wilnaer  Gaon Elia ben Salomo (1720-1797).

 

Geistig-religiöses Potential

Sein [sic!] geistig-religiöse s Potential bezieht der in vielen Variationen vorkommende Chasidismus besonders aus der lurianischen Kabbala, die er popularisierte, darüber hinaus aber auch aus neuplatonischen und gnostischen Gedankengängen. Die jüdische Tradition wird mystisch gedeutet. Die Lektüre der Midrascha gilt z.B. als Thronbereitung für die im Exil [sic! gleichwohl als solche Verbannung ins/im ‚Diesseits‘, gleich gar als von G’tt getrennt, vermeintes, verstanden/empfunden/(um)definiert; O.G.J.] weilende und leidende Schekhina. Auch bestimmte christliche Praktiken werden übernommen [sic! vgl. ‚Wie es sich christelt so jüdelt es sich auch‘ Michael Hilton]: Seelsorgerliches Gespräch, z.T. auch Beichte.

Die [sic! Realitätenhandhabungsweise vieler Chasidim haben häufig gemeinsam / ähneln sich darin; O.G.J,] Weltanschauung des Chasidismus bewegt sich vom Mythos [sic!] der lurianischen Kabbala von der Selbstkontraktion Gottes zur Ermöglichung [sic! was einen Raumirrtum vorraissetzt(vortschreibt, der G’tt summenverteilungsparadigmatisch unterstellt, Platz zu benltigen, wie er sich dann in Vorstellungen fortsetzte, die alles Unerklärte/Unerklärbare als göttlich charakterisierte und immer kleiner werden ließ, je mehr erklärt/verstanden zu sein erscheint/behauptet, reüriduzierbar wird/ist – so dass ein recht kümmerlicher gOtt übrig bliebe, der in irgendwelchen Quantensprüngen Platz haben/finden müsse; O.G.J. mit A.K. wider die Existenzunterstellungen von Raumzeitlichkeiten vor/ohne deren Erschaffung (als innergülliche Eigenschaften entsprechend jener menschlicher Erlebniswelten)] der Schöpfung (ziinzum []), über die Vorstellung von einem durch das Unvermögen der Schöpfung, die Lichtfülle Gottes [respektive seine Liebe; O.G.J.] zu fassen, verursachten kosmischen

Unfall [sic!], bis zur [sic!] sicheren Hoffnung auf baldige Erlösung [sic!] der in der Schöpfung und im Menschen isolierten [sic! bis als ‚gefangen‘ betrachteten; O.G.J.] und in den Frevel hinein gebundenen Lichtfunken in die Gottheit hinein (tiqqun [ -genannt, doch gerade daher/diesbezüglich nicht notwendigerweise im überall selben Sinne, von allen die diese Begrifflichkeit verwenden, übereinstimmend geteilt; O.G.J.]). In diesem heilsgeschichtlichen Drama mit dem befreienden Ausgang sind Gott und Israel [bis in so manch christliche Übernahme- bis sogar Substitutionsansprüche der tora-überbietungs-Theologien Ekklesia; O.G.J.] die Hauptakteure. Gott wird bisweilen pantheistisch (im Chabad-Chasidismus), meist jedoch  panentheistisch gedeutet, wobei die Vorstellung herrscht, die Einwirkung in die Welt [sic!] geschehe durch zehn göttliche Potenzen (Sefirot [ספירות]). Die [gar nicht so selten auch ekklesiatisch reklamierte, bis zu verwerfen / übertreffen angemasste; O.G.J.] Aufgabe Israels ist es, durch Läuterung, Askese, Gebotserfüllung, Ausstrahlung von Freude, Eingehen in die Schöpfung [sic!], heiliges Essen [sic? sogar hier?] u.a. die Rückführung [sic! oder gar aber, bis eher mitwirkend, allenfalls dreifach qualifiziert aufhebende Vollendung des (Schöpfungs-)Werkes, denn dessen auflösende/erlösende Vernichtung, ausgerechnet durch/seitens fehlbarer, nicht alleine Teile, sondern dies gar bleibende Gegenüber-Mächte G’ttes; O.G.J.] des eigenen göttlichen Funkens und der Funken in der Schöpfung zu bewirken. Die exemplarische Figur Israels ist der Zaddik [], d.h. der exemplarisch Glaubende [sic!], Heilsausstrahler und den „Boden des [sic! eine besonders herrschaftslastige Konzeption, namentlich von Menschen über ihresgleichen; O.G.J.] Reiches Gottes“ Betreuende [sic! ], der die Wiederherstellung [sic! respektive Vollendung/Versammlung/Versöhnung vielfaltenvielzahlig qualifizierter waw-Einheit-װ, gar אחד /echad/, eben im Unterschied zur (griechisch-indoeuropäisch) singularisierten Alleinheit, zumal monotheistischer,  /jachid/-Trennung-יחיד O.G.J.] der immer schon in der Intention Gottes liegenden Ur-Einheit Gottes mit seiner Schöpfung mit bewirkt. Allen [sic!] Israeliten ist die ethisch-mystische und messianische Aufgabe übertragen, in der jetzigen Zwischen- und Vorbereitungszeit sich in der devequt. dem sich Anhaften an den unendlichen, unberührten Gott und an seine exilierte Schekhina, zu üben.

 

Christliches Interesse

Der Chasidismus gewahrt dem außenstehenden christlichen Betrachter Einblicke in die gewaltige Bandbreite des

jüdischen Glaubenslebens. Er zeigt

auch, welch waghalsige Sprünge zu

einer geistig-religiösen Neuorientierung (Paradiginenwechsel) im Judentum möglich sind, welche in nerreligiösen Kämpfe dabei auszustehen sind

(der Bann wurde mehrmals zwischen

Chasidim und Mitnaggedim hin und

her geschleudert) und wie das Judentum als Ganzes trotzdem nicht an religiösem Chaos zu Grunde geht. Christliche Glaubenskämpfe und theologische

Streitigkeiten könnten von daher mit größerer Gelassenheit ausgetragen werden, die Kirche [suc!] wird an ihnen ebenso wenig zu Grunde gehen (sonst wäre es um sie kaum schade). Das Wort von Rabbi Nachman von Bratzlaw ist hier am Platz: „Der Mensch muß über eine äußerst enge Brücke gehen. Es geht ganz und gar darum, sich nicht zu fürchten.“ »  (im gemeinsamen jüdisch-christlichen Begegnungslexikon, Neuauflage 1987, S. 31 f.: verlinkende Hervorhebungen O.G.J.)

 

 Apostolisch überlieferte Hochzeitsgeschehnisse, bis Hochzeitsmahl-Gleichnisse galten jedenfalls lange als fromm / omnipräsent (vgl. durchaus Offenbarung/Apokalypse des Johannes Kapitel 19):

Von der ‚Hochzeit zu Kana‘ mit dem Wasser zu (immerhin) bestem Wein-Wunder Jeschua’s/Jesu (Joh. 2 par.), bis zu seinen Analogiengeschichten.  Von den klugen (bevorratenden) und/aber törichten (ungeduldig verschwenderischen) durchaus schlafen dürfenden, wohlgekleideten zehn jungen (Ehrengeleit-)Frauen (zumal/gar des/für‘n [zumal messianischen] Bräutigam/straurig, genügsam in dessen Abwesenheit/en [Mt. 9 par.]), hinter bzw. vor denen die Türen schlossen (Math. 25 par.).  Während‘ die, hoffentlich Wache haltenden, Knechte ihren Herrn sofort einzulassen vermögen, wenn er (endlich – zur/von der Hochzeit – doch weder rein ‚aramäisch‘ noch ursprünglich ‚griechisch‘ zu denken/erzählt; vgl. J.S.S.R. – bis ‚wirklich er) הבא kommt (Lk. 12 par.).

Hin zu jener, kaum weniger vieldeutigen/vielgedeuteten, von den eingeladenen/vorgesehenen Hochzeitsgästen, die eben nicht kommen wollten; oder die dies, vor lauter alltäglicher Arbeit, (verteilungsparadigmatisch) nicht zu können/dürfen meinten; oder aber jene die ‚sie ladende Boten‘ (wenn auch nicht ganz folgenlosauf dass Jisrrael ‚seither‘ nicht mehr werbend in’s/zum G’ttesreich einlädt, und Juden bekanntlich dennoch, tzmal des ‚nöchtlichen Diebstahls‘ etc. beschuldigt  weiterhin  ; O.G.J.) erschlugen. – Worauf jene, bis insofern alle, Menschen die überhaupt  zum Gastmahl kommen wollten ungeachtet ihrer, gar ups unpassenden, Bekleidung, Herkunft, Meinung etc. eben ‚Böse wie Gute‘ – ehrenvollst, aus den königlichen Schatzkammern, eingekleidet zur Teilnahme am bereits/längst vor- bis zubereiteten ‚Hochzeitsfestmahl der Himmel‘ hereingeleitet worden sein werden.

 [Abb. Ehrenjungfrauen im Hof? Exkurs: ‚Gnade (namentlich G‘ttes) wieder Ver- äh Begegenungslexikonauszug mit J.J.P. S. 72: «Rabbinisches Judentum

Der Begriff des gnadenvollen Gottes ist dann auch vom rabbinischen Judentum übernommen worden. So heißt es

z.B. an einer Stelle, daß Gott dem Mose alle „Schatzkammern des [sic! zumindest ‚eines‘, bis aus talmudischem Hebräisch und Aramäisch  unübersetzt ‚aller‘; O.G.J.] Himmels“ zeigte, in denen der Lohn für die Menschen, die gute Taten tun, aufbewahrt wird - je eine Schatzkammer für je eine bestimmte gute Tat. Als Mose Gott fragte, für wen denn eine ganz riesige Schatzkammer bestimmt sei, antwortete Gott: „Wenn jemand sein eigenes Verdienst hat, dann gebe ich ihm, was ihm aus seiner[!] Schatzkammer [soweit zwar durchaus buchhalterisch exakt erscheinend – doch G’tt längst nicht etwa darauf beschränkend; O.G.J.] zusteht. Wenn aber jemand kein eigenes Verdienst hat, dann gebe ich ihm gratis [חינם] (d.h. aus reiner Gnade [würde wohl auch/gerade Paulus überstezen; O.G.J.]) aus dieser[!] Schatzkammer” (TanR, Ki T issa 16, S. 58b; ShemR 45, 6). Der Glaube an [sic! eben gerade nicht allein/immerhin in dessen sekundärer Überzeugtheitensturltur von Sätzen, sondern beziehungsrelevant: ‚mit einem/dem‘; O.G.J.] einen gnädigen Gott ist auch eine der Voraussetzungen der jüdischen Liturgie, wo u.a. eine Rubrik im täglichen Gottesdienst Tachanun[], d.h. „Erflehung der Gnade Gottes“, benannt ist.» Verlinkende Hervorhebungen O.G.J.]

Wobei (vom/im ‚jesuanischen Gastmahlgleichnis‘) eben prompt auch einer hereingelangt war, der so  (wohl asketisch [Mk. 2 par.]?) überhaupt nichts auf die ganzen (etwa da ja nur äußerlich formalen, oder unverdienbaren?) Respektsabstand-Distanzen, wenigstens festlicher Bekleidung, gab, dass ihn,  allerdings der König höchst selbst, vergebens (nach seiner Berufung/Erwählung) zu befragen versucht, sogar gefesselt hinaus in die äußerte Finsternis werfen (auf diesen allerletzte/äußerste Distanz verweisen [Lk. 14 par.]?) ließ (Math. 22 par.).    (1./2. Jahrhundert)

 

«Eine Geschichte erzählt von einem Mann namens Isaak aus

Krakau. Er war sehr arm und als er dreimal hintereinander

von einem Schatz träumte, der in der weit entfernten Stadt

Prag unter einer Brücke vergraben war, machte er sich unverzüglich auf die beschwerliche Reise. Bei seiner Ankunft

musste er jedoch feststellen, dass die Brücke, die er im

Traum gesehen hatte, Tag und Nacht von königlichen Soldaten

bewacht wurde. Er blickte aus der Ferne immer wieder

auf die Brücke, bis die Soldaten schließlich auf ihn aufmerksam wurden. Der Offizier verlangte von ihm zu wissen, was er hier tue, und Isaak erzählte von seinem Traum.

„Du willst mir ernsthaft erzählen, dass du an solche Träume

glaubst?", lachte ihn der Offizier aus. „Wenn ich an solche Träume glaubte, müsste ich schnurstracks nach Krakau reisen und einen Mann namens Isaak finden, denn

ich habe geträumt, dass unter seinem Bett ein großer

Schatz vergraben ist.“ Isaak bedankte sich bei dem Offizier,

kehrte nach Krakau zurück, schob das Bett zur Seite

und grub den Schatz aus, der die ganze Zeit dort gelegen

hatte.

Was wir suchen, liegt nicht in der Vergangenheit und nicht

in der Zukunft. Es ist nicht weit entfernt und gehört auch nicht jemand anderem. Es ist genau da, wo wir sind, und an

jedem siebten Tag, dem Sabbat, können die Wunder der

Schöpfung uns gehören.»  (La.Ku., 2001, S. 65 f.)

 

Kalman erzählt: „»Es ist eine alte chassidische Geschichte«, sagte er.

»Es war einmal ein Mann, der ging zu seinem Rebbe, seinem spirituellen Meister, weil sein Leben mit Leid erfüllt war. Nachdem er seine vielen Kümmernisse ausführlich beschrieben hatte, seufzte der Rabbi mitfühlend. >Ach, mein Freund, es ist mir nicht möglich, jemandem, der so viel Kummer hat, zu helfen. Du solltest dir bei Reb Sussja Rat suchen. Auch sein Leben war von Tragödien überschattet.< Der Mann dankte seinem Rebbe und begab sich auf die Suche nach diesem neuen Lehrer. Doch als er ihm seine Kümmernisse darlegte, blickte ihn Sussja nur verwirrt an. >Warum bist du zu mir gekommen?<, fragte er. >Ich verstehe

nicht. Ich habe nie ein Leid erfahren.<«  (La.Ku., 2006, S. 129 f.)

 

Zitat Jakob J. Petuchowski zusammen mit Cl.Th. über: «Diaspora/Exil

 

Begriffsentwicklung

Das griechische Wort dimpora [διασπορά] ( = „Zerstreuung“) dient [dem Griechisen der Septuaginta (LXX)] als Übersetzung von Worten in der hebräischen Bibel, die entweder „Exil“ [גלות /galut/ bzw. die hauptsächlich vier historischen /galujot/ גלויות Perioden bezeichnen üblicherweise eher die ‚unfreiwillig erzwungene‘ den ‚eigenständig gewählte‘ Formen; O.G.J.] bedeuten oder sich wertneutral[!] auf jüdische Siedlungen außerhalb Palästinas [sic! die auch als ‚fachsprachlich/wissenschaftlich‘ geltende Bezeichnung, des gemeinten Landes in der Levante, ist selbst allerdings keineswegs ‚wertneutral‘, sondern politisch besetzt/beansprucht; und das Wort ‚Palästina‘ entstand – trotz, bis wegen, der frühen Auseinandersetzungen Israels mit den ‚Philistern‘ –  deutlich später, nämlich erst unter/durch römische/r Herrschaft in der Antike,  als die hier zunächst thematisierten Phänomene bereits des Altertums; O.G.J.] beziehen. Die [mindestens: O.G.J.] Zweideutigkeit des griechischen Wortes  [sic! zumal für das ganze Spektrum bereits der genannten hebräischen Begrifflichkeiten; O.G.J.] begleitet bis zum heutigen Tag die innerjüdische Diskussion [sic! in die, wegen der(en Urkundenbelege/Zeugen, und ohne deren Wesenszüge angemessen zu berücksichtigen/verstehen)  sich Nichtjuden allerdings ganz besonders gerne heftig, bis tatkräftig, hineinhängen; O.G.J.] und beeinflußt daher auch die Darstellung der „jüdischen [sic! bis ‚dafür gehaltenen‘: O.G.J.] Position“, die vom jeweiligen Repräsentanten  [sic! eben längst nicht allein; O.G.J.] des Judentums in einem christlich-jüdischen Gespräch vertreten wird.

Im biblischen  [sic!] Denken spielt der Begriff „Exil“ eine erhebliche [sic! mithin strittige; O.G.J.] Rolle. Gott bestraft [sic!] sein [sic! (zudem als Individuen?) zielverfehlendes Kollektiv? – oder aberverändert dessen (Wahrnehmungen ihrer)‘ Aufgabenstellung / Erledigungsumstände dafür; O.G.J. gar mit J.J.P. vgl. unten] sündhaftes Volk [sic! denkonzeptionell und begrifflich noch prekärer, als die – ja ebenfalls zutreffende – Feststellung, ‚dass Menschen fehlbar und Vorgaben verfehlen‘, als/da Reduzierungen / Fixierungen darauf (allenfalls fatalistisch Heteronomieoereinetierungen motivierend) Offenheiten des /he/ ה verstellen/blockieren; O.G.J. ], indem er  [sic! zumindest aber die übrigen Ethnien mahnend dies nicht zu grausam zu gestalten; O.G.J. mit beiden Autoren] es aus seinem Land vertreibt. Aber die Zeit des Exils [sic! gerade ‚ob‘ oder ‚inwiefern‘ dies nicht mit ‚Diaspora‘ identisch bleibt jedoch, zumal ‚innerjüdisch‘, strittig; O.G.J. mit J.J.P.] hat auch eine [sic!] Grenze; wenn das Volk  [sic! wiederum zu gerne/meist unspezifiziert beliebig reklamierbar wie – namantlich: ‚total und/aber antitotalitaristisch‘? –  solche Verantwortlichkeit aussähe/erfolge; O.G.J.] Buße tut [sic! ‚bereut, bis et/was ändert‘? O.G.J. mit der /tschuwa/ תשובה ‚Antwort‘ bis ‚Umkehr‘] und die Sünde  [sic! hebt ‚Verfehlungsvergebung‘ wenigstens/immerhin die reduktionistischen Selbst- und Fremd-Blockaden auf? O.G.J.] verzeihen ist, wird Gott das Volk  [sic! gar wiederum durch/in Individuuen repräsentiert, mit den Fragen wie viele/welche (zumal gegenwärtig lebende?) davon – in welche/wie verstandenes ארץ /eretz/; O.G.J.] in das  [sic!] Land Israel zurückführen. [Was sowohl zeigt, dass sogar/gerade vergebenen Verfehlung nicht der Zielerreichung (die sie immerhin erleichtern, bis rtst ermöglichen mag) entspricht, noch dass Vergebung Ziele ändert; O.G.J.] Das ist bekanntlich das [gänige, so mechanisch gar eher zu unvollständige; O.G.J.] Schema, das dem Begriff vom babylonischen Exilzu Grunde liegt. Es beeinflußt auch die biblische Hoffnung, daß zur Zeit der messianischen Erlösung  [sic!] die „zehn verlorenen Stämme“ des Nordreiches Israel [bereits seit dem 8. Jh. v. Chr. nicht (mehr) identifizierbar unter/in den Ethnien, bis zu so manchen (zumal Partikular-)Theorien über ‚die Vollzahl der/aus/unter den gojim/Heiden‘ sowie Diskriminierungen einladend; O.G.J.] mit den Judäern wiedervereint werden (vgl. Ez 37, 15-28). Nachdem Fall Jerusalems im Jahre 70 n. Chr. wurde der [sic! kausalistische; O.G.J.] Gedankengang

 

„Sünde [sic! ‚Verfehlung‘ denn damals stimmten die ‚diesbezüglichen‘ Begrifflichkeiten / Debkweisen noch (existenziell) mit den (allen vier hebräischen sowie dem greichischen) biblischen für ‚Zielverfehlung/en‘  überein; O.G.J.]

