Stich-Wort-link-Verzeichnis: Sonderseiten zu Venedig

Manche wollen, bis sollen, «das Stecken des ‚schottischen Strumpf-Dolch Messeres‘ auf die ‚Innenseite / Aussenseite‘», gar als (Burg-)Friedlichkeitszeichen, überbietend verstehen?

Im Unterschied und ergänzender Reduzierung (an derartige wenigstens scheinbare Paradoxa dürften Sie bei uns ja inzwischen gewöhnt sein) zu/wider in vielen Büchern abgedruckten ordentlichen Stichwortverzeichnisse/n – erscheint es hier nicht erforderlich, eine vollständige Liste aller Fundstellen, möglichst vieler Begriffe zu erstellen (derartige Funktionen übernimmt die 'Suchen'-Funktion Ihres Bowsers, Ihrer Textverarbeitung sowie gar lokalisierbare Suchmaschinen wesentlich individueller). Sondern es soll hier vielmehr in einer Art modifizierter Konkordanz versucht werden anzudeuten, was wir 'zu' einem Stichwort ausführen, und dahin ‚zu verlinken (was Ihnen eventuell mühsames Durchsuchen zahlreicher Seiten ersparen kann). Bitte teilen Sie uns Anregungen für weitere Stichwörter, Unklarheiten und Irrtümer (etwa per e-mail) mit. – Vielen Dank!

«Ein Schuft, wer etwas Arges dabei denkt.» – Gar beziehungsrelationale /Versöhnung(en) / Vertöchterung(en) durchaus zulässig und  möglich.

«No one harms us without imprudence  – (H)aggadische / theologische Überzeugtheiten müssen, bis können, (dazu) nicht vollständig übereinstimmend  synchronisiert sein/werden.

Wie Sie sehen, sehen Sie hier kaum was (Sortiertes)auch diese Seite ist dennoch in

 

 

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Gespräch, also auch, mit, bis wider, William H. Sanford, David H. Stern, und anderer Begriffs(er)klärungen Glossar/e – oder Clochard[klɔˈʃɐ̯] (vgl. auch  Ahasver[os]‘) bis doch Glosche– nicht wieder hinter J.J.P. und Cl.Th. zurück gehen/bleiben müssend:  

 

alef-be(i)t       

Die einen, gar als (vielleicht immerhin: ‚informierte‘) Willkür erscheinende (nur allzu gerne / brav mit – in / durch Enge – bergender Sicherheit/en, bis singulär reduktionistisch / prinzipiell  verabsolutierter Gewissheit verwechselten, wo nicht sogar gleich mit/zu G’tt gleichgesetzen) Ordnung אב der ‚Vorfahren‘. ‚Vorgesetzen‘, des ‚Vaters‘ respektive ‚Bedürfnisses‘, der ‚Früchte‘, ‚Blüte‘, mindestens all dies gibt bekanntlich schon die erste semitische Anfangskombination des/von Alef-Bet/s übersetzend / deutend her – des wohl seit/von den Phöniziern überlieferten, bis nun verschieden modifiziert verwendeten, semiotischen Laut-, Ziffern- und Schrift-Zeichenbestandes der (Lady Siegelbewahrerin) Grammatica hat (na klar, mindestens) einen (weitere ‚Alphabete‘ mit hunderten, bis –  zumal ostasiatisch – mehreren Tausend Zeichen ‚zeigen‘ / verstören  mit Pluralitäten) Rand – allenfalls G-tt hat überhaupt keinen.

alef/ph-tav/w

Noch, und immer wi(e)der, feiert die Verachtung des  Anfang(en)s, äh (jedenfalls) des () ‚resch(-waw-chet – vgl. gar יוחסין /juxasin/)‘, fröhliche Urstände.

[Abb. Pfingstkuppel-Mosaiken zu San Mrco]

Die ethnographischen Unterschiede zwischen den – gerade bei und\aber in Gemeinsamkeiten nicht deckungsgleich identischen – ‚Sprachen‘ / Kulturen sind/werden nicht ganz so entscheidend, wie die Differenzen zwischen (gar solch immerhin silbernen) Repräsentationen und (dadurch/darin  – eben grammatikalisch/pedantisch, in Netzen bis Gefäßen) Repräsentiertem: ‚Wer insbesondere «Glauben/Vertrauen‘ אמונה  /emunah/» mit dem «für wahr(heit) halten von Sätzen/Aussagen» vermischt, oder verwechselt, hat (gar goldfruchtiges, Subjekt/e Betreffen) bereits notwendigerweise  ent(kommen )lassen müssen.

Seines – namentlich des Randes (bis ‚damit‘ Substituiertem) – Deutung als / zum Ende bleibt hingegen bekanntlich omnipräsent – aber prekär.

Das als Partikel des determinierten Akkusativ, über ‚mit‘, bis zum ‚(weiblichen) Du‘, bekannte את /‘et‘/ bis gar /‘at/ erklingende (gesamte von A bis Z‘ – me )alef-(ad-)taw, des schriftsprachlich  תורה שבכתב /tora schebiktaw/ überhaupt Fassbaren, את läßt sich eben auch als/für/von  ‚Spaten / Pflugschar / Bagger‘ verstehen / verwenden.

 

Abaddon König und/oder Engel des Abgrunds (Offb 9,11). Gebildet aus der hebräischen Wurzel a-b-d (»zerstören« [sic!]). Der griechische Na­me »Apollyon« bedeutet »Zerstö­rer«.“ (D.H.S. 1989 JNT S. 466: verlinkende Hervorhebungen stets O.G.J.)

א־ב־ד alef-bet-dalet Kal ‚verloren gehen‘ / ‚verschwinden‘ Piel ‚verlieren‘ – na ja,  ‚Hebräisch‘ gebe so einiges her.

[Abb.]

Mosaiken des Apokalypse-Bogens überm Ein- und Ausgangsbereich des Hauptschiffes / Naos der griechisch-orthodoxen, äh nun römisch-katholischen, Basilica di  San Marco zu Venedig.

 

 

 

 

 

 

 

/‘axar/ אחר (alef-chet-resch) im Sinne von ‚nach(her – auch ‚Anderer’, also vor Verwechselungen mit ‚dem oh Schreck, gar seinerseits durchaus pluralischen EINEN‘ אחד /‘exad/ gewarnt)’, wird durch ein final( aus-/abschließend)es ת taw zu אחרת /‘axaret/ ‚anderenfalls / sonst‘ und mit (verantwortlichem אחריות /‘axarajut/) jud י dazwischen אחרית /axarit/ ‚Ende‘. Welcher Art von Tagen ימים /jamim/? Gar jenen ‚unter‘, äh von, ‚der (gegenwärtigen) Sonne (und des Mondes)‘?

 

Acharit Ha Jamim Wörtlich: »Ende der Tage«. Gemeint ist die letzte [sic! nicht (eher gerade) durch Zeitlosigkeit qualifiziertewige‘ (griechischen Denkformen eher unbekannte/unzugängliche)? O.G.J.] Zeit, die »Endzeit« [auch als ‚Jüngstes Gericht‘ lexikographiert], wenn die »Olam Haseh« ihren Abschluß findet und die »Olam Habah« [sic! ‚das Kommende‘ /haba‘/ הבא zumeist als he-bet-alef orthograpiert / verstanden (eben ohne weiter auf finalem-he ‚am Ende‘ beruhend, gar von/mit alef inklusive seiner beiden juds vollendet – gar gleichwohl sogar  ‚offen‘ – geschaffen werdend); O.G.J. – allerdings ‚innerraumzeitlich‘:] be­ginnt (1 Kor 10,11).“ (D.H.S. 1989 JNT S. 466)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gerade konflikthaft, äh gemeinsam, überlappen einander mehrere (bis ‚die‘) Begriffs(bedeutungs)felder (sogar ‚Sprachen‘), respektive damit (gar häufig vom/‚unterm‘ gleichen ‚Ausdruckszeichen‘ / namentlich selbiger ‚Wortwurzel‘ repräsentiert) gemeinte versus aktivierte Vorstellungshorizonte, eben gerade nicht (bis nie – genau) deckungsgleich übereinstimmend (zudem gleich gar nicht nur komplementär zwischen / unter allen Beteiligten / Wahrnehmenden).

 

Bereits soweit des/der Anderen (na klar, auch [bis ‚über‘] ‚eigenes‘) Verhalten durchaus beeinflussbar (zumal anstatt deterministisch verstandenbewirkbar) stehen die Mittel / Medien, bis Methoden dazu, ja nicht grundlos in/unter allerlei Verdächtigungen: Absichten zu sein / haben.

So sind ja weder die Wortfelder ‚Aha(-Heureka)-Erlebnis‘,  Offenbarung / Erleuchtung‘ und ‚Vorhersage(wirkung/en)‘ noch damit Bezeichnetes, vollständig  (synonym untereinander, oder allgemeiner) austauschbar, durch einander (oder mit eins-zu-eins ‚septuagintischen‘ Übersetzungslisten) immer hinreichend zu ersetzen / erschlossen.

ffc-nichts-mitzwei-vorstellungshorizntglockenspuren

‚Selbsterschließung‘ und\abererschlossssen-Werden‘, können auch/gerade da besonders wichtig wirken, bleiben jedoch keineswegs die einzigen (eher un)bekannten allgemeinen, oberbegrifflichen Beispiele. Doch bereits da hat/haben das/die ‚Selbst/s etliche anderheitliche und Gegenüber(macht)aspekte, die vom/in ‚wer (durchaus zumindest/immerhin) sich we(h)m / was / we(h)n (gar ein- bis wechselseitig wirksam) erschließt‘, dadurch (gar hegelianisch dreifach) qualifiziert (statt vernichted/auflösend beliebig werdend) aufgehoben sind/werden, dass ‚Selbstheiten‘ plus ‚Anderheiten‘ auf/von (je)der ‚höheren Ebene‘,   zwar ‚entabsolutiert / entgöttert‘ (in den bisherig üblichen, ‚drunten‘ [schulisch, gemeinwesentlich, bis kulturalistisch] verlangten / gewöhnlich / einfach / populär verwendeten  Arten und Weisen ‚ungültig‘-gemacht),  doch (mit dort ‚eigentlichGemeintem/Gewolltem [zumal aber versus Getanem] – wie intersubjektiv satisfaktionsfähig möglich, gar respektierend) bewahrt,  und in (‚deren‘) Beziehungsrelationen (namentlich mit, zu, und unter den sie jeweils dort Beobachtenden / Verwendenden) gestellt / relativiert zu zeigen / gebrauchen vermögen.

 

 

Avraham (Abraham); wichtigster der drei Patriarchen des jüdischen Volkes (Mt 1,1 etc.).

Avraham A'vinu »unser Vater Abraham« (Lk 1,73). (D.H.S. 1989 JNT S. 466)

Dass, in wie fern, und falls Bemühungen um gemeinsame Überlieferungsinhalte der, nach ihm ‚abrahamitisch‘ benannten dreierlei, gleich gar  ‚Religionen‘ / akulturierten  Realitätenhandhabungsweisen, bisher / weiterhin,  an unaufhebbar verbleibenden (Identitäts-)Unterschieden (der sie verwendenden sozialen Figurationen, bis Individuen), ‚scheitern‘, muss gerade bei / wegen dem reklamierten, bis  gemeinsamen, Vater, nicht alle Beobachtenden überraschen. – So ändern Geschwisterrivalitäten zwar wenig, bis nichts, an den (gar interkulturell gemeinsamen) ethischen Forderungen, wohl aber daran welcher Erfüllungen bzw. Verletzungen wem, in wie weit und bezogen auf was / wen, gerade, zumal auf Dauer stellend, zugestanden oder vorgeworfen / abverlangt werden.

א־מ־נ alef-mem-nun nicht etwa  allein auf beziehungsrelationalen Vertrauens, bis gar ‚wechselseitigen Glaubens‘, allenfalls sekundäre Struktur, des / das (insbesondere kontrafaktische/n, äh unaffizierbar zweifelsfreien, zumal so  möglichst unvorstellbaren) für (die eine, reine) wahr(heit)-Halten/s von Sätzen / Sachverhalt(sdarszellung)en‘ reduziert, missverstehend.

Abraham – wie auch immer sonst noch, oder besser, zu benennen (sprachlich gleichwohl rasch erkennbar) – wurde und ist ja, an/in/unter San Marco’s goldener Basilika zu Venedig, eine ganze, der kleinen,  musivischen Kuppeln, mit Lünette nebem Hauptportal, gewidmet / zugestanden.

Die Väter-Themata, etwa vom hebräischen /‘aw/ bis /raw/, übers aramäische /‘aba/ (zumal ‚der Liebe‘ /‘ahawa/), bis zum griechischen /patros/ ‚Pater‘ erscheinen durchaus omnipräsent. – Wobei ja selbst solchen ‚der Kirche‘ durchaus ein Mitsprachrecht eingeräumt (von deren Erfahrungen, bis Segen, provitiert) werden mag, aber eben kein Vetorecht suggerieren / vortäuschen müssen (spezifische Verantwortung nämlich nicht delegieren können), da wir Menschen uns gegenwärtig, verhaltensfaktisch (ob nun eher ‚wegen‘ oder ‚trotz‘ unserer / anderer Überzeugtheiten und Wünsche, bis Bedürfnisse) entscheiden – jedoch an so manchem gehindert werden sollten, bis können.

Auch so manches – wenigstens teils, gar judenfeindliches / antisemitisches –Übersehen‘ der ‚Erzmütter‘ bleibt, hinter Patriarchat-Gemurmel und (längst nicht etwa allein ‚Matcho‘-)Gebärden, verborgen.

 

 

 

 

 

 

 

 Arsenale

 

 

 

 

 

 

 

 Eines der frühesten bekannten Beispiele arbeitsteiliger, geradezu industrieller / strategischer, modular vorgefertigter Schiffsproduktion, nach Bedarf, in operativ (relevant) kurzer Zeit. Zu Venedig, weder mit zwangsverpflichteten Arbeitern, noch mit Sklavenbesatzungen an den Rudern und Segeln, jedoch militärisch durchaus mit Söldnern, bemannt. Insbesondere auch für Handelsschiffe zuständig3 Einrichtung, und personelle Reserve der Garde des Palazzo Comunale, insbesondere zur Aufrechterhaltung der ‚inneren Ordnung‘.in Krisenzeiten, wie etwa nach dem Tod des Dogen.

