Kleine venezianische Erzählung/en – oder: immerhin eines (womöglich) Königs(paars)vielleicht nicht so ganz fieberloser Träume(berichte, weitergebend, nur/immerhin von ein paar – ihrer? – ‚Schülerinnen‘)

... öber die und von den Erzählenden ...

Baustelle(n, gar viele davon) - in Arbeit befindliche website

 

 

 

 

 

Zu seiner Geschichte

 

Zu ihrer Geschichte

Ein ehemals, wohl sogar aus der Levante oder Schottland, vertriebener seit langem eher heimatlos ‚zur See fahrender‘, nic.ht mal Semit –  gar eher dottorato  in lettere, segelt eines Tages, durch den Porto di Lido, in die Lagune, und kommt

bei/mit Venedigs Juden unter.

Sie protestantische Christin – gar die/der wahre/n la Serenisima Liebling(s-‚Edelzofe‘) der Dogersessa, sowie des Dogen, von Venedig (und\aber nicht einmal umgekehrt dieses Herrn) unterwirft sich zwar wohl ‚Frauenrollen vertragsgemäß‘ der Hoheitdpch anstatt völliger Selbstaufgabe

Von Ladiesland.

 

 

Zu durchaus 'gemeinsamen' Erfahrungserlebnissen.

Zu beider Geschichten

 

 

Sie

zwar, mit ihrem Land, kein offizielles Mündel der Seresenisima di Veneszia, doch leiblich deren Dogeressa, wegen dessen Wohlergehen, anvertraut …

 

 [Abb. Doge präsentiert der Venezia Städtepersonifikationen]

 Allerlei Begehrlichkeiten diverser Männergremien begrenzend entgegen wirkend. [Abb. Odfizierin entsteigt Hubschrauber?]

 

 

 

Sie – wohl durchaus edelfreie Comtesse – im Reisekleid  für ihrer Grafschaft ‚Rosengarten‘ vom GardaSee durchs Veneto – Brenta Kanal Villen (Begegenung) – Kloster St. Zache (Bild – (Zofe - San Gio.Mag.) Liebling(s ‚Edelfräulein‘) der Dogersessa, wie des Dogen (und Antagonismen Herr/in und Dienerin).

 

 

 

 

 Freundinnen – eben nicht so ganz ohne (Edelfrauen- und Hofdamen-)Hierarchie/n (Kulturelle, bis geheiligte Rangordnung):

Zwar ‚Gespielinnenn‘, doch auch ‚Meisterin‘ magistra und, wo-möglich wechselseitig, ‚Schülerin‘ – eben LaMeD למד

Herrin mit ‚Junkerinbaccalauria

Offizierin mit Kadettin?

Just a Lady (indeed 'in waiting [on/to higher/senior nobility]') als/in Gefolgschaftsrelationen – zumal ethymoligisch analog/‚ähnlich-unähnlich‘ auch in ‚zoffen(zögern) für/von ‚zurücktreten, zurückgehen‘, bis (gar wie eine einst ebenfalls ‚Zofe‘ genannte Kleiderschleppe direkt – sowie ‚dafür zuständig‘, wie ‚Braut-/Ehrenjungfern‘) ‚hinterhergehen‘ respektive ‚zâfen(mittelhochdeutsch: ‚schmücken‘, ‚pflegen‘) vermutet.

Eine/Ihre allerdings immerhin adelige Zofe / Kammerjungfer (fille de chambre / lady's maid), also (damit herkunfts- oder mindestens zukunftsbedingt) genauer ein ‚Kammerfräulein‘ (sprachlich gar treffender: ma)demoiselle de chambre genannte Edelmagd, hierarchisch neben, anstelle oder unter einer ‚Kammerfrau‘ (ma)dame/femme de chambre, oberste/erste Edeldame des Hofstaates, inklusive aller ‚Kammer- chambrières und sonstigen -Mädchen‘, mit Aufgaben einer Gesellschafter- und Helferin der Dogeressa, bis des Dogen.

Wie (gar frech, bis womöglich artig, minniglich, oder wenigstens brav platonisch / keusch) auch immer hingegencortigiane(miss)verstanden / demaskiert oder etwa erschlossen werden könnte – zumal nicht allein bezogen auf jeden ‚Höfling‘: cortigiano.

Immerhin Edle, mit und als, Dienende – Ambivalenzen des Helfens respektive der Macht /ezer/ עזר zumal ‚gegenüber‘ /kenegdo/ כנגדו

Dabei wissen längst nicht alle, immer zutreffend: Wer (wessen) was – eben eher ‚mächtige Dienerin(nen)‘ mit Personal ... ahnen Sie schon?

 

  Die Bedeutungshöfe von ‘(her) lady(ship)(und gleich gar nicht (schechina/ שכינה) werden weder vom Italienischen ‚signora / signorina‘ noch von ‚dona‘ deckungsgleich repräsentiert. Beide liegen zu einseitig nahe, am von ‚Herrschaften(vgl. /nesixa/ נסיכה principessa / Fürstin‘ oder /rozent/ רוזנת ‚Baronin / Gräfin‘ und /sara/ שׂרה gar /serit/ שׂרית ‚Fürstin / Ministerin‘ mit /dukasit/ דוכסית dogeressa / Herzogin‘) her verstandenen ‚Herrin‘ גבירה /gewira/ bis גברת /geweret/, als auch beim ‚Männin‘-Verständnis von /‘ischa/ אשה ‚Frau‘ respektive (gar bereits Status erhöhend) von/in ‚dama(English/français: [ma]dame).

 

Nach ihrem letzten, nun sehr erleichterten, auch dienstlichen Dankeschönknicks des Abends – dieser zum Ausgang, über Nacht mit den folgenden Tagen, privat gekleideten ‚Zofe‘ – diesmal zur, ihr salutierenden Gardemajorin der ‚goldeben Papierpforte‘, für die, schließlich hoch offiziell gewährte, Passage aus dem Palazzo der Dogeressa – erwartete die Gräfin ihn, bereits von der Gondel im Canale di San Marco aus, gut erkennbar beleuchtet unter einer der Piazetta-Laternen.

 

Jenes anderen Tages begleitet sie ihn ‚privat‘ – durch eines der vielen, inzwischen ja eigentlich verborgenen, äh längst verschlossenen, Portale der ‚Vorhalle‘unter die Kuppen der damalig venezianischen Staatskirche San Marco:

Im äußeren, und vor allem inneren, Glanze ursprünglich blendenden, verwirrenden und fazinierenden Goldschirmmerlicht musivischerEwigkeitsmalerei‘ der Mosaiken paradoxer / serenissischer Würdehorizonte betroffen הויה (‚sein/werdend‘).

 

Auch hat ihr die Dogeressa beigebracht, dass eine Dama immer …

 

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Er

 

 

mag sich nicht noch mehr: mit sich befassen; genug: davon, oder von dem was – eben wiederum er selbst – für andere/r hält, ausgehen zu müssen; nicht auch noch: dabei stehen, darauf und davon beschränkt,  bleiben müssend. –

… eben eher schwer verständlich, wohl da / zumal wo Grammatik-Konventionen betreffen / Denken betreffend?

 

 

 

 

Er Anreise Seeweg Hafen Guidecka 'hinauf' Canale Grande 'hinab' zu SM trifft sie in PD (mit ihr Pizza - Rialto – Ghetto – Basilika.)