– Exil [sic! und/oder ‚Zerstreuung überhaupt‘? O.G.J.]

– Buße [sic! /tschuwa/ תשובה respektive/bis Gnadenfragen dazu/wozu: O.G.J. auch – gleichwohl problematische (zumal in Straf- und Gnaden- bis Opferspannungen stehende) –‚Bußkonzepte‘ für keine rein christliche / karmatische Entdeckung haltend]

– Erlösung  [sic! jedenfalls/immerhin (wechselseitig qualifizierte) ‚Vergebung/Versöhnung‘ mit/unter Anderheit/en (statt deren, bis Schöpfungsvernichtung); O.G.J.]

auch auf die neue [sic! mindestens ‚erneute‘ und zudem wesentlich dauerhaftere; O.G.J.] politische Lage der Juden bezogen, d.h. auf das jüdische Leben in der Zeit zwischen der Zerstörung des zweiten Jerusalemer Tempels und der [sic! eben mehr oder minder intensiv, bis konkret, ersehnten/angestrebten; O.G.J.] Ankunft des noch [sic! zudem in einem der, gar wesentlichen, Deutungskonflikt/e nit/zwischen Juden(tümern) und Christen(tümmern)? Wobei ja auch letztere den gegenwärtigen Zustand meist als ‚unerlößt‘ bzw. eine Art zweite/weitere christologische ‚Wieder- bis Gegenankunft‘,lehren; O.G.J.] erwarteten Messias. In säkularisierter Form wurden Teile dieses Gedankengangs auch in die moderne

zionistische Ideologie aufgenommen,

um damit den zionistischen Anspruch

auf Palästina [sic! zumal im territorial gar (un)eindeutiger, gar völkerbundamtlich bis umfangreicher, für ‚geklärt haltbaren‘-Sinne/n, als den /hebräischen /eretz israel/-Begriff-ארץ ישראל, der auch als das gerade, bis jeweils, von Jisrael (bis gar von Juden überhaupt – immerhin war/wurde ihnen in Europa (selbst zu Venedig) bis in die Neuzeit (vorsorglich?) jeglicher Erwerb von Grundbesitz verboten, oder mehrheitlich?) bewohnte Gebiete verstanden werden könnte/mag; O.G.J.] „biblisch“ und gefühlsmäßig  [sic! also motivational unverzichtbar; O.G.J. sozialpsychologischerweise] zu untermauern. Eine Form des Zionismus, heute vielfach im Staate Israel vertreten, gibt sogar die „Verneinung der Diaspora“ als Parole aus, worunter sowohl die Verneinung der

Existenzberechtigung der jüdischen Diaspora wie auch die Leugnung der Möglichkeit jüdisch-geistigen und kulturellen Schaffens außerhalb des Staates Israel ausgedrückt werden soll. Die Diaspora-Existenz der Juden wird aus dieser Sicht als „abnormal“ betrachtet. [sic? Israel s/wolle also, namentlich:  endlich (wiedereinmal, bis widerbiblisch?) zu ‚einer Nation, wie alle andern‘ gedacht, bis gemacht, werden; O.G.J.]

 

Gründe für die „Zerstreuung

Es ist unbestritten [sic! respektive wird G’tt, äh jüdischen Verhalten ,angelastet, und als Mangel / Defizit betrachtet/gelegrt; O.G.J.], daß die jüdische „Zerstreuung“ zum Teil durch die gewaltsamen Verschleppungen von Israeliten und Judäern aus Palästina [sic! das damals/im Altertum noch nicht so, wie seit der Antike, genannt wurde; O.G.J.] verursacht wurde: sowohl im biblischen Zeitalter als auch in der Folge der judäischen Aufstände gegen die [hellenistischen Herrschschaftsansprüche und; O.G.J.] Römer.

Trotzdem sind Verschleppungen und Kriegsgefangenschaft nicht die alleinigen Ursachen der jüdischen Diaspora.

Lange vor der ersten Tempelzerstörung gab es schon israelitische „Handelsniederlassungen“ (wie die Einheitsübersetzung übersetzt) außerhalb des Landes Israel (vgl.  1Kön 20, 34). Im 6. Jahrhundert v.Chr. siedelte sich eine in ägyptischen Diensten stehende judäische Militärkolonie in Elephantine an. Selbst das „babylonische Exil“ scheint erträglich [sic! jedenfalls generativ inzwischen, sieben Jahrzehnte später,  vertrauter geworden zu sein, als unsicher offenere Aussichten/Zukunften ‚im Lande der Väter‘; O.G.J.] gewesen z u sein. Als der Perserkönig Kyrus den judäischen Exilanten die Erlaubnis erteilte, nach Judäa[!] zurück zu kehren, machte nur eine Minderheit der verschleppten Judäer davon Gebrauch. Es muß in Babylonien ein intensives jüdisches Leben nach der Exilszeit gegeben haben, denn Esra und Nehemia, die sich im 5. Jahrhundert v. Chr. für die Wiederbelebung des palästinischen [sic! damals eben noch nicht so genannten/zu nennenden; O.G.J.] Judentums eingesetzt haben, und Hillel, ein Zeitgenosse Jesu, der zu den Architekten des rabbinischen Judentums gehört, kamen aus Babylonien.

Auch war das von den Römern verursachte „Exil“ im Jahre 70 und danach nicht der einzige Entstehungsgrund für die weitverzweigte jüdische Diaspora, die es schon vor der Zerstörung Jerusalems gab. So schätzt z.B. der jüdische Geschichtswissenschaftler Salo W. Baron, daß es damals etwa zwei Millionen Juden in Palästina gab - aber vier Millionen Juden im Römischen Reich außerhalb Palästinas und mindestens eine weitere Million in Babylonien und in anderen Ländern, die von Rom nicht regiert wurden (A. Social and Religious History of the Jews, Bd . I, I. Teil, Philadelphia 19. 52, 167-171). Die zahlreichen jüdischen Gemeinden der Diaspora verdankten [sic!] ihre Existenz nicht nur den damaligen Handelsniederlassungen, sondern auch dem ständigen Zuwachs an Konvertiten zum Judentum.

 

Kulturelle Bedeutung des Diasporajudentums

Aber nicht nur zahlenmäßig überragte [sic!] das Diasporajudentum das [‚persische‘ im Lande / Altertum und das antike; O.G.J.] palästinische Judentum. Zwar war [sic!] Palästina das „Land der Bibel“ und der frührabbinishen Literatur doch erlangte im Laufe der jüdischen Entwicklung der babylonische Talmud vor dem palästinischen [auch ‚jerusalener‘ genannten; O.G.J.] den Vorrang in seiner autoritativen Bedeutung. Die jüdische Religionsphilosophie und Theologie, die hebräische Dichtung, die Hauptströmungen jüdischer Mystik, selbst die Entwicklung und Ausgestaltung der jüdischen Liturgie und, in neuerer Zeit, die Entstehung der Wissenschaft des Judentums, sind Errungenschaften der jüdischen Diaspora. So ist das Judentum, wie wir es kennen, in all seinen Schattierungen zwar auf der in Palästina [sic! respektive teils namentlich schon ‚zuvor daselbst‘, nicht allein ‚persisch‘ oder nur  ‚in der Wüste‘; O.G.J.] entstandenen biblischen Grundlage errichtet, aber ohne die Fortentwicklungen [sic! von manchen Gnostikern, bis sonstigen Fanatikern, als Entfernung vom (rückkehrpflichtigen) Ursprung / gar von Gott (alleinigen Seins) empfunden / (wandelsfeindlich miss)deutbar; O.G.J. wider ‚rrelogio‘ als Rückkehr in/zu ‚besser gewesenen/erlebten/erinnerten‘ Zeiten/Orten, und gegen ständige oder revolutionäre Firtschrittsillusionen], die es der [sic! den galutim; O.G.J.] Diaspora verdankt [sic!], ist es ganz undenkbar.

Der im 2. Jahrhundert lebende Rabbi Oschaja mag in erster Linie an die politische Situation gedacht haben, als er sagte: „Eine Wohltat hat der Heilige, gelobt sei er an den Israeliten geübt, indem er sie unter die Völker zerstreute“ (bPes 87b). Stolz [sic! auch ‚Würdigung‘ wäre weder verwerflicher Antrieb, noch Frustrations – oder Verlustausdruck, was ja noch keinen daran hinderte … ; O.G.J.] auf geistige und kulturelle Schöpfungskraft in der Diaspora begegnet uns in der [sic! gar universalistischen? O.G.J.] Parodie auf Jes 2, 3, die der im 12. Jahrhundert in Frankreich lebende   Rabbenu Jakob Tam aus dem Munde der Talmud Gelehrten im italienischen Bari und Otranto zitiert: „Von Bari geht die Lehre aus / und das Wort des Herrn aus Otranto” (Sepher Ha-Jaschar Nr 620. Wien 1811, 74a).

 

Exilsklage und Erlösungshoffnung

Mit alldem will nicht gesagt sein, daß man sich, besonders in Zeiten von Verfolgungen, nicht auch als „im Exil“ lebend betrachtete und die baldige Ankunft des Messias ersehnte. Erst das im Enthusiasmus für die bürgerliche Gleichberechtigung [sic!] der Juden im 19. Jahrhundert entstandene Reformjudentum des Westens lehnt die traditionelle Vorstellung ab, daß die heutigen Juden noch „im Exil“ leben, und sieht in der „Diaspora“ eine willkommene göttliche Fügung, die es den Juden ermöglichte, ihre Aufgabe, „das Licht für die Völker“ zu sein (Jes 42, 6), zu erfüllen.

Dagegen fand unter den von wiederholten Pogromen heimgesuchten Juden Osteuropas der zionistische Plan zur „Einsammlung der Exulanten“ einen fruchtbaren Boden.

 Jedoch kann auch die Beibehaltung der liturgischen Exilsklage und Erlösungshoffnung zum bloßen Topos werden.

Wenn z.B. die im frühen 2. Jahrhundert entstandene, christliche „Didache“ das Gebet enthält, daß Gott seine geheiligte Kirche „von den vier Winden“ in sein Reich „einsammeln” soll (Did 10, 5), so basiert diese Vorstellung gewiß auf Mt 24, 31, wo sie wahrscheinlich noch nicht „rein geistigverstanden wurde und noch ganz konkret die jüdische messianische Hoffnung [sic! respektive substitutionstheoertische Übernahme/Okupation christlicherseits; O.G.J.] widerspiegelt. Aber das in der „Didache“ gemeinte Gottesreich ist wohl kaum [sic! bis ‚dito global‘ – da/wo es bei/mit den ‚Reichsgedanken‘ immer um, bis gegen,  bestimmte ‚Herrschaftsansprüche über Menschen‘ zu gehen droht/neigt; O.G.J.] als geographische Lokalisierung zu verstehen - trotz der Parallele, die hier zur zehnten Benediktion des jüdischen Achtzehngebets besteht, in der es tatsächlich um die „Einsammlung der Verstoßenen [sic!] Israels“ von den vier Himmelsrichtungen geht.

Die Zerstörung Jerusalems und die Diaspora-Existenz der Juden war seit den frühen Kirchenvätern ein beliebtes Thema, das als „Beweis“ dafür diente, daß die Juden den falschen Glauben [sic! ‚an die falschen Sätze‘ was den Blick auf (gar gegenteilige primäre) emuna-Betziehungsrelationen-אמונה (und zwar für/von Ekklesia) zusätzlich verstellt/verdunkelt; O.G.J. mit R.H. wieder manch alte, gäbufe Vorstellung G’ttes Wohlwollen am Wohlergehen … Euer Gnanden wissen schon] hatten und daher von Gott verworfen wurden [‚worden seien‘] (vgl. Schreckenberg 705 f ).

 Diesen „Beweis“ haben die Juden immer zurückgewiesen. Zwar sagten auch sie [sic! immer wieder, gar manch eigenen Einsichtsmöglichkeiten in die Geheimnisse, bis Wechselwirkungen, von/zwischen ‚Sammlung und\aber Zersterung‘, die zumal semitisches Denken/Sprechen erleichrn vedruckelnd/verstellend? O.G.J.], daß das Exil als Strafe [sic! jedenfalls ‚Folge‘, wo nicht Aufgabe bis Segen (gar für die Menschenheit); O.G.J. mit/über Rabbi Oschaja mag hinaus] für ihre Sünden [sic! Verfehlungen; gar bis hin zu G’ttes Wahl/Angebot anderer (vielleicht längerer/mäanderischerer als zunächst möglich gewesener) Wege; O.G.J. mit E.B. etal. bis ‚qualifiziert aufgeklärter bürgerlicher Ebenbürtigkeit‘] (u.a. für die Sünde [sic!] des sinnlosen Hasses gegen einander [bis gleich ‚Selbsthasses‘ zumal (sich selbst) unzulänglich( vorkommend)en ‚Bodenpersonals; O.G.J.]) von Gott verhängt  [sic! jedenfalls: ‚zugelassen‘ / ‚nicht verhindert‘; O.G.J.]  wurde, aber sie behaupteten auch, daß die Sünden [sic! zumal was überindividuelle Verantwortlichkeiten von Gemeinwesen, bis (‚überzeitliche‘) Gerechtigkeitsfragen in Bezug auf Völkerrechtssubjekte angeht; O.G.J. solche Gottesbilder (bis Leidenerklärungen) entblößend], für die sie bestraft wurden, sich nicht mit den jenigen deckten, die ihnen von christlicher Seite vorgeworfen wurden.

In der heutigen, [sic! nicht allein; O.G.J.] innerjüdischen Auseinandersetzung über die [sic! bis eben: ‚mittels der‘; O.G.J.] Begriffe „Exil“ und „Diaspora“ wird von israelischer und zionistischer Seite oft erklärt, daß „Diaspora“ ipso facto „Exil“ ist. Allerdings wird von einigen bewußten [sic!] Diasporajuden darauf hingewiesen, daß „Exil“ nicht nur ein räumlicher, sondern auch ein zeitlicher Begriff ist, der sich auf eine messianisch noch unerlöste [sic!] Zeit bezieht, in der auch die Bürger des Staates Israel leben.

Nach einer im Talmud erwähnten Lehre [sic!] soll nämlich Gott selbst mit Israel zusammen ins Exil gegangen sein (bMeg 29a). Diese Lehre wurde dann von der lurianischen Kabbala im 16. Jahrhundert bis in kosmische Dimensionen hinein weiterentwickelt. [So auch das Konzept. die Schechina שכינה befinde sich, (freiwillig, aus/als Liebe/sopfer) mit den/den ‚Lichtfunken (in) Menschen‘ im ‚dieseitig( materiell)en, Exil auf Erden‘; O.G.J. mit Cl.Th. bis Fr.We. und La.Ku. etal., gar wider Materie- und Schöpfungs- als Menschenverachtungen, wegen unseres/amderer Vollendungsbedarfs / ‚bauartbedingter Freiheitsoptionen‘ des Vorfindlichen – gar/zumal G’tt gegebüber] „Exil“ in diesem Sinn wird auch mit der Einwanderung in den Staat Israel nicht aufgehoben.

Von modernen, auch nichtreligiösen, jüdischen Autoren wird der traditionelle Exilsbegriff bisweilen im Sinne der Entfremdung („Alienation“) des modernen Menschen [sic! von, bis wider, sich selbst respektive seine Behaustheit/Gewolltheit auf Erden; O.G.J. zumal mit E.R.W.] verstanden; er ist so in die Literatur eingegangen.» (S. 39-42 vgl. bereits Sp. N.N.)

 

 Zitate Karl Hartmann

Die Rechnung mit Gott. Gnostische Strömungen in Kirchengeschichte und Gegenwart.

 

Vorüberlegungen zum Problem [sic! bei dem es sich sogar um eine Frage im engeren Sinne handeln möge; auch O.G.J. im persönlichen Synagogen-Gespräch mit dem, inzwischen länger verstorbenen, Autor Ka.Ha.] …. 7

[…]  Das »Besserwissen« hat in der Menschheitsgeschichte

die wesentlichsten  [sic! ups; O.G.J.] Entwicklungen in Gang gebracht  [sic! zwar auch tierische Intellignz- und Lernleistungen geistewissenschaftlich überraschend-geläufigübersehend‘, insbesondere dem zeitgenössischeen Vorstellungsfirmamenthorizont von ‚Wissenals definitoriaxh (nsmentlichdem Erzählen‘, bis der pistischen Modalität) übergeordneter Kategorie so nahe, dass Grenzen des überhaupt Wissbaren, mithin Beziehungsrelationen zu, personale Nichtidentitäten mit, den eigegen Überzeugtheiten – Primärstukturen emuna-אמונה qualifizierten ‚Glaubens‘, eben bis auf den Streit darum / gar auf die blose immerhin Behauptung reduziert ‚wer es besser wisse / richtig liege (bis obsiegend da-, äh vor Menschen respektive Gott, stehe)‘ –  weitgehend aus dem Blickfeld / ignoriert bleiben; O.G.J.]   [Eine, bis die durchaus kritikwürdige, Peinlichkeit – des entblößten / offengelegten ‚Strumpfbandes‘, bis jene ‚gar nichts hinreichend zuverlässiges zum Anlehnen / Ausruhen / Herrschen voraus zu haben‘ – besteht / entsteht immernoch / immerwi[e]der doch nicht (allein) in/aus der Haltung / Überzeugung: ‚Vorher gewusst zu haben, wie es / was (oder wer) nachher tatsächlich kam‘, sondern ups daraus/damit dies hinterher (für immer) festzustellen, äh zu(m<l rückwirkend zu)rekapitulieren‘]

.    [Ausgerechnet die Überzeugtheiten  (gewisslich-sichere-Vermutungen: Was besser/richtig/gut, hinter/zu denen jemand persönlich, gerade auch daran interessiert, bis frei dazu, stehend) davon wenn auch transparent offengelegt / unverheimlicht möglichst allen deutlich  verständlich / ‚klar‘ gemacht was behauptend/satzend gemeint  bilden/bleiben die äußerste der Mengengrenzen / ‚Ballonhüllen‘ unverzichtbar (doch längst nicht immer distanziert reflektierter, zumal soweit unstrittig, oder gar etabliert, bis kanonisch, erscheiender / vermeinter – ‚selbstverständlich‘- bis zweifelsfrei-empfundener) zugrundegelegte  Ausgangsposition(ssphäre, bis -insel)  jenes (ups doch blosen erachtenden, subjektiven menschseitigen, allenfalls intersubjektiv konsensfähigen statt onjektiven) Meinens,  dessen zweifach weiter reduzierte (nämlich sowohl mit Gegenargumenten begrübdete, als auch überhaupt empirisch widerlegbare) Teilmenge qualifiziertes Wissen, im engen / eigentlichen, Sinne zu sein mag / genannt verden kann & darfWissen-דעה׀דעת-Erfahrungserkenntnis zu häufig matakognitiv,  verwörtlicht / Grammatica, mit ‚Gewissheit‘ (gleich gar solcher ‚des [Un-]Heils’)  verwechselt/gleichgesetzt, und zumeist als / an / mit analyrhisch-intellektueller (anstatt ‚beziehungsrelationaler‘ / sozialer)Geborgenheit‘ zu operationalisieren / konkretisieren / messen versagt]