 Zu den vielleicht wichtigsten Ifrtümmern / Missverständnissen wegen des / um das ‚zugeklappte/n ספר Buch/es‘ könnte, bis mag, gehören:

  ‚Kreuz und\aber Schwert‘ bleiben einander zwar (gar manche überraschend – längst nicht etwas allein/immerhin grammatisch-semiotisch, ‚als heraldisch-gespiegelte Zeichen‘) ähnlich verbunden, doch eben nicht (mal allein venexianisch) die einzigen alternativen, bis komplementären, Optionen d(ies)es Arsenals / Schiffbaus. Jene ‚geistreichen‘, die so gerne fälschlich, wider ‚materiell-energetische‘ ausgespielt werden sollen, eignen sich gar wenig zur / sind Auseinandersetzung ups mit sich / um das Selbst.

  Insofern / Wo sonstige (überredende, bezaubernde, bestechende, bittende, tauschende etc. bis, gar aufklärend respektive bildend, überzeugende) Bemühungen zur / der (na klar, meiner) Verhaltensbeeinflussung scheitern, gilt (zumal restriktive / zwingende – sei es nun ausgeübte und/oder ups hingenommen) Gewalt, als ‚letztes‘ (doch kaum dauerhaft – maximal immerhin lebenslänglich – androgbares / durchhaltbares) Mittel wenigstens der / zur Beendigung / Verhinderung (von für schlimmer Gehaltenem). Dass / Wo es Menschen als erstes ‚an- äh einfällt‘, steht hier im / unter Verdacht, damit erreichte (spätestens: über-)wichtige (bis zumal heiligste) Ziele zu diskreditieren.

 … über erzwingbare Vertrags- respektive Gesetzestreue hinausgehende, an Einsichten / Investitionen in (namentlich: koordinative bis kooperative) Notwendigkeiten (sozialen, bis politischen, nebeneinander her reund/oder Zusammenlebens) vorbei, gehende Erwartungen gehören dadurch qualifiziert (Totalitarismen-sensitive) Freiheitensphären an, zu und ‚darunter‘, dass ihre (derart bedingungsloser Liebestaten, bis gleich gar Weisheit / Intelligenz) Ablehnung möglich und\aber zulässig, nicht einmal notwendigerweise alle, oder nur, unloyal / böse / Verbrechen / unsolidarisch / lästerlich / gemeinwohlgefärdend / blasphemisch / egoistisch / überflüssig (klugerweise eher ‚zu erwarten‘, als ‚ganz zu verhindern‘) sind/werden.  

 Dass Gegenüberheitכנגדו  /kenegdo/ (zumal der/von Mächte/n – עזרים /‘ezerim/ ‚Subjekt versus Objekt/e‘, ‚Du versus ich‘, ‚männlich versus weiblich‘, ‚Individuum versus Kollektiv/Organisation‘,  ‚soziale Figuration versus soziale Figuration/en‘,  ‚Gott versus Menschen/heit‘ – gelten klassisch / prototypisch als solche Interessen-Konstellationen / Beziehungsrelationen) indem/da Unterschied Opposition ermöglicht / Trennung, respektive Konflikt, werde: (Das) Schlechte(s) / böse Übel in die / Ihre / unsere Weltwirklichkeit/en bringe, diese/uns zerstreue also zerstöre – sei/wird hier befragend gemeint / kritisiert.

 

Atlas, zumal #hier‚mythologischer‘, ähkartographischer, na ja, eine Figur benennend/erkennend, nicht etwa allein plastisch an der Golden Treppe des Palazzo Comunale in Venedig befindlich.

 

 

 

 

 

 

 

 #hierTitanen, bis #hierGebirge, die das Ganze (‚auf ihren Schultern‘) tragen, sind so verbreitete Heldenmotive, dass darüber zweierlei nicht völlig in Vergessenheit geraten sollte: Wo/Da ein Globus getragen wird / entdeckt wurde ist es (zunächst) ein/der kosmische/r – Universum oder wenigstens/immerhin dessen/alle Last/en meinend. Dass/Worauf ‚Atlas‘, bis etwa Christopherus‘ selbst (gar eben darin / auf Erden unter der Sonne) ‚wandelt‘ bringt neben/um Widerspruch (der Grundlagenkrise der Mathematik / Unendlichkeiten) jenes paradoxe Verhältnis zum Ausdruck, das C.F.v.W. mit den Worten beschrieb: „Es ist der menschliche Verstand, der jenes Ganze zu dem er selbst gehört in Teile zerlegt, um es zu verstehen.“ – Die Last/en teilnehmend beobachtender (zumal) Menschen, enthalten insofern und von daher auch sich selbst, und den ganzen (dann vielleicht doch nicht so ganz unerheblichen) ‚Rest‘. Und/Aber doch scheinen etliche / andere stellvertretende bis zuständige / professionelle ‚Träger‘, außer Ihnen / für Sie ‚im Angebot‘ / breit (gar Kugenl / Sphären ‚inhaltlich-umfängliche‘ Reichweiten beinflussbar, bis diese nicht notwendigerweise mit dem so Repräsentierten identisch/selbig) zu sein.

Weitererseits wollen wir/ich den Atlas-Topos hier auch als Ausdruck des (‚denkhistorisch‘ / geistesgeschichtlich anscheinend wiederholt (nötig ge-/ verloren )wordenen Schrittes von der flachländisch / eukliedischen Topologie, einem  naheliegender Ebene/n, zu globalerer diese Horizonte überschreitender Gerematrria, äh Geographie zu wagen / erlauben: Wo die kürzeste / direkteste Verbindung zwischen  Orten, (gerade auf/in zweidiemsional vereinfachten Kartenzeichnungen  betrachtet) nicht mehr – wie unter jener Firmamentglocke über der bekannten Fläche gelehrt / verlangt / vermeint  durch (von Grafen der) Geraden repräsentiert, sondern zu ups gebogenen, und ja noch schlimmer mehreren gleich wahren, äh grundsätzlich gleich richtigen,  Wegen – für die selbe Zielrichtung ‚linksherum‘ und/aber rechtsherum‘ – wird.  

[Christopherusgemälde mit Christuskind und Kugel – Dogentreppe q310a – Weltgoldkugel auf Gebäude am Canal Grande – Venezia am Campanile mit königlichem, bis kaiserlichem. Reichsapfelinsignium]

 

 ‚Autorität‘/en d/welch/er Wahrheit(en) also, bitte? äh ‚Absolutheitsfrage’ /michael/ מיכאל namentlich שדי / des (überhaupt/immerhin wissbaren – sprich ‚ganzen‘ All[es]-)Wissens – gleich gar als (oder jedenfalls anstelle von) Gewissheit/en.  Wie autoritativ!‘ eben auktoriale Erzähler, bis Autoren, (gar jeweils? – zumal wahlweise differenzierend, bis vermindernd) sind/werden

  «Absolutheitsanspruch [namentlich auf welcherlei Wissen(, bis) der (mindestens überraumzeitlichen, bis absoluten  / wie singulären), Wahrheit: Bereits das bekannte dreigliedrige schin/sin  zumal an/in/von G’ttesname /schadaij/ (mit ‚Allmacht‘[-Paradoxa] gar weniger treffend willkürverzichtlich verstanden, als mit ‚transraumzeitlicher ‚Allwissen[heit]‘), versammelt, vereinigt und verbindet nicht weniger als es – zumal dazu, erforderlich überhaupt – diskontinuierliche Trennungen, gar Abstände, respektive Unterschiede, konstituiert/benennt; O.G.J.]

 

 Historische Grundlegung

Einen modernen Vorstellungen vom religiösen  [sic! na ja eher ‚mindestens vom auch religiös beanspruchenden‘, zumal  ‚allumfassend/kosmischmeinenden; O.G.J.] P luralismus entsprechenden Begriff wird man in der Bibel vergeblich suchen. 

Der Gott, der sich in Ex. 20,2 als Herr und[װaber; sic!]  Befreier vorstellt, verlangt [sic!] gleich im nächsten Vers: „Du

sollst [sic! so die zwar gängige doch bestenfalls unzureichend engführende Übersetzung von /lo/ לא als Verbot] neben mir keine anderen Götter

haben!“ Der Jesus, von dem das Johannesevangelium die Worte tradiert:

„ Im Haus meines Vaters gibt es viele

Wohnungen“ (14,2), soll der gleichen

Quelle nach auch behauptet haben:

„Niemand kommt zum Vater außer

durch mich“ (14,6). [Was bitte soll beiderlei also bitte (nicht) bedeuten? O.G.J.] Zwar ist die Vorstellung von der einen Menschheit die [sic!] logische Konsquenz des ethischen

Monotheismus, mag dieser nun plötzlich aufgekommen sein oder sich nur

langsam entwickelt haben, aber diese

eine Menschheit zerfällt dennoch in

zwei Teile: Israel, das den wahren Gott

anbetet, und „die Völker“, die den

Götzen dienen - oder christlich gesprochen, diejenigen, die durch Christus ihr Heil erlangt haben, und diejenigen, die in die Hölle fahren. So mußte sich notwendigerweise [sic!] die monotheistische Minderheit von der überwiegend heidnischen [sic!] Welt abgrenzen und die kleine (christliche) „Gemeinde

der Glaubenden“ sowohl vom Heidentum wie auch vom Judentum. Diese [sic!] historische [sic!] Sachlage führte zu Erwählungsgedanken und [sic!] Absolutheitsansprüchen.

[O.G.J. bestreitet durchaus zu wissen: was – gleich gar kausalistisch, bis determiniert/vorherbestimmt. respektive vorhersagbar wozu führte, leugnet damit/dazu nicht etwa Korrelationen zwischen ‚der indoeuropäischen Entdeckung, jedenfalls Verwendung(sweise), des Singulars‘, und ‚Rechthabereien‘, eher im Gegenteil.  Zumal unter/in diesem abendländischen Vergottungs- äh Vorstellungshorizont genügt der gegenwärtige ‚Pluralismus‘ (auch nicht / noch nicht einmal begrifflich, zumal ostasiatischen) Sprachenkonzepten / Debkweisen von Menschen ‚ohne grammatikalische Artikel‘ / , nur in Mehrzahlen‘, geschweige denn semitischen (‚Trialen‘, gar ‚einzahlicher Mehrzahl‘) alef-chet-dalet(der/die/das) Eins‘ singulärer dennoch Pluralität im Unterschied zu/mit, sprachlich durchaus damit verwandt. doch nicht deckungsgleich/bedeutungsgleich singulär (einzahlige Einzahl)  jud-chet-jud-dalet(der/dem/des) Einzig/en‘ Alleinige/n jud-chet-jud-dalet – semitischer Ausdrückbarkeiten, auch noch der (er)weiter(t)en/vermehrbaren, zudem männlichen/weiblichen, ‘ech(ad), ‘achat. (Gedanken- bis Geschwister-, äh Sachverhalts-)Ausdrücke (mehrzahliger Mehrzahlen): alef-chet-(dalet)-jud-mem inklusive alef-chet-(dalet)-owaw-taw.]

 

 Biblische [wic! dennoch/damit eben bereits (mindestens dem argumentativen Anspruch nach, ‚vorrabbinische / vorhellenistische‘) aber Auslegung; O.G.J.] Ansätze für Universalismus [sic! Weder hat ‚Partikularismus‘/‚(aspektisches) Stückwerk‘ notwendigerweise ‚intollerant‘/‚kleinlich‘ respektive (soziale Schließung zur Figgurationserhaltung) ‚totalitär‘, noch in dichotomen Gegensatz zum ‚Universalismus‘ (oder dieser gar weniger total, bis absolut), gesetzt / gesehen / gemacht zu sein/werden; O.G.J.]

Hier und da [sic! zur vielleicht ‚doch nicht ganz so Seltenheit‘, bis dessen gar ‚messianischer‘ Verborgenheit; vgl. christlicherseits etwa ‚Missionskonzepte im (von ihnen sogenannten) ‚Alten Testament‘, etwa der FETA/STH; O.G.J: mit S.R.K. etal.] gibt es allerdings [sic! warum, bis von/bei wem,  auch immer ‚weniger betonte und/oder weniger gehörte‘, gar nicht nur ‚Ansätze‘, dass Gott/G’tt allen Menschen helfen wolle; O.G.J. etwa mit To.b.Ch.] in der Hebräischen Bibel Ansätze zu einer großzügigeren [sic!] Perspektive. So heißt es z.B. in Mi 4,5: „Denn alle Völker gehen ihren Weg, jedes ruft den Namen

seines Gottes an; wir aber gehen unseren Weg im Namen des Ewigen, unseres Gottes, für immer und ewig.“ Moderne Apologeten zitieren diesen Vers gerne als Beweis [sic!] für den „Universalismus” Michas. Aber in Anbetracht der zweiten Hälfte des Verses bleibt der „Beweis” fraglich. In der [sic!] traditionellen Exegese sah es jedenfalls anders aus.

So übersetzt z.B. der aramäische Targum: „Siehe, alle Völker gehen ihrem Untergang entgegen, weil sie Irrtümern

dienen; wir aber vertrauen auf das Wort des Herrn, unseres Gottes, für immer und ewig.“ Dieser I Interpretation

schließt sich Raschi im 11. Jahrhundert, und auch Kimchi im I2./13. Jahrhundert an, obwohl Kimchi hinzufügt:

„bis zu dem Zeitpunkt, an dem der messianische König sie auf den guten Weg zurückführt.“

Eindeutiger [sic! an sich möglichst kontrastklar und als Weisungsverständnis insofern bereits eher ein griechisches Denkkonzept / Prinzipien-Ideal, als semitischer/vierweglicher PARDES-Deutung zwecks zuverlässig erwarteten Verhaltens überhaupt (nicht nur ‚erwünschten‘ Denkens) gerecht werdend; O.G.J.] ist da schon Mal 1,11:

„Denn vom Aufgang der Sonne bis zu ihrem Untergang steht mein Name groß da bei den Völkern, und an jedem

Ort wird meinem Namen ein Rauchopfer dargebracht und eine reine Opfergabe.“ Hier scheint der Prophet [vgl. bis später gerade/sogar  Paulus etal. zumindest didaktisch; O.G.J.] tatsächlich im Kultus selbst der heidnischen Völker eine wahre Gottesverehrung anzuerkennen; und so wird dieser

Vers auch von Raschi verstanden, der

sagt: „Selbst die Götzendiener wissen,

daß es einen Höchsten Gott gibt, und

ihm bringen sie ihre Opfer dar.“ Er

zitiert aber auch, obwohl nicht als

seine eigene Meinung, eine rabbinische

Erklärung, die den Vers auf die unter den

Völkern lebenden jüdischen

Weisen bezieht, deren Gebete von Gott

als wohlgefällige Opfer aufgenommen

werden.

