Vielleicht so nicht immer ganz  selbstverständlich vertraute Blicke in, unter- hinter immerhin manche ‚Modelle‘, bis ‚deren‘ Originalbauwerke?

Piano‘ bezeichnet bekanntlich nicht allein wichtige Musikinstrumente, sondern steht, neben anspruchsvoller Sprech- bis Spielensweise etwa damit, auch als Name für/in Stockwerke/n – hier des (so/zu häufig darauf reduzierendDogenpalast‘ genannten) Palazzo Comunale zu Venedig.

Nicht eine jede ‚Vorleserinunserer Dogeresse ist/wird hier notwendigerweise auf dies eine Mittel/Medium beschränkt.

 

 

Some images © cioyright by Dorling Kindersly, by Fondazione Musei Civici di Venezia and by Baedeker

Die Bebauung, und deren Darstellungen auch in/von manchen Reiseführern, zeigen, dass die heutige Basilika (also nunmehrige Bischofkirche, des westlichen, in Venedig traditionell ebenfalls ‚Patriarch‘ titulierten römisch-katholischen Erzbischofs, bis Kardinals,

seit dem frühen 19, Jahrhundert, also auch Markusdom, ,derart ‚benachbart), ursprünglich (gar seit 836 baulich verbunden) als Capalla ducale und zentrales Staatsheiligtum des Gemeinwesens, mit zur Komposition gehörte. Dieser ‚Nordflügel‘ war, bis zu ihrem staatsrechtlichen Ende, ein integraler Bestandteil des Zentrums der ‚Serenisima Republica Venezia‘, als dies heute – teils gerade auch administartiv  vermauert/abgetrennt und mancher Übersichtlichkeiten (oder dafür Gehaltenem) zuliebe erscheint. Auch weichen die Haupthimmelsrichtungen (vgl. etwa den Nordpfeil im Grundriss des Baedecker, genordete, bis geostete, Zeichnungen des Ensembles und die Kartenausrichtung in der umfänglichen italienischen Virtual Tour zeitweilig der offizellen Homepage der venezianischen Musen) genau genommen, etwas von den – zudem nicht immer und nicht mehr, bis nie, ganz lotrechten Winkeln der schwimmenden Gebäude ab.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Spätestens/ die italienisschprachige Wikipedia bietet besonders gelungene Varianten der Präsentation des  Dogenpalastes‘, darunter Grundrisse der bekanntesten Stockwerke und Gegenüberstellungen architektonischer Entwürfe und Realisierungen am Palazzo Comunale zu Vendig (dem italienischerseits ein eigens Wiki-Portal gewidmet wird) die  offozielle Museumsseite wird immerhin teils auch in englischer Sprache verfasst (nichtt etwa, und gleich gar nicht vollständig. übersetzt).

 Teils, und abschnittsweise recht, unterschiedliche Geschosshöhen, und mancherlei Zwischen- respektive Teilstockwerke werden hier, und in geläufigen Darstellungen, häufig unterschlagen/vereinfacht – und dienten etwa nicht immer nur irgendwelchen, warum auch immer, verborgenen Zwecken.

Gegenüber dem aktuellen Niveau das Markusplatzes und seiner Piazettas sind die Erdgeschossböden der Markuskirche und des hier (brav bis artug abgetrennt) betrachteten Palastes zudem, teils um über 23 Zentimeter, ‚eingesunken‘ – und nicht selten überschwemmungsgefärdet.

 

 Piano Terra – ‚Erd‘-Geschoss

A - Caffetteria; B - Guardaroba; C - Prigioni (Pozzi) mit markierten Gefangenentreppen; D - Toilettes; E - Cortiletto dei Senatori; F/03 - Scala dei Giganti; G/02 - Cortile centrale; H - Entrata (Porta del Frumento); I - Arco Foscari; da J a O - Museo dell'Opera; P/01 - Porta della Carta; 04 – Le Logge.

Piano Logge – Loggiengeschoss

A/Books - Sala della Cancelleria Ducale; B/38 - Sala della Milizia da Mar; C - Stanza della Bolla Dogale; D/37 - Sala dello Scrigno; E/14 - Scala d'Oro; F/36 - Avogadria; G - Sala dei Notai; H/35 - Sala dei Censori; I - Scala dei Censori; J - Cortiletto dei Senatori; K/03 - Scala dei Giganti; L/02 - Cortile; M - Porticato Foscari; N - Loggia Foscari.

1° Piano nobile – (zweites Ober-)Geschoss (Nummer drei)

A - Sale private del Doge (VolteCorner #11 - Ritratti #12); B/10 - Sala dei Filosofi; C/06 - Sala delle Mappe; D/09 - Sala degli Stucchi/Priuli; E/08 - Sala Erizzo; F/07 - Sala Grimani; G - Terrazza; H/05 - Sala degli Scarlatti; 13 – Sala degli Scudieri; I/14 - Scala d'Oro; J/30 & 29 - Sali della Quarantia Criminal; K - Scala del Censori; L/25 - Sala della Quarantia Civil vecchia; M/24 - Andito del Maggior Consiglio/Liago; N/26 - Sala dell'Armamento / Guariento; O/27 - Sala del Maggior Consiglio; P - Andito; Q - Sala della Quarantia Civil nuova; R/28 - Sala dello Scrutinio.

2° Piano nobile – (drittes Ober-)Geschoss (Nummer vier)

Ar - Archivio segreto; B - Antichiesetta; C - Chiesetta; D/19 - Sala del Senato; E/18 - Sala del Collegio; F/17 - Anticollegio; G/16 - Sala delle Quattro Porte; H - Andito; I/15 - Atrio quadrato; J/14 - Scala d'Oro; K/20 - Sala del Consiglio dei Dieci; L/21 - Sala della Bussola; M/SC - Sala dei Tre Capi del Consiglio dei Dieci; N - Scala dei Censori; O/SI - Sala dei Tre Inquisitori; P/A – Armeria; S01-04 – Notaii & Cancelier Grande.

SottotettoDachgeschisse

S05 - Cancelleria Segreta; SR - Regent de Cancelleria; S06 - Stanze della Tortura: S07 - Prigioni (Plombi); SA – Attic; Sottotetti (S08).

Markuskirche (mehrere ‚Geschosse‘ nochmal anderer Höhen und diverser Entstehungszeiten, bis Veränderungen)

1 - 6 Vorhalle (Nathex/Atrium) mit Mosaiken von der Schöpfung bis zum Auszug aus dem Sklavenhause Ägyptens – zumal San Marcos.

Und/Aber all die goldenen Ewigkeitsmalereien, auch des jeweils dreigeteilt dreischiffigen Innenraums und der Kapellen, sollen musivisch (gar 'synthetisch'/'synkretistisch' singularisiert, jedenfalls akulturiert symchronisierend) 'den' Verlauf, 'die' venezianische Art und Weise, des christlich gedeuteten 'Heilswegs', eben (folglich kaum ausweichlich) durchdrungen von, und/oder zu/als, politische/n Selbstinszenierungen der Serenissima, repräsentieren, bis beanspruchen.

 

 

 Zudem sind die weitaus meisten der - so zahlreichen äußerlich angebrachten, und der vielen innen weitgehend zugänglichen - Kunstwerke des Pakazzo und der Markuskirche speziell, gezielt für diese Gebäude und deren 'staatstragend,e' respektiv 'erzieherische' Funktionen des und der (durch den und gar bestimmte) Menschen angefertigt, sowie hinzu eroberte (namentlich besonders belannt: die vier Pferde, die vier 'Kaiser'/Tetrachen der 'Staatskirche', ettliche Säulen etc.) nicht etwa nachtr#glich/museal gekonnt so zusammengestellt, worden. Das heutige baugeschichtliche Museum (Museo dell' Opera unten im südwestlichen pianterreno-Bereich) und viele Spezial- bzw. Sonderausstellungen, nach dem Ende der staalichen Souveränität Venedigs, bestätigen diese Regel – auch ästhetischer Abgestimmtheiten von Architetktur, Ausstattung und Ausschmückungen auf die zahlreichen ursprünglichen Funktionen der Anlage – indirekt; So sind 'inzwischen' sämtliche (verbliebene und moderne) Behörden Venedigs, bis auf jene der Lagunenverwaltung, und des Museumsbetriebes 'ausgezogen' - und der römisch-katholische Patriarch ist (seit 1807 – gar anstatt in's venezianische 'Denken'?) beim und im 'Nordflügel eingezogen'.  Viele der gewählten Bildmotive scheinen sich – zumal beim heutigen, offiziellen Rundgang, mit tendenziell vollständiger Betrachtung – zu wiederholen, da sie, für mehrere seiner Institutionen und (zumindest) für ganz Venedig, Wichtiges darstellen – damals recht unmittelbar (doch, zumal deswegen, nicht etwa notwendiegerweise auch konsensual deckungsgleich übereinstimmend) verständlich, mit den, zumal analytischen Chancen, heutigen, immerhin kunsthistorischen, Übersetzungsbedarfs.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Pianp Terra – das so wassernahe Erdgeschoss (und unterste Stockwerk des Palazzo Ducale‘) ist/wird neben und bis zu beiden Portalen (abgesehen von der Seite zum und vom Ri[v]o del Palazzo ‚im Osten‘, und meist kaum erkennbaren Teilen ‚seiner‘ ‚Nordansichten‘) außen, und den Innenhöfen zugewandt, von offen und leicht wirkenden, reich verzierten, steinernen Säulengängen (Rundgang #04) geprägt, die auch darüber im Piano Loggo fortgesetzt werden. – An zwei, der südlichen un der westlichen, Aussenseiten stehen 26 Säulen im Erdgeschoss, darüber folgen 71 enger stehende. Auch an den meisten der Innenhofseiten sind mindestens zwei (an der Innenfassade des Ostflügels bis zu voer) Säulenreihen bzw. Loggienstockwerke, eher unversetzt,  übereinander, und wie Pfähle tragend wirkend unter die nach oben schwerer wirkenden Stockwerke, gestellt.

Neben neunzehn berüchtigten, als ‚Brunnen‘ gefürchteten, gesundheitsgefärdend Gefängniszellen Pozzi im Inneren des (hier planerisch meist oben abgebildeten, manchen eher ‚unscheinbar‘ vorkommenden, 100 Meter langen) ‚Ostflügels‘ waren – da unten ‚auf Erden‘ –  die Palastküchen, und werden bis heute Serviceeinrichtungen sowie (‚unterm 75,5 Meter langen  Westflügel‘ und im Westteil des 71 Meter langen ‚Südflügels‘) das architekturgeschichtliche Museo dell’Opera der Bauhütte (B1-B6) sowie wechselnde Austellungen, untergebracht.

Die ‚rundum‘ von mindestens zweigeschossigen, geraden und rechtwinkligen Gebäudezeilen umstandenen Innenhöfe (Rundgang #02/G & E) werden durch die mit dem oben Loggienstockwerk verbindende, meist gesperrte, Gigantentreppe Scala dei Giganti (Rundgang #03/F) in einen größeren allgemeinen (mit zwei prächtigen der vielen für Venedigs Trinkwasserversorgung, bis weit in‘s 19. Jahrhundet hinein, so unverzichtbaren Zisternenbrunnen) und in den nördlich gegenen, kleineren der Senatoren, getrennt.

 Außer von/zu den Gebäuden gibt es zwei große (im Süden Porta del Frumento #H & westlich P/01) Zu- respektive Ausgänge durch – vor allem an der Westseite beim Campanile  (#01/P Porta della Carta, der einst zunächst vergoldeten Ehren- äh Papierepforte, innenseitig  mit dem Arco Foscari #I) prächtig gestaltete –  längst wieder gut bewachte Portalanlagen.