Dazu gehörten  positive und negative Erscheinungen. […] entstand[en sic! auch, doch nicht allein; O.G.J. mit Sophrosynefragen der/an Arbeitsteilung]  dadurch, daß Menschen etwas besser wissen, in seiner Herkunft erklären, in seiner Auswirkung vorhersehen und in die eigene Planung einbauen wollten [sic! dies wohl sogar taten, bis (wider so manchen Fatalismus und/oder Herteronomismus) dürfen, zumindest aber deswegen, bis trotzdem, hinreichend passende Ereignisse stattfinden, um ‚dementsprechende Selbstwirksamkeiten‘ zu plausibilisieren (anstatt deswegen/da beeinflussend Realität/en, nicht mal ‚die Natur‘ zu beherrschen/determinieren); O.G.J.].  Jagd und Ernte sind nicht einfach Zufallsereignisse; sie müssen [sic! mag kulturelles, gar ‚zivilisatirische‘, Können nun eher eine Verpflichtung, oder immerhin eine zulässige Möglichkeit, sein – allemahl vor- und nachteilig geworden schließt es gerade Kontingenzen, respektive uns ‚zu-Fallendes‘ (etwa raumzeitliches Zusammentreffen mit/von ‚Gelegenheitsfenstern des Könnens‘, bis zumal Gelingen – ob ‚gnädiges‘ oder ‚[un]glückliches‘), nicht-vollständig-determinierbares keineswegs so weitgehend aus, wie das ‚meschanische Weltbild‘ unterstellt / versprach; O.G.J.] geplant werden […]

 [Schlechtes רע an/bei/von Herrschaftsausübungen des und der über den und die Menschen רע zumal politische, also in einer Weise verbindliche Entscheidungen über elementare Dine einer Vielzahl davon betroffener Menschnm, dass sie letztlich gewaltsam durchgesetzt wrden, resultiert gar nicht minder sowohl aus Regelverstößen, als auch aus Regelgestaltungen ‚wider besseres Wissen‘, als aus ‚Besserwissen‘ (was ‚möglich‘ über ‚richtig‘ oder ‚verboten‘ bis ‚nötig‘), respektive dafür Gehaltenem: Nichts – außer (vielleicht pantheistisch) absolut einziger Alleinheit (doch gerade dann an innerwesentliche Relationen rührend) – entbände von Fragen sozialen Koordinierungsbearfs]

So [sic!] entspringen auch alle [sic!] negativen Auswirkungen

von Herrschaft und Gewalt dem Besserwissen. [Sic! die geradezu Paraoxa-Falle: dass ‚schlechter-Wissende‘ um so führungsbedürftiger erscheinen,  kommt dazu; O.G.J. mit Ka.Ha. immerhin Koordinierungsbedarf im menschlichen Zusammenlaben, auch/gerade Paulus gegnüber, anerkennend.]

Innerhalb dieses [sic! zumindest nicht nur in den so monokausalistisch zu beschreiben / behaupten versuchten; O.G.J.]  großen Kontexts ist auch das anzusiedeln, was wir »Religion« nennen [sic! das gar kulturalistisch-totalitäre Phänomen, der lateinischen Begrifflichkeit, ist jedoch älter als Kopernikus / die Erfahrungen mit ‚dem Eindruck  des wachsenden Überblicks des und der Menschen‘: der gar ‚Zurück-Holungs-Ausdruck  verbirgt zudem eher Ansprüche auf/über die ethische und juristische Modalitäten: O.G.J.]. Es war kein allzugroßer Schritt, das ganz und gar Unerkennbare [sic! ausgerechnet das ‚Selbsterschließungshandeln‘ G’ttes widerspricht diesem (zumal: agnostizistischen) Mythos vollständig totalitärer Unerkennbarkeit; O.G.J. eben/gerade nicht Erkenntnis als solche verurteilen/ablehnen könnend, wollend oder sollend] geistig [‚denkerisch‘; O.G.J. gar ‚gleich dem‘] neben das Noch-nicht-Erkennbare zu stellen. […]

War aber nicht das gesamte [sic! Philosophie und Theologie ‚neigen‘ zu erheblichen Überteivungen und Verallgemeinerungen, dren Logos durchaus als ‚indoeuropäische Rechthaberei‘ empfunden, bis bemängelt werden kann und darf. – Allerdings wissen diese beiden zoffenden griechischenSchwestern‘ durchaus, dass ihre Aussagen und Ansprüche nicht in jedem Einzelfall empirischer Sinneserfahrung/en zutreffende Prinzipien der/von Verstdandeserfahrung/en bleiben (deren für ‚geistlich‘ gehaltene/verklärte  ‚Ideenewelt‘, gar deswegen, zumeist Sinneerleben vorgezogen erscheint); O.G.J.] menschliche Leben so etwas wie Saat und Ernte? Hatte nicht das Leben ein  [sic! neben Plurakusmusfragen und –kpnflikten streiten sich ‚hier‘ besonders zyklische mit theologisch/zielgericheten, bis sinnlosigkeits Paradigmata; O.G.J.] Ziel?  Müßte es nicht möglich sein [sic! bis werden; O.G.J.], über dieses Ziel ebenso [sic!] etwas zu wissen [sic!] wie über die Ernteaussichten des nächsten Jahres? Wer hier »Besserwisser« war, würde der nicht eine Überlegenheit gewinnen, die weit eindrucksvoller sein würde als alles normal-irdisch-sachgebundene Wissen [sic!], aus dem [sic!] jeder [sic!] Fortschritt entsteht? [sic!

Was daran sei, bis wäre, bitte warum und wozu erstebendwert, bis notwendig? –

Wozu sind/werden etwa überwältigende, gar als/statt überzeugende, Eindrücke geignet? 

 Außer für Herrschaftsausübungen über den/die Menschen und/oder gar (zumal ‚mehrheitlich empörrungsaufgeladen bis hinreichend empörungsgesättigt‘ pp.) über Gott? – ‚Möglichst‘ zwecks ‚hermetischer / hermenutischer‘ Entsprechung,  oder װ aber eben welcher Analaogie/n  (gar) dessen ‚was/wie oben‘ mit/zu jenem ‚wie/was unten‘? O.G.J. weder Wissen mit Kenntnissen / sogenannterInformationgleichsetzend, noch auch nur eines davon verurteilend oder ablehnend – nicht einmal die komplexitätsreduzierende Kategorisierungen nach Nützlichkeit/Bedarf – allenfalls/sondern deren Verabsolutierungen/Vergottung.]

 

 Der  Griff nach dem [sic! welchem, dafür-Gehaltenen? O.G.J.] Göttlichen  …. 8

 Bei diesem [sic!] Versuch begegnet man der Tatsachemöglicherweise war es auch nur eine Vermutung  [zumal ja gerdae/immerhin der G‘tt Jisraels, gar bereits vornochidisch / stets,  gerade nachstehend kontrasklar  referierten Vorstellungen, bis Erfahrungsdeutungen, widerspricht, was ‚seinen Boten‘ erhebliche ‚Prügel und mehr‘ einbringt; O.G.J. durchaus, bis gar ‚ebenbürtig‘, bundestheologisch] –, daß über [sic! gerade diese eukidische Geometrie/Germatrie ist zudem topologisch prekär verselbstverständlicht (für Relationen auf/mit ‚kugelartigen Oberflächen‘); O.G.J.] dem menschlichen Leben etwas Jenseitiges [sic! wwomit jene durchaus prekäre/strittige (namentlich Geist versus Materie-)Grenze griechischen Denkens bereits akzeptiert/gesetzt, derer etwa semitisches nicht bedarf; O.G.J. mit La.Ku.: „Spiritualität (ein griechisches Wort) scheint also – zumindest der Definition nach - zu implizieren, dass ein suchender Mensch das Alltägliche, die Welt(wirklichkeit; O.G.J.) der Dinge verlässt, um zu

einem höheren, spirituellen oder heiligen Bereich zu gelangen.

Nicht zufällig fehlt im klassischen Hebräisch eine solche

Unterscheidung. Für die jüdische Spiritualität gibt es nur eine Welt(wirklichkeit העולם bis gar die Kommende/n; O.G.J.), sie ist materiell und spirituell zugleich.“.S. 7 ], etwas »Transzendentes« tätig sein mußte, eine [sic! zumal Polytheisten, bis Pluralisten, gehen hier allerdings von Mehrzahlen aus, und so manche ‚Monotheisten‘ haben sich ‚bewegen‘ bis ‚verführen‘ lassen, den/ihren ‚einen Gott‘ darüber zu hierachisieren; O.G.J. ]  Macht, die sich jedem menschlichen Zugriff absolut [sic!] zu entziehen schien[!]. Sie war offensichdich  [sic! so imperativ überzogen  widerspricht dem Detailaspekt empirisch gerade/sogar der praktizierte Mythos in seiner interkulturell konsensualen Grundstruktur archetypischer, gar archaischer, Opferkultnachweisen dezidiert; O.G.J. mit Mi.El- bis Mi.Ko.]  unbeeinflußbar, ungreifbar, unverständlich in dem, was sie zuteilte, in ihrer Machtvollkommenheit   [sic! gerade dem-Gottesvild-gegenüber ‚vollendet sich‘, erweist sich Jisraels G’tt vollkommen, durch verbindiche Selbstverpflichtung auf vertragstreue Willkürverzichte; O.G.J. gegen scolastische Freiheitsmissverständnisse] un vorstellbar überlegen [sic! Wer vermeinte und unterstellte gleich noch mal ursprungsfraglich Summenverteilungsparadigmatisches? O.G.J.]. Nennen wir  [sic! ‚wir bis ich‘ definiere/n hier/solches eher nicht, zumal /haschem/ nicht; O.G.J. gar mit Ka.Ha. weiter unten?] diese   [sic! geradezu ‚schicksalhaft ekenebtare/tödliche‘, Futurum exactum-Fragen zuordenbare; O.G.J.] Ihre Burgführerin mit stets befragbarem Todesadler auf der Schulter ist bereits da(bei ...) ; Es gibt Menschen, die es nicht notwendigerweise böse meinen, sondern die Böses tun &ndash; und das sind nicht immer 'nur' wenige.  Macht im folgenden [sic!] schlicht »Gott«. Man könnte [sic!] dafür  jeden beliebigen Ausdruck einsetzen, den die Religionen [eher ‚Denkweisen des/der Menschen ‘; O.G.J.] verwenden.

 Es ist sogar nicht einmal nötig, diejenigen auszuschließen, die das Vorhandensein einer Gottheit leugnen [sic!]. Auch sie kommen denkerisch nicht ohne die Vorstellung einer [sic!] derartigen [sic!] Macht aus, selbst wenn sie ihr den Namen »Zufall«, »Willkür« oder »Gleichgültigkeit« zulegen. [Was immerhin und ausgerechenet Nietzsche zur einsicht veranlaßte ‚Gott nicht los zu werdenm da wir die Grammatik / unser Denken nicht los werden‘; O.G.J. mit Ro.Sp.]

Wagen wir  [sic! auch diese Religionsdefinition entblöst Lemata dieses lateinischen Begriffskonzeptes, wider das sich Juden, Christen (und später auch Anhänger Mohameds; vgl. bis heute Kirchenrechte pp.) auch ihre (soziokulturell durchaus konfliktanfällig entwickelbaren) Sitten- und RechtsordnungenImperiengegenüber behalten s/wollen; O.G.J. nur, doch all, jene sogenannten ‚Religiöseen‘ bedauernd, die ausschließlich von ‚sich selbst‘ für leine gehalten werden (dürfen)]  eine erste, vielleicht schon erschreckende These: Religion könnte man die Bemühung des Menschen nennen, über diese Macht [nicht etwa mit dem G’tt Israels identisch; O.G.J.!]  irgendwie, wenn auch nur ein klein wenig, selbst Macht zu gewinnen. […] handelt es sich dabei um nichts anderes als um eine Form von Beeinflussung des Übermächtigen, dem sich der Mensch in seinem Leben ausgeliefert sah. Wer derartiges vermochte, hatte nicht gerade er einen entscheidenden Informationsvorsprung? Hatte

er nicht mehr Macht als alle andern?

Der Verdacht, daß die ersten Machthaber der frühen Menschen nicht nur technisch, sondern auch metaphysisch besser informierte Leute waren, Besserwisser auf dem Gebiet der Schmiedekunst und der Religion [sic!] zugleich, ist oft erwogen worden und liegt nahe.

Im Kapitel folgt eine Deutung des noch in Anführungszeichen verwedeten ‚Sündenfalls‘ (zudem ausdrücklich etwas vorgreifend ‚Eva-lastig‘, und hellenistisch-apostolischer Vertauschung des ‚Gartens im Osten/Eden‘ mit/zu ‚Paradies‘ folgend) als bewusste, der Gewalttätigkeit verdächtigte, Grenzüberschreitung des Wissbaren, wo nicht des zu wissen über/von Gott erlaubten. Vielleicht sogar kritisch vorgenanntes agnostizistisches Paradigma etwas zu eilig übernehmend, bis d/noch zu weit/nahe auf ‚der Schlange‘ Denkfirmament eingehend, für (zumal jüdische) Deutungsalternativen (wie z.B., ‚dass G’tt uns Menschen die reduktionistische Denkweise des/in Dualismus gerne ersparte/aufhebt‘, ‘Houses if Parliament as/are the Majeties most loyal oposition‘װ ‚bei uns haben die Autoritäten – zumal G’tt inklusive – ein Mitspracherecht, aber sie haben kein Vetorecht, und wir müssen uns entscheiden‘; O.G.J. gar durchaus mit Ka.Ha,‘s Ab- bis Ansichten), setzt sich der Buchtext nun gegen gnostische Positionen der Essener von Qurean ein: Deren Rechtfertigung der ‚Verbotsübertretung‘ durch die [sic! gar scheinbar ‚freiheitliche‘, ‚antiheteronomitisch/enanzipiert‘ bis ‚wachstumsraumbedingt‘ aussehen s/wollende; O.G.J. wider ‚maximale Kontrasklarheiten auf Kosten‘ des so Repräsentierten] Behauptung diese stamme von einem, bis dem, Antigott – welche Ka.Ja., aus guten Gründen / in löblicher Absicht – als ‚beserwisserisch (wider den biblischen Text)‘ –, ablehnt.  

Schließlich arbeitet er heraus, dass sich Paulus, bei mit seinem ‚alleinigen Wissen um/von Jesus Christus‘, auf den Konsens dessen berufen habe, was die überlieferten Schriften Israels (eher unausgesprochen: ‚dessen Erachtens‘ durchaus) über und von Gott aussagten – es/dies eben ‚nicht besser als diese zu wissen‘ behaupten gewollt habe.

 

 Der Konsens der Überlieferung“ …. 11

  [R.v.d.W.‘s Künstler (halbfertige Skizze qes visionären Audienz-Erlebens und Silberstift in Händen) plus Gelehrter (Schreibstude mit Büchern und Pergamentrollen) St. Lukas (Stier/Ochse unten rechts emblematisiert) knickst vor/zu/neben ‚seiner‘ Maria lactans Erscheinung am/zum Thronfuss … perspektivisches Raumzeit(dis)kontinuum in den drei dargestellten Ebenen: der ‚vita contemplativa‘ (unfokusiert, rundumaufnahmebreit,, nicht allein ‚ nach innen‘, demütig blickender Evangelist, Konzentration der Madonna auf’s Jesuskind), vor‘m aussichtsreichen ‚hortus conclusus‘ (mit [Ur-]Paar [bis wessen ‚Dyade‘ auch immer] an Gartenbrücke), undװaber der ‚vita activa‘ nach (dr)außen (in Stadt und Land) strömend – Der, jedenfalls ein (es handele/t sich, beim von Jan Vermeer van Delft / sich bis  die Mahlkunst‘, an der Staffelei dargestellten, um 1673?, äh schon bei Rogier van der  Weyden‘s Werk: Der Heilige Lukas zeichnet die Madonna‘, um 1450) ‚schreib-zeichnend seine/gottes‘ Botschaft indem er ‚Clio‘, (des griechischen Denkens/Mythos) Symbolisation der/des Historie/geschichtlichen Darstellens überhaupt, oder gar eben doch ‚die/der Himmels(- respektive Wissenschaften)königin‘ ‚‘zeichnend-beschreibt‘. – J.V.v.D.‘s Allegorie (der Geschichte), bis (gar auch/zumal ihrer Deutungen) zeitgenössische politische Stellungnahme, welcher abbildenden/ausdrückenden Künste (etwa von Heldendichtung, gar versus Poesie, bis zur Geschischtsverwendung, in/von Mahlkunst bis Bildhauerei oder Theater(maskerade), mittels ‚gebildeter Meisterschaft‘ der/in sieben ferien der Artistenfakultät/Universität, auch immer) anonymisiert/personifiziert … dreidimensional im/auf dem (gar kontinuierlich verstandenen/gedeuteten) Schachbrett ses Geschehens perspektivisch angeordnet]  Wobei, bis wogegen, sich so mancher gar eher Dissens aus/in den unausweichlich deutend( anwendend)en Verständnissen ihrer  gemeinsamen Überlieferung – gleich gar von Genesis / bereschit Kapitel drei (gar eher zu gerne alsSündenfallbekannt erscheinend und unterstellt), namentlich zwischen Juden und Christen basal unterschiedlich – ergiebt.  Nicht zuletzt was Verläufe und Konditionen dessen angeht, was – gar bemerkenwerterweise seit dem Höhepunlt des ‚Mechanischen Weltbildes‘, namentlich christlicherseits  unter dem umstritten/problematischen Begriffskonzept Heilsgeschichte‘ verstanden, bis (zumindest/zumal ‚judenfeindlich‘ sowie gegen von den eigenen Überzegtheiten und/oder Verhaltenserwartungen Abweichenden) ausgespielt, wird.  

 Demgegenüber möchte Ka.Ha. wohl, und darf hier durchaus rechtverstehbar, auf einen Konsens des (damit eben welches? – also nicht allein ‚seines‘ christlichen)  Glaubensbekenntnisses / der Dogmatik(a/en)  zurückgreifen; bis auf/in deren Gestaltung ups mit/als Fortschreibung – insbesondere was nicht notwendige, gar grundstrukturell mythische und komsensunfähige, oder insbesondere eben falsche Bestandteile angeht – eben auf rein denkerisches für-wahr-halten / gemeinsames-bekennen von Sätzen, Liedern und Gebeten ritualisierter Gottesfurcht – gar durchaus verdächtig häufig anstelle der primären beziehungsrelationalen Struktur von/an aufeinander verwiesener אמונה / einander vertrauenden Glaubens. – Eine der Kernthesen seines  Werkes und Wirkens geht aber gerade über Bekenntnisse hinaus, indem/soweit seines Erachtens auch Nichtchristen, Juden, Atheisten und viele, bis alle (zumal/zumindest indoeuropäosche), ‚weltanschauliche‘/philosophische respektive religöse Strömungen, mehr oder minder,  von manchen, bis allen neun, der unten ‚gnostisch‘, bis ‚bezüglich dessen was überhaupt von/über G’tt und Realitäten erkennbar besserwisserisch‘ genanntemGlaubensdenken‘ geprägt, respektive zu entscheidendem (sprich ‚unheilsrelevant‘, bis gar ‚tatkräftig ewigkeitsverhinderlich‘ drohendem/erscheiendem; O.G.J. mit Fr.Sch.) Fehlverhalten  verführt, sein/werden können (weit über Problemstellungen nach den Mustern hinaus, und an Handlungsfragen vorbei: ‚ob/wann/wehm das linke, das reichte, beide oder überhaupt kein Knie zu beugen‘? ‚Was dabei/wobei wann wofür zu fühlen / zu denken / zu erwarten / zu meinen / zu sagen, beten und singen etc.‘? ‚Wie lange jemand mit welchen Erfolgen lebt‘? pp.: O.G.J.).