 

Melchisedek

Bemerkenswert - weil es sich um einen Kananitter [sic? bis/oder gerade ethnographischer wie lokal territorialer  ‚Partikularismus‘  unausgesagt/unnötig bleibt? O.G.J.] handelt - ist die in

Gen 14,18-20 nur flüchtig gezeichnete Figur des Melchisedek, der als „Priester des Höchsten Gottes“ bezeichnet wird und dem Abram den Zehnten von allem gab. In den Schriftrollen aus Qumran, in der rabbinischen Literatur und ganz besonders im Neuen Testament [sic!] wird dann dem Melchisedek eine wichtige heilsgeschichtliche Funktion zugeschrieben. Moderne [sic!] ökumenische Bestrebungen ließen sich

auch bei dieser Figur anknüpfen.

 

Rabbinische Positionen

In der rabbinischen Literatur wird der [sic!] biblische [sic!] Absolutheitsanspruch allgemein [sic! Prinzipielles/Allgemeines folgt, bis enpringt, griechischen etwa /nomos/- und /Lógos/-Denkformen respektive lässt sich damit beseonders deutlich ausdrücken. Gerade diesbezüglich dürfen, gar sollten, rabbinische, bis gegenwärtige ‚Judentümmer‘ (wie so manche/alle Christenheit/en) auch/eher als Verstärkungen/Überbietungen ‚des vorliegenden wörtlichen Bibeltextes‘, betrachtet und verstanden werden; O.G.J.] aufrecht erhalten. Jedoch gibt es auch hier Ansätze zu einer großzügigeren [sic!] Vorstellung. Gegen Rabbi Eliesers Meinung, daß es unter den nichtjüdischen Völkern [sic!] keine Gerechten gibt, die Anteil an der kommenden Welt haben, behauptet Rabbi Josua, daß es

in der Tat unter den nichtjüdischen Völkern [sic!] derartige Gerechte gibt (tSan 13,2, hrsg. von Zuckermandel, 434).

Rabbi Josuas Meinung wird in der späteren Literatur - z.B. Mose ben Maimon, Hilkhoth Teschubhah 35 – in folgender Formulierung als autoritativ [sic!] zitiert: „Die Frommen der (nichtjüdischen) Völker [sic!] haben Anteil an der kommenden Welt.“ Um als „fromm” zu gelten, braucht ein Nichtjude nur [sic!] die von den Rabbinen aufgezählten „Sieben Gebote der Söhne Noachs“ zu halten, d.h. die Verbote [sic!] gegen Götzendienst, geschlechtliche Unsittlichkeit,  Mord, Gotteslästerung, Diebstahl und Grausamkeit gegen Tiere, und das eine positive [sic!] Gebot , Gerichtshöfe einzusetzen (tAZ 8,4, hrsg. von Zuckermandel, 473). Spätere Autoritäten fügten hinzu, daß für Nichtjuden kein Verbot besteht, dem einen Gott einen „Beisassen“ zuzugesellen (TosafotadbSan 63b). So konnten trinitarische Christen den Juden als „Söhne Noachs“ gelten und Anteil an der kommenden Welt haben.

Schon im talmudischen Zeitalter lehrte Rabbi  Jochanan: „Die Nichtjuden außerhalb Palästinas [sic!] gelten nicht als

Götzendiener, Sie halten sich nur [sic!] an die Gebräuche ihrer Väter“ (bHul 13b).

Nun hat der israelische Historiker Jacob Katz behauptet, daß es sich bei den meisten hier angeführten Stellen um aus dem Zusammenhang gerissene Zitate handelt, die ursprünglich gar nicht so gemeint waren und die erst aus rein

apologetischen Gründen von späteren Gelehrten in einer Art ausgelegt wurden, die  den Verkehr mit Christen erleichtern würde (Halakha and Kabbala [hebrl, Jerusalem 1984, 270-290). Die Behauptung mag berechtigt sein, bedeutet doch aber nur daß sich die jüdische Lehre in Wechselbeziehungen zur

Umwelt weiterentwickelt hat, wie [sic!] ja auch das ursprüngliche [sic! sind/werden gar ‚königszeitliche / prophetische, oder eher nachbabylonische so (gar zu partikular engführend) gedeutet? O.G.J.], intollerantere [sic!] Verhältnis zur nichtjüdischen Welt

seine Gründe in einer früheren Periode und Gesellschaft hatte.

[O.G.J. wofür zur europäisch verkürzten Singularlogik, wider semitische Parallelitäten um/und gleichzeitige Widersprüchlichkeiteneindrücke, auch noch zu lineare Entwicklungsvorstellungen, ohne jede mäandrische Vors und Zurücks zu treten scheinen, wie sie nach/seit 1605/20 wissenschaftliche Argumentations- und Beweisführungsformen zu dominieren wünschen. – Warum gerade Tora, zudem nicht von Anfang an, mehr bis alles enthalten, gar (auch und\aber mit)gemeint, haben soll/darf, ‚(als) was spätere Generationen (bis vieleicht bereits frühere ‚Abweichler‘/Minderheitsmeinungen) darin / daran / daraus entdecken (werden)‘, will/muss ohnehin nicht allen einleuchten. Immerhin stückwerkscharakter aller Erkenntnis und\aber /sod/ סוד?]

So [sic! jedenfalls darf und; O.G.J.] kann eben ein Teil der [zumindest ‚zweiteiligen‘ teils überlappenden, nämlich narrativen/(h)aggadischen (nicht immer oder überall zweiwertig {theo}lógos reduziert erzählten) und (meist durch Mehrheitsbeschluss verbindlich festgelegten/gelehrten, weder alternativlosen noch unveränderlich-prinzipiellen, sondern eher konkretiierten) normativen/halachischen; O.G.J. zumal mit J.J.P.] Tradition unverändert von einem Zeitalter in das andere transponiert, ein anderer Teil am Wege liegen gelassen [gleichwohl immerhin jüdischerseits möglichst zu dokumentieren/erinnern versucht, gar ‚falls diese Ansichten/Entscheidungen später wieder benötigt/verhandelt, bis verbindlich, werden‘; sowie zur ‚unverfälscht treuen‘ Erhaltung/Weitergabe (mit/als ‚mündlichem / angewandtem / rechtsprechendem bis verhaltenswirksamem‘ Bereich) der ‚Offenbarung‘; O.G.J.] und ein dritter Teil einer Neuinterpretation unterzogen werden.

 

Gegenwärtige Situation

In der modernen Gesellschaft und dem säkularen Staat lassen sich uneingeschränkte Absolutheitsansprüche, auch [sic! oder ‚zumal/gerade‘ dann/weil; O.G.J. mit Sir Francis] wenn sie auf uralter Tradition beruhen, nicht als glaubhaft erhalten [sic! solche, die sich auf das ‚Fortschrittsparadigma‘ (zunal als Säkularismus statt Theokratie) und/oder national-ethnische ‚Kulturemeals/äh ‚Wissen‘ berufen. hingegen …? O.G.J.]. Davon hat man sowohl im Judentum wie auch im Christentum Kenntnis genommen. [O.G.J. was weder heißt, daraus einheitlich Konsequenzen zu ziehen, noch diese (respektive irgend ein ‚Gegenteil‘ davon) durchsetzen zu müssen, oder zu können, bis solches  gar zu dürfen, äh zu müssen. Schon gar nicht falls/wenn qualifizierte Freiheit existiert / Gott Menschen(heit) als Gegenübermacht ... (etwa ‚ein, immerhin ‚abrahamitisches‘, Recht einräumt nichteinverstanden zu sein/werden‘ – gar ‚protestantische Kirchen …‘)]

Auch die [sic!] Kirche bemüht sich, den Satz „extra ecciesiam nulla salus” in seiner Gültigkeit einzuschränken [so wie Juden/tum etwa unter/entlang dem hallachischen Schittuf‘-Begriff Nichtjuden (unvollendeter Erkenntnis, bis falschen Kultes dennoch) alsSöhne Noachs‘, gar als ‚Kinder Abrahams‘, bis sogar  individuell als ‚Gerechte unter/aus den Völkern‘, jedenfalls (qualifiziert) gottessfürchtig, für ‚des Heils/künftiger Weltwirklichkeit‘ teilhabefähig halten/erklären – nämlich als vertragsfähig anerkannt. bis wechselseitig ‚ebenbürtig‘]. Auf jüdischer Seite hat Franz Rosenzweig (1886-1929), an Mose ben Maimon

anknüpfend, im Christentum das Instrument gesehen, durch das die ganze nichtjüdische Menschheit zu Gott geführt werden soll, nicht aber die Juden, die bereits schon „beim Vater“ sind.

Mose ben Maimon hatte auch den Islam als ein solches Instrument angesehen.

Rosenzweig tat es nicht; und die Monopolstellung, die Rosenzweig dem Christentum gegenüber anderen nichtjüdischen Religionen einräumt, wird von vielen heutigen Juden nicht mehr akzeptiert.

Jüdische und christliche Theologinnen kritisieren den Absolutheitsanspruch als Ausdruck eines patriarchalischen Weltverständnisses und Herrschaftsanspruches. [O.G.J. ‚sich‘ in so manchem ‚Gefechtsstress‘, diesbezüglich zumal christlicherseits, gar  jenen feministischen Sündenfall‘, hier judenfeindlicher Motive, eingehandelt; O.G.J. mit Charlotte Kohn-Ley u. Illse Korotin]

Multikulturelle [sic? auch ‚multiethnische‘, bis eben überhaupt/ups ‚vielfältige‘? O.G.J. mit dem Verdacht ‚indoeuropäischer Singularismus‘ sei auch eine soziokulturelle (Meta- bis götzendienerische) Eigenschaft] Gesellschaften mit ihrem [dann eben nicht etwa allein; O.G.J.] religiösen Pluralismus und den national-ethnischen [zumal allokativen / Verteilungs-; O.G.J.] Konflikten, deren Wurzeln [sic!] tief im unterschiedlichen kulturellen Bereich liegen, […]»

 

 [O.G.J.:   Sind/Bleiben denn Konflikte überhaupt das Problem/Übel? (Auch falls ‚die kommende Welzwirklichkeit‘ gemäß der vertebeiten These/Erwartung ohne Streit, Ökonomie, Stoffwechsel etc. auskommt/auskäme, die gegenwärtig vorfindliche tut dies nicht, und Vernichtung der Unterschiede/Verschiecdenheiten gührt solches nicht notwendigerweise/erlösend herbei.)

 Widerspricht nicht gerade G’tt gar von bereschit/Genesis an und\aber damit dem (derzeit) Vorfindlichen?

 Stellt dies und steht somit nicht überhaupt das abendländische/jedes Absolutheitskonzept (durchaus, gleich gar sophistischen, Paradoxa der ‚Allmacht‘ ähnelnd, gleich gar singuläres, ontologisches pp.) begründet in Frage?

 

Zumindest Juden haben/lernen, bis Debattier- sowie, zumal verbindliche, Entscheidungsverfahren, ohne überraumzeitlich-autoritative Endgültigkeitsansprüche (vgl. gerade dagegen griechisches lógos/nomos-Konzept bis etwa René DescartesNaturgesetze‘) bieten, Handhabungsmöglichkeiten stückwerklicher/inkrementalistischer Unsicherheiten in der/den Sachen/Schicksalen, anstatt in den wesentlichen Beziehungsrelationen. 

 

‚QTH‘ internationales (Funkverkehrs)Kürzek der ‚Frage nach dem Standort‘ – Als Flaggen-Zeichen besomders bemerkenswert, da und soweit zu dessen wahrnehmender (Er)Kenntnisnahme Suchtkontakt unterstetllt, bis gedeutet, erscheint.Denn drei Standortedreierlei Ansichten, äh dreier Leute Meinung/en; gleich gar drei Juden haben vier Meinungen, fümf wenn es sich davor, äh dabei um Jüdinnen handelt, und\aber sieben falls eine Professorin darunter wäre?  Wenn, bis wo, ‚Loyalität‘ nicht darin besteht, der selben Meinung / Überzeugung / Denkweise(n) oder wenigstens des gleichen Bekenntnisses, bis Aussehens, zu sein/werden – sondern eher darin zuverlässig (zumal/zumindest gesellschafts)vertragstreu zusammen zu leben, bis sogar zusammen zu arbeiten.  Je beweglicher jemand ‚im Denken‘ /jada‘/ ידע (in/mit d[ies]er ‚Hand‘),  je variantenreicher eben (das/Ihr) ‚Sprachvermögen‘,  desto ‚stabiler‘ gar  durchauskunstvoll/künstlerisch,  zivilisiert (begrenzte)‘, jedenfalls ‚reflektiert‘ – lassen sich Empfindungen, zumal der Gefühle – gar emotionale, bis soziale, ‚Geborgenheit(sfrag)en‘ respektive ‚Affekte/Triebe‘ – und Gedanken / äh Fakten, ausbalancieren / halten. Je bewegleich jemand 'unten' mental ist/wird, desto stabile sind/werden 'oben' die E,pfindungen.