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

Piano Logge – auch das obere Logguenstockwerk (durchaus erstes Obergeschoss) wird wesentlich von den offenen, lichten Säulengängen geprägt, die dem überwiegend gotisch erscheinenden Bauwerk seine geradezu paradoxe Wirkung verleihen, als ob die Masse, der darüber liegenden Geschosse – entgegen geläufiger phsysikalischer Erfahrungen – darauf, bis rüber dem Leichteren, schweben würden. Gerne wird dazu André Suarès dazu zitiert: „So viel grazöse Gewalt aif zerbrechliche Basen gelegt.“

Der ‚Westflügel‘ wird, zur Piazetta hin, hauptsächlich von der Foscari Loggia (#N) eingenommen, so genannt da dieses Gebäudeteile insbesondere in dessen ‚Doganat‘/Dogado im 15. Jahrhundert errichtet wurden.

In der Mitte des bereits älteren und dem westlichen als Vorbild dienenden ‚Südflügels‘ aus dem 14. Jahrhundert befindet sich hauptsächlich der ‚Saal der Öffentlichkeit‘, und gen Osten, respektive bereits im ‚Ostflügel‘ aus dem 16. Jahrhundert strukturell überwiegend im venezianischen Renaissancestil wiedererichtet, einige Räume venezianischer Institutionen. (Die einzige heute ‚nicht-museal‘ diensttuende und im Palazzo Comunale untergebrachte Behörde ist übrigens die Soprarintendenza per i Beni Ambientali e Architettonici di Venezia e Laguna.)

  Gemäß dem grundlegenden Aufbauschema des Ostflügels folgt (östlich des durchgehenden Arkadengangs) nach der Südostecke und der Zensoerentreppe / Scala dei Censori (#I) nach Norden am Rio deren Saal (Rundgang #35/H) mit westlichen Vorräumen und wenigen östlichen Stufen zur/von der bekannten (gar weniger bekanntlich: zweigeteilten) ‚Seufzerbrücke‘ (Rundgang #32) über den, wie in der Stadt (bis auf die großen breiten ‚Canali‘) üblich/tradiertRi(v)o‘ genannten Kanal entlang des Palastes.

 

 Über, respektive durch, schmale Quergänge zum/vom kleinen ‚eingemauerten Gefangenentreppenhaus‘, folgt nördlich eine der beiden Säulenhallen des Ostflügels, in dem Stockwerk als Avogaria de Comun (Rundgang #36/G) mit Vorräumen zum Hof und ebenfalls wenigen Stufen hoch zur ‚Sefzerbrücke‘ übern Rio zu und von den vergrößerten Neuen Gefängnissen.

 ‚Anschließend‘ folgt am Rio entlang nach ‚Norden‘ die Sala degllo Scrigno (Rundgang #37) teils ‚unterm‘ goldenen Treppenlauf.

 Und weiter ‚nördlich‘ daneben, respektive westlich davor, das komplexe Treppenhaus der Scala d'oro. Diese, innenhofseitig anzutretende, goldene Ehrentreppe teilt sich in halber Höhe dieses Stockwerks in zwei Richtungen, so dass sie im nächsten Geschoss ebenfalls zum Innenhof plus zum Rivo hin austritt (während sich ihre Benutzer/innen entscheiden müssen), von wo aus sie einläufig noch ein Prachtstockwerk weiter hinauf verbindet.

 

 ‚Nach‘ weiteren Zwischenräumen, mit einer Steige, und den Milizia da Mar (Rundgang #38) am Rio. ‚folgt‘, innenhofseitig am Arkadengang, weiter nach ‚Norden‘, die Kamzlei der Notari (untere Schreiber) Sala dei Chancellery in der ganzen Tiefe/Breite bis hinüber zum/vom Rio (heutiger ‚Buchladen‘ des Rundgangs). Neben der nordwestwärts auch die Gigantentreppe der Würdenträger vom Innenhof her endet respektive beginnt.

  Weiter nördlich ‚folgen‘ noch einige Räume, teils mit Steigen – sowie auf diesem Oiano zum Innenhof hin die Scala dei Senatori.

 

 

 

'Prigioni Nuove – das ‚neuere‘ große. mehrstöckige Gefängnisgebäude (Rundgang #33), ist östlich des Rio d'Palazzo (um einen dadurch geschlossen Innenhof mit Brunnenzisterne) gelegen, und über die – übersetzt als 'Sefzerbrücke

 

weltbeannte – Ponte di Sospiiri (Rundgang #32) im Piano Logge, recht direkt mit allen Gefängnis- und Justizeinrichtungen des Palazzo Comunale verbunden. Es hat eine Vielzahl von Kerkerzellen, Gänge und nun einige Austellungsvitrinen aufzuweisen. - Nur Gefangene ... Und/Denn das mit 'dem darin Sitzen' ist ja zumeits eine her noch/doch verharmlosende Dastellung, gleich gar vom Gefängniss.

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

1° Piano – das zweite und erste ‚noble‘ Obergeschoss – doch/also längst nicht die einzige belle Ètage des Palazzos – wird im Ostflügel, insbesondere durch die Goldene Treppe (Scala d'Oro Rundgang #14, die hier eben sowohl zur Hofseite als auch zum Rio hin austritt und vom Rio her weiter nach oben verbindet)  in die ‚nördlichen‘ Dogengemächer und ‚nach Süden‘ mit dem obersten Kriminalgerichtshof (einem der insgesamt drei 40er-Senate aus Senatoren, der Sitzungsraum #25 des älteren der beiden obersten Zivilrechtsenate folgt gleich jenseits der Zensorentreppe) beginnend in den – sehr viel grö0eren – Bereich aller  übrigen venezianischen Insituitionen, mit ihren Sälen, auch im Süd- (Plenarsaal des Großen Rates #27) und Westflügel (wo der neuere Zivilrechtssenat der 40 tagte #Q und der Abstimmungssaal #28 liegt) bzw. in darüber und darunter liegenden Stockwerken, unterteilt.

L'apartemento ducale nimmt, im nördlichen Teil des venezianischen Palazzo Comunale, die gesamte Breite des ‚Ostflügels‘ ein. Auf der Innenhofseite ‚beginnen‘ die Räume der Dogenwohnung bezeichnenderweise (für diese Amtswohnung) mit der Sala degli Scarlatti (Rundgang #5/H), benannt nach der, und passend gestaltet zur, offiziellen Gewandfarbe dogaler ‚Räte‘ – der insofern ‚eigentlichen‘ Regierung Venedigs, dass sie entschieden/kontrollierten was der/ihr Doge und dessen Kernfamilie tat.

Und auch ‚spiegelbildlich komplementär‘ an der Rivoseite schließt die, inzwischen ähnlich groß umgestaltete, Sala degli Scudieri (gerne ‚unterschlagene‘ Rundgang #13) der acht gleichzeitig diensthabenden, auf Lebenszeit von ihm berufenen, über zwanzig ‚Kammerherren‘ bzw. ‚Meisterknappen‘ des Dogen, nördlich an’s / vom diesseitigen goldenen Treppenpodest (Grundriss #14/I) an. Die Palastküche war im Erdgeschoss, wo sich heute das baugeschichtliche Museum befindet, tätig. Das Wasser wurde ebenfalls aus den Zisternen im Innenhof herauf getragen.

Mobiliar ließ der neu gewählte Doge aus dem – ohnehin viel größeren und meist deutlich komfortableren – Palazzo seiner Familie, in dem er bisher wohnte, hierher schaffe. Nach seiner (ja fast immer erst in seinem  Tode endenden) Amtszeit, ließen seine Erben die Einrichtung oft dahin zurück bringen, sobald die Kommission, die sein Dogado nachträglich auf eventuelle Schadenersatzforderungen gegen sie untersuchte, ihr Zustimmung erteilt, und die Versiegelung des Palazzo Comunale aufgehoben,  hatte.  [Abbs. FFC auf Stülen in #13] Übrigens und so paradox befindet sich heute nur noch in der Schatzkammer, ausgerechnet der römisch-katholischen Markuskirche, dem/unserem ‚Nordflügel‘ des Palazzo, ein dogaler (zudem klassisch einzelner) Thron;  doch auch vor 1797 befand sich keiner in diesen Räumen des Dogen von Venedig. Sämtliche Herrschafts- äh Vorsitzstühlereihen des Palestes (so etwa im großen Ratssaal, dem Senatssaal, dem Kollegium, beim Staatsicherheitsrat und manchen Gerichtssenaten),  eben bis auf bestimmte kirchliche ‚Heilige Stühle (auf Erden)‘, wurden nach der Selbstauflösung der ‚Seerepublik‘, unter militärischer Besetzung Venedigs, von revolutionären Bilderstürmern dauerhaft geschleift.

 Beiden derartgolden alternierenden‘ Eingangsräumen (dogaler Regierungsamtsgeschäfte und Überwachung‘ #05/H ‚plus‘/versus  ‚Dienstgeschäfte und Gefolge für Dogenfamilie sowie deren Besuch‘ #13) folgt der Te-förmig verbundene  große Audienz- und dogale Wappenschildsaal, daher Sala dello Scudo / della Mappa (Rundgang #06/C in ganzer Ostflügelbreite): eben mit ‚Land- und Seekarten‘ hauptsächlich an den Wänden (bis wo/wie/wem/wozu/wann auch immer verborgeneren‘ Konzeptionen überhaupt), zwei großen (immerhin einer der ‚himmlischen‘ und bereits einer terrestrischen Vorstellung von) Globen, ebenfalls vier DaLeT Türen; ‚unter‘ dem Wappen des zuletzt amtierenden Dogen,  gegenüber dem offenen Übergang der korridor-atigen Sala dei Filosofi (‚der Philosophen‘, bis Wirklichkeitenhandhabungen – Rundgang #l0/B). Der ontagonalen/‘querliegenden‘ - ja auch noch anders, nach einem berühmten, lange amtierenden Foscari Dogen, geheisenen - ‚Philosophenhalle‘,  mittig längs des Ostflügels. bis in die Nähe seines Nordendes/-anfangs. Etliche Räume weisen hierher ‚sieben‘ Türen auf; und ein – über der, manchmal zugänglichen, innenhofseitigen Stiege zum/vom Saal des Kollegiums bzw. der dogalen vorgeblichen ‚Privatkapelle‘ Chisetta im darüberliegenden Prachtstockwerk eher ‚verborgenes‘ Christopherusbild / Atlas- äh Globusmotiv, gehört zu den besonders sehenswerten ‚Dekorationen‘.

 

[Blaue Zofen-Vorstellung (in/als/aus/wegen mindestens zweierlei begrifflichen Bedeutungen verwendeter Ausdrücke) am Bogenfenster knicksend]

Versehen mit besonders großen Fenstern. auch in Richtung mancher, ‚persönlicherer‘ bzw. ‚leiblicher‘ Serviceeinrichtungen  - und westlich zum Hof hin drei – Richtung ‚Norden‘: Sala Grimani (#7/F). Sala Erizzo (#8/E), Sala degli Slucchi respektive Priuli (#9/D – eben der dritten von vier hier genannten, bedeutenden  Dogenfamilien ‚gewidmet‘) – und, zum Rivo hin, weitere einst ‚intimere‘, inzwischen teils ‚zur Gemälde-Galerie‘ gewordene, Säle, eines ‚Rundgangs‘ (dort von ‚Norden‘ her nummeriert): Sala delle Volte (‚der Zeiten‘ - #A), Sala Corner (auch Undienza #11/A) sowie Sala dei Ritratti (‚Bildnisse‘)/Antiudienza (#12/A) und weitere, wechselnd abgeteilte Räume, teils mit allerlei Versorgungs- und Verbindungssteigen. ‚Drüben‘ auf der Innenhofseite befand sich Richtung Markuskirche früher zudem lange bereits eine Art Dachgarten (#G) an der Dogenwohnung.