 

 

 

 

 

 

 

 

Begleitet vom Großkanzler aus dessen diskretem Amtszimmer zur Einschreibung durch bestimmte Avogadori – herauf hatte ihn der, persönlich jm Süden vorm Porta del Frumento wartende, Oberst der Palastwache, gleich über die Censorentreppe  und Bereiche der Stanza dei Tre Capi del Consiglio dei diei im 2° Piano nobile, bis in dieses verborgene Zwischengeschoß, eskortiert – nun vom ‚Quadrato‘ über die Goldene Treppe herunter, und auf dem ersten pioano nobile  durchs Zimmer der Regierung, deren sechs amtierende ‚Räte‘ sich ihnen anschließen, gelangt der Dotoratto in den Audienzsaal der Dogenwohnung.

Diese acht Männer, im Westen des Raumes wartend, verneigen sich tief nach Nordosten vor ihnen, als Doge und Dogeressa mit ihrem Gefolge vom Kprridor her in ihren Wappensaal einziehen.

Vortrag für den venexianischen Consiglio X unter Vorsitz des Dogen

[Abb. Weiteres Foto #06 sueswestlich oder Dogengefolge]

Das Dogenpaar, im vollen Ornat, lässt sie nun wandseitig zu sich, zwischen die beiden großen Globen, treten –  während die Damen des Gefolges knicksend und die Herren sich ebenfalls verbeugend, drüben am Philosophenkorridor bleiben.

Der Cancelier Grande gleitet den Ehrengast, gefolgt von den Mitgliedern des Kleinen Rates. unter das einzige Wappen des amtierenden Dogen im Palazzo Comunale, der diesen sofort freundlichst umarmt, und den sehr überraschten Dotoratto  der Dogeressa zuwendet. Die dem rasch artig auf sein Knie gehenden ihre rechte Hand reicht, die dieser zu küssen andeutet. Noch ehe er sich wieder erhebt, erfüllt bereits die freundliche Stimme der Dogeressa den ganzen, großen Raum:

«Venezsia habt Ihr unerahnbar wertvollste Dienste erwiesen, Dotoratto. Wenigstens listet Euch die Serenisima im Libro d’oro der Namen ihrer Nobilhòmini berechtigt zum Consiglio Maggior.

Der Doge und ich hätten Euch ganz besonders gerne selbst gebührend herumgeführt. – Oh ja, wer verstünde auch Lasten, allgemeiner Vorgeführtwerdung und verbreitet ehrender Bekanntheit der Person – gleich gar für, nein geradezu gegen, Eure Möglichkeiten – wenn nicht seine Hoheit der Doge von Venedig?» Sie knickst dabei zu ihrem, inzwischen neben dem Ehrengast stehenden, Mann gewandt und verstummt, die neun Männer gespannt ansehend.

«Und\Aber meine Dogeressa – bittet Euch um die Gunst, Euch hier, doch ganz nach Eurem Belieben, vielleicht von ihrer ersten Edeldame»,  als einzige Frau des dogalen Gefolges verbleibt diese auf ihren Knien, während sich die andern, beinahe gemeinsam zur Reverenz der Dogeressa knienden Damen, mit etwas Respektabstandspause nach dieser auch wieder aufrichten; während der Doge ergänzt: «unserer lieben Freundin der Gräfin, ohne all unser übriges Gefolge, begleiten zu lassen?»

Auf das, zudem erfreut lächelnde, Nicken des Dotoratto, und den Wink des Dogen, erhebt und nähert sich auch die Kniende, knicksen nun die übrigen Hofdamen tief, und die meisten der Herren im Saal verbeugen sich entsprechend, bevor sie die elf Hauptpersonen bald alleine, zwischen den beiden großen Kugelmodellen von Kosmos und Erde in der Sala dello scudo zurück lassen.

Unterdessen wurde die Gräfin dem neuen venezianischen Edelmann mit ihrem tiefen Hofknicks  vorgestellt und von ihm durch Handkuss aufgerichtet. Ehe dieser Gast sich für die außerordentliche Freundlichkeiten, so großer Rücksichtname,  und das gewaltige Vertrauen, bedankte, ihm diese ganz besondere Begleiterin anzuvertrauen. Worauf auch die sechs Herren in den Purpurroben des regierenden Consiglio minore, und der Großkanzler Venedigs, mit angemessen erwiderten – die dogale Edelmagd knickst dazu siebenfach –  Verbeugungen, in die Sala degli Scarlatti hinaus gehend, den Staatsakt beenden.

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Sie & Er

 

Sie tut edelmagdliche Zofendienste für Dogeressa und Doge im Palazzo Comunale. Er sucht dort jene ‚Senioria– das Collegio der Serenisima Veneszia unter dogalem Vorsitz – als gelehrter ‚Bote‘ mit einer 'Karte' – auf, die ‚Anderheiten zugänglich ... ‘

 

 

 [Abb. Goldmedallie der Dogeressa]

Die Mädels erhalten, für die Wohnungsauflösung, einer sehr entfernt Verwandten, aus deren Nachlass, eine metallisch – geradezu golden – glänzende Münze, zeigten sie einem christlichen Antiquitätenhändler, der sie rasch einkassieren und verschwinden lassen will. Eine droht etwas Wertvolles aus seinem Laden fallen zu lassen. Da rück der Mann den Fund wieder heraus, die anderen Mädchen gehen sofort damit raus, sie stellt die Antiquitäte zurück, dank – mit artigem Knicks – für die Beratung, und folgt ihren verschwunden  Kameradinnen. Sie haben nun, wie sie der befreundeten Gräfin des Nachts erzählen, das Problem sich nicht zu trauen einen anderen Händler zu fragen. Als er  später davon erfährt, schlägt er ihr vor, einen seiner Bekannten (im Judenviertel) zu konsultieren.

 

 

 

 

Sie und Er gehen durch die Gassen der Stadt, da kommt ihnen, in einem eusamen Moment leerer Gassen, ein Kirchenmann entgegen und er flüstert ihr zu: SMach besser einen Knix Cherry - der Erzbischof, Patrirch von Venedig.» (FOTO-Mon) Sie mitroutinierter Kniebeuge: «Gelobt sei Jesus Christus!» - Priester: «In Ewigkeit Amen.» - Sie plötzlich, überrascht: «Möge auch Eurer Eminenz ein schönes langes Leben beschieden sein.» - «Ich danke herzlichst - vielleicht darf ich ja sogar erleben, dass die Kairoszeit für mich schon so reif ist wie für Sie, meine Tochter. - Sie jedenfalls sollen von den Himmeln gesegnet sein auf Ihrem, so eigentümlichen, Wege. - Ach und falls das geht, bewahrt diese meine Ketzerei, als unser Geheimnis.» Langsam knickst sie sprachlos ausführlich noch einmal. Mit einer sehr respektvollen Verbeugung grüßt der, unauffällig, wie ein einfacher Priester, gekleidete Mann auch ihren Begleiter, der ebenso freundlich wortlos emtgegnet.

 

 

 

 

 

 

 

Im Ghetto treffen sie einem Rabbi. Wieder knickst sie brav, gar wie eine Schickse, ihr 'Gegrüßt sei Jesus Christus'. Er ist darüber doch sehr erstaunt – bei Einführungen ihrer Vertrauten. in Sitten und Bräuche anderer Gemeinschaften, hatte die Dogeressa anscheinend noch kaum jüdische Selbstverständlichkeiten und Verletzungen behandelt - und/aber der weise Richter antwortet der Grafentochter freundlich lächelnd mit: «In Ewigkeit amen» - noch bevor die beiden Männer einander 'Schalom' wünschen; und alle drei gemeinsam ein paar israelitische Händler aufsuchen – wo nun auch sie anmutig mit und für שלום knickst.