 

 Empirisch lassen sich homogenere Gesellschaften nicht als ‚weniger konfliktanfällig‘ belegen, nicht einmal weniger (zumal arbeitsteilig oder ethnisch) komplexe, oder solche mit weniger möglichen Konfliktlinien (entlang denen sich Auseinandersetzungen – auch generationenübergreifend – Gruppieren/Kristallisieren können).  Nicht allein/erst Konflikttheorien, bis Mediationen, sprechen eher für/finden: ‚ein Grundrauschen an Konflikten auf deren (wie/wann pp. bis wozu) begrenzende, oder verstärkende, Handhabungen es ankommt‘- Weniger ‚wettbewerbliche‘, sigularfixierte/harmonieorientiertere ‚Kulturen‘ sind/werden deswegen nicht weniger gewalttätig/kriminell.   Längst nicht jedweder Konflikt, bis Widerspruch – zwischen: Fremden, Eigenen, Generationen, Geschlechtern/Genera, Gleichen, Religionen/Philosophien, Kulturen, Nationen, Ethnien,  Schichten, Klassen, Kasten, Miljeus, Gruppierungen, Zünften, Gebildeten, Intellektuellen, Intelligenten/Weisen,  Gruppen, Individuen,  Herrschenden und Beherrschten  bis (Prinzipien und) Interessen  ist/bedeutet (zielverfehlende, gemeingefährliche) Rebellion, gleich gar nicht solche gegen Gott/G’tt (oder Illoyalitäten-Ausdruck/Folge); zudem eignen sich Ordnungen ausgezeichnet zur Herrschaftsausübung des und der über den und die Menschen/zum, bis als, Götzendienst. Jene – zumal so manchen, nicht immer nur ‚zu recht‘ (nämlich gar deswegen), suspekte – ‚Erfindung der Diplomatie‘, an der die Serenis(s)ima Venezia ja recht wesentlich (und früh) beteiligt, fragt weder nach ‚platonischer Wahrheit‘, noch strebt sie nach dem ‚Rechthaben nur einer rechtschaffenen Partei‘ pp. vielmehr geht es um eben derzeit allerseits akzeptierbar durchaus/überhaupt  einhaltbare, eher entwerfend und verhandelnd, kaum – umps – so ganz ohne alle Zugeständnisse, bis Verzichte und Grenzen, zustande kommende,  vorläufige, bis modifizierbar fortzuschreibende, Vertragsbedingungen; dem bereits noachidischen /berit/ ברית-Konzept keineswegs (so) unähnlich (wie der Vorstellung/Offenbarungserwartung ewig unveränderlich endgültiger überirdischer/überjimmlischer, äh hoheitlicher, bis göttlicher, Gesetzmößigkeitengebung). 

 

[Abb. Der Majestät dennoch brav, bis gerade erst dadurch / deswegen artige, Reverenz knicksend bemerkt/e Ihre Königliche Hoheit ‚Sofia‘ – die Weisheit und ordentliche Dame der Gerechtigkeit – immerhin:]

 

Also gegenwärtige ZeitgenossInnen und (zumindest ‚westliche/antitotalitäre‘) Gesellschaften «problematisieren den Absolutheitsanspruch.»

 

Allerdings eher selten ohne dabei ernsthaft auf totale, bis (zumal in Not-, Verweigerungs- und Widerstandsfällen) sogar totalitäre, Absolutheit/en von ‚richtig‘, ‚falsch‘ und (manchmal spgar/immerhin) diesbezüglich ‚nichtentschieden, bis unentscheidbar‘, zu verzichten – ohnehin, bis da, nicht auf (soziale bis politische) Koordination der und unter Menschen verzichten könnend.  Mit ‚Totalität und Antitotalitarismus in den Quellen des überlieferten Judentums  haben Ernst A. Simon sowie Herman Lewin Goldschmidt‘sWege des Widerspruchs‘ Basales zur, respektive aus der, ‚Höherverschachtelung‘ beigetragen.  Jedenfalls erzählte immerhin  Elie Wiesel die ‚Anekdote‘ aus der ‚Zukunft/Zeit‘ des  Messias: Als dieser gefragt wird, wer denn nun recht gehabt (namentlich ‚ob er schon einmal dagewesen …‘) habe? Flüstert ihm jemand zu/ein: ‚Pscht Meister – bitte nicht Antworten‘.Dem Hochschloss der Weisheit - wenn auch über der Überzeugtheitenfestung - entgegen.

 

 «All das stellt die Religionen [Theologia und Philosophia – griechisch-hellenistisch fundiertes rein zweiwertig-logisches Denken – überhaupt, und zwar durchaus ‚gemeinsam zoffend‘; O.G.J.] vor die Frage, wie [sic! bis ‚ob? dieser/solcher; O-G.J.] der Anspruch auf die  [sic! singulär vergottete? O.G.J.] eine [sic! zumal ‚positiv onthologisch formulierbare‘; O.G.J. mit Sir Karl Raimund Popper etal.] Wahrheit [sic!] und ihr Ringen um diese [sic! entpersonifizierte, bis vergötzte, äh objektiv versachlichte/prinzipialisierte? O.G.J.] Wahrheit [sic! überhaupt weise, bis gleich gar; O.G.J.] unter Berücksichtigung der Leistungen der [gar ‚zuverläßiger aufgeklärten‘; O.G.J.] Aufklärung zu verstehen [sic? als ‚flachländische‘ dreifach qualifiziert ‚aufzuhebende‘ anstatt vernichtend aufzulösende ‚Teilan- und –einsicht‘? O.G.J.] und durchzusetzen [sic? als mögöiches, doch hinterher unzureichendes, Ordnungshilfsmittel der Bildung? O.G.J.] ist [sic! – Juden reagieren (gar folglich?) nämlich, und zwar auf den insofern finalen, Empfang einer/der Todesnachricht, mit  einem ‚Lob des/Segen für den Richter/s der Wahrheit‘ – ‚in Futurum exaktun‘: O.G.J.].

 

/[vgl. weiter die folgenden Lexikonstichworte:] Autorität; Bihel; Christus/Christologie; Dialog; [Dogma;] Erwählung; [Hellenismus;]  Melchisedek; Noachidische Gebote; Offenbarung; Partikularismus und Universalismus; Sehiuuf. […] P» (zitiert/kritisiert nach 3. Neuauflage des wichtigen Werkes S. 5-7; verlinkende Hervorhebungen O.G.J.) Des Weiteren, neben ausgewählter Literatur, sorgsam auch auf die Stichworte:/Themen: ‚Abraham; Antijudaismus; Apokryphen; Auferstehung; Bilder/Bilderverbot/Bilderverehrung; Bund; Disputationen; Dreifaltigkeit; Eschaton. Eschatologic; Gesetz; Gott; Götzendienst; Holocaust; Inkarnation; Inquisition; Israel; Jesus von Nazaret; Judenmission; Karäer; Kirche/Kirchen; Liberales Judentum/Reformjudentum; Liturgie; Messias; Neues Testament [sic!]; Orthodoxes Judentum; Paulus; Pharisäer; Polemik; Propheten/Prophetie; Proselyten;  Qumran; Reich Gottes; Sadduzäer; Schekhina; Synagoge und Kirche; Talmud; Tora; Tradition; Volk Gottes‘ – im selben, basalen Begenungslexikon – verwiesen.

 

 

 

Gesetz erweisen wir Menschen bereits/zumal begrifflich als derart inflationär häufig (und emotional aufgeladen) verwendet, wie andre – zwar zentral wichtige, doch auf diese Art und Weise (zumindest annährend) beliebig verfügbar / unspezifisch variabel gemachte –Ausdrücke/Eindrücke, deren konkreter (‚inhaltlicher‘) Sinn (allenfalls) scheinbar klar, doch höchstens einseitig (nicht etwa allgemein, oder wenigstens speziell, übereinstimmend) deutlich, sondern vielfältig unterschiedlich, bis widersprüchlich, bekannt ist.

Gemeint ist/wird nämlich  hingegen hauptsächlich:

 gar eher (vielleicht erstaunlich) selten ein/der (zudem nicht einmal immer) unter ausdrücklicher Überschrift ‚Gesetz‘ zu findende/r juristische/hoheitliche – etwa in Artikel oder Paragrafen und Sätze gegliederte – Text, etwa einer normativen Ordnung oder Satzung bis Verfassung.

 Zudem enthält auch ‚das Gesetz des Mose‘, nicht mit (jenem etwa ‚des Hamurabi‘ pp., und bekanntlich noch nicht einmal mit)dem jüdischen Gesetz‘ identisch/selbig – ohnehin weitaus einheitlicher und einzahliger wirkende, gängige  Ausdsrucksweise, als damit Gemeintem / zu repräsentieren Versuchtem gerecht werden kann – allenfalls wenige derartige Formulierungen. Und selbst diese sind/enthalten hauptsächlich auch als ‚Moralgesetzt‘ bezeichnete/bekannte (als ethische Prinzipien zudem am ehesten interkulturell basal konsensfähig übereinstimmende) Grundsätze und sittliche Leitlinien (auch kultische/rituelle, gar sprachlich-denkerische, Empfindungs-, Feier- etc. ‚Bräuche‘, charakteristisch spezifizierter Handhabungsweisen und Verhaltensarten, hier bis später ‚hebräisch-jüdischer‘ Identität/en – mit den weitgehendsten  Ungleichheiten und\aber Gleichheiten zwischen ‚Kultturräumen‘).

 In manchen Unterschieden zu / Gleichheiten mit derartigen, gerade auch im Falle von verhaltensfaktischen Verstößen dagegen (bis sogar dafür, wenn auch möglichst zu deren Verhinderung / Begrenzung) gemachten (weder notwendigerweise noch immer, und nie allein/vollständig, aufgeschriebenen) ‚Gesetzen‘ werden und wurden auch Regelmäßigkeiten (zumal, bis ‚eigentlich‘ ausschließlich, solche menschlichen Denkens, bis Verstehens) analog (was zugleich ‚unendlich ähnlich‘ und/aber doch ‚unendlich unähnlich‘ bedeutet/wäre) gewollte/gefährdete ‚Norm(alität)‘-stäken sollend benannt.

 So erweist es sich als noch größere Hauptschwierigkeit am und mit dem ‚Naturgesetz‘-Begriff, als deren nur mehr oder minder wahrscheinliche ‚Erfüllung‘ ( eben nur unter Bedingungen und durchaus mit Ausnahmen – anstatt absolut immer und überall), dass es sich dabei weder und die ‚Gesetze seitens der Natur‘, noch um solche handeln kann, denen sie unterworfen ist/wird, sondern allenfalls um Regelmäßigkeiten die menschliches Denken und Forschen zu erkennen vermeint, bis vermag; und deren Geschichte – zumal daher – insbesondere eine Geschichte ihrer Irrtümer und deren (sonstigen Gesetzesnovellen durchaus verwandte, immerhin ‚Selbst‘-)Korrekturen (allerdings selten durch jene die den Fehler machten, sondern meist seitens irgendwann ‚nachfolgender‘ Leute) bleibt.

 Und Olson‘s ehernes Gesetz der Oligarchie (dem wohl nicht allein Venedigs sogenannte ‚Republiken‘ als Beispiele/Argumente gefallen mögen), bis Murphys Law bringen exemplarisch zum Ausdruck wie gesellschaftlich, bis kulturalistisch  Sie wissen wohl schon.

 

 Das Gesetz bin ich (/sind wir, hier)‘-Haltungen enthalten weit mehr als solche immerhin überheblich( aussehen/sein könnend)e hoheitliche Haltungen (übrigens nicht etwa allein, oder besonders, von, ja immerhin raumzeitlich/lokal zur Judikative, bis Exekutionen berechtigten, bis verpflichteten – vorzugsweise verschiedenen – Amtsträger/innen), die sich – wenn auch nicht notwendigerweise jeweils gerade alternativlos genau so aus der Notwendigkeit ergeben: Dass (gar jewedes) ‚Gesetz‘ des/seines (gar nicht so selten ausbleibenden) Vollzuges bedarf (der, genau genommen, ja nicht einmal ‚von Natur aus‘ immer so automatisch determiniert und vollständig erfolgt, wie oft erwartet – zudem nicht einmal immer und überall, bis für ewig unveränderlich gleichbleiben[ könnend oder gar müssen]d).

 Sowie/Denn ‚gesetzt (den Fall, dass …)‘ wird zudem gar nicht so selten, und zu wenig reflektiert/bemerkt, voraus-‚gesetzt‘ wie diese Prämisse ausdrücklich erwähnt/eingestanden sein – durchaus –  sollte, bis (als ordentliche, oder außerordentliche, Regelmäßigkeitserwartung / Verhaltensfoderung entblößt/erkannt werden) dürfte.

Besonders semitisch/erwartbar, dass/wo gerade hebräische Sprache (gar durchaus gegenläufig zum indoeuropäischen Singulardenken des Ganzen, etwa auf/in Griechisch. Latein pp.) eine Fülle (auch inhaltlich durchaus verschiedener) Begrifflichkeiten verwendet, die zwar lexikalisch durchaus zutreffend alle auch mit/als/in ‚Gesetz‘ übertragen werden können/dürfen, deren spezifisch differenzierte Bedeutungsreichweiten aber dadurch eher verloren gingen / wi(e)dergefunden, respektive bewahrt, werden sollten.    Ein wichtiges, auch diesbezüglich, bestenfalls Missverständnis unterschlägt/übersieht den (zumindest/zumal sprachlichen) Befähigungscharakter der gemeinhin (gar absichtlich: zwangsweise heteronomistisch erscheiend) als ‚Gebote‘ respektive ‚Verbote‘ überschriebenen/verwendeten לא-Bibelstellen, und deren längst nicht allein rabbinischen (wenn auch teils sogar/immerhin damit übereinstimmenden) Auslegungen/Verwendung. Mindestens eine weitere Hauptschwierigkeit hängt mit der ‚Verwechslung/Gleichsetzung‘ von Pflichten/Verpflichtungen, gleich gar religiös-heiligen /mitzwot/, mit/als ‚allgemein für alle gültigen Gesetzen‘ zusammen. Solche Denkweisen erschweren, bis verunmöglichen, Abstufungen zu erkennen, wie sie etwa 1. minimale wechselseitige Nebeneianderher- bis Zusammenlebensverhältnisse zwischen/unter Menschen erfordern, von 2. solchen arbeitsteiliger Koordination bis Kooperationen zu unterscheiden, und gleich gar von 3. über tauschhändlerische/vertragliche Relationen hinausgehenden (in diesem Sinne ‚nicht notwendigen‘ sondern ‚zusätzlichen‘, gar auch, anstatt ‚nur‘ oder ‚analog‘ missdeutetet, ‚überirdisch‘ relevanten) Leistungen.   Gar, so unausgesprochene/verheimlichte, Forderungen des/nach Kategorischem/n Imperativ– jedwedes (zumindest/zumal beabsichtigte) Verhalten müsse (ausschließlich) so sein/werden, dass es Prinzip / Grundlage allgemeiner, allgemeinverbindlicher Gesetzgebung (basaler Tora-Überbietungsversuch / Überziehung der Unterlassensweisung  Goldener Regel‘) – verstellt/verhindert zudem (eher), dass/wo weder jeder Mensch (immer) alles Erwartete, jedenfalls Vorgeschriebene, tun muss, noch (überall) tun soll, und nicht einmal (rüchsichts-, äh ausnahmslos/unverhältnismäßig) darf.  Weder  Gleichheit vor dem/welchem Gesetz‘, noch ‚der selben Rechtsordung/Gerichtsbarkeit zu unterstehen‘ (was einander nicht einmal wechselseitig bedingen, oder ausschließen muss) bedeutet etwa, dass ‚anklagende, beklagte, beistehende, bezeugende, richtende und beobachtende Personen‘ genau die selben Rechte und Pflichten hätten, oder gar diese erfüllen würden/könnten indem sie (während eines Verfahrens) alle übereinstimmend das gleiche tun & lassen würden. (Gar ohne, dass komplementäre  Gegebenheiten tückische Angstvorstellungen, bis gleich  Kampfbegriffe wie ‚[kein] rechtsfreier Raum‘, bis ‚Staatsversagen‘, aktivieren würde/muss.)