 [Artigkeit, gar mehr als immerhin einer Vorstellung gegenüber – Darstellung eines uns persönlich wichtig gewordenen ‚Stücks Philosophie‘, hier, zumindest  exemplarisch, bis explizit, in Formulierungen von/mit Julian Nida-Rümelin:  Ihm sei „ein grundlegender philosophischer

Konflikt, im Laufe der Jahre, immer deutlicher geworden:

der zwischen humanistischem und anti-humanistischem Denken.  Was ich [J.N.-R.] jeweils bei aller Unterschiedlichkeit der Themen kritisiere, stellt sich als eine [sic!] Spielart anti-humanistischen Denkens heraus. Dieser rote Faden meiner eigenen Arbeit ist mir [J.N.-R.] erst mit der Zeit [sic!] bewusst geworden, oder besser: Mir war nicht von Anbeginn klar, dass ich [J.N.-R.] mit meiner Kritik in einer größeren Tradition der humanistischen Revolten [sic!] gegen anti-humanistische Theorie [sic!] und Praxis seit der Antike stehe.   [Des theologischen, bis politologischen, Heteronomismus (autoritärer Persönlichkeiten bis jeglichen Herrschens, äh richtigen Ordnens) Schreckensreaktion auf ‚Revolte/n‘ (nicht ‚erst‘ über diesen begrifflichen Schlüsselreiz hinaus)  muss philosophisch vertrauter Raumreflektion(en) Erstaunen/Erschrecken, ob der Zeit(enwandel), nicht völlig verdecken]

Den Terminus »humanistisch« zur Charakterisierung meiner eigenen Position verwendete ich [J.N.-R.] meines Wissens zum ersten Mal im September 2003 in einem Vortrag Freedom without Foundations? vor der Gesellschaft für Analytische Philosophie. […]

Der vorliegende Band trägt den Titel Humanistische Reflexionen, er enthält verschiedene Stücke des Nachdenkens, der Erörterung unterschiedlicher Aspekte der theoretischen und der praktischen Philosophie in einem spezifischen, nämlich humanistischen Modus und schließt mit einem »Plädoyer für einen erneuerten Humanismus«, in dem die in meinen [J.N.-R.‘s] Augen zentralen Elemente eines erneuerten philosophischen Humanismus vorgestellt werden.  Wer keine hinreichende Verwandtschaft mit früheren Definitionsversuchen humanistischen Denkens erkennen kann, der nehme diese Stücke als sich wechselseitig stützende Elemente einer [sic! respektive ‚einer Gruppierung von‘; O.G.J.] spezifischen philosophischen Perspektive, wie immer man sie dann bezeichnen mag. [‚Nicht-berechnerisch‘, ‚unfanatisch‘ bis ‚antignostisch‘ erscheint, etwa O.G.J.gar  im Sinne Ka.Ha.‘s, des (be)treffend (äh) bezeichnenden Weiteren, nahe zu liegen – ohne dazu/dagegen Absolutheitsfragen berühren/bemühen, bis feindlich (miss)gebrauchen, zu müssen.]

 In der Tat wird unter Humanismus sehr Unterschiedliches verstanden, darunter die Betonung alter Sprachen, griechischer und römischer Geschichte und Kultur im Bildungswesen, der Deutsche Idealismus und seine geisteswissenschaftlichen Ausläufer im 19. Jahrhundert, die neue literarische Sensibilität der italienischen Frührenaissance, aber auch die These von der Sonderstellung der menschlichen Spezies, verbunden mit einer Abwertung allen nichtmenschlichen Lebens.   Keine der genannten Charakterisierungen von Humanismus spielt in diesem Band eine Rolle [sic!]. Diese beziehen sich in meinen [J.N.-R.‘s] Augen nicht auf den Kern humanistischen Denkens und humanistischer Praxis, sondern auf bestimmte historische und kulturelle [bis kulturalistische? O.G.J.] Begleitphänomene. Meine [J.N.-R.‘s]  eigene praktische Philosophie steht nicht in der Tradition des Deutschen Idealismus, eher in der der analytischen und pragmatistischen sowie der aristotelischen Philosophie, wenn es auch Berührungspunkte zum analytischen Hegelianismus der Gegenwart gibt (Brandom, McDowell u. a.)  und ich [J.N.-R.] vertrete nicht die These einer absoluten Sonderstellung der menschlichen Spezies, habe mich im Gegenteil für eine Ethik des gleichen Respekts bei Berücksichtigung der biologischen Differenzen im Umgang mit Tieren ausgesprochen.

 Das »Plädoyer für einen erneuerten Humanismus« abstrahiert von einer Formenlehre des Humanismus und versucht, den Kern genuin humanistischen Denkens zu  fassen: nicht im Sinne einer geisteswissenschaftlichen, historischen oder kulturtheoretischen Rekonstruktion, sondern im Sinne einer in sich stimmigen philosophischen Positionierung – im Zweifelsfall ist es lediglich meine [J.N.-R.‘s] Positionierung, auch wenn mir Gemeinsamkeiten mit anderen humanistischen Denkern auf der Hand zu liegen scheinen. Der philosophische Humanismus hat, wie kaum eine andere philosophische Strömung, eine politische Dimension.  In der Tat bin ich [J.N.-R.] davon überzeugt, dass die neuen Fanatismen und Fundamentalismen, die Kommerzialisierung [sic!] und Infantilisierung der westlichen Kultur und der Kulturen weltweit nicht nur einer philosophischen, sondern auch einer politischen Antwort bedürfen und dass diese humanistisch sein sollte. […]

 

Einige Textfassungen weichen in dem einen oder anderen Detail von schon erschienenen ab. Meist als Vorträge gehalten, wurde auch in der schriftlichen Form die  Besonderheit der mündlichen Rede beibehalten und der Anmerkungsapparat sparsam eingesetzt. Dem Band wurde kein Personen- und Sachregister beigefügt, da das detaillierte Inhaltsverzeichnis am Ende des Buches wohl hinreichend Orientierung bietet.(J.N.-R. Humanistische Reflexionen. S. 9 ff.; Kursivdruck im Original, verlinkende, fettgesetzte und ikonographische Hervorhebungen O.G.J.)

Hier inhaltlich komprimierend-erweitert um wesentliche Passagen eines Alpha-Forum Gesprächs, mit J.-N.R., zumal darüber:

 

Neohumanistisches Denken als Grundlage:  Auseinandersetzungen in der europäischen, indischen und chinesischen Geistesgeschichte zwischen eher humanistisch und antihumanistisch gestimmten Denkern („Ein richtig verstandener Humanismus ist die [sic!] Antwort auf die aktuelle [sic!] Unordnung [sic!] der Welt [sic!] – so lautet die Zentralthese des neuen Buches von Julian Nida-Rümelin, der unter »Humanismus« weit mehr versteht als eine Geisteshaltung oder gar das angestaubte Relikt längst vergangener Zeiten.

 Humanismus ist vor allem eine Praxis der Menschlichkeit und damit die [sic!]

einzige Hoffnung auf eine friedliche, gerechte und prosperierende Weltgesellschaft

der Zukunft. Damit der Humanismus seine Prägekraft zurückgewinnt [sic!],

die er in einigen Phasen der Weltgeschichte hatte, muss er revitalisiert,

muss er von Grund auf erneuert werden.“ Klappentext)

 

[Der mindestens J.N.-R. wesentlichste / entscheidende geistesgegenwärtige (philosophische wie theologische – also schwerer als einer um/mit einen/m Plüschhasen wahrnehmbare) Kampf, hier – äußerlich an schwarz-oder-weiß, bis konfessionell, nicht unter- äh unentscheidbar einer determinierten Antihumanistin und\aber einer befreiten Neohumanistin]  Bereits Sokratik gegen Sophistik: Sokratiker – Platon zwar der bekannteste, doch exzentrischte Vertreter – vertraut auf das Argument: ‚Hört zu, nehmt die Menschen ernst!‘ Die Gegenbewegung sagt: ‚Um was geht es denn? Es geht um Reichtum, um Macht. um irgendwelche Ziele; Bildung ist nur Instrument dafür.‘

Das unterschiede sich nach dem Menschenbild:

 

[Wobei, bis gar wogegen, O.G.J. die kontrastmaximal klare Dichotomiesierung eher für zwei Aspekte / Denkformen / Sichtweisen, ähnlich wie klassisch ‚Form oder Stoff‘, etc. bisSein oder Werden‘ hält.

Zumindest analytisch, bis politologisch, wertvoll in der / für die Debatte (soweit nicht sogar übergaupt gelingen könnende Lebensführung betreffend): Weder der Menschenheit insgesamt, noch jedem einzelnen Menschen, immer und überall nur jeweils das eine, oder aber das andere, zutrauend, respektive absprechend. bedingte Rationalität/en, Möglichkeitenkorridore, Gelegenheitsfenster, Barrieren der Wirklichkeit/en, Interessenlagen pp.; O.G.J. mit der Einsicht zumal A.K.‘s, dass basale Freiheit grundlegende Voraussetung quakifuzierter Unteilsfähigkeit. Wobei – namentlich mit Peter Sloterdijk – hinzukommt, dass jedenfalls ‚um, gar sprunghaft zur Tat zu schreiten‘ (Unterlassungen mögen diesbezüglich vielleicht leichter fallen) nicht hinreicht sich von (noch so guten, oder gar schlechten) Gründen affizieren zu lassen; dass zur Überwindung dier Lücke  / Diskontinuität zur Aktion mehr Handlungskräfte gegeben / nötig als Handlungsgründe nachzuweisen]

 

‚Traue ich den Menschen, dass sie selber in der Lage sind, sich ein eigenes Urteil zu bilden – oder nicht?‘

 

Jene die sagen, ‚wir sind doch eigentlich nur Rädchen im Getriebe, im Uhrwerk einer großen deterministischen Mechanik.‘

Ein vielleicht sympathischer, gar wissenschaftsfreundlicher, Antihumanismus; doch läuft er auf eine Art Verantwortungslosigkeit hinaus. [Gar ein / der herrschaftsfreundlicher, bis führungs- und geführtwerdenssehnsüchtiger, Antihumanismus; O.G.J.]

 

Neuem Populismus, neuem Nationalismus, Chauvinismus, Rassismus setze Humanismus die einzige hoffnungsfähige

Antwort entgegen.

Es gehe um eine/die Lebenshaltung ... um den mündigen, den

selbstverantwortlichen, Bürger und Menschen als [ups: O.G.J. mit J.N.-R.]  ‚Leitkultur‘ [Vgl. so und dazu auch F.-J.R.'s  Argumentation für ‚Kultur‘ als wesentlichem Mouvens; O.G.J.]

die Liberale Grundhaltung hält Politik für eine eigenständige Sphäre, und dann gibt es die spezifischen partikularen Kulturen; und wir sollten das raushalten. Z.B. Religion gehöre nicht in die Politik, sei legitim, in der Gesellschaft. Und Politik habe für Religionsfreiheit [Kunstfreiheit pp. O.G.J. zudem Antriebslosigkeiten solcher Ansätze monierend] zu sorgen; Politik habe dafür zu sorgen, dass Niemand unterdrückt wird. Also: ‚Trennung von Kultur und Politik?‘

Trennung von Kultur und Politik, das funktioniert nicht wirklich! Erläutert J.N.-R.: Z.B. eine Gesellschaft [sic! also nicht allein jene Individuen, bis Gruppen, die diskriminierend handeln ? O.G.J.] in der  Menschen im Bus aufstehen[/weggegen] wenn sich jemand mit anderer Hautfarbe zu ihnen setze, sei eigentlich nicht demokratiefähig.

Formal könne es ‚eine Demokratie‘ sein, aber es fehlen die kulturellen Grundlagen:  Respekt,  Anerkennung,  Nichtdiskriminierung.

 Es gäbe eine sehr substanzielle kulturelle Basis demokratischer Praxis, die auch nicht zu erzwingen sei. – Sondern das sind:

 Haltungen,  Einstellungen,  alltägliche Umgangsweisen.