 

 

 

 

 

 

 

 

Sie zeigt ihm die Dogenkapelle San Marco. Vom Palazzo Comunale aus darf und will sie, ohne ihre Herrschaft, nicht etwa deren direkten Zugang benützen. Der eigentliche Eingang ins Atrium, durch die Südfassade der Staatskirche ist ja inzwischen eher vermauert. und darum tritt sie später privat, mit ihrem Begleiter, vom Markusplatz her, eben neben der Capella Zen, in die Vorhalle ein. –  So erfolgt dann auch ihr pflichtschuldiger erster, gleichwohl gewohnt graziöser, Knicks dieses Tages bereits unter der Kuppel der Anfänge – angesichts zweier, verschiedener, zuerst noch friedlichen Brüder, vor dem silberbeschlagen Portal mit seiner griechischen Aufschrift, das zumindest ihrem Begleiter verschlossen scheint. Doch der interessiert sich ohnehin, wie sie – doch nicht ganz ohne Überraschung bemerkt, sehr für die Mosaiken des Gewölbes über ihnen; und die übrigen Darstellungen bereits, oder vielleicht sogar gerade, hier in der scheinbar bloß vergänglich, vorläufigem, angeblich aufgelöstem, vererbtem 'Altem Testament' gewidmeten – Narthex.

 

 

 

 

 

 

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Auf Fondamento auf der Insel San Giogio Maginore gegenüber einem Panorama von San Marco zu Venedig.

Edelfreiin auf dem Fondamento gegenüber ‚dem‘ / einem Panorama von San Marco zu Venedig, artig im vormittäglichen Zofenkleidchen am/vom Hofe der Dogeressa, oder gar dieselbewho knows?

Gerade auch das Gemälde dieses ‚venexianischen Tryptichons‘ ist / wird kaum bestreitbar: ‚wahre Wirklichkeit‘ / gewesen sein;  zumindest wird kaum jemand seine Existenz, oder gar jene der hier vorfindlichen Abbildung davon, ernsthaft leugnen  wollen. – Grammatica werden wir nicht los.

Während sich/Sie diese Darstellung des Markusbeckens bzw. Canal Grandes zu Venedig ‚offline‘ so dort kaum betretbar vorfinden ließ / läßt.

 

 

Überhaupt jede Repräsentation, und\aber bereits diese (… /tzlem/ צלם /demut/ דמות) Abbildung/en, bis Zeichen, selbst ‚von/für Realitäten‘, ist / wird zugleich auch ‚mehr und weniger‘, bleibt jedenfalls ander[e]s,  als das damit / darin / dadurch  zu Repräsentieren versuchte / ‚Gemeinte‘ – nicht einmal Einflüsse darauf / davon völlig auszuschließen.

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An academy for difficult  girls? Wir vier Mädchen Prolog Oxford, Großbritannien Denkwerkzeuge  - nicht alein zur medialen Hyperrealität

 Geschichten der Mädels aus

Frankreich,

Deutschland,

England,

Russland

und gar ...

Im englische College gesprochen Frau/en ...     

 In einem Raum des Christ's Church College in Oxford – Moderatorin: «Ich danke Ihnen sehr, dass Sie es uns ermöglicht haben, hier mit Ihnen zusammen zu kommen. Vielen Dank, dass wir unsere Aufzeichnungstechnik mitbringen durften, und für die große Unterstützung durch alle Angehörigen dieses College's. Danke auch, dass Sie Vier sich gemeinsam sofort bereiterklärt haben dieses Gespräch – trotz, oder auch wegen, des berühmten Ortes hier, der ja über eines der angesehensten German Departments in ganz Großbritannien verfügt – hauptsächlich in deutscher Sprache zu führen.

 «»

 

 

 

Vollständige, formelle Schuluniformen einer Gruppe der ...

Überhaupt ist mir – die ich hierfür allerdings, wohl vorsichtshalber, doch auch selbst lieber einen Rock angezogen habe – aufgefallen, dass Sie, gerade heute, wieder recht einheitlich gekleidet sind. Was mir ja so uniform, auch in dieser Gegend, und noch nicht einmal immer in allen Schulen, sogar der übrigen Welt, so eher weniger üblich vorkommt. Müssen Sie so etwas eigentlich vorher untereinander absprechen, oder verstehen Sie Sich auch sonst derart synchron?»

 

 

 

 

 

 

Fatima:  «Wie genau wir vier uns inzwischen verstehen, kann vielleicht manche Menschen verwundern – doch ist gerade das zu einem der nur noch eher wenigen 'Dinge und Ereignisse' geworden, die uns selbst – eben etwas genauer betrachtet – nicht mehr besonders staunen, uns allenfalls gemeinsam und gleichzeitig die Unterschiede genießen, lassen.

Meine hamburger Schule unterhält seit langem ein Austauschprogramm mit englischen, und so kam ich hierher, und lernte übrigens auch Vor- und Nachteile einheitlicher, englischer Schulkleidung kennen. Röcke zu tragen bin ich verkappte Hosenliebhaberin ja schon von Zuhause aus gewöhnt, wo wir Frauen in der Familie uns zumindest zum Gebet und den Mahlzeiten so anziehen. Und hier bei Ann's Familie haben wir uns, in der schulfreien Zeit, zum Essen, Einkaufen etc. ebenfalls zum City-Look passend umgezogen. »

 

 

 

 

 

 

 

 

 

«Selbst diese, ja eigentlich alltagsgraue, Einheitsbekleidung, so mancher Akademien, hier ist uns, seit – und eben schon gerade in – Venedig, zu einem ergiebigen Möglichkeitenfreiraum, wenigstens unserer Zusammentreffen, geworden – den wir bisher längst nicht ausgeschöpft haben dürften.

So kann, ja selbst erzwungene, Limitation immerhin allerlei Kreativitäten beflügeln; und vielleicht muss gar nicht Alles, zumal so schnell, sein, was damit, oder darin, möglicherweise nicht gienge. - Insbesondere zivilisierte, bis persönliche, Selbstbeschränkungen eröffnen jedenfalls weitere – eben nicht etwa allein, nur umverteilend, den andern Leuten – Optionen, die - um überhaupt zu bestehen, wohl kaum vollständig erzwingbar hinreichender - wechselseitiger Verhaltensverbindlichkeiten bedürfen.»

«Na klar tragen wir, auch zu Venedig, nicht auschließolich Kleider«But the translating interpretes shoud have to wait choosing 'clouthes' from 'dresses', 'suits' or 'gowns' etc. here.» «Doch haben wir vier dort immer Röcke angezogen.» «And may be sogar uniforme, verschiedener Arten bis Körperpartien.»

 

 

 

«»

 

 

 

 

 

Wir Mädels über uns vier, über Venedig und gar ...