 

 Wohl wesentlichster/allgemeinster ‚Aspekt‘, dass/falls G’tt nicht nur, bis überhaupt keine, Prinzip/iensondern, zumal mit/vom/im lateinischen Denkkonstruk ‚Person‘ auch, nicht hinreichend umfassbare/beschreibar, wirkliche bis wirksame, jedenfalls intarktionsfähige הויה Wesenheit/Gegenübermächtig‘ – wobei gerade auch pantheistische sowie all diese Audsrucksversuchungen unzureichende, ohnehin betreitbare Analogien bleiben.

 

[Sorry oder auch nicht – keineswegs alles was g’tt gezeigt, getan, gesagt, geweisen etc.hat Vorschriftscharakter, und gerade auch jenes bedarf gar durchaus ‚erzählender‘ Mitteilung]  Die häufig sogenannte Gottesfrage soweit konsensual als existenziell / Wirklichkeit voraussetzend – ergeben/stellen sich jene nach (zu grrne unkritischOffenbarung‘, bis ‚Schöpfung‘ genannten/verwechselten) Selbsterschließungen G’ttes, deren Umfang, bis Formen und etwa Verbindlichkeitsgrade, durchaus heftig umstritten – sogar was ihre ‚eigentlich unausweichliche‘ Auslegungsungsumgebungen und Anwendungsbedürftigkeiten angeht; nicht ‚erst‘/nur zwischen Juden und Nichtjuden, oder unter Nichtchristen respektive ‚Protestierenden‘ bis Muslimen pp..  Sogar/Gerade uter den sich  vom griechischen Denken her ‚monotheistisch‘ nennen( lassen s/wollen)den läßt sich der ‚Urkundenkonsens‘, ähKanon‘, welcher Bücher, zwar beispielsweise von/unter ‚Christen‘ einigermaßen bestimmen, doch bereits auch dies nur durch Weglassen jener machen Menschen so wichtigen Schriften, dass (nur diese wenigen/besonderen Leute) sie (und eben ‚nicht alle sich Christen nennen lassenden/wollenden‘) diese Texte für zugehörig halten. Juden gehen bekanntlich davon aus, dass die ‚(auch) handgeschrieben( überliefert)en Tora‘, der ‚Pentateuchbücher des Mose‘ (eben keineswegs verwendungs- und deutunglos tot – spndern ‚schwarz auf Rückseite weiß‘ lebendig stehend), auch innerhalb der Tanach, als wichtigster /Bibelteil, anzusehen sei; während Muslime davon ausgehen, dass ‚die Offenbarung‘ auch mit/von den Apostolischen Schriften noch nicht vollständig abgeschlossen/bekannt gewesen, sondern koranischer Vollendung durch Mohamed (zumal inklusive der Aufzeichungen von dessen Taten/Anwendungen) bedurft habe. Alles und bei allen eher noch verschlimmbessert von den Schwierigkeiten die Insitutionen sämlticher ‚Richtungen‘ mit / zwischen Autoritäten, bis Totalitäten, (namentlich irdisch amtierendenden versus, gar aktiv, kontemplativen) haben und hatten.

 

[‚G’tteserfahrung‘ ist/wird weder etwas mythisches, noch etwas spritistisches äh ‚spiritueles‘ (im grichisch separierenden Vorstellungshorizont dieser Begrifflichkeit), auch nichts unmögliches oder gar unüberprofbares – allenfalls im kontemplativ qualifuzierten Sinnemystisch‘/ סוד nennbar]  Dass/Wo/Wenn sogenannte (gleich gar mit ‚Sünden‘-Vergebung / ‚Existenzerlösung‘ durcheinander gebrachte/gleichgesetzte – meist ohnehin zu) satisfaktionstheologisch vereinseitigte  Heilsgewissheit‘ der/des אחת einen אחד gar keine Unheilsgewissheit/en des/der Anderen אחר bedingt – hängt mit nicht-summenverzeilngspardigmatischen Füllen zusammen: Oppositionelle Vertrauensrelationen, gleich gar individueller Menschen, nicht allein immerhin geschwisterliche untereinander, sondern auch zwiegesprächlich vertraut mit ihrem G’tt – irritieren nicht wenige (zumal jener die selbst in einer solchen Beziehungsrelation leben). Denn gerade G’ttes /et torati/ (vgl. ab Jeremia 31) entbindet nicht etwa vom Koordinierungsbedarf unter Menschen, bis manch (anstatt: ‚allumfassend‘) verpflichtender Regelungen; noch nicht einmal spezifischen Verantwortlichkeit für sein/mein Verhalten kann Mensch/ich deswegen an G’tt deligieren (zumal nicht weil/wenn die göttliche Weisung – mehr- oder mindergeitlich  diesem Handeln entsprechend verstehbar/verstanden). Vieler Leute Überraschung, bis Entsetzen, beruht darauf, dass/falls selbst/gerade die jeweils welchselseitig richtig verstandenen Weisungen/Einsichten aller Beteiligten / ‚gleich Gläubigen‘ nicht einmal komplementär / synchronisiert zusammenpassen müssen – nicht erst/allein darauf, dass längsr bicht alle so (zutreffend) ausgeführt/durchgesetzt werden – wenn/da/solange so ernsthaft Freiheit-ר־ו־ח existiert / respektiert / bekämpfbar.   Wesebtlich geht G’tteserfahrung (gar ‚Bekejrung‘, ‚Heisgewissheit‘,  ‚Lebensübergabe‘, ‚Spiritualität‘,  ‚Wiedergeburt‘ pp. – wenn auch im beabsichtigten, bis qualifizierten, Sinne, ‚seit‘/mit  Genesis/bereschit 4:26b אנוש) nämlich um zwischenwesentliche Beziehungsrelationen zum und mit dem, wohl als ‚inwendigem Lehrer‘ (un)bekannt gewordenen, doch nie vakannten, gar zu wählenden, ‚Magister interror‘ des jeweiligen/eigenen Memschenlebens und\aber deren Auswirkungen, zumindest darauf.

 

 

 [Bekenntnis erwünscht/erforderlich? – Sogar/Gerade zu Schulzeiten waren mein [O.G.J.‘s] Partner, wir veranstalteten dort einen konvessionsfreien Bibelkreis, und ich [O.G.J.] unserer Religionsleherin so viel Engagement und Unterrichtsbeteiligung wert, dass sie sich die Mühe machte, uns klar zu legen, wie beleidigend es blieb, ihr (wie latent auch immer) zu unterstellen ‚keine persönliche Beziehung mit dem lebendigen Gott zu unterhalten‘; etwa/gleich gar da sie nicht in eine/r unserer (immerhin) theologisch verschiedenen ‚Gemeinschaften‘ .... Sie/Euer Gnaden wissen wohl schon: Das einst latenische ‚Professor/Profession‘ wird/wäre durchaus mit ‚sich bekennen‘ zu verstehen/übersetzen]

 

 Gott ist Liebe  ……  13

Gerade Paulus würde wohl allerdings (gar einwendend)ergänzen‘, dass auch ‚Hoffnungתקווה  und (beziehungsrealational qualifizierter)Glaubeאמוונה zu den überraumzeitlich erhalten/erfoderlich bleibenden, relevanten ‚Eigenschaften/Tauglichkeiten‘, gleich garund gerade G’ttes, gehören, unter/von denen /ahawah/ אהבה zwar die größste  sei. Das veritable, gar der Denklogik griechischer Sprache geschuldete, Missverständnis besteht eben darin, die genannten drei, bis allein Liebe, für die relevante/massgebliche/letzte zu halten (respeltive die umgebenden Zusammenhänge zu überlesen/übersehen).

 – Für ‚Künder der Gewissheit/en‘, gleich gar gnostische Belehrung,  eine bereits recht verstörende Erkenntnis (dass/da nur manche/ihre beschränkten Erkenntnisarten, aber längst nicht jedes Verhalten überhsupt, ausfhöre).    Eher noch unbekannter / unbeliebter / befremdend, Arkanum imperii, dass keine der drei immerhin ‚göttlichen‘, und auch nicht alle ‚kardinalenTugenden zusammen,  ‚Selbstzweck/e‘ – sondern ausgerechent auf die vierte /koxma/  höher (als diese bekannten drei) qualifizierte Weisheit / Intelligenz, und zwar/eben des Handelns, nicht allein/nur des Denkens/(bekennenden-)Überzeigt-seins, hinauslaufen s/wollend  (zwar ähnlich wie auch bereits Ka.Ha. oben Paulus an die Korinther zitiert, doch nicht an äußerlichen Formalien/Erlebnisqualitäten wie ‚Bescheidenheit‘, oder gar Zornverzichten, festzumachen/erkennbar):

Jene/r ungeheuerlichen Heftigkeit der Freiinnen:   Marie von Ebner-Eschenbch formulierte bekanntlich explizit eine der brutalen Seiten der Intelektuellenfeindschaft als Vorherrschaftsvoraussetzung der Dummheit / Unachtsamkeiten. – Gerade dem und/denn Toren (herrschenden, oder das wollenden, nicht etwa weniger als beherrsch werdenden) kommen bereits klügere Leute nur allzugerne ‚hochmütig/er, bis gleich rebellisch‘ vor, so dass, zumindest da, sich ‚genaues Zuhören(Rückfragen eher inklusive – dereinst ‚Gehorsam‘ genannt) zur Synonymerwartung von / gleich der, gar überregelkonform eifrig exakten (wo nicht gleich leidenschaftlich leidemd unterworfenen / aufopfernd liebend hingegeben), vorbehalt(e)losen, zweifels-, einwände-, widerspruchs- und widerständefreien Gefolgschaft entwickelte.   Eher schlimmer / heftig blasphemischer Geheimnisverrat vergottender/apothetischer Erhebungen des Gemeinwesens,  noch, wo/wie/weil Weisheit erkennt bis zeigt:  Dass nicht einmal und gerade die onthologische Seinsaussage, „Versucht man, die ganze Breite dieser Gesamtbotschaft auf eine möglichst kurze Formel zu bringen, so könnte sie lauten: »Gott ist Liebe, und das sagt er seinen Menschen.«  – über den durchaus Konsens, immerhin  mit Juden: ‚auch‘ anstatt ‚nur/allein/rein‘, Liebe zu sein,  hinaus – instersubjektiv konsensfähig aufreht erhalten werden kann: So reduktionistisch/absolutistisch denkend ergibt sich / bleibt nämlich allein G’ttes Existenzpostulat immerhin gramatikalisch mit dem Futurum exaktum durch Nietzsche selbst nietzschesisten anerkannt – posutiv behauptbar (deswege/davon keineswegs: unstrittig), sämzliche anderen Aussagen unterliegen der ‚Theologia negativa‘ (ein/das/jenes Politikum. Welches jene nicht haben wollen / gebrauchen können, die Verhaltenserwartungen im Namen Gottes einfordern s/wollen – um-zu tarnen/verbergen/übersehen: Dass es, auch ihre zutreffende, unausweichliche Offenbarungsdeutung. nur das wählt was sie, bis das Gemeinwesen, respektive bestenfalls ‚weitgehender Konsens der Überliefereung/en‘,  für G’ttes Willen halten.  Eher noch abgesehen von Verdachtsmomenten, G’tt könnte Menschen/heit als Gegenüber deratzwiegesprächlich ernst nehmen‘, dass wechselseitige Zwigesärche ups Sinneränderungen …).

 

 [Denn die Herausforderung der/durch Zofe Theologia besteht darin/dann, dass auch ihr noch so artig, oder demütig, bis liebend, geknickstes אל Neinלא keine ‚inhaltlich(-sachliche oder gar verhaltensfaktisch)e‘ Zustimmung. sondern (gar durchaus loyale) Akzeptanz/en beziehungsrelationaler Mächteabstände, der Opposition/ellen repräsentiert: Ausgerechnet Logia bemerkt allerdings, dass alle ‚Vorher-Nachher‘-Korrelationen Inneraumzeilichkeit voraussetzen, bis aufhebbar falls/wo/wem anderes, bis alles (‚zugleich‘), gegeben: G’tt ist nicht nur ‚die Liebe‘, auch nicht ‚beliebig ambvivallent‘, sondern – ‚randlos/unbegrenzbar‘ jedoch ‚interaltions- und bündnsfähig‘]

 

Warum aber braucht es für eine so einfache [sic! gerde unter/als ‚Liebe‘ verstehen/erwaeren ja längst nicht alle Menschen stets das selbe Verhalten, bis Geschehen; O.G.J. soweit nachstehend mit Ka.Ha.] Botschaft, für eine so kurze Information [sic! weitaus mehr/anderes als eine Mitteilung/Datenkenntnis, da es um beziehungsrelationbal betreffebe Begegnungen geht; O.G.J.] zwei [sic! gerade auch das griechische Wort ‚Buch der Bücher‘ mag erkennen lassen, dass beide gemeinten/beanspruchten Bibelteile aus noch mehr Werken bestehen: O.G.J.] Bücher von statdicher Länge? Weil [sic! mindestens eine wesentliche Art antireduktionistischer Erklärungen; O.G.J.] es »den Menschen« nicht als ein abstrakt-ungeschichdiches, sondern nur als ein [sic! gar mehere davon, bis desgleichen; O.G.J.] Wesen in der Geschichte [undװaber ‚soziologischen Vergsellschaftungen‘; O.G.J.] gibt. Er ist als Kind, als Jugendlicher, als Erwachsener, als alter Mensch vorhanden, und in diesem Rahmen [sic!] noch in zahlreichen kleineren [sic! gerade ‚Kultureme‘ und ‚Gemeinwesen‘ beanspruchen zumindest überindividuelle, intersubjektive Höherrangigkeiten, nicht selten mit/unter Vergottungsaspekten; O.G.J.] Varianten, und das ist jedesmal etwas Neues und anderes.  Genau [sic! jedenfalls/immerhin ‚analog‘; O.G.J.] ebenso verhäl es sich mit der Menschheit insgesamt. Es gibt sie nicht als Menschheit. Allgemein gibt es sie nur [sic! wobei sich fragen ließe, was davon die reduktionistischere Perspektive repräsentiert? O.G.J. wider den indoeuropäischen ‚Horror pluralis‘] als eine [sic! nicht notwendigerweise singuläre; O.G.J.] Kette einander folgender [sic!] Sippen, Geschlechter, Völker und Nationen. Und innerhalb dieser Vielfalt gibt es Lernprozesse.

Auch Israel hat einen [sic!] derartigen Wachstumsprozeß [sic! prekär am Wachstums- bis Fortschrittsparadigma bleit allerdings (etwa neben ‚raumfeindlichen Voraussetzungsvorstellungen‘, bis zur Problemstellung ‚ob die Pflanzen im Garten, oder auch dieser, wachse/n – zumal dürfe‘) insbesondere: Dass/Wo dreifach qualifzierte Aufhebung/en im hegelianischen Sinne, weder die einzigen Arten von Lernprozessen sind, noch mäandrierende ‚Rückgriffe‘ oder ‚Gleichzeitigkeiten (von Altem, Neuem und Widersprüchlichem)‘ – zumal aktuell verbindlicher – Einsichen auszuschließen/ablösend; O.G.J.] durchlebt im Verlauf seiner langen, aufregenden [sic!] Geschichte. Da gab es [gar nicht einmal ‚zuerst/ursprungsfraglich‘: O.G.J. mit/seit Awram bis Isaak Definitionsfragen Jakobs aufnehmend] die Nomadenschar in der Sinaiwüste […] Da gab es  […] Da gab es die Kriegsgefangenengemeinde in Babylonien und die Kultgemeinde[/n sowie ‚Synagogen‘-Gemeinden nicht nur dort; O.G.J.] Jerusalems unter persischer, griechischer und endlich römischer Herrschaft. Das macht jeweils einen erheblichen Unterschied aus. Die Horizontausweitung vom nationalen [sic!] Egoismus (»unser Gott« [was durchaus Kompatibiöitäten mit den Schwurgöttern andere Ethnien erlaubte; O.G.J. gar mit Ja.As., weder Partikularismus nur ‚egoistisch versus altruistisch‘ dualisierend, noch den gegenwärtigen  ‚Nationen‘-Begriff historisch soweit vordehnend ]) zum missionarischen [sic! soweit/wo das lateinische/englische Bedeutungspektrum des Ausdrucks nicht blose doppelung von ‚Aufgaben‘ bedarf es durchaus konfliktegeladener, gleich gar in der auseianderstezung mit gnostischen Aufassungen, Deutung; O.G.J.] Auftrag (»Licht der Völker«) oder von der Hoffnung allein in diesem Leben (»die Toten loben dich nicht« [sic! wobei ein solcher Deutungshoruzont gerade dieses Zitats durchaus strittig bleibt; O.G.J. es auch als ‚Überlebensfrage, bis –bedarf, des Kollektivs‘ anerkennend]) zu einer Hoffnung auf ein Leben nach dem Tode in der nachexilischen Zeit  [sic! oder wem, wann auch immer bekannt; O.G.J.] markiert jeweils Wachstumsprozesse dieses einen Volkes [sic! wobei auch diese Datierung methodischen Rückfragen an ‚die höhere Textkritik‘ auf Zirkelschküsse unterliegt, gleich gar da/falls die Tora bereits ‚alles‘ enthält/hergibt O.G.J. ohnehin reduktionistische Unachtsamkeiten des fortschrittsdebkens mindern wollend].

Ihm  stehen aber zahlreiche andere Völker zur Seite [sic! bis ‚entgegen‘ durchaus mit Versuchlichkeiten gleich wie diese, alle anderen, sein/werden zu s/wollen, bis zu müssen oder nicht zu dürfen; O.G.J.] mit [sic! ‚wie gemeint‘? O.G.J. zumal ‚inhaltlich‘ vorsichtig bis mythosskeptisch] ähnlichen Wachstumsprozessen. Das einzige [sic!], was bei diesen Prozessen im Blick auf Gott absolut und ungebrochen [sic!] gleichbleibt, ist die Selbstoffenbarung Gottes als [sic!] Liebe. Dennoch nimmt sie [sic!] in den wechselnden Erziehungsstadien [sic!] einzelner Menschen und [nicht etwa erst/allein seitens der apostolischen schriften; O.G.J. mit ‚alttestamentlich‘ genannten ‚Missionskonzepten‘ etwa der FETA, doch eingedenks talmudischer Bemerkungen wer alles die Tora warum nicht haben wollte, eher ‚ent-täuscht‘ als ‚missionshedonismusfreundlich‘] ganzer Völker ununterbrochen neue, konkrete Formen an, und das [sic!] Führt zur Vielfalt der Verkündigung der Offenbarungszeugen.