Z.B. das Anerkennen, dass Menschen eine ‚Privatsphäre‘ haben über die sie allein [sic! zumal im durch Unerzwingbarkeit/en von Hoffnung, Vertrauen und Liebe qualifizierten Freiheits- bis Weisheitssinnen; O.G.J. seitens der Subjekte gerade auch wechselseitig wechselseitig, etwa mit R.H.] bestimmen. Diese Form einer gewissen Distanz gehört zu einer zivilen Kultur dazu“ [vgl. Ba.Br. ‚wider Kultiralismus‘, bis Ar.Na.'s soziologisches ‚GmbH‘-Konzept; O.G.J. wider manch besserwisserische Mechanismen, bis gegen allwissenden Totalitarismus – zumal des und der über den und die Menschen, bis über G‘tt].

 

Ohne eine solch zivile Kultur könne eine Demokratie seines [J.N.-R.‘s] Erachtens nicht funktionieren. – Die These ‚Humanismus als

Leitkultur‘, meine weder ‚deutsche‘, noch ‚europäische‘, sondern:

Wir brauchen gemeinsame Werte und Normen, wie großteils in den Menschenrechten verankert, die uns verbinden. und die es uns ermöglichen in einer Art und Weise miteinander umzugehen, die Demokratie erst trägt  [bis/immerhin erträgt, dass: ‚Parteiungen/Familien‘; ‚Kompromisse/Koalitionen‘;  ‚Unvollkommenheiten‘; ‚Solidarität/Subsidarität‘; ‚Diplomatie / Verhandlungen / Verträge‘; ‚Arbeitsteilung/Handel‘; ‚Öffentlichkeit/Privatheit‘;  ‚Pluralitäten/der Vielheiten Vielzahlen‘; ‚kleine/inkrementalistische Schritte erfolgen‘; ‚Macht begrenzt/kontrolliert‘; ‚Überzeugungsarbeit nötig‘; ‚Opposition/en existent‘; ‚Werben / arrogante Provokationen / Meinungskämpfe / Konflikte  zulässig‘; ‚Möglichkeiten änderbar‘; ‚Verhaltensabweichungen/Vollzugsdefizitte unvermeidlich, doch/nur bedingt regelbar‘; ‚zumal an/vor Institutionen gescheitert sein/werden kann‘, pp.; O.G.J.: (Fremd-)Motivationsmanöver, zumal solche die Überzeugung(sänderung)en, bis Verhalten, betreffend, vermögen nämlich dennoch/durchaus anhaltend zu …].

 

Fraglich sei, ob dies, namentlich ‚Demokratiefähigkeit/en‘,  durch Erziehung und Bildung vermittelbar.

Mit Aristoteles seien entsprechend taugliche    „Einstellungen nicht in erster Linie das Ergebnis von Belehrung, sondern eher aus Praxiserfahrungen hervorgehend: 

 Wie gehen wir miteinander um?

 Wie sehen wir Andere in dieser alltäglichen lebensweltlichen Praxis?

Was wird vorgelebt?

 Das ist viel wichtiger als ein Ethiklehrbuch.

Auch das Bildungssystem kann das nicht garantieren: Sondern das sind Praktiken. Eine gesamtkulturelle Praxis, die man nicht sehr leicht von oben steuern kann.“ (Paraphrasierende Auszüge der  Gesprächsnachschrift; verlinkende und andere optitsche Hervorhebungen O.G.J.)

 

 Fünfter Teil: Plädoyer für einen erneuerten Humanismus

A) Grundlagen 353

I. Menschenwürde 353

II. Moralische Erfahrung 356

III. Realismus 362

IV. Wahrheit 369

V. Verständigung 376

VI. Autorschaft 379

 

B) Kritik des Anti-Humanismus 384

I. Sophistik 384

II. Ökonomismus 387

III. Kollektivismus 390

IV. Naturalismus 395

V. Postmoderne 404

VI. Fundamentalismus 406

 

C) Demokratie und Kosmopolitismus 410

I. Das humanistische Vetständnis von Demokratie 410

II. Legitimität kollektiver Entscheidungen 413

III. Freiheit und Gleichheit 419

IV. Koopetation und Solidarität 424

V. Humanistischer Kosmopolitismus 429

VI. Internationale Gerechtigkeit 436“ (S. 473 f.)

 

 

 

[Falls, bis sogar da/weil, nicht allein Höflichkeitsvorstellungen (zumal eben diese – zur erheblichen Überraschung so mancher Leute [ansonsten / im Übrigen] erheblichst, bis einander widersprechend, voneinander abweichen) sondern gerade/erst Reverenzen ausführende Erwartungserfüllung/en als  Tugend (also ‚taugliche/charakterliche Eignung für‘) angesehen sind/werden – verwundert nicht alle / notwendigerweise, wer Abstandswahrung/en, bis Distanzvergrößerungen, (warum auch immer) für (gar furchtsame, oder hingegeben devote) Unterwerfungen / Gefolgschaft(ssignale, bis Gehorsamsersatz) hält]   [Mit/Als unsere/r Reverenz auch an  Franz Josef Rademacher:  Also es ist z.B. die Frage , ob die Ökonomie  das richtige [respektive ‚das tatsächlich verwendete‘; O.G.J.] Referenzsystem zur Gestaltung  des Lebens ist?“ F.J.R. halte nämlich nicht die ökonomische/n Rationalität/en, „sondern die Kultur [sic!] für das beste [sic!] Referenzsystem auf das man sich beziehen“ sollte.

[Selbst was/wer nach Akzeptanz/Verwendung mechanisch-deterministischer, bis naturalistischer, respektive an Interessen orientierter Denkweise aussehen/argumentieren mag – widerlegt/entblößt das vorherrschende wirtschaftsrationale Gemurmel, als gar kulturalistische Tarnung, bisAusrede] ‚Die Kulturals alles verstehend, „was nicht Natur ist. Den Mensch selberals „ein Zwitterwesen“ zwischen „Natur und Kultur“ stehendes „Säugetier und intellektuelles Wesen, aber er ist eben auch ein Handwerker und er steht irgendwo zwischen Natur und Kultur, und das ist sozusagen das Referenzsystem und nicht die Ökonomie.“ Wolle man diese Position, etwa auch des  World Culture Forum‘, vertreten, „sollte man ein paar Beispiele haben, wo der [sic! jedenfalls ‚ein‘, wie auch immer genau zu definierender; O.G.J.] kulturelle Kontext unser Leben bestimmt, aber in einer Logik, die eigentlich nicht ökonomisch ist.

 Der Krieg ist der Vater aller [sic! Dinge. Und der Krieg hat insofern für die Ökonomie eine Bedeutung. als er Machtfragen klärt, Eigentumsfragen klärt und Ordnungsfragen klärt.

Er ist aber trotzdem im Kern nicht ökonomisch, denn im Krieg wird innerhalb von Tagen zerstört, wo man Jahre und Jahrzehnte daran gearbeitet hat, und das kann nicht ökonomisch sein.“ Immerhin venezianischen Kaufleuten muss(te) dies nicht erklärt werden – wo immer möglich haben sie den Krieg vermieden, denn dafür werden, wie die Historie weiß/lehrt,  drei Dinge benötigt ‚Geld. Geld und nochmals Geld‘. „Aber es ist der Letztkontext in dem wir Machtfragen klären. 

 

 In der Reproduktion geht es darum, dass Babys auf die Welt kommen. Und jedes menschliche [sic! respektive bis gerade  menschenverachtende; O.G.J.] System stirbt, wenn es ihm nicht gelingt, die Reproduktion sicher zu stellen.“ Venedigs Führungsschicht hat diese Problematik besonders deutlich, im ‚Goldenen Buch‘ seiner Nobelfamilien dokumentiert, vor Augen geführt, die sich, aus ökonomischen Gründen, selbst dezimierten.

„Aber jeder der Kinder hat weiß, die Reproduktion ist ein zutiefst unökonomischer Prozess. Nicht? Er ist also sehr häufig vom Typ eines ‚invest in das, was man gar nicht intendierte‘.  Wobei man anschließend auch noch liebt, was man nicht intendierte. Womit man den Rest seines Lebens auch noch investieren wird in was man nicht intendierte –  aber trotzdem glücklich wird.

Also das ist eine sehr komplizierte Thematik, aber jeder versteht. dass man das Hervorbringen von Kindern nicht primär ökonomisch sehen wird. Das widerspricht nicht der Tatsache, dass in einer Gesellschaft, wo für Menschen die nicht von der Familie her mit Vermögen ausgestattet sind, und wo der Lebensstandard im Wesentlichen daraus resultiert, was man aus seinen intellektuellen und Ausbildungsmöglichkeiten macht. Es ökonomisch sehr schwer werden kann [sich] als Frau auf die Reproduktion einzulassen.“ Weshalb Regierungen dann alle möglichen ölonomischen Überlegungen anstellen, „um den Prozess vielleicht dann noch ein Bischen zu beschleunigen. Wobei ja alle Studien ergeben, dass der limitierende Faktor, so gut ausgebildeter Frauen, eigentlich nicht die Finanzierung ist. Sondern in der Welt der Männer noch einen Mann zu finden, der bei diesem hochgerüsteten Frauengehirn überhaupt noch adäquat in Frage kommt, ein Mann für ein Baby zu sein. Das ist dann die limitierende Größe.

 Musik, Theater, Film, ist künstlerisches Schaffen ... wird bei uns i.d.R. nach Art von Pyramiedenspielen finanziert, wie der Sport.

D.h. die paar Premiumakteure verdienen unglaublich viel Geld. Und der größte Teil der Akteure – ein Teil in der Hoffnung premium zu werden, die anderen im völligen Wissen darum, dass sie das nie werden werden – sich im Wesentlichen selber ausbeuten. Aber sehr viel Glück dabei empfinden.

 Also in dem Sinne, ist es wichtig zu verstehen, das was wir als Menschen tun, und wie wir es tun, wird nicht primär oder ausschließlich vom Ökonomischen her bestimmt, obwohl das Ökonomische von enormer Bedeutung ist.(Vortragsauszüge F.J.R.)]

 Denn mit weiteren Reverenzen, etwa an Eugen Biser,  bis N.N., widersprechen wir/‚Humanismen‘ hier ‚zum ups Dritten‘ auch und gerade den  – abendländisch seit der Scholastik belegten, Gründe suchend/findend da keine Freiheit, sondern allunfassen enge VorschriftenFührungs- bis Zugseile, wollenden  Ängsten, äh  Auffassungen, bis Forderungen, ‚dass Freiheit beliebige/r Willkür zu sein/entsprechen habe‘.  Nicht genug mit der bereits so heftigen, jederzeit variabel verfügbaren, Beschuldigung ‚es handele sich (bei Freiheit / Humanität / Skepsis / Kritik / Menschenwürde / Distanz / Rechtsstreit) um die, folglich zu unterlassende / bekämpfbare / verbotene,  Voraussetzung der/zur Rebellion des/der Menschen, zumal gegen Gottes (respektive der Natur/Notwendigkeit – wenigstens aber des jeweiligen Sozialwesens überindividuelle) Ordnung. Sondern auch/gerade G‘tt wird, je nach argumentativen/ideologischem Bedarf,  entweder als den (‚eigenen‘) deterministischen Gesetzmäßigkeiten und Prinzipien identisch / unterworfen / buchhalterisch exakt folgen müssend verstanden,  oder aber als ambivalent kontingent, eben zu zuverlässiger Bündnistreue unfähiges/unwilliges (als zwar eigentlich  überflüssiges, wenn selbst einflusslos, doch als schreckendes Drohmittel verfügbares, bis überraumzeitlich hoffentlich unexistent gewesen sein / nicht erwa spezifisch Verantworliche richten können werdendes) Wesen, verlangt/vermeint.  [E.B. mit R.H. in Ro.Gu.s Bibliothek. äh im ‚Zukunftengespräch‘.  – Gar, durchaus wechselseitig (statt vollständig) gestaltbare, Möglichkeitenräume (Gelegenheitenfenster, mäandrierend, auch versickernder und quellender Verläufe – nicht allein/immerhin zyklischer Entwicklungen), begrenzter Rationalität/en – längst nicht nur dichotomisierbar/reduziert auf Wahlfreiheit/en zwischen, allenfalls wahrscheinlich zu erwartenden, Folgen plus unerwartet( aus- oder zufallend)enNebenfolgen‘,  entweder fügsam( bis widerstrebend angepasst)en,  oder abweichend( erscheinend)en, Verhaltens]

 Sala Grimani (#7/F): Das Wappen  dieser venexianischen Familie, die in drei Jahrhunderten immerhin drei der 120 Dogen stellte, befindet sich in der Mitte der Decke. An den Wänden ist mehrfach der Markuslöwe, und ein Fries mit wichtigen Eigenschaften der Serenisima, dargestellt.