 

 Zu Venedig ist (uns) Nichts natürlich ... Nichts ist in Venedig natürlich. - Denkwerzeugkasten O.G.J.'s

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 Désirée: «Die Stadt in der Lagune sollte sich noch als weit faszinierender für uns erweisen, wie wir bereits erwartet hatten. Doch war unsere Aufmerksamkeit für dieses – wie bereits Reinhard Raffalt sagte - 'Stück Gold im Meer', bald nach unserer Ankunft, zunächst etwas eingeschränkt worden. – Als uns nämlich der Rezeptionist unseres, vermeintlich gebuchten, Hotels mitteilte, dass zwar unser vorausgesandtes Gepäck überraschenderweise bei ihm angekommen sei, aber bedauerlicherweise keine Zimmer für uns vorgesehen oder frei wären. Auf nicht mehr ganz nachzuvollziehenden Wegen war einiges mit unseren Reservierungen schief gelaufen. – Doch wir sollten und wollten doch in einem anderen Haus, nur wenige Gassen weiter, versuchen eine Unterkunft zu bekommen.

Also zogen wir noch weiter – übrigens so einheitlich gekleidet wie wir, aus mehreren Richtungen angekommen waren – durch die Gassen der Stadt.»

 

 Fatima: «Da wir zuvor auf ganz verschieden Wegen angereist waren, und die Stadt ihrem Ruf 'voller Touristen zu sein' zunächst bzw. da alle Ehre machte, hatten wir uns, gerade – Dank der spleenigen Idee in, vorgeblich solch englischen, jedenfalls schliesslich so abgesprochener Schuluniform zu kommen – tatsächlich vorm Cafe Q.##, also fast mitten auf dem Markusplatz, und nicht erst, wie ersatzweise ausgemacht, im Hotel, getroffen. Und das zum vereinbarten Zeitpunkt, und obwohl nicht alle von uns einander vorher schon persönlich, wenn auch auf Fotos, gesehen hatten. Wir hatten also erstmal unbeschwert das genossen, was Napoleon – ihr 'beinahe Landsmann' wie Désirée, den Korsen gerne, artig lächelnd, oder ist es entschuldigend? nennt – nicht ganz grundlos den 'Schönsten Saalon Europas' – oder jedenfalls den 'größten' – genannt haben soll. Die dortige Aufmerksamkeit des Kellners, und etlicher Touristen, mögen wir allerdings durchaus bereits dort unserer besonderen Kleidung verdanken.

Spätestens auf dem anschließenden Wegen durch das dichte Gedränge der Besucher in Richtung 'unseres Sesters' empfand ich unsere Bekleidung jedoch nicht mehr ungewöhnlich, Vielmehr war sie schlicht sehr nützlich um gemeinsam durchgelassen bzw. im selben Omnibus-Boot mitgenommen zu werden, sich nicht zu verlieren und so fort. In den einsameren und dabei nur  etwas abgelegenen, Gassen - des Stadtteils unserer vorgesehen Herberge – waren wir nun weitgehend unter uns, begegneten ab und zu ein paar freundlichen Venezianern, und fielen so angezogen vielleicht nicht einmal weiter unangenehm, als Touristinnen, auf. Zunal wir wenigstens kein typisches Gepäck zu schleppen hatten. 'Inconspicuous' hatte der Mann auch das andere Hotel in der Gegend genannt, in dem wir uns nun erkundigen wollten. – Doch so unauffällig, dass wir es überhaupt nicht ....?

Doch halt! Da vorne bogen eben zwei junge Frauen, so ähnlich wie Zimmermädchen gekleidet, um eine Ecke und verschwanden in einem Mauerduchgang. Wir beeilten uns ihnen zu folgen und standen daher plötzlich vor einer halb offen gelassenen Pforte, ohne Namens- oder Hotelschild. Ann entschloss sich rasch es hier zu versuchen, und trat zusammen mit Désirée ein. Sharon und ich folgten den beiden, nicht ohne einige Anspannung.

Es war wirklich ein Hinter- oder Nebeneingang. Es schien uns gerade so als ob die, ohnehin besondere Atmosphäre der Stadt, hinter dieser Mauer noch deutlicher, oder komprimierter, würde. Ich fühlte mich beinahe wie in eine andere, irgendwie 'venezianischere', Zeit versetzt. Wir hatten ja keine Ahnung gehabt, dass es in der Stadt auf dem Meer überhaupt derart tolle Gärten gibt. Und auf dem schmalen Pfad konnten wir mehrfach etliche weitere Bedienstete am zentralen Gebäude erkennen. Als wir um die letzte Biegung kamen, und gespannt, gemeinsam, nebeneinander – wortlos entschlossen nun auch offen zu unseren ungefragten Eindringen stehen zu wollen –  auf den kleinen Hof hinter dem schmucken Gebäude traten, wandte sich ein freundliches Paar, nahezu gemeinsam, zu uns um. Ann begann ohne merkliches Zögern: “Excuse us ...“ and drops dabei so selbstverständlich a cuer(e)sy, wie ihn angeblich ‚nur Engländerinnen‘ beherrschen. Doch unsere adelige Désirée ergänzte sofort, ebenfalls mit ihrer grazilsten Kniebeugung noch ihr unnachahmliches ‚‚ ... sil vous plait!“ knicksend. – „Herzlich willkommen!“ erwiderte die Dame, kaum weiter überrascht wirkend. Dafür war mir recht deutlich so, als ob sie dabei ebenso höflich in die Knie ging. Jedenfalls machte nun auch ich schnell einen so tiefen Knicks, wie ich es früher bereits, als kleines Mädchen mit türkischem Hintergrund in Deutschland, zu tun angehalten worden war. Und ich weiß noch genau, dass ich dabei erfolgreich hoffte, meine Gelenke mögen damals, mangels der dazu eigentlich notwendigen Routine, nicht allzu vernehmlich knacken. – Gleichzeitig verbeugte sich auch der Mann mit seinem wohltuenden “íåìù„-Wunsch, sehr freundlich vor uns Vieren. Was wohl Dich, Sharon mit veranlasst haben dürfte, nun ebenfalls rasch nach Deinem Rocksaum zu greifen und lieber gleich zweimal zu, knicksen.»

 

 Sharon: «Ja genau, während und da mir mein eigenes „Schalom, Schalom!“ ohnehin beinahe irgendwie im Hals stecken bleiben wollte. Jedenfalls begrüßte uns die Frau inzwischen auch noch graziös auf Französisch, und er wollte nach einem netten “Hello, I'm so sorry, but my Russian is too bad!” wissen: “How can we help you ladies?“ Was Ann bereitwillig, und mit erneuter, deutlicher Verbeugung mittels ihrer Knie, beim Nähertreten, mit leicht schräg gehaltenem Kopf, zu einer knappen Schilderung unserer Zimmer-Misere veranlasste.