 

 Außer den Wortfeldern ‚gOtt(esfurcht)‘, ‚Fakt‘, ‚Wahrheit‘, ‚Wissen‘,  ‚Sicherheit‘, ‚Natur‘, ‚Information‘ … und etwa ‚Republik‘ respektive ‚Demokratie‘ eignen sich übrigens besonders, die (gerne dichotomiesierten / verabsolutierten) Polaritäten von ‚Ja (richtig/gut/wahr)‘ oder/aber ‚Nein (falsch/böse/gelogen) für derartig( unzureichend)e dumme respektive intregannte Einsparungen/Übersehungen, bis Unterstellungen/Verlangten des jeweiligen, äh für alternativlos gehaltenen, kontextuellen (sprachlich- bis kulturell-‚inhaltlichen‘, bis sogar beziehungsrelationalen) Vorstellungenkuppeln- und Erwartungsfirmamentegemischs der beteiligten/beobachtenden Personen.  Wie bitte?Gesetz‘ sei/ist weder die einzig richtige Übersetzung für/von griechisch νόμος /nomos/ und/oder hebräisch /t(h)ora(h)/ תורה , noch stimmen die Bedeutungsfirmamente oder Ausdrücksreichweitenhöfe der beiden Begrifflichkeiten / Denksprachen überein! ffc-nichts-mitzwei-vorstellungshorizntglockenspuren

Mehr noch, decken auch λόγος /lógos/ (unspezifisch für ‚Wort‘ und ‚Rede‘ sowie deren Gehalt/Inhalt gebräuchlich, ‚geistiges/kognitives Können‘ und dessen Ergebnisse wie etwa ‚Vernunft‘, ‚allgemeines Weltvernuftprinzip / Gesamtsinn der Wirklichkeit‘, ‚Definition‘, ‚Argument‘, ‚Rechnung‘. ‚Lehrsatz‘ ‚philosophisch/theologische Prinzipien‘ mithin ‚Logik[a]‘ und ‚Logi/en‘ gar über- bis unpersönlich-objektivierter Abstraktionsansprüche  – vgl. [gar hingegen subjektiv persönlich betreffend] hebräisch/semitisch דבר /dawar/ ‚Wort/Ausdruck‘ sowie ‚Sache/Gegenstand‘, bekanntlich eines der geläufigsten ‚parallelen‘ semitischen Bedeutungsfelder mit/von/zu תורה) zusammen mit νόμος /nomos/ (zumal allein- und allgemeinverbindliches ‚Gesetz‘, ‚Brauch‘, ‚Übereinkunft‘) genommen zwar etliches der Verwendungsmöglichkeiten von /tora/ תורה ab, doch repräsentieren sie auch gemeinsam längst nicht alles (sowie gar auch manch anderes als?) was an / in / mit / als /tora/ תורה gesagt, gemeint und gegeben, bis getan.  Namentlich Theo-lógia, alsq eine (anstatt etwas der einzigen, und auch nicht der alleine richtigen, klugen, vollkommenen, weisen pp.) Art und Weise zunächst, und gar eigentlich, ‚von/über die griechischen Götter, bezogen auf die Lebenssituation der jeweiligen Menschen, zu reden/lehren‘, nicht allein/immerhin das Wortfeld ‚Theologie‘, ist eben selbst bereits Ausdruck und ‚Praxis‘ griechischer – deswegen also zivilisatorisch und kulturell, sowie ethnisch, so lokal und global keineswegs alternativloser, sondern (zumal/zumindest ‚damals‘) vorherrschender – Richtigkeitsfirmamente bzw. Notwendigkeitsvorstellung/en des überhaupt Möglichen / Üblichen / Zulässigen: Auch der (homerschen‘)  Dichtung (den ‚Gesängen‘ der ‚ Ilias und  Odyssee) würde der Vorwurf ‚unlogisch zu sein‘, nicht etwa umfassender gerecht, als der Tora die geläufig( unterstellte/erwartet)e Behauptung Mythologie, oder Märchen, zu sein/erzählen (denen hier, bis davon/darin, auch ‚grundstrukturell‘ eher, respektive geradezu ‚zitierend‘, widersprochen wird). Mehr noch kann, sogar bei (anthropologischer) Anerkennung (gar zu) eilfertiger Fortschritts-(bis Überwindungs)Behauptungen (des  Animismus

 respektive von Göttersagen), durch (gleich gar/zudem mit ‚Vernunft‘ bis ‚Verstand‘ geich zu setzen versuchter, zweiwertig reduzierte, singularisierte)  ‚Logik‘, kaum deren Teilmengencharalter, als nur einerlei Unterkategorie, des Erzählens / Erzähltens geleugnet werden. Semitische Konzepte der (hebräisch – inzwischen weitgehend für ‚Pesach‘ reserviert) /haggada/ und (aramäisch) /aggada/ lassen dagegen mehr Interaktionsformen zu, bis adressieren alle – auch: weise, zwanghafte, gesetzliche, anreizende, betörende, rationale, emotionale, politische pp. – motivationalen Bemühungen und Mittel. Auch ‚das rabbinische Judentum‘ versuchte und vermochte sich durchaus den ‚H/aggadischen Charalter‘ seines Debattierens und ‚Theologisierens‘ zu erhalten, zumal es sich um Rechtsgelehrte handelt/e die auch (anstatt nur) Gerichtsentscheidungen treffen.

 

Hellenismus  Sp. 147-152; verlinkende (und silbergraue Zitat-)Hervorhebungen O.G.J.

Jene spätantike ‚Weltkultur‘[sic!], die  darauf aus gewesen sei «verschiedene lokale Kulturen und Religionen miteinander zu yermischen und sie dem griechischen (später dem römjschen) Denk-, Lebens- und Machtstil unterzu ordnen. Im Gefolge der Eroberung des Vorderen Orients durch Alexander  den Großen (356-323 v.Chr.) gerieten auch die Juden in_den Sog des synkretistischen Kultur- und Machthellenismus.» Neben zahlreichen, lange andauerenden, militanten Auseinandersetzungen: «Das größte jüdische_Wagnis, dem Hellenismus konstruktiv zu begegnen, war die~Sep5äJinS-Lrbei^setzung (LXX: ca. 250 - ca. 100 v.Chr.).» «» «»

 

 

 

 

 

«Honi soit qui mal y pense»

Ein Narr, wer etwas Arges dabei … ?

Zentrale Schwierigkeiten (zumal) dieses (des weltweit verständnisbedürftigen, bis missionarisch durchzusetzenden) Übersetzungskonfliktes bleiben die Übertragungen basaler semitisch-hebräischer Denkkonzeptfirmamente in / als indoeuropäisch-griechische (‚singuläre‘) Begriffsvorstellungssphären mit deren (zumal abendländisch zu globalisieren versuchter/n) Weitertradierung/en.

 תורה /tora/ (gar zunächst  überlebensrelevant erzwungen) als / auf νόμος /nomos/ ‚Gesetz‘ reduziert verstanden (vereinfacht. äh verallgemeinert überhöht) / teilinhaltlich (so deutend – vgl. ausgerechnet und gerade die Wortschöpfung /hypo nomon/ des Saulus von Tarsus /  Apostel Paulus gerade dafür, anstatt wider die Tora / Hebräische Bibel) überboten. Geradezu paradox! Zunächst / Zumindest scheinbar / vielleicht erstaunlich: Wie(so, bis wpzu) ausgerechnet und gerade ‚(ups Natur-)Gesetz/e‘, doch mit ‚kontrafaktischen‘ Geltungsansprüchen, eben im Falle von und wider Verstöße/n dagegen, gemacht / vorgesehen  – unter dem überhandnehmenden Einfluss des ‚mechanischen Weltbildes‘, trotz / wegen manch ‚(unaufgeklärt popularisierter) Aufklärung‘ – inzwischen und (jedem erkenntnistheoretischen ‘turn‘ [der Epistemologie] interessiert, äh engagiert, widerstehend) immer noch – von einem jedem glaubhaften  Gegenbeispiel ungültig / hinfällig falsch gemacht (bis Gott allenfalls als derartig missverstanden / verlangt wundertätig beweisbar – etwa [selbst gefangen / zurückgezogen] in irgend welchen ‚Quanten[spinn‘-]Lücken / verdächtigen Offenbarungstextwortlautwidersprüchen befindlich) anzusehen sei/en. Prinzipien, die allenfalls Wahrscheinlichkeiten, für – ‚Gesetz/e‘, ‚Gottes Wille‘, ‚Vernunft/en‘, ‚richtig wichtig‘ pp.  genannte – Notwendigkeiten haltend, respektive dazu machen / durchsetzen, wollend.

ברית /berit/ lexikalisch nicht weniger zutreffend, nur diesmal nicht einseitig verkürzend, sondern Bedeutungsfelder um ‚Testament/e‘ (nicht allein um die Eigenschaft der Ungültigkeit des ‚Alten‘ wo ein ‚Neues‘ vorliegt, sondern insbesondere auch um ‚Todes[opfer]bedarf‘) einseitig erweiternd / ‚bereichernd-verarmt‘, mit / in / als διαθήκη  /diatheke/ übertragen, und (eifernde, äh eifrige Bundeshandhabungs- bis Vertragsverständnis-Konflikte) namentlich als ‚Neues Testament‘ versus ‚Altes Testament‘ kontrastierend aufgeladen, äh weitergetragen. Gar auf dass, dahinter die Verwechslungsgefahren von Freundschaftsbündnisse mit (nicht etwa allein ‚altorientalischen‘) Unterwerfungsverträgen verborgen / ‚übersehen‘ oppositionelle Gegenübermächte folgsam zustimmend / Parlamente verboten bleiben mögen?

 Sokratisch zweiwertige Logik (des entweder/oder vom ausgeschlossen Dritten Satzes) ereifert sich gegen paradoxe Widersprüche wie etwas jenes berühmte ‚Kreuzeswort‘: Heute noch wirst Du mit mir im Paradiese sein. – Wenn dieser selbe Jesus / Jeschua doch gleich anschließend, gar für drei Tage, in die Unterwelt des Todes hinabgefahren sei. – Will nicht / erträgt es kaum, dass (zumal auch dialektisch) schwer miteinander vereinbare Einsichten (insbesondere des selben Autors, wie) ‚Sterblichkeit/Tod als Folge der Zielverfahlung‘ (Römerbrief) und\aber ‚Sterblichkeit/Tod als Antrieb r45 / zur Zielverfehlung‘ (1. Korintherbrief), oder (vermeintliche) Schöpfungsreihenfolgen der Genesis / bereschits, gleich gar sämtliche /midraschim/ erzählende Geschichten,  für sie / unter ihr(em singularisierend [neo]platonischen Wahrheitsverständnidkonzept) nicht zusammenpassen.

Dagegen das, inzwischen für ‚(Zitrus-)Obstgärten‘ verwendete, dem assyrischen Beeindruckungsinstrument zur betörend bezaubernden  Herrschaftsausübung entstammende, als /paradisos/ auch ins Griechische übernommene, Fremdwort /pardes/ פרדס als ‚abkürzendes‘ Akronym / Merkwort פרד״ס für insofern ‚ganzheitlicher / holistisch umfassende‘ insbesondere auch Anderheiten ‚referenziell respektieren‘ könnende und s/wollende (wenigstens semitische) Gesamtheitskonzeptionen, deren teilnehmend beobachtender (gar anstatt nur / immerhin selbstreferenzieller) Teil Menschen sind/werden.

Solange / Wo sich, insbesondere Juden, anzuhören haben, ‚wie sie sich erlauben können, zu anderen Ergebnissen zu kommen? Wo/Da sie doch den selben (Bibel)Text‘ hätten! Bleibt gerade dies Ausdruckssymptom des Problems; während sich JuristInnen weder darauf einigen können, noch müssen, ob etwa das ‚ist‘, in dem Satz: „Die Würde des Menschen ist unantastbar“, deskriptiv (sie also gar nicht angetastet / verletzt werden kann) oder normativ (solche nicht geschehen/zugelassen werden, darf) zu verstehen / gemeint sei. – Nicht nur Dummheit, auch Machtinteressen halten derartiges / diese site/s hier für ‚unnötige Spitzfindigkeiten‘, Sie wissen wohl schon.

 Jedwede Verfehlung (zumal von Zielen streng oberflächlich [wortgetreu], äh gründlichst dichotom zweiwertig ‚gut oder hier also böse/schlecht‘) verEINFACHend mit  / unter (s)einem undװaber dem selben (ἁμαρτία-/hamartia/-)Begriff fassen (Tora überbieten‘? Da.KM.) zu s/wollen; ganz unabhängig davon, wie abstrakt bis konkret, versehentlich bis verbrecherisch, am/im Denken/Reden, Fühlen eben Verhalten, bis gar Handeln, der (unterstellte, bis als solcher anerkannte) Fehler(fürstlichkeit/en), mehr oder minder, vermeidlich / erwartbar,  ‚gelegen‘ und Bestand haben  mag. – Ger jener Verführung geschuldet / dienlich, die ‚(wenigstens den anderen) einfach Wasser (bescheidenen, schlichtes, entbehrungsreiches Leben) predigend, häufig selbst (mindestens, um so mehr  verfügbaren) Wein saufend‘, vorgibt / hofft, zumal den ‚schlichten Gemütern / Bevölkerungsmassen‘ (denen sonst/das alles ja viel zu komplex kompliziert / undurchschaubar vielschichtig wäre), durch vereinfachte, kontrastklarst deutlich göttlichen, oder wenigstens (die vernünftig, bis einzig) richtige(n),  ‚gut gegen böse‘-Dichotomien, jeden vorbehaltlos, eifrig willigen Gefolgschaftstribut  entlocken zu können, bis zu müssen, der jeweils gerade (systemerhaltend oder verändernd – auch so mancher ‚Simplifizierungsapell der Moderne‘, würde ja verstanden als Komplexitätsleugnung [gleich gar zu Repräsentierendens] zu kurz, bis neben die meist sehr aufwendige künstlerische Leistung ihr Ergebnis ‚einfach‘ aussehen / wirken zu lassen, greifen) motivational möglichst hinreichend passt.