Sala Erizzo (#8/E) Insbesondere den militärischen Fähigkeiten des Dogen (hier exemplarisch und namensgebend  von  Francesco Frizzo, dessen Wappen an der großen ‚Feuerstelle‘ von Venus und Vulkan flankiert wird) gewidmet. – Nach Westen schließt der heute nicht mehr bepflanze Dachgarten (#G) der Dogenwohnung und nach Norden der Durchgang unter der dogalen Treppe hinauf zur Chiesetta (#q4C), mit dem berühmten Chrisopherusfresko auf dem ‚Rückweg‘ über der Türe mit dem philosophischen Korridor, an.

Sala degli Slucchi (#9/D) – der nordwestliche Raum (mit dem Wappen  des Dogen Lorenzo) Priuli (am Kamin) ist so reichlich mit Stuck versehen, dass er auch unter diesem Namen bekannt ist. Tinterettos Gemälde zeigen Szenen aus dem Leben Jesu/Jeschuas.

 Heute weiter verbunden vom/im ‚philosophischen Korridor‘ (#10/B) – zumal was die/ihre Schreibweisen angeht unterscheiden sich die italienischen, und bereits lateinische, Sprachen bekanntlich teils erheblich von venexianischer Gramatica, bis Möglichkeiten, zumal analytischer Sprachphilosophie und etlichen (gar ‚subjektiv empfundenen‘) ‚personalen‘ Nebenwegen, bis ‚dienstbar( aspektisch)en‘ Zwischenstiegen, auch mit:

 

Venexianische Höflingin‘ / Cortigiane knickst hier ‚dialektisch‘, äh im Dialekt, mit: vostro «s‘ciavo» (das heißt die freie Edelfrau grüßte, zu so manchen – anstatt etwa ‚sämtlichen‘ – Diensten bereit,  mit der Selbstbezeichnungsreverenz als ‚Ihre Sklavin‘).

In der etwas ‚abgelegen‘ scheinenden Nordostecke des noblen Stockwerkes, an der Senatorentreppe, bis nach oben bzw. unten, befindet sich ein ‚vierter‘ der östlichen, meist sogenannten ‚Nebenräume‘ (#a). Insbesondere mag hier zeitweilig ein dogales Schlafgemach vermutet / gesucht werden. – In Richtung Süden (im Grundriss nach rechts, den [A-]Räumen, den weiteren ‚Behörden‘ zu) folgen am Kanal, mit ähnlich wechselnden, bis teils ungeklärten, Funktionen, noch ‚drei‘ Säle der Dogenwohnung.

 

 

Abb. [Ostwand des Foscari-Korridors der Filosfien – Im Foto ‚von links‘/nördlich beginnende Türen, vom Philosophenkorridor #10 her, wo ansonsten/anderenorts zumindest heimlich (soweit erlebnisweltlich wahrgenommen), bis recht bereitwillig (zumal ‚kreisläufig‘ hoffend/befürchtend), eher auf Paradoxa der Veränderlichkeiten des Prizipiellen zu verzichten versucht/vermeint wird ]  Sala delle Volte (#A im Nordosten) Diese ‚Halle der Zeiten‘ [sic!] war vermutlich meist ein, zwar  heutzutage eher‚persönlich‘(- denn ‚privat‘-)nennbarer, doch – auch teils ‚öffentlich‘-werdende –Intimitäten, bis gar Individualitäten, verbleibender Lebenszeit/en, betreffend begleitender‘,  Raum zumal des amtierenden Dogen, bis auch der jeweiligen Dogeressa.  Das große, nun hier ausgestellte, Gemälde von Filippo Zanibertizeigtden Dogen Govanni Corner (in office from 1625 to 1629, und namentlich/familial auch mit dem ‚nächsten‘ Raum verbunden) beim Bankett mit Botschaftern, eine seiner häufigen repräsentativen Aufgaben für Venedig, als Doge. Die übrigen nun hier ausgesellten Gemälde zeigen Szenen mit ‚Dogenfrauen‘ / Dogeresse oder deren Porträts. Diese unterlagen zu Venedig bekanntlich den selben Verpflichtungen und Einschränkungen durch den dogalen Amtseid / Promissione  (Wahlkapitulation) wie ihr Gemahl.  

[Sbb. #11] Sala Corner / dell’Udienza (#11/A) Ein Porträt zeigt den Dogen John Corner I. (1625-29 amtierend und besonders umstritten wegen Versuchen finanzielle Vorteile aus dem Amt zu ziehen). Eine Brustbüste zeigt  Francesco Morosini (1688-94 Doge) der bereits als Admiral wiederholt gegen die Türken erfolgreich war, schließlich vor Griechenland fiel, und dessen besonders, ‚drüben‘ im Wahlsaal (#28/R), dem zweitgrößten Raum des Palazzo,  gedacht wird. [Sbb. #11]

[Abb. #12] Sala dei Ritratti / dell’Antiudienza (#12/A) also ein heute (ebenfalls) für ‚Bildnisse‘ hautsächlich als Porträt-Gallerie genutzter, früher recht unterschiedlich verwendeter, Raum – mit (zur gegenüberliegenden Sala Grimani #07/F nicht so ganz spiegelbildlich, doch  wi[e]der) zwei Verbindungstüren zum und vom ‚eigentlichen‘, zentralen Audienzen. Und Bankettbereich des dogalen Amtsapertments (#06/C & #10//B). [Sbb. #12]

 

 Sale I(n)stititionali dieses Hauptstockwerkes werden im südlichen Teil des Ostflügels, ab der Scala d'Oro (Rundgang #14/I), innenhofseitig durch einen (in dieser Höhe über den beiden Loggiengeschossen allerdings mit Fenstern geschlossen) Korridor (#K0 bis zur Censorentreppe) verbunden: ‚Östlich‘ davon liegen vier verschieden griße Säle der obersten, ordentlichen venezianischen Strafgerichtsbarkeit, um das ‚eingemauerte Gefangentreppenhaus‘ und Verbindungsgänge bis hinunter zu den berüchtigten ‚Brunnen‘  sowie mit den neuen Gefängnissen. – Bald ‚neben‘/südlich der Goldenen Treppe liegt ein kleiner Raum mit zwei Türen Richtung Innenhofkorrodor, der zum/vom Rivo weitere drei große Räume, auch nach ‚Süden‘ zur Sala dei Cuoi (Rundgang #30a/J & #30/J) und der Quarantia Criminal (Rundgang #29) nördlich neben dem Censorentreppenoberlauf (#K), mit den Gefängnisbereichen,  verbindet. 

 Mit der Scala dei Censori (#K), respektive deren Oberlauf, zu und von den höher gelegenen Einrichtungen des ‚Zehnerrates‘ und dessen Waffenarsenal hängt auch der strukturelle Übergang zum Südflügel, respektive den trotz Brand im 15. Jahrhundert strukturell erhaltenen geblieben südlichen Ostflügelteilen, zusammen; wo westlich des Korridors (#14-k0-24) auch eine indirekte Verbindung mit dem größten Sitzungssaal (Rundgang #27/O) besteht, der‚hinter‘/westlich der beidseits reich, bis charakteristisch, geschmükten Wand mit zwei großen doppelflügeligen Türen des Vorraumes (#M/24) jiegt.

 In der Südostecke liegt, südlich des Treppenhauses der Censoren (#K), der ältere Verhandlungsraum  der Zivilrechtssenate der 40,, die Sala Quarantia Civil vecchia (Rundgang #25/L).

 Und südöstlich daneben die Sala del Guariento (Rundgang #26/N) zeitweilig teils eine Rüstkammer Sala dell'Armamento (#N), vor/hinter dem Liago (Rundgang #24/N-M) zum Aufenthalt der Nobilumo in Sitzungspausen am aussichtsreichen südöstlichen Gebäudeende.

 

 Weiter westlich als das Südende des Ostflügels (in diesen Grundrissen meist oben dargestellt) und in der ganzen Breite des Südflügels (in dieser Zeichnung rechts) liegt also die Sala del Maggior Consiglio (Rundgang #27/O), an deren nordöstlichem Ende, an der Innenhofseite, ein zusätzlicher Gang mit/von den Haupträumen des Ostflügels verbindet (die gänig erhältlichen Grundrisse sind auch hier bestenfalls ‚wenig detailiert und wandelbar‘). ‚Gegenüber‘ im Nordwesten verbindet ein Vorraum/Audito (#P – am eingefügten, neueren Verhandlungsraum #Q der Zivilrechtssenate entlang) mit dem großen Wahlraum für Abstimmungen (#28/R). [Abbs. des riesigen Raumes]

[Gemälde der Großen Ratsversammlung] Der – von drei Fensterseiten her ‚erleuchtete‘ – ‚Plenarsaal‘ zur/der Versammlung von bis zu knapp zweitausend Edelmännern, für wichtige Personalfragen und  gesetzgebende Beratungen der historischen Adelsrepublik Venedig, beeindruckt schon in seinen freitragenden Ausmaßen: 25 mal 54 Meter mit einer ästhetisch passenden Höhe von 12 Metern gilt er aös Eiropas größter säulenfreier Saal, und ist politisch-inhaltlich orientierten Ausschmückungen.

  Seine östliche Stirnseite wird von einem riesigen Gemälde, begonnen von Paolo Veronese und von der Werkstatt Tintorettos vollendet, über der zwischen  den beiden Türe befindlichen Tribüne, auf der sich eine venezianische Thronenreihe der vorsitzenden ‚Dogenratgeber‘ befand, eingenommen: Eine auch ‚paradiesisch‘ genannte und verstandene Darstellung erwarteter himmlischer Zukunften, bis überhimmlischer Gegenwart, gerade, respektive bereits und nur, hier in/durch Venedig. Als/An deren Höhepunkt kniet(!) Venezia, äh Maria – gar umvom Christuswozu auch immer – gekrönt zu werden. 

[Marias, nein Venzias, Knicks für/vor Jeschua/Jesus, am zentralen Höhepunkt des gigantischen Ostwandgemäldes der himmlischen Heerscharen ‚Die Kräbung der Jungfrau‘ – auch ‚Paradies‘ genannt]

Detail aus Tintorettos: ‚Die Krönung der  Jungfrau‘ (1590), die wie etwa von Thomas –maissen  online beschrieben  zum Staate – namentlich ‚Venedig, dem/als ‚überhimmlischem Paradies auf Erden‘ – kam.