Worauf uns das Paar erst einmal in den großartigen Palazzo – den sie dort übrigens nur ‚Ca‘ für ‚Casa‘, also Haus nennen – hinein bat, uns in der prächtigen Halle Platz anbot, und von zwei vornehmen – sich diskret verneigenden, äußerst zuvorkommenden – Herren Getränke servieren ließ. Inzwischen beschlich – zumindest mich – immer mehr die Gewissheit, dass dies hier ja nicht das gesuchte Hotel sein konnte. Der gelehrte Herr – unsere Gastgeber hatten sich uns zwar inzwischen namentlich vorgestellt, und auch wir hatten rasch artig unsere Namen genannt, sonst aber wussten wir ja eigentlich nur, wie wohl und fasziniert wir uns bei ihnen fühlen – beantwortete meine völlig unbefangene, eigentlich ja etwas zu vorlaute, Frage, wie sie denn ausgerechnet auf ‚Russisch‘ gekommen sei: Sehr freundlich und bereitwillig. Indem er für beide erläuterte, etwas geraten und bei mir eben auf Osteuropa, mit dessen Vorherrrschaftssprachvermögen, getippt zu haben. – Und auf unser Zimmerproblem zurück kommend versicherte er uns, dass wir gerne in diesem Casa wohnen könnten, solange wir wollten. Es gäbe reichlich Platz, wäre ihnen eine besondere Ehre, obwohl es nicht gerade ein buchbares Hotel, dafür aber preiswerter, auf länger bleibende Gäste eingestellt wäre; sie beide gerade nicht viel anderes, und schon gar nichts Wichtigeres   wie er ausdrücklich sagte – zu tun hätten, und so fort.

Wir vier sahen einander verständnisvoll und zugleich verständnislos an, wussten zwar genau, was wir wollten, hatten nun aber durchaus doch mindestens ein Problem damit. ....»

 

  Désirée «... was die Lady, Edelmagd der Dogeressa, oder gar Venezias? jedenfalls charmant für uns erleichterte: indem sie umgehend, zunächst mal ‚nach unserem Gepäck schicken‘ ließ, und uns vier tolle Zimmersuiten zeigte. In denen jede von uns, als wäre dies ganz selbstverständlich, von einer eigenen Zofe erwartet wurde. Nicht einmal als meine Mutter noch klein war, hatte meine Familie sich derart viel Personal leisten können. Doch hier gehört es irgendwie dazu. Und die freundlichen Mädchen bedankten sich sogar knicksend, und in unseren jeweiligen Muttersprachen, für die Ehre, uns helfen zu dürfen. Zum ersten Mal in meinem Leben knickste auch ich nun, ohne mir das irgendwie weiter überlegt zu haben, vor Servicepersonal. – Oh, wenn das jetzt meine Familie erfährt, werden ‚sich die Geister daran scheiden‘. – Und diese phantastischen ‚Dienstmädchen‘ fanden das anscheinend ebenso normal, wie meine drei Freundinnen, die hier offenbar alle ebenfalls diesem, doch zunächst vielleicht überraschenden, Bedürfnis folgen. Ich bin zuhause, selbst für französische Adelskreise, sehr konservativ erzogen worden. So knickse ich – falls ich gerade hinreichend brav bin, und obwohl, respektive da es in der französischen, wie den übrigen romanischen , Sprachen ja gar kein eigenes, einzelnes Wort für diese, seit dem 17. Jahrhundert speziell, fast nur noch, uns Frauen zugewiesene, Form der <révérence>, durch das Beugen der Knie, gibt – auch obwohl schon, oder gerade besonders, im Alter von nun doch etwas über zwölf Jahren: vor älteren und höherrangigen Verwandten, oder gesellschaftlich höherstehenden Persönlichkeiten, einschließlich einem Präsidenten der Republik und seiner Frau. Die dies wie ihre ‚Amtskollegienen‘ ja selbst weder in Großbrittanien noch in Asien zu tun scheut. Jedenfalls der Familie zuliebe immer noch vor'm Tabernakel – 'klipp und klar ‚für kein Tabernakel‘, Sharon' ### <ani mevakesch slixa> ## – und auch vor Priestern bzw. Ordensleuten. Aber eben inzwischen – die für mich, ja für uns alle vier, sehr neue, seither intensive und andere Erfahrung – gegebenenfalls auch, um nicht zu sagen gerade, vor den vorgeblich wie tatsächlich rangniedrigeren, bis vor historisch und/oder aktuell benachteiligten, Menschen. »

«…»

Wir Mädels über uns vier, über Venedig und gar ...

 

Vom Gedankengarten jenes Palazzo ...

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Schließlich wurden wir, von unseren Gastgebern, gebeten, einen eher versteckten Teil im Garten des Palzzo zu besuchen. Immerhin hatten wir ja bereits näher entdeckt, dass im Stadtgebiet - überhaupt auf so manchen der Laguneninseln – viele beeindruckende, längst nicht nur unterseeisch überraschende,  Gärten verborgen sind.

Aber sich hier, zwischen die Hecken, zu den Möglichkeitengebäudemodellen legen zu dürfen, war – und ist – eine derart vertrauensvolle Ehre, dass wir es sogar wagten, den Ermunterungen nach zu kommen, und darunter, bis hinein respektive dadurch, dahinter und darüber, sahen / ‚Sichten zu fangen vermögen‘.

 

 

Der ‚Zug des Fortschritts‘ läßt sich wohl nicht aufhalten: daher haben Gelehrte entdeckt, dass es umso wichtiger wird, ‚wie die Weichen gestellt sind und werden‘.

Ich habe verstanden, dass Venedig seine Segel stehts nach den Winden ausrichtete‘ – und dafür viel deswegen dumme, bis bösartige, Kritik erfuhr, weil solch engführende Konzentration auf die verwendeten Mittel dazu. Über eigene  Wahlmöglichkeiten der, und   Verantwortlichkeiten für die, Ziele plus deren Erreichungen, bis Verfehlungsgrade, hinwegtäuschen soll.

Ist eigentlich irgendwie schade, dass und wenn wir Menschen keine anmutigen  Reverenzen  für oder voreinander knicksen, sondern den Zwängen Gefolgschaft leisten?

‚Auch dies letzte noch‘, läßt immerhin Friderich Schiller seine ‚Maria Stuart‘ bemerken, als er sie zwingt sich im – eben gerade unerwiderten – Hofknicks vor ihr kniend, der  Rivalin Königin Elizabeth der Ersten zu ergeben. – Während diese beiden historischen Persönlichkeiten einander bekanntlich nie persönlich begegneten, hätte ja allein die Damengymnastik – an jenem einen Ballabend, oben im Palazzo Comunale – locker, mehrere Besuche im Fitnessstudio ersetzt.

Auf unserem letzten Weg jener Nacht im oberen Piano nobile, der Länge nach durch den ganzen Senatssaal, machten wir vier jedenfalls jeder Person, die uns begegnete einen ausführlichen Hofknicks, in unseren Masken und wandelbaren Prachtroben. – Waren wir doch inzwischen bei den anwesenden Leuten, als dogale Gäste inkognito vorgestellt, und in mehreren der Säle herumgereicht, worden. Nur Lady Elettra – die uns, in ihrem reinweißen Traumkleid, nun zur Antichiesetta führte – ließ sich protokollarisch von einigen zuvor kommen, sowie ihrerseits das Dienstpersonal aus.

Gegen Abend hatte sie uns, mit einer Gondel am Palazzo unserer Gastgeber, abgeholt und zur Molo rudern lassen.

Unterwegs haben wir die Transparenz ihres Rockteils – das, so im Sitzen, die Befestigung ihrer Strümpfe, als ehelicher Dama, offenbarte – bemerkt und, dass sich die Ausschnitte unserer Kleider geschickt verändern ließen.

Auf der Pazzetta erregten wir fünf einiges Aufsehen, zumal nur unsere Begleiterin keine Maske zum Abendkleid trug; und von den salutierenden Wachen am einst vergoldeten Papiertor sofort, mit uns in den heute für Publikumsverkehr geschlossenen Komplex    eingelassen wurde.