  

 

Ich, bis wir, (ver)meine/n (arrogant) wichtige (abweichende) Bedeutungen ‚im Sinn(en)‘ / ‘in my/our/the mind(s)‘ zu haben – daher verende/n wir/ich (gefälligst) ‚ein anderes Wort‘ / nicht die üblichen, eingeführte Zeichen  (reflexartig vorgegebener Empfindungen ab- und aufrufende) Ausdrucksweisen / (gar inflationär abgenutzte, allgemein vertraute / gebildet [respektive akulturiert / politisch] erwartete) Repräsentationen für Wesentliches  und\aber (bereits / gerade [benennende]) Aspekte davon: Verständigung/en zumindest scheinbar (wegen nun/dann deutlich[er] bemerkbarem Begriffsklärungsbedarf) aufwendiger (als [‚gesamtpaketlich / stechwörtlich‘, bis stereotyp, dichotom / dialektisch] eingeübte / gebildete Reiz-Reaktions-Muster abrufend) machend; also verlangsamend (gar beleidigende, bis gefährliche) Belästigungen (zumal von vorherrschenden Denkgewohnheiten, bis I/ihren Überzeugtheiten [‚was/wer böse/schlecht‘]) nicht etwa immer (burgfriedlich gesittet) vermeidend / (‚tolerant‘ scheinend duldsam bis zur Schmerzgrenze) umgehend, indem / weil ich/wir behaupten ‚die richtigen‘, ‚treffendere‘, gleich gar ‚neutrale‘ Begrifflichkeiten zu verwenden – wo / während es allenfalls um intersubjektiv konsensfähige (Vorsicht : soziokulturelle, professionelle, bis sonst wie interessierte ‚Schließungen‘ zumindest peinlich entblößend / erkennend wirken  könnende) Eindrücke (äh Ausdrücke [von/an Urteile/n]) nicht unsymmetrisch immer auf Kosten, und zu Lasten, der selben / anderen / eigenen ‚Seite‘ / Partei / Sachen gehen kann & dürfen soll(t)e.

Falls, soweit und da wo es (na klar, unseres Erachtens signifikante) Unterschiede kennzeichnet, bis macht, ‚wie Jemand / Etwas genannt, und zumal damit / dadurch eben auch verstanden / gedeutet, wird‘, erlauben wir uns / Ihnen:

 תורה /t(h)ora(h)/ überhaupt nicht weiter zu übersetzen, gar eher zu spezifizieren welche der grammatikalisch ja unvermeidlichen, ‚äußerlichen‘, äh abbildend repräsentierten  Ausdrucksformen (gar ‚silbernen Gefäßen / Geweben‘) und\aber kaum davon  trennbar darin befindlichen (zumal ‚golden‘ betreffen könnenden. ‚innerlich‘, äh) ‚inhaltlich essbaren / gegessenen‘  Eindrücke-Früchten des damit Gemeinten, bis davon oder darunter Verstandenen / Verwendeten (namentlich:  der bis heute auch in handschriftlicher Form ‚schwarz, aber auf  Rückseite ‚weiß‘, sorgfältigst  überlieferten Mosebücher [mit/aus 79.980 otijot, vom ersten bet bis zum finalen  lamed, insofern abgeschlossene / fertige schriftlich geschreibene Tora /tora taw/ im engsten, bis verbindlichsten, Sinne ];  der daraus zusammen mit Prophetentexten // und Schritten // kanonisierten /tanach, techach/, auch als ‚Hebräische Bibel‘ bekannte Tora;  diese [exformativ‘ ab- und ausklopfend] verwendende [lesend / vorlesend / studierend / betend / Singend / deutend verstehend / debattierend / erinnernd] ‚mündliche Tora‘ /tora pe/  [ihres ‚weißen Feuers‘ / des ‚lebendig machenden / bewirkenden ר־ו־ח Raumes / Windes‘];  von der  ihrerseits bereits [‚biblisch‘ erwähnte andere / ‚externe‘ Bücher schon vor dem ‚Babylonischen Exil‘ respektive ‚Kanonisierung/en‘] manches vielerlei Verschriftlichungen [so auch jene von / durch Rabbinen und jene der Apostel, diese teils ihrerseits bekanntlich mit – insofern bis heute strittig, respektive christlich, gebliebenen –  Kanonisierungsansprüchen]  erfahren hat, und immer noch weitere Literatur [bis gar andere ‚Medien‘ / Formen an ‚Kommentaren‘] dazu bekommt [obwohl, bis gerade weil, Trennungsversuchungen in / von ‚religiös‘ versus ‚profan‘ ruhmreich scheitern, durchaus von ‚koheletisch‘ davor zu warnendem Umfang];  [denn] wo / wenn Menschen   zumindest Juden lassen [für zu viele Leute überraschend] alle daran teilnehmen – miteinander darüber reden, wird – immerhin mit dem ‚Mund‘ /pe/, bis dieser Tat, gar /mitzwa/ – an der [im weitesten Sinne] mündlichen Tora weiter arbeitend, bis gar zurück [an/zu Gott], ‚‘geschrieben  gar דבר /dawar/ Wort[e und Sache] / Zeichen ‚von G’ttes Stimme/n oder  Finger‘ [bis von Mose] in Steintafeln / Sand?) davon (wie/wozu) gemeint / überhaupt gewollt. – Falls / Wo תורה aber doch in ‚einen‘ sonstigen Begriff übertragen werden wolle / soll: (hier) nicht, wie gewöhnlich traditionell akzeptiert, bestenfalls verkürzend als / mit / in ‚Gesetz‘  eben תורת /torat/ ‚doktrinärer Lehre (Prinzip) / totalitärer Theorie‘, sondern allenfalls etymologisch, von der semitischen  Wortherkunft aus, als / mit / in ‚Weisung‘ – auch ‚G(o)ttes Selbsterschließung/en‘ bis ‚Wort‘, gar ‚Roman‘ und eben ‚Buch der Bücher / Bibel‘ mögen (Ihnen / uns), bei / unter (qualitativ) zureichender (anstatt unterstellend verheimlichter) Spezifizierung, genügen.

 ברית  /berit/, bis auch  /diatheke/, mit / in / als ‚Bündnis-Vertrag‘ zu übersetzen / verwenden: weder als nicht modifizierbare, noch als durch Verstöße dagegen oder Sanktionsverzicht/e vernichtbar ungültige, aber (insofern wider ‚letztwillige‘ Be-Deutungen von /diatheke/ - weniger bis qualifiziert ‚aufhebbar‘ nicht, gegen dauerhaft ‚ewige‘ / überraumzeitliche) auch nicht als erst testamentarisch-‚nachtodlich‘ künftig gültig( erwartbar kommende oder erzwingbar)e. – ברית /berit/ gar weder im vereinzigenden Singular (G-ttespersönlich‘, bis gar individuell, erneuerter /‘et‘ …/ mit gar jedem / allen Menschen, [kaum] anstelle jenes über / durch / seit Noach / [namentlich ‚moralisch überbietend‘] statt jeder Rechtsordnung ‚auf  Erden und\aber in den Himmeln‘), noch (erst / irgendwie, irgendwann) testamentarisch (jene mit Awraham, Jssak und Jakow/Jisrael ‚geschnittenen‘, namentlich ‚moscheanisch[er  Tora‘ – zumal von ‚den überwundenen Juden‘] ererbend), oder sich / andere (frei)willig (warum und wozu auch immer / bedingungslos hingegeben) versklavend bindend; –  sondern eher wechselseitig als soweit verbindlicher (zumal sanktionsbereit dauerhaft treuer) Willkürverzicht zu vertaruen, äh zu verstehen. Dass dasurch gemeinsame Möglichkeiten(räume) entstehen, die es ohne erreichbare gegenwärtig und künftig, hinreichende Zuverlässigkeit aller Beteiligten (wenn ich mit immer alle meine Optionen offen halte – ‚einschließlich der morgen meine Rechnungen nicht mehr zu betaheln‘ pp.) nicht gäbe.

 

Wie sehr ‚die Entstehung‘, respektive Denkweisen, von Christen(/ümmern). und also auch wechselwirkend  jene ‚des (zumal ‚ ‚nachtheokratischen‘)  Rabbinischen Judentums‘, mit ‚der Hellenisierung‘ von und unter Juden – dem Gebrauch von allerlei Griechisch als ‚gemeinsame‘, bis vorherrschende, Sprachen verbunden ist, wurde und wird erst allmählich, an/in ernstlich dialogischen Gesprächen (zwischen Überzeugten beider Seiten), erkennbar. – Ermöglicht / Enthält / (Ver)Birgt also der wahrnehmende Respektsabstand einer / der Reverenz/en (mit ‚v‘) immerhin (er)neue([r]te) Schöpfung / Realitäten?

 

 

 

 

Kabbala   Sp. 192-197; verlinkende (und silbergraue Zitat-)Hervorhebungen O.G.J.

קבלה «Wörtlich [sic!] bedeutet Kabbala: Tradition, Überlieferung, Aufnahme, Übernahme, Weiterführung.» Auch insofern weder eine einheitliche Strömung, noch ein nur davon erhobener exklusiver Anspruch. Gemeint seien, so  bezeichnet würden Vorstellungsfirmanmete  «mystisch-spekulativen [sic! letzterer Vorwurfsteil entstammt allerdings bereits philosophischer Sprachregelung, und Sichtweisen, in/aus der ‚Vernunften‘-Debatte (um Empirie); O.G.J.] Charakters, die sich [jedenfalls ‚urkundlich‘, Selbstverständnisse, bis Absolutheitsansprüche, reichen bekanntlich beiderseits weiter zurück, respektive ‚hinauf‘; O.G.J.] seit dem [christlichen] Mittelalter neben [sic! doch einander beeinflussen s/wollend; O.G.J.] der [sic! ebenfalls vielfältigen, rechtsgelehrten; O.G.J.] rabbinischen und den religiös-philosophischen Strömungen als dritte geistig-religiöse [sic! in/aus welchem Zusammenhang, bis gar Gegensatz, welcher ‚Geistes‘-Begriff verstanden / gebraucht werden soll / müsse,  bedürfte kaum weniger erwähnender Klärung, als griechisch-lateinisches ‚religio‘ der Erweiterung um/auf ‚noch nicht Gedachtes, bis Dagewesenes‘, und insbesondere um verhaltensfaktisch / ‚sozialwesentliche  Normensetzungen‘, allenfalls, doch immerhin, von/in/an bounded rationality / begrenzten Rationalitäten, nicht vollständig überbietbar – gerade nicht einmal in/durch qualifizierte(r) Weisheit  (Intelligenz/en); O.G.J.] Kraft [sic!] innerhalb des Judentums etablieren konnte. Die Kabbala nahm rabbinische Wertung, philosophische (besonders neuplatonische) Erkenntnisse sowie alte esoterische und magische Vorstellungen (u.a. über Weltschöpfung, Entrückungen und gnostische Theologumena) so in ihren Dienst, daß daraus metaphysisch mythische Systeme für ethische und heilsgeschichtliche Anwendungen werden konnten.» Ihre Meister / Lehrer würden mequhhalim  מקהלים (in dem Wort stecken allerlei ‚gemeinwesentliche‘ Bedeutungen, sammelnd synchronsierende zumal), was als ‚von der Geheimüberlieferung Erfüllte‘ verstanden worden sei, und ihre  Schüler würden meqabbelim מקבלים genannt (neben ‚empfangen‘, bis ‚akzeptieren‘ etc. oben einleitend, eben auch ‚sich beschweren / beklagen‘ und vergleichende Parallelitäten, bis ‚üblich / beliebt‘ meinen / benennen könnend), was ‚die Empfänger‘ eben dieser ‚Geheimüberlieferung‘ bezeichne  – wobei, bis wogegen, das ‚Geheim‘ /sod/ hier (manchmal auch ‚nur‘ / doch immerhin deutlicher entblößend ‚Altes Wissen‘ genannt) eben nicht in verbotenen oder verheimlichten Sinnen – sondern ‚eigentlich‘ auch als bekannt gemacht / offenbart weiter  geheimnisvoll unausschlpflich, nur unvollständig erfassbar bleibend – treffend, und damit Systematiken (anstatt allen Vernunften) entzogen, zu begreifen wäre.  «»

An Lehren summiert Clemens Thoma komprimiert: ‚Kabbalistisch‘ sei  «jedes. Wort der Tora im göttlichen Namen [gar weder im Singular, noch exklusiv; O.G.J.] enthalten und zugleich der gottnächste [sic! raumverteilungsparadigmatisch; O.G.J.] Ausdruck der [sic!] himmlischen Welt. (Sp.194f.)» Wozu, bis wogegen, jedenfalls die himmlische(n) sogenannte(n) ‚Welt(en)‘ weder ‚Singularität‘, noch ‚kosmisches Universum‘ zu sein/werden hätte. «Das Volk [sic!] Israel, die Menschheit [sic!], die organische und [sic!] anorganische Welt, der ganze Geschichtsablauf [sic!] und auch die Götzen und Dämonen [doch Segen / Fluch, Gebete und weitere/überhaupt mitzwot kaum ausgenommen? O.G.J.]» seien «einerseits Ausdruck, Ableitung, Entfaltung des göttlichen Namens (oder der 72 göttlichen Namen),»  «anderseits aber auch relativer [sic!] Widerspruch und Abfall [sic!] gegenüber [sic! vgl. ezer kenegdo; O.G.J.] der „Verborgenheit aller Verborgenheiten [sic! /sod/ סוד-Konzepte von ‚Geheim‘ können, bis dürfen, durchaus ‚unverborgen bekannt‘ sein/werden, ohne dadurch zu verschwinden / verlieren; O.G.J.], dem „Anfang ohne Anfang“ (Zohar III 288a) [vgl. den Vorwurf ‚Emanationen‘ als ‚zunehmende Entfernung / Entfremdung von Gott überhaupt; O.G.J.].» Immerhin geht diese Schöpfungskritik  nicht ganz ablehnend bis in gängige  Bewegungsfeindlichkeits-Paradigma des/vom ‚Unbewegten Erstbeweger/s‘ und/oder des ‚ausdehnungslosen Punktes‘ / ‚abstandsunterschiedsfreier  Pantheismen(deterministisch heteronomer, selbstfeindlicher, anti-individueller Kontinuität) hinein / hinüber. – H. L. Goldschmidt ‚Wege des Widerspruchs‘ eröffnet gleichwohl alternative  Perspektiven darauf/davon, dass G'tt selber den Vorfindlichkeiten (namentlichschaffend‘) widerspricht, bis Opposition (gar inklusive Konflikt und raumzeitliche Beschlussänderungen) nicht definitionsgemäß (von vermeidbarem / verbotene) Übel.