Uniformed university member

An weiteren Wänden werden, unter dem hier dreiseitig durchgehenden (in gewisser komplementären Parallelität zu jenen der immerhin Wappen dogaler Großkanzler an den Aktenschrankwänden droben in der Canclleria Segreta des Ostflügels befindlichen) Band der idealisierten 76 Dogen-Porträts – (von 120 Amtsträgern) am bekanntesten wohl das mahnend ausgelöschte, von einem schwarzen Vorhang ersetzen des, wegen Verschwörungsanklagen zur Einführung dynastischer Erbfolge, erst abgesetzten und dann hingerichteten  – das ähnlich sogar  an allen vier Seiten des benachbarten Abstimmungssaals (#28/R)  fortgesetzt wird,  zwei, jedenfalls für Venedig wichtige, historische Zyklen thematisiert:

Rechts‘ an der nördlichen Wand der (mindestens das christliche Mittelalter in Europa lange beschäftigende) Kampf zwischen Kaiser (hier namentlich Friederich Barbarossa – auf dem Thron) des Heiligen Römischen Reiches (HRR) und dessen Papst (hier exemplarisch Alexander III. – auf dem Heiligen Stuhl), in dem das (auch kulturell-weltanschaulich und interessiert) benachbarte Venedig (hier unter Collegiumsvorsitz von Sebastiano Ziani, und nicht nur Einsätzen der ‚Diplomaten‘ des Dogen) Vermittlungsdienste 1177 zur Beilegung von Kriegshandlungen leisten konnte (wohl nicht zuletzt auch weil Venedigs Katholizismus, kein rein westlicher bzw. nicht nur römisch-katholisch, sondern ebens nach Osten griechisch-oethodox orierent war).

Links‘ an der südlichen Wand, in acht Bildern der Vierte Kreuzzug (1201-1204), Venezias insofern endgültig Überwindung von Byzanz, dass sie  faktisch. Mittels des zur Eroberung Konstantinopels (um)geleiteten Kreuzfahrerheeres, die Herrschaft über das Griechische Kaiserreich und insbesondere dessen Handelsbeziehungen und –monopole übernahm.  Angefangen vom Schwor des Dogen (Enrico Dandolo) in der Markusbasilika, bis zur Eroberung der oströmischen Hauptstadt.

 

So manche Einseitigkeit, wurde zu Venedig durchaus aufzuheben versucht; dem Großen Rat war dies auch in einem Zyklus von (teils gar gegensätzlichen) Paarungen vor Augen gestellt.

 

An der entsprechend umfang- bzw. flächenreichen Decke, über dem großen Rat, befinden sich, gen Osten in orientiert zu betrachtend, also von den  darunter versammelten Ratsmitgliedern her zu sehen, wesentliche Motive venexianischer Selbst- und Gegebenheitsverständnisse:

 

 Mittelbild bei der Tribüne: Paolo Veroneses mit Zepter auf einer Wolke thronende Venezia, die von einem fliegenden Genus gekrönt wird, meist als „Der Triumpf Venedigs unter den Göttern des Olymp“, oder als Venezianischer Friede, „Pax Venezsia“ bekannt (das Hauptmotiv der Ostwand von der, dort [noch] brav, bis artig, auf den sie krönenden Partner bezogenen, Himmelskönigin aufnehmend / irdischer weiter entwickelnd), gilt als das bedeutendste Gemälde des ganzen Palazzo.

Das zentralste Deckenoval von Tinterettos, bzw. aus dessen Werkstadt, zeigt dann folgerichtig „Venezia, die Huldigung des Dogen Da Ponte annehmend“ der (eher) von ihr (dafür) einen Ölzweig erhält (als, dass er ihn ihr darreicht).

Und jenes Deckenbild Palmas d.J. wird meist „Sieggekrönte Venezia, der die unterworfenen Städte / Provinzen huldigen“ betitelt.

Sechs Tugendpersonifikationen umgegb die Venexia. Der Überflüss / die Fplle mit einem Ährenbündel dargestellt, der Friede mit einem Olivenzweig gekennzeichnet …  am Höchsten, ganz links im Norden, sitzt die Ehre, mit Lorbeerkrank im Purpurgewand (ihr soll Veronese die Gesichtszüge Heinerichs III. König von Frankreich verliegen haben der Venedig besuchte).

Die zwölf übrigen, kleineren Deckenbilder illistrieren vorbodliche Taten von Venezianeren zur Nachahmung.

 

 

 Nordwestlich von größten aller Säle liegt, zusammen mit einer Stiege neben dem Durchgang (#P)  die Sala Quaranti Civi n(u)ova (Grundriss #b/Q) in diesem ‚neuen‘ Raum des Zivilrechtssenates der 40 befindet sich eine Darstellung Venezias und, bis als, der Lady Justice – durchaus in der/den mindestens Doppeldeutigkeit/en von ‚Recht und Gerechtigkeit‘.

 Und gegen ‚Norden‘ im Westflügel, über dessen ganze Breite, erstreckt sich,  die recht große Abstimmungs- und Wahlhalle, Sala dello Scrutinio (Rundgang #28/R) bis zum/vom Foscari-Treppenhaus bei der einst goldenen ‚Papierpforte‘ an diesem Gebäudeende.

An der südlichen Stirnseite über der Tribüne, wo die Thronereihe stand, ‚Das Jüngste Gericht‘ gemalt von J. Palma d.J. (um 1587-94) unter einem umlaufenden Band, teils mit ähnlicher Fortsetzung der Dogenporträts wie ‚nebenan‘ im Großen Ratssaal. – Für so manche Leute gar am befremdlichsten, dass es überhaupt Wahlnotwendigkeiten, gleich gar nicht allein zwischen zwei, zumal guter und schlechter Alternative, gibt, äh gab; gleich gar solche, die Gott in das final Gericht, über alles Verborgene bringt.

WahlmöglichkeitDie Qualen so mancher Wahlen, respektive Abstimmungen, bleiben zwar auch ‚AlleinherrscherInnen‘ und sogar/zumal Individuen (gleich gar: folgsamen), nicht etwa erspart – nur sind, waren und sollen manche der Entscheidungsvorgänge ‚öffentlich‘ nicht ganz so leicht zu verbergen / übersehen / ignorieren / bestreiten erscheinen, wie rein ‚innermenschlich‘ bleibende. Besonders was die Wahl der Dogen angeht, heißt dies aber nicht etwa, dass es dabei keine Verborgenheiten oder Kontingenzen (‚Zufällogkeiten‘) geben kann, nicht einmal dass alles möglich wäre/war/ist was behauptet/befürchtet/erhofft werden kann.

Zudem/Dabei werden Wahlen, gar zu gerne, zweiwertig-dichotomiesiert, digitalisierbar, auf Entweder-oder-Entscheidungen reduziert zu polarisierten verführt –  gleich gar der (zudem häufig mit Durchsetzungskraft verwechselten – gar vorgeblichen) ‚Eindeutigkeit/en‘ wegen. Dass/Falls/Onwohl ‚das eine‘ / etwas zu tun, notwendigerweise mit sich bringt sehr vieles anderes zu unterlassen, kommt gerade dies nicht und nie notwendigerweise dem (zu häufig mit dem ‚[Satz vom] ausgeschlossenen dritten‘) Vermeinten gleich: Absolut alles andere lassen, jegliches Ziel immer nur alternativlos so erreichen zu kömmem. Dass dies auf Kosten und zu Lasten sämtlicher anderen Ziele (bis Menschen) zu erfolgen hat/re. Jedenfalls war/ist die Sernisima Venezsia nur allzu gerne, zumal dem ethisch/moralisierenden empörten, Vorwurf ausgesetzt, die Kunst zu beherrschen: Eines zu tun, ohne das andere, oder gar auch noch ein Drittes bis Viertes, dabei unterlassen/bekriegen zu müssen.

An der Decke …

Das große Bild mitten an der ‚rechten‘, östlichen Wand zum Innenhof, von Andrea Vicentio zeigt/repräsentiert die ‚Seeschlacht bei Lepanto‘. – Venedig konnte auch, und entschied sich manchmal dazu, anders (als entweder tauschhändlerisch/diplomatisch oder eben als militärisch) vor(zu)gehen.

 An der nördlichen Stirnseite, mit der Foscaristiege aus dem 16. Jahrhundert verbunden, befindet sich der Triumpfbogen, von Antonio Gaspari entworfen, für Francesco Morosini. Genannt ‚Peloponnesiaco‘, da dieser Admiral und Doge die Türken dort, und in Morea, besiegte – somit Venezia diese geschändete Stadt/Kolonie brav zurückbringend, wie ihn das Gemälde Gegirio Lazzarinis beim Bogen zeigt.

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

2° Piano – drittes Obergeschoss wo nahezu die gesamte Breite und Länge des Ostflügels für die Amtsräume der Institutionen Venezias verwendet wird, und dessen übrige Flügel, bis auf die Südostecke insbesondere mit den Sälen der Waffensammlung heute weitgehend unbekannte Räume enthalten. Während nun immerhin ein paar der eher verborgenen Einrichtungen und Kammern des Ostflügels – auch auf einer Zwischen- bzw. Teilgeschossebene – in einer Sonderführung besichtigt werden können.

q415-Goldtreppe_Atrio_quadrato_Westwand-Palazzo-Comunale-Venedig0011kl Die Goldene Treppe (Rundgang #14/J) endet, bzw. beginnt, hier im Ostflügel innenhofseitig im  Atrio quadrato (Rundgang #15/I), der nach Süden hin durch eine verschlossene Türe mit den ‚geheimen‘ Einrichtungen ‚hinter und über‘ dem Teil des Palazzos verbunden ist,  und der nach ‚Norden‘ hin eine Türe mit dem zentralen Viertürensaal (Rundgang #16  über'm Audienzsaal des Dogen (Rundgang #06) und weit unterm Sondergerichtssaal der Verwaktung, äh Spezialarchiv  #S5) unterm Dach aufweiset.

  Tintorettos Gemälde an der goldverzierten Decke des ‚An- bzw. Austrittsquadrates‘ der Prachttreppe, zeigt den Dogen (Girolamo Priuli 1561-1584) der in Anwesenheit des heiligen Markus über ihnen, unter Anleitung Venezias, durch eine weibliche Personifikation des Freidens, von der hier mit Augenbinde dargestellten Synagoge, äh Gerechtigkeit, die Rechtsinsignien Schwert und Waage verliehen bekommt.

Die Sala d'Quattro Porte (Rundgang #16/G) nimmt wieder einmal die gesamte Gebäudeflügelbreite zwischen Innenhof und Rio ein; sie verbindet den von manchen (zumal Reiseführern – politologischverheutigendeVereinfachungen) als eher ‚exekutiv‘ (nordwestliche Türe, unter Statuen der Beredsamkeit, der Wachsamkeit und der Redegabe von Alesandro Vittoria  – zu und von Räumen einer Art ‚fachkundig erweiterten Staatsregierung und Kollonialaufsicht‘) bzw. ‚legislativ‘ (unter Statuen von Krieg, Pallas und Frieden von Gerolamo Campagna, nordöstliche Türe mit dem Saal des, zum ständigen Ausschuss erweiterten, parlamentarischen Ältestenrates des Maggior Consiglio) dargestellten Teil des Ostflügels, mit dem dann sogenannten ‚Justizpalast – ‚nach‘ südwestlicher Tütre Türe, unter Statuen vom Geheimnis, der Treue und des Fleißes die Gulio del Moro schuf, mit dem Quadrato‘-Vorraum (#15/I) am ‚Oberlauf‘ der goldenen Ehrentreppe (#14/J), sowie südöstlicher Türe, unter Statuen der Religion, der Gerechtigkeit und der Autorität von Franco Castelli, mit einem weiteren Vorbereich (#H) an dieser Treppenanlage  wo sich auf diesem ‚piano‘ wichtige Räume des Sicherheitsrates und Sondergerichtssenates der sogenannten ‚Zehn/X‘, und drunten mehrere der ‚Straf- und Zivilgerichtsräume‘, befinden. Jedenfalls venezianische durchaus Gewaltenteilung, zu Zeiten der, sich selbst verwaltenden, Serenissima, repräsentieren diese gegenwärtigen Einteilungen und Begrifflichkeiten ja (auch auf den/für die darunter leigenden Stockwerke) allenfalls unzureichend.

Die vier Türen gegen übrigens auf einen Entwurf Palladios zurück, der zwei Säulen vor die Wand stellte und darüber ein Tympanon mit jeweils drei Statuen vorsah.