 

‚In/Als Wahrheit‘ durch Weisheit /kochma/ undװaber wechselstitige Vertändigungsfähigkeit qualifizierte Liebe, also weder durch ‚mehr Kenntnisse‘, noch durch ‚besseres wissen‘ bewirkbare Intelligenz, laute, bis lautet, die Selbsterschließlung G’ttes ‚inhaltlich‘ – gegen das geschilderte Gerde/Denken/empfinden von einfluss, schicksalhaften Willkürinterworfenheiten des/der Menschen unter unpersönliche, unaffizierbare Über- bis allmächte.

 

 Gott muß [sic!] nichts dazulernen …. 14

 Peinlichkeiten der Fragestellung ‚wie(viel) unkleiner oder ungleicher G’tt Mensch/en gemacht‘, respektive was ‚der Mensch‘ (zumal wann, wodurch, wie) ‚verloren‘ – namentlich ‚religo/n‘. gleich gar unter welche anderen Selbstbezeichnungen, zurück zu holen/bekommen, bzw. eben gerae dies nicht (alsp etwa ‚besseres/herrlicheres den je zuvor‘ oder ‚uns gegenwärtig umvorstellbares‘ pp.) behauptend, hofftsind/werden eher noch entblösender:  [Was, ‚welcher sechs Dinge /toledot (mit o-waws)/ תולדות Hervorbringungen – wie auch immer ‚wörtlich‘/‚ausdrücklichאדם verstanden und genommen – /adam/ zu vermissen vermag, bis zumal ‚messianisch‘ / ‚endzeitlich‘ zu erwarten scheint: ‚seinen/ihren Glanz‘, ‚Unsterblichkeit‘, ‚seine/ihre Größe‘, ‚die Früchte der Erde‘, ‚die Früchte der Bäume‘ und ‚die Himmelskörper‘; vgl etwa Zwi Sadan, erblich deutungsbedürftig]

 Das Sein als – mit ‚Treue‘ verwechseltes Unveränderlichkeitsparadigma (abendländischen Denkens), läßt (derart) heftig grüßen (dass Freiheitsfragen dahinter/darpver zu verblassen/verschwinden drohen/versprechen). Dennoch und dabei irrt Ka.Ha. keinewegs notwendigerweise mit seinem – sehr viele Leute, sehr befremdenden –  Kernanligen, da G’tt (zumindest ‚auch‘, und dies eher als ‚nur‘) auserraumzeitlich, randlos, unendlich pp. schließt ‚definitorisch so verstandene Allwissenheit‘ menschnartigen Dazulernbeadrf dezidiert aus, und stützt das nachstehende Argument/Anliegen dieses gelehrten Praktikers sehr gut ab.  Dazu hätte, und wollte, jedenfalls Ka.Ha. G’tt nicht auf existenzielles SEIN beschränken (etwa WERDEN unterschlagen/übersehen) müssen/wollen, da gerade er weder beabsichtigte, noch behauptet, G’tt vollständig (oder wenigstens manipulativ hinreichend) zu begreifen, wie dies nicht nur/erst ausgewiesen überzeugte Gnostiker (gerade Karl Hartmann‘s, hier belegten, Erachtens) tun.  [Ihre Durchlaucht (das ‚Gespenst‘ der) Unendlichkeiten bemerkt: G’tt muss nicht einmal/etwa auf (zumindest: ‚auch‘) ‚menschartige‘ Eigenschaften und Fähigkeiten, wie Sinnesänderung, Freude, Überraschung, Trauer, Freude oder Bundestreue verzichten, da diese ‚tranzendental/zeitlos‘ allgegenwärtig ‚zeitgleich‘ bekannt – nur weil wir Menschen uns solche( /ajin sof/ איןסוף etwa  vor‘-Aritmetisch-Algebraisches und ‚außer‘-Topologirlose)s derzeit überhaupt nicht, bis kaum hinreichend, vorzustellen / zumal ‚in/als/mit/wegen Menschengestalt‘ nicht zu ertragen vermögen. Gar nicht einmal durch das ‚Opfer‘/Entgegenkommen, sich für/von Menschen verständlicher Sprache/Semiotik  zu unterwerfen, äh zu bedienen – sich, diese ünethaupz ernzhaft anbietend/ermöglichend,  überhaupt auf ‚Gespräche‘/Interaktionen einzulassen]

 

[Außer- respektive Überraumzeitlichkeit/en seien/werden ‚drüben‘ vom/als zu einem ‚Globus‘ reduzierte/idealisierten ‚Universim‘, seinerseits repräsentiert von der sogenannten ‚kosmischen Hintergrundstrahlung‘, paradox ‚innerräumblich‘, zu veranschaulichen, anstatt (philosophisch/theologisch) zu bereiten, versucht]  Romanzitat: „Während Kaiman ein paar Mal tief durchatmete, bekam Milt einen verträumten Blick. »Kein Einspruch, Kai. Geburt und Tod sind untrennbar miteinander verbunden, das eine ist im anderen. Freude enthält Trauer, Trauer enthält Freude

 »Aus Gottes [sic! jedenfalls und immerhin ‚über- bis außerraumzeitlicher‘; O.G.J. etwa kontemplatives Licht nicht gleich/nur mit G’tt identifizieren/gleichsetzen müssend] Perspektive passiert alles gleichzeitig. Deshalb [sic!] ist es so beängstigend, Gott zu sehen, denn in diesem Fall hätte man alles gleichzeitig vor sich. Für Gott ist die Geschichte wie ein [sic!] Stapel Dias. Gott sieht durch den [sic! resüektive ‚all die‘; O.G.J. ohne menschliche, bis übermenschliche, Knappheitsschwierifkeiten des Unendlichen] ganzen Stapel hindurch, von oben bis unten. Aus dieser Perspektive kannst du nicht weinen, weil du weißt, dass du lachen wirst. Du kannst nicht lachen, weil du den Preis dafür kennst. Wie du gesagt hast, Milt, es gibt einen unendlichen Fundus an Bühnenbildern. Und Religion [sic! ein zumindest nicht weniger ehernwehrter anderer Verständnis- bis Definitionsversuch vom OberbegriffSinnstiftungsbedarf‘ her; O.G.J.] ist ein Versuch zu verstehen, dass die gegenwärtige Kulisse genau das ist, was der Dramatiker im Sinn hatte. Du sagst: >Ach, jetzt verstehe ich! Alles ist so, wie es sein soll [sic! zumindest nicht notwendigerweise alternativenlos / unabänderlich so bleiben müssend; O.G.J. wider den Determinismus/Fatalismus].< Es gefällt dir vielleicht nicht, aber du verstehst es.«

Nach einer kurzen Pause fuhr [Rabbi] Kaiman fort: »Die Einladung zur Hochzeit klebt auf einer Todesanzeige, und unter der Todesanzeige liegt die Geburtsanzeige - eine transparente Schicht über der anderen. Die einzige Frage lautet: Wie viele kannst du gleichzeitig ertragen

 

»Das ist der Unterschied zwischen einem Litwak wie mir

und einem Mystiker wie dir. Ich will alles, aber bitte hübsch

nacheinander. Du willst Nichts, mit einem großen N [sic! eher ‚das nicht leere Nicvhts‘; O.G.J.], aber du willst es sofort.  Da fällt mir ein, ich muss mich noch mit der  Archivarin herumstreiten

»Versuch doch mal, sie auf Jiddisch anzuschreien, das müsste sie ausbremsen

 

»Sehr komisch, Stern, sehr komisch. Na, und wie steht's mit deiner neue Freundin, dieser Sternendame […]“

(La.Ku. 20, S. 111 f.; verlinkene Hervorhebungen und Illustrationen O.G.J.)

Wesentliche Unterschiede des/fürs (wie – gleicht gar unbeliebt/verhaßt – auch immer dann, gleich gar ‚grenzrandbereichlichen‘ bis ‚[er]neu[ert ]schöpferisch פה [/pe/ offen]‘,  zu vestehenden)Ende/s‘ innerraumzeitlicher, chronologischer ‚Diesseitigkeit/en‘, namentlich der Historie/Geschichte (Verständnisse/Verwendung) – eben gerade/allerdings über ‚nur‘, doch immerhin  geradezu ‚individuelle‘ (mindestens aber ‚exemplarische‘) Todeserfahrung/en hinaus-, respektive gerade daran vorbei, gehend – kommen im/am Umgang mit und bei der (hier/so vielleicht bereits eher ‚jüdisch‘ formulierten, mindestens) Problemstellung: ‚Wann kommt der/welcher Sohn Davids?‘ zum Aus- bis Eindruck.

 

«Rabbi Jochanan sagte:

Wenn du ein Zeitalter siehst, das immer mehr dahinschwindet, hoffe auf den Messias. Denn so steht es (2 Samuel 22, 28) geschrieben: „Du hilfst dem elenden Volk.“

Auch sagte Rabbi Jochanan:

Wenn du ein Zeitalter siehst, das von Qualen überflutet wird wie ein Strom, warte auf den Messias. Denn so heißt es (Jesaja 59, 19): „Wenn der Feind kommt wie ein Strom, den der Wind des Herrn fort treibt...“ Und gleich danach (Jesaja 59,20) heißt es: „Und nach Zion wird der Erlöser kommen.“

 

Ferner sagte Rabbi Jochanan:

Der Sohn Davids kommt nur in einem Zeitalter, das völlig gerecht ist, oder in einem Zeitalter, das völlig böse ist.

 

Rabbi Mexandri wies auf einen Widerspruch in Jesaja 60,22 hin.

Dort steht über die messianische Erlösung geschrieben: „Ich, der Herr, werde es zu seiner Zeit beschleunigen.“

Nun, wenn es „zu seiner Zeit“ ist, was bedeutet dann „beschleunigen“?

 

Wenn Gott es aber „beschleunigt“, was bedeutet dann „zu seiner Zeit“?

 

Rabbi Alexandri erklärte:

Wird Israel würdig sein, „beschleunige Ich“ die Erlösung.

Wird Israel aber unwürdig sein, dann kommt der Erlöser erst „zu seiner Zeit“.

Nach b. Sanhedrin 98a

 

„Heute“

Eines Tages fragte Rabbi Josua ben Levi den Propheten Elia: „Wann wird der Messias endlich kommen?“

Elia antwortete: „Geh doch zu ihm hin, und frage ihn selbst.“

Da sagte Rabbi Josua: „Wo ist er denn?“

Elia antwortete: „Am Tore Roms.“

„Und wie werde ich ihn erkennen?“

„Er sitzt unter den aussätzigen Bettlern. Während aber diese ihre Bandagen alle auf einmal abnehmen und wieder anlegen, löst der Messias seine Bandagen einzeln ab und legt sie einzeln wieder an. Er denkt sich nämlich, daß Gott ihn jeden Augenblick rufen könne, um die Erlösung zu bringen, und er hält sich in ständiger Bereitschaft.“

 

Rabbi Josua ging zu ihm und grüßte ihn: „Friede sei mit dir, Meister und Lehrer!“

„Friede sei mit dir, Sohn Levis!“

„Wann wirst du kommen, Meister?“

„Heute.“

 

Später beschwerte sich Rabbi Josua ben Levi bei Elia: „Der Messias hat mich angelogen. Er sagte, daß er heute kommen wird, und er ist nicht gekommen.“

 

Elia aber sprach: „Du hast ihn nicht richtig verstanden. Er hat dir doch Psalm 95,7 zitiert: ,Heute noch - wenn ihr nur auf Seine Stimme hört!'“

 

Nach b. Sanhedrin 98a

 

Rabbi Tarphon sagte: „Der Tag ist kurz, die Arbeit groß, die Arbeiter sind träge. Doch der Lohn ist hoch, und der Hausherr drängt. Es liegt dir nicht ob, das Werk zu vollenden, aber es steht dir auch nicht frei, dich ihm zu entziehen.“

 

Mischnah Abhoth 2, 15-16»

 

(J.J.P. 1979, S. 129-132; verlinkende Hervorhebungen O.G.J.)

 

 Drüben‘ in den apostolischen Schriften / Evangelien ist der Gedanke, diese Einsicht, bekanntlich bereits so heftig formuliert: ‚dass niemand vorher wisse. Und auch nocht wissen könne,  wann, nicht einmal der Sohn, allein G’tt‘ außerraumzeitlich.

 

  Gott muß nichts dazulernen

 

Es ist also nicht so, und das erscheint mir [Ka.Ha.] für das Grundproblem, mit dem wir uns beschäftigen wollen, entscheidend zu sein, daß eine überirdische Macht einen Lernprozeß durchmacht. Es ist nicht so, daß ein Gott durch allerlei scheiternde Experimente mit den Menschen in ihrer Geschichte langsam auf die beste Methode kommt, die Menschen dorthin zu bringen, wohin er sie eigendich

bringen möchte, und hinterher [sic!] die gescheiterten Experimente auch noch dokumentiert.

Es ist nicht so, um es ganz grobschlächtig auszudrücken, daß

Gott, nachdem er einige Jahrhunderte lang mit prophetischen

Offenbarungsversuchen Schiffbruch erlitten hat, nach  [sic!] ausgiebigen [sic!] inneren Überlegungen endlich zum Schluß kommt, noch einen letzten Versuch zu wagen, nämlich damit, daß er einen göttlichen Offenbarer in Menschengestalt erscheinen läßt, Jesus, den Zimmermannssohn aus Nazareth [sic!], der natürlich [sic!] mit übermenschlichen Qualitäten und mit einem Informationsvorsprung gegenüber den armen Menschen ausgestattet wurde, wie ihn eben nur Gott haben kann.

 Wir müssen [sic! ‚sollen eben‘ komplementärer vollständig ‚flächig lesend‘; O.G.J. mit Ka.Ha.] schon ein wenig [sic!] genauer nachfragen. Es ist klar, daß man einzelne Aussagen des Neuen [sic! namentlich manch ‚apostolischen‘, bis zumindes ‚christlichen‘ wo und siweit nicht ‚subsitutionstheologischen‘, Toraverständnisses; O.G.J.] Testaments so auslegen kann. Ich [Ka.Ha.] möchte aber behaupten: Man muß sie nicht und man darf [sic! beim /lo/ לא ‚nicht gezungen sein/werden‘ kann, will und darf O.G.J. durchaus folgen, beim theologischen/(h)aggadischen Lehrverbot /al/ אל haben immerhin mehr Wert auf verhaltensfaltische Konsquenzen, als auf Überzeugungskorrekturen zu legen gelehnt, bis vorzuleben] sie nicht so auslegen!

[…]

Diese Frage wird deshalb so respektlos [sic!] gestellt, weil sich an ihr die Alternative entscheidet [sic!]: Wie sieht unsere Gottesbeziehung aus? Rechnen wir mit Gott? - das wäre chrisdicher [sic! doch längst nicht allein, exjlusiv solcher. Ö.G.J. mit durchaus weitergehenderer/umfassenderer Bezihungsrelationenvorstellungen, gleich gar in Vertrauensfragen der/von אמונה ] Glaube. Oder machen wir eine Rechnung mit Gott auf? - das wäre eine Besserwisserreligion. Entweder wissen wir über [sic! gar auch ‚bei‘, ‚mit‘, ‚unter‘ bis ‚in‘? O.G.J. gerade unzureichende topologische Ortsvorstellungen, auch mit KaHa.‘s einleitendem Ansatz, für‘s/am Proböemsyndrom ‚vom abgebkich unerreichbar fernen/distanzierten Gott‘ beteiligt haltend] uns einen [sic! gar אחד] Gott, der uns seit Beginn der Welt [sic!] mit ein und derselben Botschaft nachgeht, mit der Botschaft von seiner [sic! jedenfalls im angedeuteten ‚Weisheitssinne qualifizierten‘; O.G.J.] Liebe, und der uns aus seiner ungebrochenen und  unveränderlichen [sic!]  Allmacht heraus [sic! gleich gar im bündnistreu, bis freiheitlich, qualifizierten ‚Ohnmachtsverzicht‘ dieser perkär-paradoxen, da/soweit deterministischen, freiheitsfeindlichen, Begrifflichkeit/Denkvorstellung, gerade Menschen so ersnst nehmend und respektierende, dass diese sogar opponieren dürfen, nicht vergeawltigend, zu ihrem Glück, äh Heil, zwingend; O.G.J. nicht einmal inhaltlich verändernden Bündnisvertragsfortschreibungen, bis Neuschöpfungen der Himmel, bis der Erde, oder darauf, mit menschkichen und übermenschlichen Beteiligungen/Partnerschaften,  ausschließen/verbieten müssend] in unsere wechselnden geschichdichen Zeiten hinein immer ein und dasselbe [sic! doch durchaus konkretisierend, bis entscheidbar; O.G.J.] sagt, nämlich daß [sic! bis durchaus ‚wie undװaber unerwartbar, bis nicht vorstellbar‘; O.G.J. gar mit Ka.Ha. selbst unten zu/in ‚Leidensfragen‘?] er uns liebt. Oder wir konstruieren uns einen lernfähigen, experimenderenden, sich selbst seinen eigenen Plänen und Zeitprogrammen unterwerfenden Übermenschen unserer Art, dessen Methoden und Tricks wir bei einigem Studium erforschen können, ja aus ihnen sogar Schlüsse  darüber ziehen können, wie es in seinem Plan logischerweise zukünftig weitergehen muß.