 

An der innenseite des Foscarigewölbes trat unser Gastgeber heran und verbeugte sich. Bei unseren Knicksen wurde der eigentlich genau auf kede von uns abgestimmte Farbton unserer Kleider gemeinsam ‚etwas heller vor Erleichterung‘, er würde uns hier zusätzlich begleiten.

Kaum hatte er uns, die gewöhnlichen Besuchern sonst verwehrte, Gigantentreppe hianuf und etwas die Arkaden entlang begleitet, sank Elettra bereits wider in die Knie, und wir beeilten uns es ihr gleich zu tun. Der vornehmen Herr der uns entgegen kam und unserer Gastgeber umarmten sich unterdessen. Dann wurden wir als frd Abendsdogale Ehrengäste der Serenisima‘ dem Großkanzler von Vendig vorgestellt. Und als sich unserer Begleiterin nach dessen Handkuß wieder erhob, und wir dem Zeichen unseres Gastgebers nachkommend folgten; erklärte uns dieser im Rauschen der Gadroben etwas leiser, Elettras Status als Ehefrau des Canacelor Grande.

Bevor die drei uns freundlich plaudernd erläuternd die ganze Scala d’pro hinauf, bis ins Artio quadrato geleiteten. Für ausladende bodenlange Kleider ist diese Goldene Treppe, zumindest hinauf, überraschend gut geeignet, zumal unsere Begleitung derart diskret behilflich war, dass wir keine Schwierigkeiten hatten, und nicht einmal außer Atem, aber sehr teif beindruckt, oben ankamen.

 

Von hier oben war das für uns anschwellende Gemurmel zahlreicher Menschen auch schon die beiden Treppenlaufe herunter geklungen.

 

Nach rechts, in den nördlich anschließenden Saal der vier Türen, gelangten wir erst nachdem wir mehreren vornehmen Damen und Herren präsentiert worden waren; die sich teils schnell vor uns verbeugten, als wir ihnen zu knicksen vermochten. 

 

Die Sala d‘quarttro porte nimmt zwar die ganze Breite des Gebäudes ein, doch was dieses andere Ende an dem Abend, vor lauter Personen kaum zu sehen.

 

Künstlerinnen und anderen Intellektuellen der Stadt wurden wir hier vorgeführt und von Bediensteten gekonnt mit feinen Getränken und edlen kleinen Häpchen versorgt.

Als wir bzw. uns gerade Columbinas des Volo dell angelo und deren Genensätze herabgeschwebte Teufel begegneten – ereignete sich dort drüben etwas bei der vierten der Türen. Kurz war das goldene Kleid einer Frau zu sehen, die uns irgendwie bekannt erschien, doch war sie sofort, begleitet von Männern in schwarzen Umhängen,  wieder in den südöstlichen Vorraum getreten, wohin nun auch der Großkanzler enteilte.

Während uns Elettra und unser Gastgeber durch die nächstliegende Porte gegenüber ins Anticollegio geleiteten.  Hier warteten elf Diplomatinnen und elf Diplomaten aller Erdteile, zusammen mit Vertreterinnen, und eben für keine der elf repräsentierten allein männlichen Abgesandte, von Religionen. Nuncia und damit besonders angesehene Sprecherin war eine buddhistische Mutter der Weisheit.

Ihr wurden wir zuerst vorgestellt. Und schon deren Knickse erinnerten uns wieder an die Überraschung des Morgens als wir uns, beim letzten begleitet beabsichtigten Spaziergang durch die Stadt, denn allmählich kennen wir uns gut genug in den Sechsteln Venedigs aus   – dort und zu jener Zeit  immerhin, wenigstens passend, in sicher vertraute Schuluniformen gekleidet – noch nicht so recht erzogen vorkamen; verglichen mit der routinierten Eleganz mit der sich unsere überraschte Gastgeberin, im feinen Sommerkleid, und eine ebenso erstaune Dame, im eleganten Hosenanzug,  einander in so  phantastischen Schuhen wie wir sie nicht einmal an dem Abend trugen, knicksend begrüßten. Bevor dann wir vier mit Lady Elettra bekannt gemacht wurden. Die jeder von uns zuvorkommend genauso vollkommen knickste, und trotz unseren Unbeholfenheiten so nett war; dass wir uns von ihr doch später den Palazzo Comunale zeigen zu lassen konnten und wollten, wie sie, wohl insbesondere unserer, abend verhinderten, Gastgeberin, freundlich anbot. Beide Damen kamen überein uns gleich in ein Maskengeschäft zu bringen, wo sie und wir auf das Zuvorkommendste beraten, bedient und großartig ausgestattet wurden. Den Nachmittag haben wir dann mit unseren Zofen beim Frisieren und anziehen zuhause verbracht.

So konnten wir nun wenigstens persönlich hinter venezianischen Masken verborgen beobachten, und inkognito weiter üben:  Dass all die hier Versammelten,  nicht nur gemeinsam gleich mehrere Verbalsprachen zu gebrauch vermochten, sondern auch – nicht einmal alleine die 22 repräsentierenden Damen – die Fähigkeiten elegantester wechselseitiger nonverbaler Reverenzen gemeinsam haben – denen wir vier wie Anfängerinnen, beim ersten Versuch die Knie zu ‚verbeugen‘, vorkommen mussten.

Mit einem Mal begannen wir zu ahnen, ja zu hören und gezeigt zu bekommen, wie unabhängig von Zustimmungen, Nichtentschiedenheiten oder Ablehnungen, sowie gleich wichtig ob Einigungen oder Uneinigkeiten bestehen, bis was ansonsten geschieht, Respektsabstände wahrende, Unterschiede bemerken könnende und dürfende Distanzen, zumal zwischen und in, Kollektiven  … Bevor uns schwindlig wurde, hatte sich der Gastgeber diskret vor uns gestellt, und Elettra geleitete uns zurück aus dem Wartezimmer der Kolligiums, durch den Viertürensaal und die Goldene Treppe hinab; als sich die Verbindungstüre zu Kollegium öffnete, wohl um das Diplomatische Corps einzulassen.

Nach unserem Auufenthalt in den Waschräumen, wo uns die persönlichen Zofen aus dem Ca‘ in dem wir wohnen aufwarteten, trafen wir zusammen mit Elettra droben in Antikollegium wieder auf unseren Gastgeber, der uns nun den ansonsten leeren Vorraum zu verstehen half.

Die Türe zum und vom Saal des Kollegiums öffnete sich …

 

Als Elettra uns endlich in den Raum hinter dem Senatsaal geleitet hatte, befand sich plötzlich  unser Gastgeber, der bisher meist so hilfreich hinter uns gestanden hatte,  neben und vor uns: ‚Grazie infinite Signorina Elettra‘ wandte er sich an unsere Begleiterin, die sofort tief knickst und ihm dabei die rechte Hand berührend küßt. – Nacheinander knicksen ihm dann auch wir, bekamen die Maske abgenommen, bevor er einen Handkuss andeutete, und jede von uns mit ‚Gute Nacht Mylady‘ hochzog, eher er sich verbeugt. Er schließt eine T+re auf, verbeugt sich nochmal und grüßt ‚ Ciao Elrttra‘. Die uns so vergnügt, wie wir sie noch nie gesehen hatten, obwohl sie die ganze Zeit über entspannt und souverän gewirkt hatte, mit: ‚auf zur Mädelsnacht‘ in und durch die benacgbarte Chisetta scheuchte.