Die reich mit Stukatiren von Giovanni Cambi und Maestro Baldissera verzierte  Decke des ‚viertürigen‘ Saales ist mit Fresken Tintorettos ausgemahlt, die Venezias Macht symbolisieren.

 Meist befand sich an den Fenstern ein Bild der Fülle des Meeresertrages, mit dem (dessen immerhin vorgebliche, römische Gottheit) Neptun Venedig beschenkt in diesem Warte-, Empfangs-  und Beindruckungssaal für ausländische Delegationen, einbestellte Fachleute, Senatoren und weitere Ratsmitglieder – zur Einstimmung auf, und Erinnerung an, eine der wichtigsten ige Ressourcen Venezias.

Tizian malte den Dogen (Grimani) bei der Vereherung des ‚Glaubens‘, an der Wand.

Cakiari mahlte den Dogen (Pasquale Cicogna) der von einer persischen Delegation Geschenke für Venedig empfängt.

Vicentions Gemälde zeigt die Ankunft ders Königs Heinerich III. zum Staatsbesuch in Venedig.

Nordwestlich/Hofseitig schließt sich der ‚Vorraum der, bis zur, Regierung‘, die Sala dell'Anticollegio (Rundgang #17/F), an. Wo eine weitere/‚zweite‘ Türe mit dem noch ‚nördlicheren‘, größeren Amtssaal der ‚um Fachleute erweiterten Regierung‘ der Seenisima verbindet.

 Tintoretto steuerte hier vier mythologische Arbeiten bei: ‚Minerva vertreibt Mars‘ um Venezias Pax und (Wohlstand/Fülle)  Abundantia vor dem (griechisch ja auch ‚Ares‘ genannten) Kriegsgott zu beschützen, was sich alsSieg kaufhändlerischer Klugheit über die Gewalt‘, deuten läßt. Dennoch, bis gerade dazu und deswegen schmiedet Vulkan mit Zyklopen Waffen(technologien für Venedig). ‚Merkur (die – gar spezifisch – venezianische Handelstätigkeit) und der drei Grazien Schönheit (als Resultat/Lohn verstanden)‘. ‚Die Vermählung des Bachus mit Ariadne‘ wird schließlich als Vermählung ihres Dogen,, respektive Venedigs, mit dem Meer angelegt.

 Paolo Veroneses ‚Raub der Europa (durch, als/im Stier verkörperten, Zeus)‘ war bekanntlich selbst eine Zeit lang Beute Napoleons, und kehrte erst/immerhin unter habsburgischer Herrschaft ‚museal‘ hierher zurück.

Jacobo Bassano mahlte ‚Jakobs Rückkehr aus Kanaan‘, ebenfalls in/mit so manchen Deutungsvarianten versehen.

 

 Die(se) ebenfalls am Innenhof gelegene Sala del Collegio (Rundgang #18/E) hat gleich ‚ihre‘ weitere/‚erst‘' Tür nach/von ‚Osten‘ mit dem Sitzungsaal des venezianischen Senates, dem hier zugearbeitet wurde, gemeinsam. Am Nordende des Raumes ist eine Verbindung Stiege über die Chisetta (#C) zur/von der ein ‚piano‘ tiefer gelegenen Dogenwohnung verborgen – was den Hoheiten auch hier manch effektvolle Auftritte ermöglichte.

Vielen gilt dieser Raum, in dem Venedig seine offiziellen ausländischen Besucher empfing, seiner ausgewogenen Proportionen und der Harmonie von Ausstattung und Dekorationen wegen, als der schönste des ganzen Palastes.

Auf  Veroneses großem Wandbild über den Thronen des ‚Staatsrates‘ reichen Venezia/Maria und ihr Doge Christus den ‚Kelch des Dankes‘ für den Sieg in der Seeschlacht bei Lepanto, dar.

Veronese mahlte auch die Decke, zwischen den Fresken von Francesco Bello, aus: In nden Mittelfeldern stehen ‚Mars und Neptun‘ st wieder für Venedigs Macht zu Lande und zur See. ‚Glaube‘ habe die, ja durchaus eigene/‚kulturell emanzipierte‘, ‚Religiosität‘ Venezias symbolisiert. ‚Justizia und Paxgehören ebenfalls eng zusammen, und den staatstragenden Idealen (zumindest der Serenissima) an. In der Randzone folgen die Tugenden (Treue) des ‚Hundes‘,  das (Erwerbsstreben, bis gar prosperierenden Gedeihens/Abundantias Reichtümer) ‚Füllhorn‘. Der ‚Kranich‘ (mit/wegen seiner Wachsamkeit), das (fleißige/produktive, durchaus der Seidenweberei verbundene) ‚Spinnengewebe‘, der ‚Adler‘ (gar der Mäßigung), das ‚Zepter‘ (der – womöglich thymotischen – Großmut), die ‚Taube‘ (der Friedfertigkeit) und das ‚Lamm‘ (der Sanftmut – gar anstatt so mancher Fügsamkeitserwartungen). In emblematisch ja eben nicht notwendigerweise, oder überall, gerade so verstandenen/verwendeten ‚Bildern‘.

Am der Eingangsseitenwand mahlte Tintoretto den Dogen (Andrea Gritti) vor der Madonna (respektive wiederum der in tendenzieller Personalunion damit verbundenen Venezia) kniend.

Tintorettos Werkstatt entstammen auch die übrigen Wandgemälde.

 Die Sala del Senato und der Pregadi (Rundgang #19/D) nimmt etwas mehr Breite als die beiden westlich benachbarten Regierungsräume von der nördlichen Kanalseite des Ostflügels, bis zum/vom ‚querliegendenViertürenraum (Rundgang #16) ein und hat auch einige ‚Einbauten‘ (zumal von Thronen her und an verborgenen Türen mit Chisetta und Antichisetta zu/von Dogen- bzw.  Senatorentreppe und Serviceinrichtungen) aufzuweisen.

Hier präsentiert der Doge () der thronenden Venezia, die dazu vor ihr niederknienden kolonialen Städtepersonifikationen.  J. Palma d.J. habe auch Geschenke gemalt/gemeint, die dabei ‚tributiert‘ wurden.

Ein Gemälde der Klugheit … 

Der von Christoforo Sorte 1581 gestaltete Decke wurde zwischen 1585 und 1595 ausgemahlt, als auch alle übrigen Kunstwerke des Raumes entstanden.  Im Mittelfeld Tintorettos Triumpf der Venezia.

An den Wänden zwischen Gemälden zwei große mit Tierkreiszeichen versehene Uhren.

Tintoretto mahlte auch das Wandbild des Toten Christus zwischen zwei Dogen (Pietro Lando und Maecantonio Trevisan).

j. Palma d.J. zeigt den Dogen (Pasquale Cicogna) in Anwesenheit des Heiligen Markus zum ‚Erlöser‘ betend.

Im Bild frt ‚Allegorie von Cambtai‘ ist der Doge (Leonardo Loredan) zu sehen, der sich mit Venezia ihren Feinden (den Mitgliedstaaten der Liga entgegen) stellen.

 Inzwischen vermögen hier sogar Referentinnen, allerdings einem etwas anders gemischten und platzierten Publikum, vorzutragen.  

 Nördlich ‚hinter(/vor‘ dem Senatsaal (#19/D) und jenem des ‚Kollegiums (#18/E) zur/von Senatorentreppe hin/her, Richtung Innenhof, gelegen,   die manchmal zugängliche Chiesetta (#C – eine ‚gewesteteArt dogaler, respektive senatorischer, ‚Privatkapelle‘ für/von/unter personifizierten, eben hier zu himmlischen Engelstuden erhobenen, wie des Handels, der Landwirtschaft und der Schifffahrt) mit einer thronenden Madonna/Venetia mit Kind von Sansovino in der Sakralniesche,  und insbesondere Jacopo Guarana’s (so 1erst um 1766 gestaltetem) Deckenkuppelfresko  der Vergottung, äh Apotheose, des derart verstandenen Evangelisten Markus ‚durch‘, ‚zu‘ und ‚für/mit‘ Venezia. 

Zum Rio des Palastes hin die kleinere Antichiesetta (#B) zwar eher als Durchgangsraum  des Senats  doch gerade mit einer, so ebenfalls von Jacopo Guarana  um 1767 gemahlten,  allegorischen Darstellung  ‚guter – zumal in/aus Weisheit und Stärke ‚bestehender‘ – Regierung‘ als Deckenfresko,   dem (gar wichtigsten) Thema, bis Bemühen, (immerhin Venedigs): qualifiziert segensreicher Herrschaft des und der über den und die Menschen .

 Sowie, dazu – neben der Nordostreppe ebenfalls am Rio –    ein sorgsamst verschlossenes, aktenreiches Archivio segreto (#Ar –  von mehrrern/deren Geheimarchiven in diesem Regierungsgebäude).

 

Südlich eines Stockwerkszentrums (Rundgang #16/G) liegen östlich und südlich der Goldenen Treppe (Rundgang ## '14 & 15/I) die meisten Räume des berühmt berüchtigten, sogenannten ‚Zehnerrates‘ Consiglio dei dieci / X, Venetias oberster ‚Staatssicherheitsgerichtsbehörde‘ – bereits lange bevor das neuzeitliche staatsbegriffliche Konzept derartiger Gemeinwesen entwickelt wurde:

So gehört die ‚vierte‘ Türe, beim Rio nach/von ‚Süden‘, auch zum nördlichen ‚Vorbereich/Andito‘ (#H), mit Verbindung zu manchen Nebenbereichen und Diensttreppen der ‚Goldenen‘ im Gebäudeinneren , des großen Sitzungssaals, Sala Consiglio dei dieci (Rundgang #20/K), der immer aus etwas mehr als zehn Männern in schwarzen Talaren bestehenden, spätestens seit 1468 besonders mächtigen, Institution der Adelsrepublik/Nobiluomooligarchie, für ‚Staatsschutz‘ und gegen ‚Kapitalverbrechen‘. In/Hinter und über den Holzvertäfelungen aller drei größeren Säle Richtung, und vom, Hof her sind allerlei überraschende Verbindungen mit dem ‚eingemauerten Gefangentreppenhaus‘, ‚Befragungseinrichtungen‘, besonderen Schreibzimmern und vertraulichen Archiven des Palazzos ‚verborgen‘.

 Bereits bevor neuere Verfahren zur Ablichtung nennenswert entwickelt waren dokumentierte Gabriele Bella eine. Heute eben in mancherlei Belichtungen verfügbare,  Sitzung jenes Rats, der hier ln seinem Hauptsaal wohl die kräftigsten Schläge der Serenisima anordnete. [AKG109909]

 An der Decke darüer:

Teilansicht (Gemälde, 1553, von Paolo Veronese, G.B.Celotti und G. B. Ponchino: Jugend und Alter / Eine Frau, die die Ketten zerbricht / Venezia auf dem Erdball). AKG104142

Jupiter schleudert Blitze gegen die Laster (Seitenrechteck) / Merkur und Minverva (mitteloval) / Juno übergibt Venezia die Dogenmütze - Seitenrechteck).AKG104143

Janus und Juno, Venus zwischen Mars und Neptun / Das Gespann des Neptun) AKG104141

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An der Wand:

Gemälde Nordwandpanorama “Der Doge Sebastiano Ziani empfängt den Segen Papst Alexanders III” von Francesco und Leandro Bassano).  AKG104291 Wir haben gelernt, dass jener, der das ‚Amen‘ spricht, größer wäre/ist als der, der den Segen ...