Gott, ein »Herr Himmels und der Erde«, aber zugleich ein Geschichtswesen mit allen menschlichen Fähigkeiten und Schwächen? Gott, der seine Botschaft anpassenderweise verändert? [sic! Inhaltlich fortschreibende Veränderungen, individuell (etwa alters- oder fähigkeitengemäß) passende, bis Neugründungen von wechselseitigen, zumal Freundschafts-Bündnissen, weder verurteilend, noch verwerfen wollend, oder müssend? O.G.J. mit Ka.Ha.‘s Andeutung/Auffassung, warum ‚die Bibel/n‘ derart umfangreich seie/n] Gott, der sein eigenes [sic! dazu allerdings zunächst definitionsbedürftiges, aber gar nicht meschenartig fassbares; O.G.J. sowohl freiheitliche Möglichkeitenräume, sogar des/der Menschen, als auch deren vertragliche Erweiterungen, für gegeben, sowie nicht-vordeterminierte (statt: beliebige oder ziellose) Geschichtsverläufe offen, äh für zulässig, haltend] Versagen durch Angabe neuer Planziele [sic! dabei, bis dahinter. Lassen allerdings/zudem allgemeinverbindliche Nomos- und sozialgemeinschaftliche bis zwar (onthologisch) widerlegte naturwissenschaftliche, aber omnipräsent wirkende, ‚immer, überall und für alle‘- Gleichheits- äh Gültigkeitsvorstellungserwartungen heftiger ‚grüßen‘, als manchen auffallen mag; O.G.J. wider manch heronomistische Gehorsammssehnsüchte respektive Rebellionsvorstellungen]  zugibt? Gott, der sich seinen eigenen Zeitkomponenten willig unterwirft, der also morgen tun muß, was er in seinem »unabänderlichen [sic! nicht erst/allein, bis ob überhaopt/inwiefern, die Apostolischen Schriften (über den Beginn des Hebräerbriefes hinaus), schildern Beispiele/verwenden Formulierungen, die so wirken/verstanden werden können, als habe G’tt manche Ankündigungen/Beschlüsse abgeändert / mit sich ‚(ver)handeln‘ lassen; O.G.J. das ‚Sein‘ von/in הויה nicht seinem ‚Werden‘ vorziehend oder umgekehrt] Ratschluß« (was ist das dann überhaupt? [sic! wo nicht menschliches, äh mechanisches, Missverständnis nunseres Denkens/Sprechens über/von tora תורה? O.G.J.]) beschlossen hat? Gott, der zur [sic! dazu als erforderlich zu unterstellenden; O.G.J. etwa mit Vollendungs- oder immerhin Versöhnungskonzepten, vereinbahrungsbedürftige] Rettung seiner Welt [sic!] zunächst  dies, dann das und schließlich in Zukunft  noch jenes tun muß, ehe er zum Ziel kommt? Gott, der sich selbst in eine Art Himmelreichsevolution eingebaut hat, in einen »Heilsplan«, gegen den er dann nicht mehr ankann? [sic! sich gar selbst, oder wenigstens/immerhin ‚seinen (zum/zu Menschen herabgelassenen/‚[zumal sterblich] entwürdigten‘) Sohn‘, aufopfern muss? O.G.J. nicht nur mit E.B. und Judentümmern, namentlich zurück an Ka.Ha. / seine Auslegung des Mathäusgleichnisses von den unwilligen Weingärtnern fragend, respektieve mehr/anderes als ‚satisfaktionstheologische‘ Deutungen/Verständnisse des (dazu eben / dann allerdings unstrittigen – immerhin deutlichstes Zeugnis der Apostel)Todes Jeschua’s/Jesu erwartend / erhoffend / ersehend]

 

Was ist das [sic! Gemeinte/Kritisierte – wenn auch didaktisch/ptrfogrmd etwas eilig/eifrig gleichgesetzt, bis überzogen / zu bequem ablehnbar, formuliert? O.G.J.] anderes als ein überdimensionaler Mensch, den sich der Mensch selbst konstruiert?  Und genau das ist der Gott aller Besserwisserreligionen und Besserwissersekten. Sie haben den von ihnen selbst geschaffenen Gott fest im Griff. Durch irgendwelche Methoden sind sie hinter seine Planung gekommen und verbreiten das Wissen über diese götdiche Planung als Geheimlehre weiter. Denn der Mensch, der diese Geheimnisse kennt, kann sich auf sie einstellen, sich in sie

einfügen. Er macht die Rechnung mit Gott. Und das ist der Weg zum Heil, zur Rettung, zur Selbsterlösung. Information über Gott ist an die Stelle Gottes getreten, denn Gott kann seine »Offenbarung«, seine Information doch wohl nicht ändern. Er ist ihr Sklave geworden. Dieser Gott ist ein Popanz. Mit dem Gott, zu dem ein Christ Vertrauen hat, weil [sic!] er seine Liebe spürt, [sic! oder eben gerade dies aktuell nicht fühlt, bis nicht versteht; O.G.J. spätestens mit Psalmen, nicht allein/erst mit Theodizeewirren (1755)] hat der Gott der Besserwisser nichts zu tun.(Ka.Ha. S. 14-17; verlinkende Hervorhebungen und Illsurtationen O.G.J.)

 „Die Selbstentäußerung [sic!] Gottes  …. 17

 

 Antwort des [sic!] Menschen“ .… 19

Gar weder nur eine, noch immer die Selbe.

 

 

 Wie wenig gerade dieses Buch Ka.Ha.‘s nachgefragt / rezipiert wurde, bis wird, erstaunt [O.G.J.] nicht, steht zudem, bis (wie auch immer verstanden) daher, in erheblichem  Kontrast zur, gar entscheidenden,  Bedeutung des darin und damit (zumal auch  unter anderen Begriffen/‚Namen‘, bis Formulierungen, Denkkategorien und Vorstellungsfirmamenten, als allein ‚gnos[t]is[ch]-besserwisserisch-orientiert‘, wie ‚religionstreu‘, ‚totalitär geprägt‘, ‚antihimanistisch überzeugt‘, ‚kulturalistisch‘, ‚reduktionistisch dichotomisiert‘, ‚mechanisch/buchhalterisch determiniert‘, ‚grundstrukrurell mythologisch‘, ‚herrschaftsinterresiert‘ pp.) gemeinten / erkennbaren / wesentlichen Unterschiedes.

 

»Gnosis« - Spitzenklasse aller Besserwisserreligionen“ …. 22

Wir [Ka.Ha.] wollten nicht den [sic!] Christenglauben [sic!] in aller Breite darstellen, sondern einen anderen Glauben [sic!], der ihm diametral gegenüber; steht, die Religionswelt der Berechner und Besserwisser.

[Juden(tümmer) zogen und ziehen ‚einen (‚halachischen‘, also aus jeweils zeitgenössisch verbindlichen Verhaltensvorschriften – auf die sie sich, in der Regel mehrheitlich, einigen – bestehenden) Zaun aus 613 Ge- und Verboten um die תורה den/die Einzuhaltungen – gegen so mach( vorherrschend)e Behauptungen, bis Überzeugung – weder einfach, noch unmöglich]  Zumal religöse Versuchungen, bis Zwänge, ‚die Tora‘ / ‚Gottes Weisumg‘ zu überbieten gibt es zu Hauf;  [So richtig heftig, wo/wenn/was andere mich/mir eben mit jenen Maßstäben messen, mit denen ich diese beurteil(t)e]

undװaber menschenseitoge Observanzbemügungen G’tt selbst – namentlich als, gar überindividuell bemerkbare, Notwendigkeiten (Imperstive des Wirklichen, respektive des dafür Gehaltenen) verstanden, deren Verletzung, oder Änderung, nachteilig/verhinderbar – paradoxerweise‚mit/in/durch Abstandsresevern, vorauseilend, übererfüllend ereichen zu s/wollen‘, haben mit und sit den – gleich gar als ‚Neues Testament‘ διαθήκη verstandenen Apostolischen Schriften keineswegs aufgehört (oder begonnen). Allerdings werden Auseinanderstzungen darum, und Bemphungen  (namentlich ausgerechnet des Paulis) dagegen, zumal darin ihren Niederschlag gefunden haben.  [Hier übrigens unbestrittene Widerspenstigkeiten gegen Notwendigkeiten, bis gegen Richtiges, sind nämlich längst nicht die einzigen Dummheiten, bis Fehler, des und der Menschen – zumal solche, die sich (gar merkwürdigerweise) nicht durch (mehr/bessere Beachtung/Durchsetzung von) Normen heilen/vermeiden lassen]

 Das dualistische Welt- und Menschenbild der Gnosis  …. 25

 Das Böse als Entfernung vom Guten - Gnostische Emanationslehren .… 27

 Der Schöpfer: ein Gegengott - Antijüdische Züge der Gnosis …. 30

 Die Gefangenschaft der Seele in ihrem materiell-teuflischen Leib [sic! gleich gar auch als synonym/gleichbedeutend mit ‚Köroer‘ verstanden; O.G.J.] …. 34

 Leibflucht des Gnostikers - Askese oder Libertinismus  .… 36

 Der Mythos vom »himmlischen Erlöser« …. 39

 Die gnostische Dreiteilung der Menschenwelt …. 43

 Heimkehr des Erlösers und der geretteten Seelen …. 48

 Gnostische Endgeschichte und Apokalyptik …. 53

 Das gnostische System des Valentin“ …. 58

Ein besonders basal komprimiertes Gnpsisbeispiel des zweiten nachchristlichen Jahrhunderts, geradezu auch zur (in Ka.Ha.‘s Amhamg) optisch besonders anschaulich aufbereiteten Blaupause geeignet.

 

 .

 

Spätestens da/wo sich ‚im Kanon‘‚ ‚scheinbar auch‘, bis ,anscheinend nur‘ gnostisch-besserwisserisch verstehbare Bibelstellen, bis durchaus ganze Textpassagen, finden / dementsprechend verwenden lassen, mag (manch/en) eine Hauptschwierigkeit mit/in/bei/für deren andere Deutung, bis Lesarten, be- bis entstehen.

Zumindest Juden gehen allerdings basaler davon aus / haben ja noch beziehungsgrundlegender erfahren dass: «Niemand [sic! hier innerraumzeitliches; O.G.J.] weiß mit Sicherheit, was auf dem Berg Sinai [sic! Horeb] geschehen ist. Die Tora selbst enthält widersprüchliche Aussagen.

Manche Menschen stellen sich vor, dass Gott Wort für Wort die gesamte Tora diktiert hat. Andere glauben [sic!], dass Gott mit dem Finger die Zehn Gebote [sic!] in Steintafeln geritzt hat. Einige meinen, dass Gott Mose zusätzlich [sic! zu, bis eben als, deren unausweichliche ‚mündliche‘ Interpretetionen / Verstehbarkeit; O.G.J. mit J.J.P.] zur Tora auch noch den Talmud [sic!] zugeflüstert hat. Andere wiederum glauben [sic!], dass Gott weder gesprochen noch geschrieben, sondern Mose inspiriert hat. Und schließlich gibt es noch den Gedanken, dass Mose sich alles [sic!] ausgedacht hat.

Jüdische Spiritualität [sic!] lässt all diese Deutungen zu und noch viel mehr. Natürlich[sic! ‚na klar‘: O.G.J.] diskuti.eren Juden über etwas so Wichtiges, wie Gott sein Selbst dem Menschen offenbart [sic!] und was Gott spricht. Unabhängig von der Deutung stimmen jedoch alle Juden darin überein, dass die Geschehnisse auf dem Sinai ein für das [sic!] Judentum eminent wichtiges Ereignis waren[/sind; O.G.J.].

Einmal debattierten einige Juden über diese Frage.

Der erste betonte, Gott habe die gesamte Tora gegeben, Wort für Wort. Der zweite sagte, dass Gott nur die zehn Aussprüche gegeben habe, allgemein die Zehn Gebote genannt. Der  dritte Jude erinnerte an die alte Legende aus dem Talmud (Makkot 23a-h), nach der Gott nicht zehn Aussprüche gab, sondern nur die beiden ersten („Ich bin der Ewige, dein Gott ..." und „Du sollst keine Götter haben neben mir ...“).

„Schließlich“, so fuhr er fort, „sind die beiden ersten Aussagen die Grundlage des [sic!] gesamten Judentums. Jemand, der sich daran erinnert, dass es einen Gott gibt, der Menschen befreit, und dass es keine anderen Götter gibt, wird vermutlich gläubig[sic!] sein.“ Ein Vierter sagte, Gott habe nur den ersten Ausspruch gegeben („Ich bin der Ewige, dein Gott“).

Und alle vier stimmten darin überein, dass selbst wenn Gott nur den ersten Ausspruch gegeben hatte, dieser am wichtigsten war: Da ist ein Gott.

Nein“, insistierte ein Fünfter, „Gott hat nicht einmal so viel gesagt. Alles, was Gott gesagt hat, war das erste Wort der ersten Aussage: ,Ich‘  [hebräisch: anochi].“ Und alle fünf waren sich einig, dass selbst wenn Gott nur ein einziges Wort gesagt hatte, dieses Wort anochi war, weil es die Wichtigkeit des Selbst bekräftigt.

Da trat Rabbimendel Torum aus Rymanow, der die ganze Zeit zugehört hatte, vor und sagte: „Nein, nicht einmal das erste Wort. Alles, was Gott gesagt hat, war der erste Buchstabe [sic!] des ersten Wortes im ersten Ausspruch, der im Hebräischen auch der erste Buchstabe des Alphabets [sic! Alefbets] ist: Alef.“»  (Lawrance Kushner 2001, S. 30 f.) 

UndװAber zumal [für]innerhabl‘ des/auf dem jeweiligen Kanon  / durchaus eher strittigenKonsens der Überlieferung[Gehaltenem, doch von/mit/als dessen Verwendung, bis (gar über den Pergamentrand reichenden) Umgebungen, Gegebenen]  hiege, bis hängt, vom ‚lebendigen Interpretamant des Magister interior (dem inwendigen Lehrer‘; so etwa Eugen Biser, christlicherseits mit dem jungen AAugustibus)‘ als beziehungsrelational .weußer / ‚mündlich‘-genannter Tora. der Textdeutung ab:

Welche Aussagen, die einen bishar gar/zumal erschreckten / überwältigten, nun zu ‚verblassen‘ scheinen; und welche ‚bisher überlesenen / übersehen‘ G’ttes- bis Bibelworte einem ‚nun wie (vollständig/umfassend) auf- bis einzuleuchten‘ beginnen. Wobei und was, gar nicht so selten gerade die selben schwarz, eben auf Rückseite/n weiss,.. geschreiben stehenden Textpassagen, zumal in ihrer (der wie auch immer verstandenen/definierten תורה / Bibel) Gesamtheit sind/werden – da/soweit sich dazu nicht etwa G’tt oder der überlieferte Text, sondern des und der Menschen ‚firmamentalen‘ Verstegensvoraussetzungen änderen.

 

 

Die Wurzeln der gnostischen Gedankenwelt ….. 61

 Die Hellenisierung der Welt [sic!] um die Zeitenwende …. 62 [Abb. Alexanders Weltherrschaftrelif von/nach San Marco]

 Iranisch-babylonische Erlösungsmythen und ihr Dualismus …. 66

 Sonderformen des Judentums als Wurzeln der Gnosis? …. 70

 Seelenwanderungslehren im Orpheuskult, bei den Pythagoräern und in den Isis- und Osiriskulten …. 73

 Plato und Aristoteles — Griechisch-philosophische Wurzeln? …. 77

 Die Gnosis – Grundstimmung der gesamten alten [sic!] Welt? …. 83

 Gnosis – Religiosität jedes Menschen, der unter der Wirklichkeit leidet? …. 85

 

Was O.G.J. hier und in KaHa.‘s nachstehenden Kapiteln durchaus, auch implizit, vermisst ist eine Erleuterung / Herkunftserklärung der gegenüber dem sprachgebaruch, bis Verständnis, sowohl der zora, als auch der Apostolischen Schriften, wo ‚Zielverfehlung‘ steht durch das dem Kanon gegenüber besserwisserisch( übersetzt)e (wenn auch so allgemein verselbstverständlicht – von Gnostikern und allen anderen/Nichthnostikern gemeinsam – akzeptierte, dass dies kaum noch auffallen mag / bemerkt werden darf ohne als verharmlosend missverstanden/beschuldigt zu werden)  ‚Sünde/n‘-Konzept.  Ein basaler Aspekt, der sich zumindest im Zusammenhang mit der Erlösungsüberzeihung zulasten des Veröhnungsbedarfs anbieten mag/könnte, als diese. So gravierende, Denkweisenänderung noch nicht einegführt/angefangen; dass nun das sich am falschen Ort Befinden, zu Lehren von Befreieungsbedarf aus falscher/übrhaupt aller Existenz verkam. .

 

 

 Die Besserwisser und das [sic!] Neue Testament [sic!] …. 89

 Mit welcher Sprache redet Gott zu den Menschen? …. 90

 Welche Sprache sprach Jesus? …. 94

 Welche Sprache sprachen die Jünger Jesu? …. 96

 Matthäus und die Sprache der frommen Juden …. 102

 Johannes - Missionar Christi unter Frühgnostikern? …. 104

 Beginnende Abwehr der Frühgnosis … 113

 Paulus und die Entwertung des Glaubens zugunsten des Wissens …. 114 [vgl. R.H.]

 Paulus und die Wiedervereinigung der Seele mit dem göttlichen Seinsgrund …. 117

 Paulus und der Vorrang der Erlösung vor der Versöhnung …. 120

 Paulus und die Einbildung auf götdiche Direktinformation …. 121

 »Vegetarische« Spielart der Frühgnosis — Die Besserwisser von Kolossä …. 122

 Bischof und gesunde Lehre gegen gnostische Paulusauslegung – Die Pastoralbriefe …. 126

 Brüderlichkeit gegen gnostische Überheblichkeit – Die Johannesbriefe …. 133

 Libertinisten in Gemeinden der Johannesoffenbarung …. 142

 Simon, die »große Kraft« und der Heilige Geist – Apostelgeschichte 8 …. 147

 

 Die Besserwisserreligionen und die Alte Kirche [sic! gerade nur diese Übersetzung des ‚Ekklesia‘-Begrifft, zumal im Spannungsfeld mit ‚Sybagoge‘ für die Institution/en der Gemein(d)en, von dekanamtswegen / brav historisch so früh verwendend? O.G.J. mit Rückfragen an griechische, bis katholische, Einheits-als-Singular-Verständnisse] …. 150

 Markion und die Entstehung des [sic!] Kanons …. 150

 Mandäer und Eichasaiten …. 158

 Ägypten und seine Anfälligkeit für gnostisches Gedankengut …. 162

 Wie man Besserwisser salonfähig macht - Plotin und der Neuplatonismus …. 172

 Die Anfänge des ösdichen Mönchtums …. 178

 Bibel, Bischof und Bekenntnis - Notbremsung der Christenheit …. 182

 Die Aufholjagd der Besserwisser …. 188

 Arius, ein verketzerter Antignostiker? …. 191

 Augustins gnostische Jugend …. 196

 

 Die Besserwisserreligionen und die mittelalterliche Kirche …. 203

 »Echte Ketzer«? - Die Katharer …. 204

 Gnosis und Mystik - Spielarten desselben [sic!] Grundansatzes …. 211

 Wahlverwandtschaften - Herkunft und Zusammenhang der mittelalterlichen Mystik …. 215

 Joachim von Fiore und das »Dritte«, das »Tausendjährige« Reich …. 219

 

 Die Besserwisserreligionen und die Reformation …. 223

 Befreiung der Gnosis durch die Reformation …. 223

 Ein Bilderbuchgnostiker verliert die Geduld - Thomas Münzer  …. 227

 Täufer und Spiritualisten …. 234

 Ein hoffnungsloser Versuch, Besserwisser zu überzeugen - Die »Confessio Augustana« …. 238

 Ketzervernichtung durch Reformation und Katholizismus …. 240

 Die »Heilsgeschichte« in der Föderaltheologie des Coccejus …. 242

 

 Die Besserwisserreligionen und die neuere Kirchengeschichte …. 247

 Der Pietismus …. 247

 Theosophie als biblisch geläuterte Gnosis? - Michael Hahn …. 252

 Puritaner, Kongregationalisten und Quäker …. 259

 Amerika - Europäische Sparbüchse für besserwisserische Religion? …. 256

 Vernunftgemäße Besserwisserei — Die aufklärerische Gnosis …. 268

 Marxismus und Kommunismus - Materialistische Besserwisserreligion …. 273

 

 Die Besserwisserreligionen in der Gegenwart …. 282

 Die anthroposophische »Christengemeinschaft« —Siebener-Gnosis …. 282

 Die lukrative »Science-fiction-Welt« - der »Zeugen Jehovas« …. 291

 Besserwisserreligionen zur Entmündigung Jugendlicher - Die »Jugendreligionen« …. 297