Im Vorbeigehen erwies sie unserem zurückbleibenden Gastgeber noch einen, und dann – als bereits die Türe hinter uns von draußen wieder verschlossen worden war – der Statue im Raum, auch rasch, gleichwohl sehr elegante, Hofknickse, und lachte uns dann, an der Türe zum dogalen Treppenhausm an: ‚Bitte nicht so sehr erschrecken, wie gleich die Kleider‘.

Kaum hatten wir die Treppe nach unten betreten, als die Nanopartikel begannen die so sorgfältig passend auf unsere Haut- und Haarfarben abgestimmten Tönungen zu verlieren, so dass wir schließlich alle fünf in rein weissen Kleidern unten in der Dogenwohnung ankamen.

Elettra öffnete die Türe, wir traten, nun alle in weiß, wie Debütantinnen, gekleidet, nach links hindurch; und in dem breiten Korridor der Philosophie, stand uns freundlich lächelnd die Frau in dem prächtigen goldenen Abendkleid gegenüber, vor dem die unsere verblast waren – tatsächlich hatten wir doch schon droben unsere Gastgeberin gesegen.

Sofort sank Elettra auf die Knie, hauchte dabei nur ‚la sernisima‘, und wir vier beeilten uns überrascht ebenfalls nieder zu knien, während das goldene Kleid fünf tiefe Knickse unserer Gasgeberin bekleidet und betont.

 

Der Dpge von Venedig am Schreibtisch.

Ein Wenig (davon?) wurde aufzuzeichnen versucht – zumal  falls sich jemand die Mühen, und was auch immer sonst, des Nachlesens, Zuhärens usw. antun/lassen möchte: Denn auch der Option – etwa von ‚deren Edelfreijn‘ – wiederholt bei einem Dogen und einer Dogeresse am Hof der venexianischen Serenisiama vorbei-, bis eingeführt, oder vielfältig beschäftigt, zu werden – wollten wir/diese vier uns/sich nicht völlig entziehen. Mit Augen,Ohren und/oderHänden wie Füssen lernen

 

 

Wie haben wir(Sie da(mit) diesen tückischen  Folterhofknicks  bereits ...?

Und\Aber sollten die hier (oder ‚drüben respektiveAnderswo) wiederholt( gar je einmalig erzählt)en, bis (immerhin genauer: ‚die jeweils so erlebend erinnert) verstandenen, Geschichten– in welchem begrifflichen Deutungs- und Verständnissinne, von Realität / Wirklichkeiten auch immer – nicht ‚wahr(gewesen) sein/werden,

mehr über (venezianische) Bibliothek(en) und Bücher

so mögen, können & dürfen sie hoffentlich immerhin hinreichend gut er-, bis gefunden und inspiriert interpretiert/inszeniert, ...

 Durchaus nutzt Venedigs Bevölkerung noch immer, manchmal ihren Markusplatz. [Abbs. Polizeiliche und akademische Feiern]

 

 

Wir Mädels über uns vier, über Venedig und gar ...

Schließlich trachten manche Forscherinnen an einer Sänfte zu lauschen. – Unterwerfungsbedarf (‚aktiv‘ und/oder ‚passiv‘ genannter, durchaus …):

 

Dazu Bilder (zumal  der ‘Time 100 Gala‘ im April 2015 in New York City) illustrieren, der, ja doch wohlerzogenen (Drehbuchautorin, Schauspielerin und Komödiantin / comedienne),Amy Beth Schumer  recht weitgehend distanznähe Unterwerfungszeremonie kniefälligen Fussfallens, gar einer Art Proskynese, ‚zu‘, ‚vor‘, und durchaus etwa ‚mit‘,  Kanye West und (sogar gestisch ‚mit bis zurück knicksend‘ antwortender) Ehefrau Kim Kadashian West  etc. in (jedenfalls zeitgenössisch, voller Abendgaderobe und) welchen Richtungen (Presse, Publikum pp[p’s].) auch immer.

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«Nach dem also auch unsere geliebte Freundin, und unser gelehrter Freund geheiratet haben, sind sie Venedig gemeinsam gewogen geblieben.»

Mindestens beispielhaft für/gegen:

«Wann immer sie wieder am Canalazzo weilen, lässt auch er sie gerne artig für, und vor uns, tun – was so manche Sprachen, jeweils mit einem eigens gebildeten Wort dafür, ‚knicksen‘ nennen.»

 Vorfindlichkeiten (zumal Dinge/SEIN und Ereignisse/WERDEN‘, beobachtende [Einzel- respektive Sozial-]Wesenheiten mancherlei Arten, solche – gar physisch [a]kulturiertaneignend, bis zivilisatorisch, durchaus) überformend.  Menschen ändern / bewahren so manche Sitten und Bräuche, jene vom ‚ausbreitenden Anheben des Rocksaums‘, bekanntlich nicht einmal allein wegen oder bei  Kleidungslänge.

 

«Als beide sich, auch uns, an ihrem Ca‘, so anmutig, mit ihrem ganzen dienstbereiten Personal, zumal die sich ihnen anvertrauenden, gelehrt singenden und spielenden  Schülerinnen und Waisenmädchen, präsentierten, ging unsere Countessa  vor mir wieder. mindestens genauso ausführlich und tief, in die Knie wie früher und herade vorher für den Dogen; der inzwischen, wieder vor aller Augen, ihren Mann umarmte.»

 

 

 

 

«»

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 Bedürfnisse, Fähigkeiten, Interessen und allerlei Antriebe, respektive Reize, gehören wesentlich dazu(m Angebot).

Durst, Hunger, Kälte, Wärme und etwa Atemluft – auch Raum / Bewegung versus (gar durch Schutz / Sicherheit zu ersetzen versuchte / versprochene) Geborgenheit, bis sich, seinesgleichen und/oder anderes, gar mehr oder minder stark, fühlend / beobachtend

Anerkennung, Betroffenheit und sonstige Resonanzen (zumindest/zumal begreifenden Verstehensbis gar lieber-Habens) – Ängste und Drohungen, gar Schrecken (zumal davor), weder das Selbe noch ausgeschlossen oder abgeschafft

Wirksamkeiten, respektive Einfluss (gar begrenzt und veränderlich)

Möglichkeiten (Können plus Wollen) und Pflichten, also Rechte, bis Gerechtigkeit/en (oder dafür Gehaltenes / zu, äh als / mit, Notwendigkeiten  Erklärtes)

Lust, Schmerz, Leid, Freuden und Freunde, mit Anpassungen wie Verschieden- und sogar/folglich Anderheiten

Hoffnung, Glaube und Liebe – doch, zumal qualifiziert, auf angewandte Weisheit/Intelligenz hinauslaufende

 

 Gerade Vernunften zwingen zu nichts, nicht einmal gegebene Umstände zu etwas (einem) alternativlos Bestimmtem (Verhalten)  Menschen (meinen oder wollen, bis tun, dies) durchaus einflussreich. – Spätestens/Somit sind und werden Machtfragen, gar Kräfte, gehandhabt.

 Gesetze bedürfen ihrer Anwendung; verlieren ihre Geltung nicht etwa durch Verstöße dagegen, oder der Vollzugsdefizite wegen, sondern durch Veränderungs- und Auswahlprozesse ihres ‚Wortlautes‘ einerseits undװװber ihrer deutenden Verwendungen wie und wofür wesentlich weitererseits.