 

Noch weiter südöstlich schließt sich am Rio die Sala della Bussola (Rundgang #21/L) des ‚Zehnerrates/X‘ an, die durch eine weiter südlichere Türe mit dem obersten Treppenlauf (Rundgang #A0/N – ‚über‘ respektive ‚neben‘) der Scala dei Censori (#N) mit dem 1° Piano, und über ‚Halbtreppen‘ hinauf zum/herab vom Waffenarsenal und verborgenere Räumlichkeiten, in Verbindung steht. So auch an/von der nordwestlichen Rauminnenseite direkt mit dem westlich anschließenden Saal der drei obersten Juristen des schachbrettartigen Fussbodenfließenmusters, äh Venedigs (Sonder-Rundgang #SC/M) und  demVerbindungsgang mit den Gefängniseinrichtungen und einigen der Schreibzimmer (Sonder-Rundgang #S2) respektive Wachleute (Sonderrundgang #SW) für die Sekretäre ‚der Zehn/dieci‘.

 

Auch die(se) am Innenhof gelegene Stanza dei Tre Capi del Consiglio dei diei (Sonder-Rundgang #SC/M) ist vielfach verbunden. Außer durch die ost-westlichen Vertäfelungen verborgen mit der Sala della Bussola (Rundgang #21) nach/von ‚Süden‘ durch einen Nebengang (auch zum/vom Gefangenebereich) zum/vom ‚Oberlauf‘ der Censorentreppe (#A0/N) neben/entlang der Sala della Bussola (#21) und einer direkten Stiege des Arsenals der Waffen (Armeria-Saal #A1).

Ebenfalls südlich, doch an der Innenhofseite verbinden wenige Stufen und zwei Türen hinauf mit dem Saal der Inquisition (Sonder-Rundgang #SI/O), und nach ‚Norden‘ eine Tür mit einem ‚halbstockhohen‘ Aufenthals- und Wachruam am Innenhof zu/mit den 'verborgenen', zweistöckigen, Gängen; Archiven und Schreibstuben ‚um das eingemauerte Gefangentreppenhaus‘.

 Der charakteristische schachbrettartige schwarz-weisse Fussbodenbelag des Raumes und sein Bildprogramm …

 An der südlichen Innenhofseite, insofern ‚hinter/vor‘ den nördlichen Hauptsitzungsräumen des Zenerrates (Rundgang #20) befinden sich die, in ihren Stockwerksmhöhen niedrigeren, ‚vier‘ holzvertäfelten ‚Schreibstuben‘ (Sonder-Rundgang #S1-S4) und diverse Archivzimmer und eine Nebenzelle: Vom Aus- bzw. Antritt der Goldenen Treppe (Rundgang #14) am Innenhof vom Quadrato(#15) nach ‚Süden‘ folgt, gleich nach der großen verschlossen gehaltenen Holztüre, ein kleiner Gang nach links/‚Osten‘ zur Türe der Archivi Secreti dell'Inquisizione, geradeaus die Steige aus dem und zum Zwischengeschoss des venezianischen Grosskanzlers in dem zwei weitere der ‚Holzräume‘ ligen und von/nach und woran vorbei zwei weitere Steigen (des Co Segreta #S5 und der Torture #S6) mit den Dachgeschiossen verbunden. Gleich nach/von ‚rechts‘/westlich verbindet eine oben vergitterte Holztüre mit dem N Ducale (Somder-Rundgang #S1) am Innenhof.

Weiter südlich damit verbunden schließt das (Sonder-Rundgang #S2) des Zehnerates/X/dieci an, das ebenfalls eine oben vergitterte Holztüre mit dem ‚östlichen‘ Gang aufweist, der an dieser Stelle noch eine lange Stiege nach/von oben (mit dem Dach) enthält, und nach ‚Norden‘ zun/vom Quadrato (#15) und südlich zu/von dem Wach- und Wartezimmer (Sonder-Rundganf #SW) an der Sala/Stanza dei Tre Capi (Sonder-Rundgang #SC) und Gängen des Gefangenenbereichs verläuft.

 

Im großkanzlerischen Zwischengeschoss des Halbstockwerkes endet bzw. beginnt die ‚nördliche‘ dieser Stiegen in/an einem Gang der nach ‚Osten‘ zur weiteren langen Stiege in die/von der Cancelleria Segreta (#S5) eines Dachgeschosses und ‚westlich‘ mit einer der ebenfalls oben vergitterten Holztüren des Cancelier Grande (Sonder-Rundgang #S3) nach ‚Norden‘ verbindet. Wo sich hinter einer geschlossen Holztüre nach ‚Osten‘ ein enger kleiner ‚Verwahrraum‘ mit Sitzbank und Gitterfenster anschließt.

Nach Süden folgt am ‚Quergang‘ des Zwischengeschosses auf dieser Höhe innenhofseitig noch das ebenfalls holzvertäfelte Segretario alle Voci (Sonder-Rundgang #S4) für Schreib- und Archivarneiten des Grosskanzlers, nebenan und droben.

An der Innenhofseite der Südostecke des Palazzos liegt also die Sala degli Inqusitori (#SI/O) mit engen Verbindungen zum Waffen- und den Gefangegenbereichen südlich des Bereichs des Zehnerrates, während der ganzen Adelsrepublik durchaus eher unter dessen Kontrolle, als etwa unter kirchlicher.

 

Die etwas erhöht, bis unmittelbar unter die Dachgeschosse, gelegenen vier Säle des jetzigen Waffenarsenals, Armeria (Rundgang #A/P) ziehen sich am Rio entlang bis in die Ecke mit dem Südflügel ein Stück nach Westen hiner den oberen rosettenartigen Fenstern der ‚seeseitigen‘ Fassade, sind über mehrere Treppen mit Einrichtungen des ‚Zehnerrates‘, dem die Wachen unterstanden, verbunden und liegen strategisch in taktischer Nähe über den großen Versammlungsräumen der Edelmänner.

MMindestens seit dem 13. Jahrhundert ist eine – ‚den Zehn‘ anvertraute –  ‚Munition‘ im Dogenpalast beurkundet. Seit 1317 ist das Bedürfnis belegt, Waffen (auch) in der Nähe der Großen Versammlungssäle bereit zu halten (wo ihr Einsatz allerdings nie erforderlich wurde). Bis 1532 gab es zahlreiche Umzüge des Waffenarsenals, ehe es an seinen heutigen Ort kam. 1609 wurde drunten beim Großen Rat vorsichtshalber erneut (diesmal  ein Teil der) Waffen in der ‚Rüstkammer‘ / Sala dell'Armamento (#N), der heutigen Sala del Guariento (Rundgang #26), deponiert.

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

Sottotetto – Dachgeschosse sind (bei einer Sonderführung) teilweise zugänglich und ziehen sich in mehreren, unterschiedlichen Ebenen durch alle drei Gebäudeflügel.

Etwas südlich ‚im Zentrum‘ des Ostflügels und dessen ganze Breite einhehmend liegt, mit Dachaus und –aufbauten. die prächtige Cacelleria Segreta (Sonder-Rundgang #S5), teils auch röumlich verbunden mit anderen Schreibzimmern und weiterenArchiven des Palazzo weiter darunter und neben Zugängen zum ‚Gefangegentreppenhaus‘ und dem Folterraum (Sonder-Rundgang #S6) sowie zu den sechs bis maximal slieben 'Untersuchungsgefängniszellen' (Sonder-Rundgang #S7) untern bleierenen Palastdach.

Hauptsächlich im Südflügel, bis in dessen und zu jenem im Westen, iassen sich (bis auf einige Aussichten, manchem vielleicht weniger spektakuläre) wichtige Teile der Dachbalkenkonstruktion (Sonder-Rundgang #S8), 'hinter' den zahlreichen äußerlichen Dachdekorationen, besichtigen.

Die in den drei Flügeln unterschiedlich darunter liegenden 'Zwischengeschosse' (vgl. Außen- bzw. Innnenfassaden des Palazzo Comunale) sind hingegen (bis auf das Waffenarsenal #A) derzeit kaum öffentlich zugänglich.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

Wenigstens in, äh während, der Adelsrepublik/Nobiluomooligarchiebegrifflicher-Widersoruch bleibt zwar erwartbar, doch inhaltlich (weiter) kaum aufrecht zu erhalteb – gehörte die Capella ducale, und sogar in manchen Modellwelten / Denkvorstellungsgärten läßt sich, die 'Markuskirche' mit im und als Herrschaftszentrum der Serenisima Venedig betrachten, bis verstehen. – (Manche) Quellen weisen darauf hin, respektive lassen sich so deuten, dass sie – zunächst - wenn auch kaum völlig konfliktefrei zwischen 'Thron und Altar' erwartbar, für nahezu neun Jahrhunderte - allerdings weder 'Dom' noch 'Basilika' (sondern eine der beiden 'Dogenkirchen' Venezias in deren Aus-, Um- sowie Weiterbau) –

an ihrer Ostseite (noch ohne die Sakristei, die Theodorskirche und gleich gar die westliche bzw. nördliche Vorhalle aus dem 13. Jahrhundert sowie andere, zumal gegenwärtige, Gebäude) und an ihrer Südseite, spiegelungsfähig direkt am Wasser, sowie die damlige noch Burgfestung des dogalen Gemeinwesens deutlich weiter entfernt (gar 'weniger bedrängend' empfindbar), als vielleicht dich bereits seit dem elften Jahrhundert, lag.

 

Ihr immerhin bereits deutlich fünffacher - plus bereits allein schon im Atrium/ Nathex (der Vorhalle #1-6, außer mehreren Halbkuppeln und einer weiteren der Zenonkapelle #D) zusätzlich siebenfältiger – Kuppelbau darf vielleicht auch, und soll hier, als 'Sinnbildteil' / Repräsentation, bis Mnemohilfe des Erinnerns, für/von/an/gegen Erlebnis- und Vorstellungshorizone erkenn- bis begreifbar sein/werden, (Teilspähren/Denk- bis Erfahrungsballonhüllen also) die - von (spätestens noch weiter) außen her betrachtet - wie/als in und für sich (bis um Sie/uns herum – zumal Dritten) abgeschlossene – gar für inausweichlich zwingend (alternativlos) gehaltene – Welt/en, respektive 'deren' Globen, erscheinen.

 

Unter / In / Zwischen denen – gleich gar geborgen, nis behaust zu sein/werden keineswegs verwefrflich, wahrscheinlich noch nicht einmal vermeidlich, werden/sein kann & darf - die (und namentlich deren jeweilige Reichweiten/Grenzen) überhaupt zu bemerken (gleich gar zu be- bis hinterfragen) kann allerdings noch (lebens)gefärlichere Züge haben, als

 

der – so selten selbst überhaupt als solcher bemerke (einem allenfalls von anderen Leuten vorgehaltene/vorgeworfene) – Wechsel in/unter eine der (jedenfalls in/aus Sichtweisen des/Ihres Möglichkeitenpalazzos, gar eher benachbarten) anderen Kuppeln / Modalwelten / Interessenspersektiven / Denk- bis Empfindunggloben, aus denen hinaus zu sehen bekanntlich bereits als zu riskannt gilt, äh also/bereits allen strengstens verboten und bestraft ... (gehöre – Unus mundus lassen ...).

 

Und/Aber so manchem, durchaus berechtigtigten, bis bedauerlichen, Eindruck vom (und des so fleißigen Bemühens um mehr – namentlich 'wissenschaftlichen' oder zumindet für 'konzentriert' gehaltenen) Reduktionismus geradezu paradox widersprechend, befinden sich die weitaus meissten Menschen, die weitaus meisste Zeit über nicht nur und immer unter ein und der selben, einzigen Vorstellungreichweiten und Erfahrungshorizontskuppel – sondern zeitgleich immer unter mehereren einer gar wechselsseitig und wechselnd teils überdeckenden/durchdrinmgenden, einander eben durchaus beeinflussenden, davon.

 

 

 

 

 

 

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by Olaf G. Jahreiss and with regret for hardly using the 'internet -language'. All images on these pages are (if not noted otherwise) mostly by courtesy of Stardivision GmbH or our own. - Zuletzt geändert am 17. October 2017.