 Gnostisierende Tendenzen im Umfeld der gegenwärtigen Theologie und Kirche …. 308

 Dualismus und Polarisierung - Ein Strukturgesetz der Welt? …. 310

 »Visionäre Enthüllungen« über den »Engelfall«? …. 313

 Leibfeindlichkeit - Die Diskussion um »Heil« und »Wohl« der anderen, vor allem der Notleidenden …. 315

 »Weltlust« und »Zeitgeist« — Die Umwertung neutraler Begriffe …. 318

 Wer den »Geist« hat, kann sich Hochmut  [sic!] leisten …. 320

»Glaubenshelden« hat die [sic! und nicht allein diese Art Institution; O.G.J.] Kirche, auch die [sic!] evangelische Kirche, immer gehabt. Die [sic!] katholische Kirche hat sie meist zu »Heiligen« ernannt, aber posthum. Auch in der evangelischen Kirche traten die großen Gestalten meist in persönlicher Bescheidenheit [sic! auch der geläufige Egoismusworwurf greift definitionsmächtig zu kurz / daneben Ungeheuerliches der Anderheitsreverenz/en; O.G.J. weder Respecktdistanzen von Wert, oder gar Nutzen, abhängig machend, noch Subjekte/Persönlichkeit summenverteilend wider Objekte/Handlungen stellend – auch von/durch ‚Devotationen‘ / Form(ali)en allenfalls gnädiger zu stimmen / zum Zuhören motivierbar, anstatt zu, gar überzeugter, mindestens aber widerstebend überwältigter,  Gefolgschaft]  hinter ihre Botschaft oder ihr Werk zurück. [sic! Objekte und Objektrelationen, bis eben ‚Spuren hinterlassend‘, bleibend; O.G.J.] Anders ist das zu  allen [sic!] Zeiten mit den »Erlösern« der »Besserwisserreligionen« gewesen [sic! wobei/wofüpr ‚Hochmut‘ eher schwach/schmeichelnd bleibt, soätestens wo/da ‚Rechtsverstöße‘ bis ‚Rechtsänderungen‘ beabsichtigt; O.G.J.]. Sie wurden schon Zeit ihres Lebens hoch geehrt, und es tat ihnen wohl. [Sic! das Problemsyndrom, ‚dass Sie/Euer Gnaden zwar besser als Ihr Tuf sind, doch noch nicht ganz so gut wie Ihr Nachruf‘, bleibt jedoch ein zweifaches: Weder ist ‚Popularität‘, oder Anerkennung das hinreichende Urteils-Kriterium (für oder gegen welche ‚Inhalte‘ / ‚Person‘  auch immer), boch ist völlig auf Bekanntheiten / Bekanntmachungen zu verzichten; O.G.J.]  Der gnostisch  Seelenführer ist von seiner »Erleuchtung« durch den götdichen Geist so überzeugt, daß er Kritik schlecht erträgt. Es kann und darf an ihm keinen Zweifel geben. [Da er/sie solche als existenziel-elementare Zweifel an, folglich basalste Untreue wider diesem / seinem / ihrem (wie auch immer benannten) Gott erlebt; O.G.J. mit Ja.As.‘s Schwurgott-Komparibilitätskonzeption]  Unrecht hat darum immer der andere, der für ihn kein Gesprächspartner ist, sondern ein Objekt.

[…]

Man fragt sich bei solchen Veranstaltungen [und individuelleren Begegenungen / Vergegnungen; O.G.J.], ob man an einer echten Frage  berhaupt interessiert ist, deutlicher gesagt, ob es für den, der da auftritt, eine Selbstanfrage oder Selbstkorrektur überhaupt geben kann. Ein Gespräch oder das gemeinsame Erarbeiten zukunftweisender Neuerkenntnisse scheint [sic!] überflüssig zu sein. […] Die »Eingeweihten« fühlen sich allen anderen [auch, und zumal,] Gläubigen [namentlich ‚dem Kirchenvolk‘, respektive ‚Gegenverschworenen‘; O.G.J.] von vornherein überlegen, sie sind ja »wissende Elite«. Die sonstigen Hörer sind Missionsobjekte. Sie haben die Schwelle zur Gemeinde der »Besserwisser« noch nicht überschritten.

Gegnerische Argumente werden nicht einmal ernstlich

angehört, sondern mit einem negativen Markenzeichen versehen (Sie meinen wohl immer noch, daß ...) und oft genug einfach diffamiert. [‚Wer sich auf eine Diskussion mit ihnen einläßt, hat schon verloren‘; O.G.J. mit O.J.L. bis We.Mü.:  da/wo ‚eine andere Geschichte erzählt wird‘]

[…]

[Immerhin Palus zu es vor, dem lebendigen perslnlichen, G’tt – anstelle prinzipoellen Gottesbildern (nach) zu folgen. – Was eben gerade keinem Verzicht aus sürachlich/denkerische Reüräsentationen gleichkommt, Gramatica vielmehr überhaupt bemerkt, bis anerkennt]  Mit nichts kann man [die Anhänger] solche[r] Leute mehr in Verwirrung bringen als durch die Mitteilung, man habe neuere, umgekehrte Informationen von ihrem Idol [sic! bis ‚Symbol‘; O.G.J. auch mit Fr.We.] über diese oder jene Frage. Dem Wissen des Seelenführers [sic! und doch nicht etwa ausschließlich solchen, unter den autoritären Persönlichkeiten bis gar נפלים /nefilim/; O.G.J. Genesis/bereschit 6] steht die Unmündigkeit seiner Gefolgschaft gegenüber. Sie kann [sic! vielmehr ‚darf‘; O.G.J. mit / als steuerenden Kernabsichten des Heteronomismus/der Fremdherrschaft] ja die neuen geheimen Erkenntnisse ihres Idols über den Gang der Geschichte, den Zustand der Welt und die kommenden Glaubensnotwendigkeiten  [sic!gerade hierbei zeigt sich, dass/wie undialektisch sich, jedenfalls wir,  Gewissheiten des Vertrauens  von  metakognitiv gesicherten Kenntnissen  unterscheiden; O.G.J. beides nicht summenverteilend, bis reduzierend,  gegeneinander ausspielend/empörend] gar nicht in sich aufnehmen, solange er nicht geruht, sie zu informieren [/inspirieren; O.G.J. auch mit R.H. sogar und gerade jedewede G’tteserfahrung, und diesbezügliche Überzeugungen / Behauptungen, für überprüfbar, bis (zumindest an/in/mit ‚der תורה auf Erden‘ – gar nicht allein an gesellschaftlicher Akzeptanz) überprüfungspflichtig ausgelegt/gedeutet, haltend  …]  [Reverenz dualistischer Dialektik vor/für … Zu den Verborgenheiten gehört, dass/wie hingegeben, bis wozu, der intelektuelle Mensch / die weise Person sich ein Problem aus eben jenen – den vielen anderen ‚selbstverstämdlichen‘ – Denkmustern macht, die als so hilfreich zur Erklärung/Deutung des jeweiligen Erlebens angesehen werden, dass sie für natürlich, bis gättlich, gehalten werden, jedenfalls strafbewährt niemals in Fragen gestellt / Zweifel gezogen werden dürfen]

 

Jesus hat anders geredet [bis zumindest anders gehandelt, nicht einmal den ‚ungläubigen Thomas‘ negativ sanktioniert, sondern empirisch überzeugt: O.G.J.], mit Vollmacht allerdings, aber in einer brüderlichen [sic! nicht nur unter/bei/für seine/n Anhängern/Angehörigen; O.G.J.], werbenden, demütigen [sic! anstatt: ‚submisiven/unterwürfigen‘ oder ‚andere demütigenden‘, doch nicht einmal immer zu/mit allen nur ‚höflich bleibenden‘; O.G.J.] Art. Und seine Jünger haben mit jedermann wirklich gesprochen, sogar mit dem »Bruder, der gegen sie sündigte«. Sie wußten, daß sie in einer Christengemeinde [sic! allerdings wurde sie/mache von ihnen erst in Antiochia, und zwar durch andere Leute,  so genannt; O.G.J. mit Apg. 11:2c] keine »Gurus« waren, sondern brüderliche Dienstleute und Gefährten im gemeinsamen Missionsauftrag [sic!] an der Welt [sic!].  Diese Form des geistlichen [sic!] Zusammenlebens sollten wir uns bewahren, denn sie ist die einzige [sic!] Form, die Gott Gott sein [sic! von Menschen unterscheidbar/damit unidentisch; O.G.J.] läßt. Vor ihm gehören wir alle zur selben [sic!] Kategorie Mensch, zu den begnadigten Sündern [sic! vergebungsbedürftige Zieleverfehlender; O.G.J. mangels jener richtigen Gerechtigkeit, die vor G’tt erforderlich/zählt].Er kennt keine elitär-hochmütigen [sic! gar ‚überhaupt keinerlei‘, wie (menschenwürdefeindlich) auch immer zu definierende; O.G.J. folglich durchaus Unterschiede machend/erkennend] frommen Ubermenschen [so manche ‚Tora-Überbieter‘; mit Paulus bis Da.KM. als ‚Unmenschen‘ entblößend].

 

[O.G.J.: Wer den Geist und/oder die (singuläre/einfache) absolute Wahrheit hat … Mit Ch.W.Z. besteht qualifozierte Demut aus/in der Einsicht, dass sich für jedes Argument oder Beispiel das ich kenne / jemand verwendet, jemand anderes mit einem besseren gefunden haben wird. – Nicht aus/in dem meist omnipräsenten Eindruck der/die anderen seinen hochmütig, äh unterlegen. Wenigstens aber nicht so nahe bei Gott]

 

 Ist der Endzeitkalender sicherer als je zuvor?“ …. 323

[Da/wo ‚Ewigkeit‘ vom hebräischen Denken her ‚Raumzeitlosigkeit‘ bis ‚Außerraumzeitlichkeiten‘, nicht, wie im griechischen Verständnis, ‚sehr, sehr lange (etwa Jahrtausende lange, wiederholte Zyklen <Ewigkeit der Ewigkeiten>) Dauer‘ repräsentiert / bedeutet] Falls, bis da, G’tt mit Ka.Ha. etal. auch ‚außerzeitlich‘ – kann, bis darf, über Ihn auch nicht in/für heilsgeschichtliche/n Periodenlogos verfügt werden.

 Nicht einmal zur Abwehr oder Förderung von,  nur zu gerne ‚dem islamischen Kulturraum‘, oder  bei der Voraussage eines »Tausendjährig[ bezeichnenderweise aber erzwungen]en [Friedens-]Reichs« handle es sich um eine »judaistische Sonderlehre« [gar zwecks ‚weltherrschaftsverschwörungstheoretischer Beschuldigungen‘ von, äh ‚ausgleichender Gerechtigkeit / Abbuse für (Juden, zumal  christlicherseits, jahrhundertelang) zugefügtes Leides wegen‘? O.G.J.]“, zugeschreibene,   chiliastische (grich. vgl lat.  Millenium) Verfügbarkeitsversprechungen paradiesischen  Freudenreichslohns asketisch-geschlechtsloser versus libertinistisch-androgyner Jungfrauenscharen(magien kultischer Erkenntnisreinheitshareme).

 [‚Mädchengefolge‘ der Dogeressa von Venedig nach ihrer Sänfte. –

Ka.Ha. versteht das/die geläufige/n Denkmodell/e als Bemühen „damit die »Heilsgeschichte« zu stützen. Ihr  [sic!] übergeordnet-jenseitiges [sic! das vermeintlich ‚wahre, geistliche Anderswo (Leben nach dem Tod, bis Nirvana)‘ für wichtiger, richtiger und nötiger haltend als gegenwärtige Aufgaben und Ungerechtigkeiten; O.G,J.] Schema, ihre Äoneneinteilung empfand man als hilfreich, wenn man über die eigene Geschichte und Zukunft nachdachte. ,[Analogienschlüsse, gleich gar ‚hermetische / hermenuetische‘,  warten zu Hauf. – Bekenntnisse von, bis zu,  denkerischen Modellen der Erklärung / Stützung eigener Erlebnisse sind / werden weder notwendig, noch hinreichend für  vertragsgemäßes / anstatt bundestreuem Verhalten. Relevanzen der Kenntnisse, bis grudlegende Erkenntnisse, des Freunsschftspaktes ברית zum Zusammenleben unter Menschen, gleich gar mit G’tt, helfen weiter als ‚lnhaltliche‘ Begründungen / Erklärungen der Regelungen (ihres Sein/Werdens): O.G.J.]

Daß die [sic!] Weltgeschichte in mehrere Perioden oder Äonen eingeteilt werden kann“, bis soll, werde ja durchaus,  bis in/s ‚christlichhe Glaubensbekenntnis[/se]‘ hinein, anerkannt. Wobei eben menschlicher Verstand, nicht etwa der historische Verlauf, zumal nicht Chronos, oder gar G’tt  solch erleichternder Einteilungen (namentlich jener vier des/dem Propheten Daniel erschlossen)bedarf‘. [Weder sagen/berechnen zu können wann, noch darüber zu entscheiden, oder nacher zutreffend vorher zu erkennen, wie, das sogenannte ‚Ende der Zeit‘ kommt – gehört zu wesentlichen Paradoxien (des jeweiligen Grenzenrandregiems begreifenden Verstehens), die erst Zugänge / zuträgliche Bemühungen dafür, bis/immerhin /tikun olam(ot)/, ermöglichen, bis/der durchaus zu verstellen (immerhin) scheinen]   Ka.Ha. warnt vor Versuchungen: Gott diesem jeweiligen (gerde ‚geistgewirkt‘)menschlich‘-bleibendem Denken zu unterwerfen (wenn/da G’tt es uns exemplarisch, bis so peinlich entblösend, empfolen hätte, bis hat)]

 

 

 

 Zurück zu Paulus! …. 328

 

Anhang: Tabellen und Graphiken …. 331“

(Ka.Ha.; verlinkende Hervorhebungen, Markierungen und die meisten Illustrationen O.G.J.)

«»

 Zumal Vorbereitungen (‚Einleitungswissenschaften‘ & Co. Öassen ja immerhin theologisch/philosophisch grüßen), wie beispielsweise basales (also nicht etwa ‚banal‘ betrachtetes) Tischdecken, können und sollen wesentliche, vorentscheidende Möglichkeiten eröffnende, aber eben auch viel mehr andere verschließen.

[Friederich Weinreb gliederte sein, 1979 eigens für Herders  Nachdenkenstexte-Reihe verfasstes Werk, über/von ‚Buchstaben des Lebens‘ nach sehr alten, nach chasidischem, bis  im engeren Sinne ‚kabbalistischen, Selbst- äh Frömmigkeits-Verständnis, mindestens/immerhin bis in/auf die zumal hellenistische Antike zurückreichenden, jüdischen Traditionen: Nach einem wichtigen Geleitwort der Herausgebenden und seinem Vorwort in die fünf Teile:

I. WELT [sic!] DER STILLE [sic!] - Das ungeborene [sic!] Wort [sic!] und die Geburt des Wortes -

Aleph - Haupt - die Eins

II. JENSEITS [sic!] IM URSPRUNG - Die Zeichen: Reihe der Einer –

[alef, in seiner (ans Griechische angelehnten) Formulierung ‚Aleph‘, nun eben sichtbar geschrieben/schreibend ‚fortsetzend‘; O.G.J.]

Beth - Haus - die Zwei

Gimel - Kamel - die Drei

Daleth - Tür - die Vier

He - Fenster - die Fünf

Waw - Haken - die Sechs

Sajin – Waffe – die Sieben

III.ANZEICHEN EINER NEUEN [sic!] GEBURT

Chet - Zaun - die Acht

Teth - Doppeltes (Gebärmutter mit Embryo) - die Neun

WELT [sic!] UNSERES TUNS - Die Zeichen: Reihe der Zehner -

Jod - Hand - die Zehn

Kaf - Hand - die Zwanzig

Lamed - Ochsenstachel - die Dreißig

Mem - Wasser - die Vierzig

Nun - Fisch - die Fünfzig

Samech - Wasserschlange - die Sechzig

Ajin - Auge - die Siebzig

Pe - Mund - die Achtzig

Zade - Angel - die Neunzig

V. DAS JENSEITS [sic!] DER [sic!] ZUKUNFT - Die Zeichen: Reihe der Hunderter -

Kof - Nadelöhr; Affe - die Hundert

Resch - Haupt - die Zweihundert

Schin - Zahn - die Dreihundert

Taw - Zeichen - die Vierhundert

Als sich der bekennende (gar deterministisch 1966: ‚Der göttliche Bauplan der Welt‘) Mathematik-Professor Weinreb daran gemacht habe, dieses Buch, über hebräische Buchstaben [sic! allerdings weitaus mehr als immerhin dies, und\aber auch manch anderes, wie etwa Zahlzeichen sowie Laute, pp.; O.G.J. mit Fr. We. und La. Ku.], zu schreiben (vgl. sein, Vorwort), habe er geträumt selbst teilnehmend beobachtend bei der (von/in den Quellen jüdischer Überlieferung) ja schon protokollierend  geschilderten, und (im Buch leicht eingerückt abgedruckt) erläuternd ergänzten, Tischgesprächsrunde der alten, weisen, Gelehrten mitzuessen – und auch er hat uns, zusammen mit jenen, diese anregende Aufgabe [sic! wobei zudem eigentlichen, gar strittigen, Debattengegenständen wiederum die alte Frage aufscheinen mag, ‚ob ‚ein Sonett zu schreiben‘ denn überhaupt (gleich gar eine zunibdest Juden am Schabat/Feiertag auszuführen verbotene) ‚Arbeit‘, oder doch ‚ein Vergnügen‘ sein/werden möge; O.G.J.] an/zur Speise ‚übrig gelassen‘. – Weder muss immer alles sofort, und schon gar nicht vollständig / vollkommen, verstanden sein, noch akzeptierend verzehrt  werden: Erstens sollten selbst Sie nicht all das ‚glauben‘, was Euer Gnaden gelernt/gelehrt haben, undװaber zweitens hoffentlich nicht bei/mit/von mir]

 

Doch erzähl(e ja bereits – uns hier) gar ein Rabbiner. ein paar der anderen Geschichten.  Viele tausende allein ‚davon‘ sind bereits dokumentiert, und manch weitere kommt, gar ständig (nicht allein wiederholt [gelebt/erlebt – doch zumindest im/vom/fürs Futurum exactum verzeichnet] werdend), hinzu.

[Doch nicht (kein ‚zurück [Retten] zur‘ vorgeblich) ‚für alle Wesen, wenigstens unter und bei allen Menschen, immer ein und der selben, gleichen (Erlebnisse-)Welt(wirlöochkeit), gerade und ausgerechnet, auf/mit ein und der selben Erde, beieinander und auseinander – gar gleichzeitig zusammen –  lebend? – Gerade des( gar durchaus ‚selbstständig‘ / geradezu [statt: ‚wortgetreu‘] ‚je eigener Inseln‘ )wegen nicht einmal völlig verbindungsfrei oder einflüsselos autark, partikular mur ‚egoistisch‘, widereinander]

[Also mehrere

– Horror pluralis, gar weitaus schreckender verborgen/latent, als jener vor der (Lehren) Leere?]