«Nach der lurianischen Kabbala ermöglichte der unfaßbare [sic!], ganz [[sic!] jenseitige [sic!], namenlose Gott („der Endlose", der „Ohne-Was“, der „heilige Alte“) [sic! was aber/eben gleichwohl alles Namensvariablen sind; O.G.J.] die Menschen- und [sic!] Weltschöpfung durch einen Akt der essentiellen Selbstbeschränkung (zimzum),» צימצום (vgl. auch mem-zade-mem-zade, jedenfalls /mitzmutz/ in/an/mit ‚Augenzwinkern‘: zadeצ-memמ-chetח gar irgendwieplatzbedürftig‘ /tzomeax/ ‚wachsende Vegetation‘) O,G.J.: Gerade dies wäre/ist die Problemstellung(s Art und Weise) des/als (Ganz-)Summenverteilungs-Paradigma/s. Die Erschafung(en auch Existenz) des/von (gleich gar überhaupt, anstatt immerhin ‚neuem / leerem‘) Raumes / Windes ר־ו־ח zu verstellen / verkennen. Komplement der Selbstbeschränkungs-Perspektive / Selbstverzichts-Tehsen /zimzum/ – von der zuverlässigen (Bundes-Vertrags-)Treue – sind/werden. die, erst dadurch erschaffenen / bestehenden Möglichkeiten(spiel)räume aller Beteiligten, die es ohne wechselseitig verbindlich durchsetzbare Willkürverzichte überhaupt nicht, und so nirgendwo gäbe, (heteronomistisch / deterministisch) verachtet. –  Creatio ex nihilo (eben/zumal auch so/dahin/daher verstehbar). G'ttes (BeRJT-treue) Selbstbindung ‚an sein Wort‘ / ‚Verheißungszusagen‘ / ‚Abweichungszuläßigkeiten  pp. gleichwohl weder kündbar, noch durch (gleich gar menschenseitiger) Verstöße dagegen ungültig / aufgelöst unwirksam. – Allenfalls erneuerungsfühig (gar auf höherer Ebene / Dimensionalität) ‚aufhebbar fortzuschreiben‘ / (oh Schreck) modifiziert exekutiert – gleich gar was vereinbarte / erwartete Sanktionen / Folgen angeht.

Schöpfung sei erfolgt «indem er [Gott] den von ihm selbst voll [sic!] eingenommenen Raum freigab [sic!]» Allenfalls eine Ausweitung / Expansion / Inflation des Raumes (vgl. resch-waw-chet mit/in beiderlei Ausprachen / Vokaltönungen) gar eher (als) deren(! namentlich ‚Distanz/en‘, also Respekt/Reverenz-Möglichkeit) Entstehung / Erschaffung überhaupt. «Durch eine [sic!] kosmische [sic!] Katastrophe („Zerbrechen der Schalen“) und [sic!] durch den Sündenfall [sic!] der Urmenschen [sic!] entstanden Brüche [sic! ‚Diskontinuität/en‘?] und Funkensplitter [sic! namentlich ‚Seelen‘?] in der Schöpfung.» O.G.J.: Zwei wesentliche Verkennungen arithmetisch-algebraischer Modalitätenablehnungsparadoxien (der –  ja immerhin ‚geisteswissenschaftlichen‘ –  Mathematik) bleiben Diskontinuitäts-Verachtung und die unendlichkeitenfeindliche Forderung ‚der Teil müsse stets kleiner sein/werden als das Ganze‘. (Kausalistisches) ‚Ur‘-Gemurmel (Ursünde / Urzielverfehlung, Urmensch(en, Urkatastrohpe, Urknall, Ursuppe, Urzelle pp. bis Ursache) verstellt insbesondere alternative, respektive Überwindungsoptionen digitaler Dichotomien (namentlich_ ‚gut versuch böse‘ – alles dritte dualistisch, bis dialektisch, für  ausgeschlossen / aufgelöst / erlöst – gar ‚Erlösung von der Schöpfung‘ ieglicher [zumal erneuernder] ‚Versöhnung damit‘ – haltend). Wie es sich christelt (‚Sündenbegriff' statt 'Zielverfehlungseinsichten‘ und ‚Stellvertretende Urerlösung erfordernder Urursachen‘) so jüdelt es sich wohl auch/gerade hier. – Antidualistische / Nicht ambivalente G'tt (auf  Liebe, Güte, Wohlwollen) reduzieren s/wollende Vorgaben / Voraussetzungen scheinen ganzheitlich / universelle Katasrophensezenaieren zur Erklärung des Schlechten. bösen, Todes / der Unvollkommenheiten / Nicht-Vollendetheit, jenen gegenwärtig selbst dafür verantwortlich zu sein/werden, vor zu ziehen. Deutungen – gleich gar middraische bis apostolische (vgl. zumindest Römer 'Zielverfehlung sei Ursache des Todes' versus 1. Korinther 'Sterblichkeit sei Ursache der Zielverfehlungen'; bei/von Paulus) - von Genesis/bereschit 3, gleich gar als optionslrm, anstatt notwendigerweise fatalem, äh finalem, Schritt / Ereignis mögen/drohen ... zwar  'Religion' im Sinne eines/des Zurückfindens von Verlorenem begründen/erklären - dienen jedoch dem Hetteronomismus (verhaltensfaktisch) als Steilvorlagen. 'Ja oder Nein'. 'Schwarz oder weiss', 'heilig/rein oder profan/schwarz' bleiben die klassischen Ausdrück für jenes Problemstellungen, bis Fragen, die G'tt uns Menschen (immer noch/weiter) gerne ersparen würde, bis will.

 «Das Volk Israel hat die heilsgeschichtliche [sic!] Aufgabe, für die Wiederherstellupg (tiqqun) [sic! תיקון] der ursprünglichen [sic!] All-Einheit [sic!] Gottes besorgt zu sein.» O.G.J. TiKun OLaM, bis OLaMiJM (gar mit OLaMoT) enthalten Tora und (deren Auslegungen selbst/gerade in den) Apostolische(n Schriften 'Hinweise', die 'Letzten' würden herrlicher/besser, den die 'Esten' sein/werden. Vgl. die Interverenzgefahren von „All-Einheit“ mit 'Alleinheit/en' nicht nur in deutscher Sprache/Fassung 'vor-ursprünglicher' Schöpfungskritiken und\aber Menschenverachtungen 'hinterher'. «Diese Aufgabe wird Israel [sic!] in der messianischen Zeit vollenden. Der einzelne Israelit arbeitet an der Verwirklichung dieses Zieles vor allem dadurch, daß er sich um Angleichung, Anpassung (devequt) an das göttliche Finheitswjrken bemüht.» O.G.J.: Gerade/Ausgerechnet je, die Israels vergeioungen geerbt zu haben behaupten</benspruchen, verzichten bereitwillig auf dessen (und zumal diese) Lasten, die Aufgaben dem Messias überlassend, bis für bereits erfüllt / jenseitig haltend/erklärend. «So gesehen ist die Kabbala eine konsequente Lehre über die Einheit Gottes und über die Neuverwirklichung dieser Einheit (yichud). [jud-chet-uwaw-dalet Bestimmung, Besondereit, Eigentümlichkeit, Eigenartigkeit, Alleinsein]» jud-chet-dalet /jixed/ pi. 'bestimmen' (für Akk. / zu Dat.) jud-chet-dalet /jaxad/ jud-chet-dalet-waw /jaxdaw/  'zusammen' ... iud-chet-uwaw-lamed /jixul/ 'Hoffnung', 'Erwartung' O.G.J.: Dem griechischen Denkem vom/im Indoeuropäoschen Singular ist der Vielfalten Vielzahlen ein weitaus größer Horror/Schrecken als (die Angst vor der Leere) etwa Semitischen Sprachstrukturen (oder gar ostasiatischen ohne Singular/itäten): aled-chet-dalet echad/axad ist ein grammatikalischer Plural, jud-chet-jud-dalet jaxid  aber (übrig gelassenes/herausgefallenes waw, vgl. jud-he-Auslassungszeichen-he) 'verlassene Einsamheit'.

«Den metaphysischen [sic!] „Raster“, an dem das Einheitsziel abgeschaut werden kann [sic!], bilden die 10 Sefirot (Grundzahlen, Bezeichnungen für das innergöttliche Schöpfungs- und Erlösungswirken, überhaupt für das innergöttUch-dynamische Leben).» Immerhin ‚Dynamik‘ in/eine Überwindung des ‚mechanischen‘ Ideals ‚träger Ruhemasse‘ auf Wegen zur/der Erkenntnis/Erfahrungen sanechס-feפ-reschר. «»

Sefirot ספירות grammatisch eine ‚(ausschließlich) weibliche‘ Pluralform zur/aus der ‚gemischtgeschlechtlichenסְפׇרׅים /sefarim/, gar mittels ‚Buch/Schriftrolle‘ /sefer/ sowie/als/im (Kal)zählen  /safar/ sowie (Piel)erzählen(respektive ‚Haare schneiden‘) /siper/ (gar bei/von /sapar/ ‚Friseuse/Barbier‘ – ausdrücklich weiblich /safarit/) mit einem (offenen, zumal auch sogenannten Weiblichkeits-)he: ‚Zifferספירה /sifera/ mehrere dieser (Anzahl-)Zeichen für/der/an Diskontinuitäten (also weiblicher Plural: die) ‚Ziffern‘ ספרות /sefarot/.(obwohl, bis weil. Zumindest – damit מיספר /mispar/ ja mathematisch keineswegs identische – Zahlen, in/von semitischen Denkweisen, durchaus geschlechtsspezifisch verschieden sein/verwendet werden können).  Und\Aber ohne das he ‚einzahlig‘: ספיר  /sefir/ eine der/von namentlich zehn ‚Sphären‘? – ספירה /sefira/ meint/benennt (mit/in he\ה endend) immerhin eine/die jeweilige ‚Zählung‘ wie ‚Zeitrechnung‘.

ספרה

תחום, שטח, שדה; רקיע, שמים; גלובוס; כוכב, גרם שמים; ספרה

Sphäre/n griechisch für/von ‚Blasenhüllen‘ beschreibender / meinender (mindestens) dreidimensionaler ‚Kreise‘ Kugeln / Bälle / Globi, (//) die gleichwohl analytisch getrennte / (modal) vereinzelnd trennbar   יחיד /jaxid/

sowohl einander wechselseitig mehr oder minder, als auch  damit / dadurch / darin gemeinte / repräsentierte / erkenn- bis fassbare Realität(en und/oder dafür Gehaltenes)   אחד /achad, ‘exad/ des/ der Ganzen,

überlappend (geradezu berührend / betreffend) durchdringen können, bis dürfen.

Denn‘  סְפׇר /sefar/ repräsentiert ‚Grenzgebiet‘ (vgl. ‚Spanien‘ סְפׇרַד /sefarad/) bis סופר /sofer/ ‚Schreiber/Buchautor‘ etc..

Auch in/mit seiner Entstehungsthese beleuchtet Karl Hartman einen wichtigen Aspekt, zumal so mancher (‚Innere-Flucht / Traum-Phantasien / Virtualitäten / Parallelwelten‘-)Vorwürfe an, sich  unterdrückt / verrandet erlebende, bis bedrohte, soziale Figurationen.

«Die Frühphase der Kabbala - Spanische Mystik im Maimonidesstreit

Der Maimonidesstreit nimmt sich in Spanien und Südfrankreich beinahe aus

wie eine Neuauflage der theologischen [sic!] Auseinandersetzungen zur Zeit Jesu:

Die angepasste [sic!] Oberschicht (vgl. Sadduzäer) |sieht sich in ihrer teilweise

offen zur Schau getragenen Mißachtung jüdischer Sitte und in ihrem Luxus [sic!]

wachsender Kritik ausgesetzt.

Die Maimonidesanhänger (vgl.Pharisäer), stark rational-thisch geprägt,

hoffen, daß sich das Judentum als Partner eines toleranter werdenden und auch auf wissenschaftlichem und theologischem Gebiet gesprächsbereiteren

Christentums neu stabilisieren kann.

Die [schroff-orthodoxe Unterschicht (vgl. Essener), zunehmend von der Mystik

geprägt, ahnt das kommende Leiden und flüchtet [sic!] in den Antirationalismus

einer eschatologisch überhöhten Kabbala und in den talmudischen Biblizismus.

Die Auseinandersetzung überdauert sogar die Vertreibung von 1492.»

«Frühe spanische Mystiker, ihre Quellen und ihre Werke:

c»

(Aus: K.  Hartmann. Atlas-Tafei-Werk zur Geschichte der Weltreligionen III. © Ouell Verlag. Stuttgart 1990, S. 90; optische Umrahmungen, Unterstreichungen und weitere, sorgsame Formatierungen dieses Autors nicht vollständig wiedergeben)

 

Nicht erst KabbalsitInnen enteckten schin-chaf-nun aus tanachischen Bibeltext als, von diesen, nunmehr weiblich konontierte /schechina(h)/ – verstanden insbesondere als:  G’ttes einwohnende Anwesenheit, nicht allein / unnergub im Heiligtum / Tabanakel  (Vgl. auch Merav Meidan u. Claudia Maas) Vielleicht d/noch ein alternatives / zusätzliches Handhabungsmodell gegen Schlechtes / Böses, bis unachtsame / böswillige Zerstörung?