  Grammatik(a semiotische Repräsentationen, gar von so Repräsentiertem, und sogar darauf wirkende) werden wir nicht los.

 

 

 

«Und oh ja, auch ich liebe es sehr, ihre graziösesten Reverenzen. wenigstens  etwas, erwidern zu können.»

 

 

 

«»

 

 

 

 

 

«»

« Als Seine Allerdurchlauchtigste Hoheit der Doge und ich dann die eigentliche Ehre hatten, das Paar, nach seiner Hochzeit, und ohne unsere Amtsbürden drinnen, in ihrem Palazzo besuchen zu dürfen, entdeckten wir nun innen eine Darstellung des Tempelberges. Mein Mann verneigte sich, und trotz aller Überraschung beugte auch ich sofort meine Knie zur Hocke gegen Jerusalem hin.

Dazu aber wollte die hochedle Gräfin, wohl, wie bei uns bisher üblich gewesen, artig ganz niederknien, besann sich jedoch und beließ es, iängst ungewohnt verunsichert, ihrerseits ebenfalls  bei einem dennoch sehr tiefen, eleganten Knix bewenden.  – Auch ihr Mann hatte die Verwirrung unserer  Freundin bemerkt, und sagte ihr sehr vorsichtig: Sie möge, falls sie wolle, künftig ruhig weiterhin tiefer dazu gehen, wenn ihre ‚Dama, la Dogeressa‘, knickse. Sofort fiel seine Lady auf ihre Knie, senkte zudem zitternd  ihr hübsches Haupt, und bat ihn untertänig, leise doch für uns vernehmlich, um eine besonders harte Strafe. ‚Nicht doch Mylady!‘ rief er sofort.

Klang es überhaupt enttäuscht? Jedenfalls  sah ihr Mann den Dogen an, der vorsichtig nickte und zögernd: ‚Wie Ihr wünscht, Professore‘, murmelte. 

Wie bitte, dachte ich noch, nun völlig überrascht und verwirrt: Alles war hier so ungewohnt anders geworden. Konnte ich denn meinen Empfindungen überhaupt trauen? Wie sonst allenfalls in Staatsangelegenheiten, von seinen gerade Scharlachfarbenen tragenden ‚Ratgebern‘ des Consiglio Minor, hat unser Herr der Doge von Venedig, zuvor die Genehmigung erhalten, unsere ja so intim vertraute Freundin, und sich uns einst anvertraut habende, wegverehlicht scheinende Edelfreie, nun erneut – wie ich vermeinte – anzuleiten, und jedenfalls betreffend mit ihr zu sprechen.

Dazu fasste er die Kniende zärtlich am Kinn, um ihr in die lieben – sonst ja immer so würdigen, diesmal  eher traurigen –Augen zu sehen; und erklärte ihr freundlich: ‚Auch Euer Gemahl, wünscht Euch, ohnehin für immer  Venezsias Schutzbefohlene, in keinerlei Weise zu bestrafen. – Selbst, oder gerade, jener Qualen Lust oder Intensitäten, die Ihr Euch womöglich  fürchtend wünscht, folgen ja nicht etwa zwangsläufig ….‘ Ungewohnt bebte des Dogen Stimme leicht, während er nachdenkend, nachdrücklich weiter sortierte: ‚Schon gar nicht auf etwas reagierend, das weder ein Fehler, noch Euren Verantwortlichkeiten zuzuschreiben – allenfalls JaDA‘ / Gelegenheit, bis Einladungsbitte, Eure Ladyschaft zu erkennen, ...‘ unterbrach sich der Doge erneut sinnierend. Auch ich wagte und vermochte mich nun überhaupt nicht zu rühren, als unser Doge weiter erläuterte:

‚Vielmehr hat mein lieber, gelehrter Freund mir – zu dem anderen Thema, in den Schuldfragen nämlich – beigebracht: Wie vollständig von bisherigen Zielverfehlungen Eheleute zu ihrer Hochzeit, bzw. irdischen Amtseinführung – zu Jeruschalaim, in und von den Himmeln  – freigesprochen werden. WAW und/aber dass, bis wo, damit der Lernweg – von und nach dem kommenden G‘ttesreich – zur Erreichung jener Vollendungsziele, überhaupt erst beginnen kann und darf; Zielen die jedenfalls dadurch und mit Buse und selbst Vergebeung, bis Versöhnung, wohl eher gerade noch nicht erreicht sein könnten.‘

Eure Hoheit‘ wendet da ihr Mann – wie an unserer, der staunend ertarrten Frauen, Stelle –  helfend ein: ‚Wenigstens  will ich doch vorher sicher wissen müssen, dass es, mein beabsichtigtes  Tun, richtig ist!‘ – Selbst überrascht verstehend nickt der Doge zurück: ‚Geht nicht. – das gibt es nicht, niemals in Raum und Zeit!. – Und ach ja, wer zuerst nachzudenken hat, täte dies besser unterwegs, als auf – G’ttes ohnehin längst beknnte – Weisungen – von den Menschen – zu warten.‘»

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

«Graziös küsste nun unsere weiter kniende, also nicht nur bisherige, und so viel mehr als, Hofdame, dankbar  die liebe Dogenhand. – Und ich ‚knickste‘ jetzt erleichtert und beglückt, zumal der Dottore es jetzt zulässt,  tief  vor ihrem gelehrten  Mann nieder; womit auch seine Frau lächelnd aufstand; ohne dass jemand die wieder sehr glücklich wirkende ‚Braut‘  dazu ermuntern, oder etwa ihren Rocksaum aufheben,  hätte müssen.»

 

 Zumal ‚devote Dominanz‘ ermöglicht nicht etwa allein Unterwerfungen: ברית חדש׀ה berit chadasch[ah] immerhin ‚einer

  resch-waw-chet.

Das heute in mehrere Sprachen eingegangene, gar eher ‚locker‘ wirkende, Grusswort „Ciao“ entstammt (häufig ab)gekürzt / angebrochen, compare English: "curt" [kɜːt] dem venexianischen  Höflichkeit und Ehrfrucht in einem  gemeinsamen Würdezeichen ausdrücken s/wollenden: „vostro s'ciavo  (ohne das Reverenz-V aus/in italienisch: schiavo übersetzt Babylon zumindest das Maskulinum: „Ihr Sklave“ … „beschämter Diener“) gerade bei Begrüßungen und (anstatt nur) Abschieden üblich geworden/gewesen.

 

 

 

 

«Gerade rechtzeitig um mich stützen und auf eine benachbarte Sitzgruppe bringen zu können; da nun mir, wohl von den Füllen und Tiefen der Eindrücke, bis mir neuen Einsichten, schwindlig wurde. –  ‚Zofe …‘ fühle ich gar eher, und unsere  Gräfin nicht allein Anweisungen befolgend. – Willig unterwerfe und ergebe  auch ich mich gerne diesen  Freunden … Unsere Gespräche bet-Wesentlichem dauern an. »

Wir Mädels über uns vier, über Venedig und gar ...

gar bereits antwortend beigetragen,  zu jenem olamot עולמות Brückenbau.

 

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Doch über Machtfragen, oder von Ursprüngen, reden?

 

 


 

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by Olaf G. Jahreiss and with regret for hardly using the 'internet -language'. All images on these pages are (if not noted otherwise) mostly by courtesy of Stardivision GmbH or our own. - Zuletzt geändert am 7. November 2016.