Geschichten,

Menschen,

Dinge und Ereignisse

 

 

 Der Überblick fällt leicht / schwer, bis erscheint (jedenfalls: anderen, gar einem selbst) eher unzureichend, äh unmöglich (so ‚vollständig‘ er einen, gar meist, vorgeblich beruigen …)  (einen zu versuchen) mag jedoch immerhin Grenzränder des überhaupt Kenn- bis Wissbaren aufscheinen lassen; die insbesondere (uns) Bekanntes, respektive dafür Gehaltenes, (zumindest, wo nicht auch ‚durchsumpfen‘, jedenfalls) umgeben.

 Vielen (zumal ‚zuständigen‘) Leuten sogar noch schlimmer / heftiger empörend, allerdings: Dass gerade auch jene, die gerade dies zu leugnen/(darauf zu )reduzieren trachten s/wollen, eben gar keine bloßen, reinen, nackten ‚Fakten‘ haben / berücksichtigen / präsentieren (können), sondern einem/sich  immer – gleich gar durchaus andere, bis anders (‚eingebettet‘) – repräsentierend (Gewusstes / Gemeintes / Gewolltes / Gesolltes pp.) ‚zu erzählen‘. – Eigentlich/Bekanntlich sind/werden längst nicht alle ‚Geschichten‘ ‚inhaltlich, bis verhaltensmotivational / betreffend‘, miteinander in den Sinne ‚vereinbar‘ / nicht einmal alle unter dem selben / gemeinsamenen Vorstellungegenfirmament (und schon gar nicht ‚gleich‘) gefunden, dass sie/alle intersubjektiv konsensfähig alsrichtig oder falschzu kategorisieren wären – zwar meist wenig bemerkt, bis manchmal strittig, vorhanden, und insbesondere hochwirksam, sind (geradezu ‚archetypisch verinnerlichte‘ – sowie ‚zum ersten Mal gehörte/bemerlte‘) Erzählungen / Berichte  jedoch durchaus. Eben/Vielleicht bis auf jene Repräsentationen, die nicht mehr so (oder von manchen Leuten / zu und in manchen Absichten nicht länger) weitererzählt/erinnert werden würden. – Was warum auch immer eher selten die schlechten, bösen, einseitigen (respektive jeweils dafür gehlaten / dazu erklärten / dazu gebrauchten) Geschichten zu beseitigen  scheint.

 [Ob etwas ein ‚jüdischer Witz‘, oder antichristlich  judenfeindlich, ist/wird – hängt nämlich (auch, bis entscheidcnd) davon ab: Wer, wann, wo, wem, wozu und wie was erzählt]

 Von/Zum Nachteil (außer allerdings für manche Herrschenden und ihre HelfershelferInnen) sind/werden der ‚Erzählungen Vielfalten und Vielzahlen‘ jedenfalls nicht etwa dadurch, dass/wo/weil sie einander situativ, bis inhaltlich (mehr oder minder widersprüchlich). auszuschließen, respektive auch nicht durch das was sie komplementär (mehr oder minder kontrastierend/klar) zu umgeben,  scheinen – eher in (zumal, vom indoeuropäischen Verwendungs- bis Idealisierungskonzept ‚seiner‘ Entdeckung des [zumal: ‚eigenen‘] Singulars, horror-gefürchteten) sogenannten ‚Gegenteilen‘.

 Der Anspruch, bis (Komplexitäten klug handhabbar reduzierende) Nutzen, bis Notwendigkeiten, von (beschränkend qualifizierten) Wissenschaft/en «begründ- und nachweis- bis reproduzierbar gewählt zu erzählen/vorzulesen‚ welche ‚Geschichten‘, wie (zumal zuverlässig), bis wann. wie wahrscheinlich. womit (gar eher anstatt ‚warum so‘) funktionieren»  müssen gar nicht dazu verführen, die beziehungsrelationalen Verhältnisse der/von/zu/zwischen den (ohnehin stets teilnehmend-/beteiligt-)beobachtenden Subjekte/n, zu ignorieren (nicht einal falls / garade wo e[twa]s weitgehend unabhängig von den Personen, bis Persönlichkeiten, schom an sehr vielen Orten, gar zu allen [uns bisher bekannten] Zeiten, derart – anstatt etwa: ‚ausnahmslos nur so‘ – erscheint / vorgeht / gedacht / erlebt / schreibt / unbemerkt bleibt).

 

[Mylady may love it, as life currently is. Otherwise there are options to chance the circumstances and/or yor perceptions of the situation. If/In case both doesn’t bring/help your grace to love it – will you please be-come encuraged to leave it, but to find a/n new/other love it]

Ja. wir halten es durchaus für legitim, müssen nicht verbeiten, dass/wenn sich jemand weniger, bis überhaupt nicht, für ‚Sachverhalte / Tatsachen‘ (statt dessen etwa gar für Menschenverhalkten – mehr oder weniger ungeheuerlich anderes/sich, oder selbst Nichts) interessiert!

Wir betrachten zudem als hinreichend belegt, dass Gefühle wesentliche, zumal motivationale, bis darüber hinausreichende, Bedeutungen haben, und dass sich sogenannte ‚Beziehungsebenen‘ (zwischen, bis in, Subjekten und gar mit/zu Objekten) durchaus, nicht nur rational, oder nur manipulativ, wahrnehmen bis verändern lassen.

[Kaum auszuschließen, dass / wenn ein wesentlicher Unterschied dadurch kontratierbar: Ob ‚der Sprung des Denkens‘. oder ob ‚ein Sprung der Tat‘, gewagt – gleich gar nicht allein/immerhin  equidos-sprachlich‘ oder  immerhin ‚zu Pferde‘]

Zudem betrachten, bis reflektieren, wir Sichtweisen (inklusive Theorien) als unverzichtbare (wenn auch wählbare, doch zu gerne ignorierte – zumal der Kritik / Erforschung zugängliche) empirische Gegebenheiten.

 Wo hingegen behauptet, oder auch bloß vermeinen, würde, «im Gegenteil, gerade (‚nur rein‘ oder gleich gar ‚absichtslos neutral / informativ‘) faktenzentriert (diese gar als ‚pure, ungefilterte Wahrheit‘ durchsetzen s/wollend) vorzugehen» – laufen gerade unsere Höflichkeiten erhebliche Gefahren – um solcher Beziehungs-Beendigungen willen –  -unangenehm direkt (handelnd – statt deutlich kontrastklar konfribtativ weiterredend) zu sein/werden.

[Kein geringerer als der ‚ReduktionistLudwig Wittgenstein bemerkte ja: Dass wenn ‚der Löwe sprechen könnte, wir Menschen ihn nicht bestehen‘ würden. – Was allerdings nicht zu verstellen braucht, welche nonverbalen Interaktionen, auch mir Löwen, oder unter/mit Pferden, gleich gar zwischen Menschen und Kannieden, nicht allein für gelungen, oder misslungen, gehalten werden, können]

 

[‚Außen‘: Der Wahrheitenturm dieses Wehrhauses, hoch erhoben auch aus und/oder über der Bastion des erneuerten Widerspruchs. Im Norden am Hochschloss]  Da/Falls/Wo Euer Gnaden und\aber wir, jedoch von teils anderen / weiteren – gleich gar Wahrheiten, bis eben G’tt, repräsentieren( s/wollen)den – Geschichten / Lebenswelten her kommend / ausgehend berichten,  worin allerdings der hier begangene, kritische Geheimnisverrat (der/in Wahrheit) besteht: «Wer Geschichten erzählen kann, kann damit die Vergangenheit(sdarstellungen), Gegenwart(sdeutungen) und Zukunft(swahrnehmungen) kontrollieren (wie immerhin historische Forschung weiß / Geisteswissenschaften beschäftigt)!»  Geradezu/wortgetreulegendär‘ wichtigste Erzählungen-Oberkategorie: ‚(Je)der (zumal als solcher bestrittener/beleidigter) Mythos‘, zumal in seiner – besonders  von/bei  Mircea Eliade entblößten – interkulturell kompatibel (für/von Überzeugtheiten) anschlussfähigen Grundstruktur, der eben allerdings gerade Jisraels G’tt / die Tora תורה / Juden derart grundkonfliktträchtig widerspricht / widersprechen.    Ups (zumal Gesprächs-)Abstände halten/d, alsoGegenübernimmerhin Reverenzen ermöglichen/d. [‚Innen‘: Der Burghof des Hochschlosses – jener/einer der Diskontinuität/en, auch mancherlei Handelns sogar Anderheit/en gegenüber]

[Rabbi Lawrence Kushner gliederte sein Buchstabenbuch ‚sefer otijot‘ ספר אותיות, von ‚rechts nach links‘ / manchen scheinbar ‚von hinten her‘ zu blätterndes, und auch ‚kalligraphisch‘ talmudisch angelehntes, von   Mjriam Pressler  aus dem Amerikanischen übersetztes, Werk 5735/1975 in Einleitung plus Einführung (neben Verwendbarkeiten und Zustandekommen des Nuches, auch mit dem noch unbekannten Zeichen) sowie 22 Abschnitten die jeweils einführend Formhinweise, den gängigsten Zahlenwert, Hintergründe / Erzählungen und wesentliche. mit diesem Zeichen beginnende, Begrifflichkeiten bis davon geprägre hebräische Denkkonzepte, vorstellen:

«ALEF אׇלֶף ist der erste Buchstabe. Er hat keinen Klang. Nur den Ton, den du ausstößt, bevor du den Ton machst, den du für den ersten hältst. Öffne deinen Mund und beginne, einen Ton zu bilden. Halt! Das ist Alef.

Er ist der Buchstabe, mit dem der erste von G'ttes geheimnisvollen siebzig Namen beginnt: אֱלֹהִים ELOHIM. G'tt.
Mit ihm beginnt auch Das
Wichtigste über ihn: אֶחׇד ECHAD. Der Eine. Wisse, daß G'tt der Eine ist. Der Erste und der Letzte und der Einzige. [… so beginnen auch Namen des/der Menschen אׇדׇם wie אנוש auch des ersten Juden אַבְרׇהׇם AWRAHAM אָבִנוּ  AWINU. Abraham unser Vater … Feuer אֵשׁ ESCH. Das brennt, aber nicht zerstört.  … ] Die grundlegendsten Worte beginnen mit dem wichtigsten Klang, den es gibt. Dem Fast-Klang, den du machst, bevor [vgl. vorbreitende Potenziale/Fähigkeiten; O.G.J.!] du irgendeinen Klang machen kannst.» (S. 17-19) Woran, bis wovor, auch so manche Vorstellung verborgen bleibender alef-Aspekte anknüpfen mag. Zwar nicht erstes Zechen der Tora, doch wichtigstes, zumal an/in/von G’ttes großem אׇנֹכִי /anochi/, beginnen auch die wichtigeren jener Worte damit, deren Bedeutungsfelder / Horizontreichweiten Ähnliches, bis das selbe Gemeinte, zu repräsentieren vermögen, was gerne ‚synonym‘ genannt wird. und gerade im Hebräischen trotz und bei vergleichsweise  wenigen, einander hochflexibel überpappenden ‚Wortwurzeln‘ häufig anzutreffen ist. Die gängige, bis immerhin mathematische, Auffassung, bis Schreibweise, mit ‚ph‘ am Ende entstammt allerdings eher Hellenisierungen /  vom griechischen Alpha her, das jedoch ein vokaler a-Laut, als semitischen Quellen.

 

 «BET בֵּית […] wird mit zwei kleinen Spitzen gemalt - eine deutet nach oben, die andere rückwärts, nämlich nach rechts. Wenn jemand das BET fragt:  „Wer hat dich erschaffen?“, deutet es nach oben, und wenn gefragt wird: „Welcher ist Sein Name?“, deutet es rückwärts zum ALEF, als wolle es sagen: „Der  Eine ist sein Name.“ [… Es] ist ein Haus בַּיִת BAJIT. Das BET steht auf dem Boden. Ein Haus, das fest auf die Erde gebaut ist. Der Punkt, der Dagesch genannt wird, steht für jemanden, der in dem Haus lebt. [… Gerde G’tt keineswegs ausgenommen. …]

Alle anderen Buchstaben mögen kippen, doch nie ein BET. Sieh nur, wie nahe die untere Linie des BET zur Erde ist, zum Grund. Beuge deine Knie zur Erde, und du wirst gesegnet. […]

BET wurde zum ersten Buchstaben der [uns auch hangeschrieben überlieferten, schriftlichen; O.G.J.] Tora ausgewählt, um uns zu zeigen, daß wir, so wie ein BET, das oben, unten und rechts geschlossen ist, aber offen nach links - in der Richtung des Lesens -, unser Interesse
auf jenen Tag richten sollten, an dem die Welt erschaffen wurde, und auf das, was danach kam. Hier und heute.

 

Du kannst in ein BET gehen, und du bist daheim. Der Heilige möchte, daß wir in Seiner Welt daheim sind. Deshalb beginnt die Tora mit einem BET.  בְּרֵאשִׁת BERESCHIT. „Am Anfang schuf G'tt den [sic!] Himmel und die Erbe.“

BET ist das Haus, das G'tt besucht. Die Welt ist ein Zuhause für jene, die sich daran erinnern, wer das Haus gebaut hat.

 

Für sie ist es mit Segen gefüllt, und es wird בֵּית BET genannt.» (S. 20-22)

 

«GIMEL גִּמֵֶּל ist eine Welle, die in die Welt rollt. Höre es: GIMEL. GIMEL. GIMEL.

 

BET ist der Ort des Beginns. Aber GIMEL ist der Akt des Beginnens selbst, das Bestreben, zu fließen und über sich selbst hinauszugelangen.  [In’s Rollen …]

 

Taten der Liebe und der Nächstenliebe גְּמִילוּת חֲסׇדִים GMILUT CHASSADIM, sind so edle Taten, daß G'tt nicht von jedem fordert, er möge sie tun.

 

Dennoch, für jeden von uns gibt es eine Tat, die nicht gefordert werden kann [da/wo qualifizierte Freiheit existiert/respektiert; O.G.J.], nichtsdestoweniger aber [jedenfalls von Seiten G’ttes ermöglichend; O.G.J.] angeboten werden muß. Das ist der einzige Weg. Danach zu streben, das Werk zu vollenden. גְּמׇרׇא GEMARA. Vollendung.

 

Dies ist der einzige Grund, sein Haus zu verlassen
und sich auf den Weg zu machen. […]

 

Warum ist der Fuß des GIMEL ג  nach links gerichtet, zum DALET ד, dem nächsten Buchstaben? Weil es sich für den Großzügigen ziemt, dem Armen entgegenzugehen. Und das GIMEL ist großzügig und das DALET arm. […]

 

Und eines Tages werden alle Seelen [sic!], die

die Nächstenliebe גְּמִילוּת חֲסׇדִים GMILUT CHASSADIM üben, sich zu einer großen, sehnsüchtigen Welle erheben, die bis zum [sic!] Himmel reicht und die Welt mit גְּאוּלׇה GE'ULA füllt. Erlösung.» (S. 23 f.)

 

Auf die ja so omnipräsenten Zeitfrage/n reagierte bekanntlich  J.J.P. (vier Jahre nach La.Ku.) ebenfalls talmudisch noch etwas umfassender:

«Wann kommt der Sohn Davids?

 

Rabbi Jochanan sagte:

Wenn du ein Zeitalter siehst, das immer mehr dahinschwindet, hoffe auf den Messias. Denn so steht es (2 Samuel 22, 28) geschrieben: „Du hilfst dem elenden Volk.“

 

Auch sagte Rabbi Jochanan:

Wenn du ein Zeitalter siehst, das von Qualen überflutet wird wie ein Strom, warte auf den Messias. Denn so heißt es (Jesaja 59, 19): „Wenn der Feind kommt wie ein Strom, den der Wind des Herrn fort treibt...“ Und gleich danach (Jesaja 59,20) heißt es: „Und nach Zion wird der Erlöser kommen.“

 

Ferner sagte Rabbi Jochanan:

Der Sohn Davids kommt nur in einem Zeitalter, das völlig gerecht ist, oder in einem Zeitalter, das völlig böse ist.

 

Rabbi Mexandri wies auf einen Widerspruch in Jesaja 60,22 hin.

Dort steht über die messianische Erlösung geschrieben: „Ich, der Herr, werde es zu seiner Zeit beschleunigen.“

Nun, wenn es „zu seiner Zeit“ ist, was bedeutet dann „beschleunigen“?

 

Wenn Gott es aber „beschleunigt“, was bedeutet dann „zu seiner Zeit“?

 

Rabbi Alexandri erklärte:

Wird Israel würdig sein, „beschleunige Ich“ die Erlösung.

Wird Israel aber unwürdig sein, dann kommt der Erlöser erst „zu seiner Zeit“.

 

Nach b. Sanhedrin 98a» (Jakob J. Petuschowski, 1979, S. 129 f.)

 

«DALET דׇּלֶת ist die Tür דֶּלֶת DELET [‘nf. door, gate]. Nur wenige Menschen  wissen, daß sie den Schlüssel zum DALET haben. Noch weniger Menschen öffnen die Tür, denn sie haben Angst, hineinzugehen.  [Halten auch Sie / Euer Gnaden das דלד lieber final  als/mit דלת verschlossen, und jedweden (zumal Lern- bis Revisions-)Zugang für verboten/zu verbieten? O.G.J.]

 

[Viertes der Zeichen, da es ד vier Türen gibt.]

 

 Die erste Tür ist arm דׇּל DAL. [Die dennoch] stolze Tür vom Haus eines armen [Menschen … poor, miserable, eager, humble, frugal, mean, scrimpy, shabby, skimp, skimpy, spare, sparing; wretched, beggarly, indigent; lean, slender, slim, jejune, weedy]

Und warum verlängert sich das Dach des DALET ד etwas nach rückwärts, in Richtung auf das GIMEL ג? Um uns zu lehren [sic!], daß […] das DALET, für den Wohltätigen bereit sein muß, […] der ihm eine Gabe gibt. Dennoch aber ist das Gesicht des DALIT abgekehrt - eine Lehre [sic!], daß Wohltätigkeit heimlich geschehen sollte. [Was gerade unter Bedingungen hypermedialer Öffentlichkeitspräsenz, bis ‚Vergesslichkeit‘, von besonders prekären Spannungen geprägt ist/wird. [Abbs. Reverenzen der Miss-World für ihre Arme Mutter:] Es gibt nicht Gutes, außer man tut es‘, bemerkte auch  Erich Kästner. Doch inzwischen auch nicht so ganz ohne geeignet davon und drüber zu reden? O.G.J.]

 

Die zweite Tür war vor langer Zeit an unserem Haus, als wir Sklaven in Ägypten waren. Und in der Nacht als der Herr, unser G'tt, uns mit mächtiger Hand hinwegführte, schlachteten unsere Väter Lämmer und strichen mit dem Blut דׇּם DAM die Pfosten der Tür דֶּלֶת DELET zum Zeichen.

Und so würde jeder wissen, welchem G'tt wir [künftigen Juden; La. Ku. 2001] dienen wollten.

 

 Es gibt noch eine andere Tür. Diese öffnet den heiligen Schrein, in dem die Tora aufbewahrt wird. Darüber steht geschrieben: דַּע לִפְנֵי מִי אַתׇּה