 

 

 

 

 

«Kalender (jüdisch): Einen  konstanten [sic!] jüdischen Kalender gibt es seit 344 n. der Zeitenwende (Kalender-Reform des Patriarchen Hillel). Die heutige Form existiert seit dem 13. Jahrhundert [bürgerlich-abendländischer Zählung – auch dieser datiert jüdischerseits ‚ad homo‘ seit/nach Erschaffung des/der Menschen, dazu – allerdings nicht so ganz alternativenlos und lateinisch  zumeist lieber nach / als ‚Jahr der Welt anus/anno mundi (AM)‘ genannt – meist auf 5509, 5199 oder 3761 (gar Sonnen-)Jahre vor Festlegungen der, ihrerseits streitbar festzulegenden, christlichen Zeitenwende datiert; O.G.J.]. Das Jahr besteht aus 12 Monaten (Schaltjahr 13 Monate [das die konstante 28-tägige, astronomische Länge der Mondmonate jener des Sonnenjahres anpasst; O.G.J.]) und beginnt im Herbst [was die jeweilige Überschneidung mit (Teilen) zwei(er) ‚Jahresnummern‘ zwischen diesen Kalendarien bewirkt; vgl. die ähnlich überschneidenden Zählungen, durch Frühjahrsthematik, zwischen julianischen und gregorianischen Zählweisen der Christenheiten(!), namentlich ‚more Veneto‘, also ‚nach der Art und Weise / dem Brauch Venedigs‘ bis 1797 und weitereseits griechisch/russisch-orthodoxer Kirchen bis heute; O.G.J.]. Die Namen der Monate: Tischri, Marcheschewan, Kislew, Tewet, Schewat, Adar, Nissan, Ijar, Siwan, Tammus, Aw, Elul.» (Mjriam Pressler, Glossar S. 211)

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Es gibt ja Tage יום  /jom dualischer Plural: jomjim/ יומיים und\aber gar /jemot/ יְמוֹת jene solcher ‚Zeiten‘, die manche aus dem (/im) Kalender (‚rot‘ – wo nicht ‚blau‘ an)streichen wollen. – Gerade wenn/wo Verfehlungen vergeben, gar Schuld ‚ins Meer des Vergessens geworfen, wo es am tiefsten‘, was wohl ohnehin kaum voraussetzungslos automatisch passiert, ändert solches weder etwas an der bisher erreichten (ggf. gar ups fehlerhaften) Position / am gegenwärtigen QTH, noch an Futurum exaktischer Aufgezeichnetheit jedes Tages / der Zeit(ereignisse).

‚Neben‘ sonstigen Herrschaftszwecken-למשל dient ‚der gestirnte Himmel über uns‘ (Immanuel Kant – was auch immer, gar über ‚Firmament‘ /rekia/ רקיע  hinaus, meinend) der Bestimmung/Unterscheidung-להבדל von Zeiten (doch/eben weder ‚allen‘, noch notwendigerweise für/an alle/n Menschen bzw. Orten übereinstimmend).   

[Ob also mal ‚blaue‘-Funden von Zusammenhängen, oder doch lieber stets ‚rote‘-Fehlerfsuche, gewollt?]

 

‘Luxusfragen‘ (gar versus ‚Ungleichheiten‘), zumal – in/von ‚der‘ Bevölkerung,  bis/oder eben steuernd interessiert – so genannter, oder immerhin – k/eine staatsgefährdende – Reverenz den/der Behörden?

 Provveditore waren zu Venedig (bis sind im heutigen Italien noch vereinzelt) Bezeichnungen recht hochrangiger, persönlich/‚familial‘ mindestens im ‚silbernen Buch‘ verzeichnete,  Beamte der Sernisima, deren Zuständigkeiten  (hier nur drei  der vielen Beispiele) namentlich etwas spezifiziert wurden.

 [Wie hoch die Uniformitätsgrade gerade individuell wählbar( erscheiend)er erstaunt manche nicht allein was ‚Bussinees-‚ und gleich gar ‚Freizeitkleidung‘]

‚Bekleidungsvorschriften‘ (gleich gar implizite  dress codes‘), und deren Kontrollen, sind allerdings  weder eine venezianische, noch zeitlich  vergangene, nicht nur Juden, Frauen und Amtspersonen, verungleichend betreffende, Kennzeichnung, oder gar bloße Einschränkungen – wie es manchen (nicht etwa nur ‚Sittenwächterinnen‘ oder ‚Ausmistern‘), durch  teils sehr verschiedenen Wandel / Variantenfüllen (zumal) besonder(s absondernd)er Be(- bis ent)kleidungbedarf äh -optionen, vielleicht vorkommen mag.

 

 Provveditori alle Pompe: Luxusgesetze [sic! die drei Beamtendieses Namens wurden vom Großen Rat seit 1472 eingesetzt, auch die – nach ihnen benannten – Verwaltungsverordnungen für deren Tätigkeit wurden vom den Senatoren, seines ‚ständigen Ausschusses‘, fortgeschrieben; O.G.J. mit Wiki], mit deren Hilfe [‚auch‘ bis ‚sogar/gerade‘; O.G.J.] der Senat von Venedig seit 1514 verschwenderisches [sic!] Verhalten verhindern wollte.

 

[Zur dahinter stehenden, bis heute durchaus virulenten / latenten Luxus‘-Definition, bis eben des ‚Pomps‘, gar der ‚luxuria‘ dem reformatorischen Sammelbegriff für ‚jedwede Art ungebührlichen Verhaltens‘, asketischer/summenverteilungsparadigmatischer ‚Ablehnung‘, gehört der lateinische Unter- äh Vorstellungshorizont der  Etymologie, bis Allokation: „luxus Verschwendung‘,Liederlichkeit‘, eigentlich ‚üppige ups Fruchtbarkeit“, wie – bis heute ‚schwarz‘-nachwirkende – Einschränkungen sich im Wettbewerb der Familien um die Gestaltung ihrer Gondeln ökonomisch zu ruinieren; O.G.J. Ungleichheiten durchaus, eben unter zu häufig verletzten/unzureichenden Auflagen, etwa mit John Rawls etal. für zulässig, bis motivational / produktivitätsnotwendige  ‚Gesetzmäßigkeiten‘ haltend]  [Jene Form(en) von Reichtum, die sich dadurch auszeichnet / abzuheben versucht, dass ‚das was die  Bediensteten für ihre Gefolgschaft/Leistung erhalten, extrem weit hinter dem zurück bleibt, was sich die Herrschenden leisten könnten‘ – ließ und läßt sich von solchen (selbsz den aufgeschriebenen)Gesetzen‘, auch bei allen moralisierend-sittlichen Überbietungen, anscheinend kaum … Sie wissen schon]

 

Die Luxusgesetze betrafen unter anderem den Einkauf  bestimmter Nahrungsmittel, speziell von Süßigkeiten und Konfitüren. Begrenzt wurde auch der Kauf frischer Blumen, außer bei Hochzeiten. Die Zurschaustellung von Luxus bei der Kleidung war verboten.(Mirjam Pressler, Glossar S. 214; verlinkende Hervorhebungen O.G.J. mit erheblich unterschiedlichen Ermessensgrenzerfahrungen zumal mit Kleiderordnungen) [Ach so, ich (bis etwa …) scheine wiedermal das omnipräsente Bedürfnis des RESCH vergessen zu haben: Selbst näher bei G’tt sein zu s/wollen als irgendjamand sonst, wp/da Rückzüge auf Noachidisches, bis /et torati/ erwähnt/erwogen?]

 

«Provveditori sopra la Sanità oder Magistrato alla Sanità: Seit 1485 drei, ab 1536 fünf Beamte, verantwortlich für das  Gesundheitswesen. Neben der Aufsicht über den gesamten Lebensmittelhandel und die Wasserversorgung, die Abfallbeseitigung und das medizinische Personal fielen die Überwachung der „Unterbringung von Fremden“, der „Bettler und der Krankenhäuser“, der „Dirnen und Kuppler“ und schließlich [sic!] noch der Juden in ihre Kompetenz.» (Wikipedia; verlinkende Hervorhebungen O.G.J.)  [Welche/Wieviel Kleidung wann, wem. wo(zu) ‚angemessen‘ bleibt einer der besonders virulenten Fragenkomplexe ästhetischen Moralisierenes bis Provozierens]

 

 Trotz, oder wegen, ihres Namens   Provveditori sopra i Monasteri  nur speziell für die staatliche Beaufsichtigung der venezianischen Frauenklöster, respektive für/bei Vergehen mit, wegen und teils auch von Klosterinsassinnen, zuständige drei Männer meist zumindest Senatoren, die dem Staatsicherheitsrat der sogenannten ‚Zehn‘, seit dem Jahr 1521 als eigene Unterbehörde, zuarbeitend. – Aufgrund der (zumindest dort / damals präsenten gOttes-)Vorstellung: «dass die regelgemäße Lebensführung der Nonnen von entscheidender Bedeutung für das Verhältnis [des Gemeinwesens; O.G.J.] zu Gott sei, der bei Zuwiderhandlung die gesamte Stadt [sic!] bestrafen könnte [sic! willkürlich ambivalent, bis deterministisch, von/über Gott denkend; O.G.J.].»  [Sinn/Zwecke begrenzender Vorgehensweisen, gegenüber dem einem / allen jeweils maximal Möglichen, muss / müssen gar nicht freiheitsfeindlich gedeutet / empfunden / verwendet werden, sondern: Vertragstreues Verhalten erschafft Möglichkeiten, die es nicht gäbe, wo / solange sich alle jederzeit alle ihre Möglichkeiten offen hielten – zumal jene (beliebige willkür) ‚morgen ihre Rechnungen nicht mehr zu bezahlen‘ – wie immerhin Kaufleute wissen, kommt es (zumal für deren Einhaltbarkeit, bis Einhaltung) auf die Gestaltung / Fortschreibung der vertraglichen Bündnisse an. Zumal Sanktion(sandrohung)en / Verhaltensfolgen keine der Optionen abschaffen können (zumal sozial bis ethisch/pistisch unerwünschte nicht), Verhaltens- gar Erfüllungserwartungen vertrauenssensitiv bleiben (vgl. bis zu Fragen der ‚Schwurgott‘-Kompatibilitäten)]

Worin ‚sich‘ vor allem zwei der  omnipräsenten, frauenfeindlichen Aspekte verbergen/enthüllen: Die zwar irrige, doch/also umso nachdrücklicher zu vertretende Bibelumdeutung ‚Frau habe die Verfehlung / Sünde, namentlich Sexualität /dalet-ajin/ דע Erkenntnis, in die Welt / Beziehungsrelationen gebracht‘: auf / vor dem Hinter- und Untergrund  der zumal magisch-blutigen Jungfrauenvorstellungen und\aber/als Mutteridealisierung/en der Mythosgrundstruktur. – Denn ein Gemeinwesen sieht, äh «sah seine Existenz durch äußere und innere Bedrohungen gefährdet. Um dabei die [sic!] göttliche Hilfe nicht zu verlieren [sic!], erschien es von größter Bedeutung zu sein, dafür zu sorgen, dass dessen [sic!]  moralische [sic!]  Forderungen erfüllt wurden. Dazu gehörte vor allem die Einhaltung von Gelübden und Eiden, die auch der Bindung an den Staat nutzbar gemacht wurden, indem die Bevölkerung durch öffentliche Vereidigungsrituale auf ihn „eingeschworen“ wurde. [‚Dahinter und darin‘  steht die / bemerken manche durchaus die menschenfeindliche bzw. freiheitsbekämpfende Deutung/Verwendung des Bundesvertragskonzeptes / des gar gnostisch-besserwisserisch zum Determinismus vermeinten Gesetzesgedankens überhaupt; O.G.J. etwa mit J.N.-R. bis Ka.Ha.]  Die Brisanz dieser Grundsätze erwies sich vor allem in Zeiten politischer und militärischer Bedrohung, oder in Zeiten schwerer Epidemien, die ja vielfach als Strafe Gottes [sic! oder Verschwörungsfolge anderer Böswilliger; O.G.J.]  für Fehlverhalten gedeutet wurden [sic! was eher/immerhin dem grundstrukturellen Göttervorstellungen bis dualistisch-ambivalenten obersten Schicksalsgottesbild des Mythos zu entsprechen scheint/droht; O.G.J.mit/in durch qualifizierte freiheit des/der Menschen charaterisierten Bundesverständnissen, abstatt Zwangsunterverfungsverhältnissen]. Infolgedessen galt es insbesondere, in geistlichen Anstalten, wie den Klöstern, verschärfte moralische Anforderungen zu stellen. #hierGirolamo Priuli drückte das imaginierte unmittelbare Verhältnis von Klostermoral und Staatsgeschick […] in seinen Diarii so aus: „Per il peccato gravissimo di queste monache meretrice se judichava fusse proceduto in grande parte la ruina del Statto Veneto“ (sinngemäß: die überaus schweren Sünden dieser Nonnen-Huren hielt man für die Ursache des Ruins des venezianischen Staates).» (Wikipedia; verlinkende Hervorhebungen O.G.J.)  [Wobei die als Nonnen ent- äh versorgten, bis weggesperrten, für ‚überzählig‘ angesehenen, Frauen, zumal aus ‚adeligen‘ Nobel-Familien Venedigs, selbst – weitgehend kirchlichen Jurisdiktionen unterworfen – allenfalls mit noch etwas mehr / kargerem / vermauerterem eingesperrt-Werden bedrohbar; während diese Provveditori ansonsten, beschuldigten ‚Laien‘ (darunter prompt ein Dogensohn) gegenüber,  für besonders grausame Strafen berüchtigt]

[‚Höflinge /  (italienisch-venexianische Einzahlform der gemeinten Denkweisen:) cortigiano‘ gibt es bekanntlich um und in alle/n Herrschaftszentren – was an und in Venedig (vielleicht; etwa mit E.G.B.) auffallen kann: Die auch sprachlichemanzipierte‘, bis artige, Selbstbezeichnung ‚cortigiane‘, sonst gerne und oft  (besonders) erniedrigt/verachteter – bestenfalls ‚Kurtisanen‘, bis ‚Mätressen‘,  geschimpften – Frauen. – Zumindest für der Sernisima / Dogeresse ihren Töchtern der Lustkünste bleibt versklavte Verkennung, sie/es/sich auf Erkenntnis דע Sexualität oder passive Kontemplation reduzieren/ konzentrieren zu s/wollen]  Gerade Vemezsias ‚Luxusgesetzgebung‘ nahm beide Aspekte (gnostischer / olatonischer / deterministischer / antihumanistischer pp.) Materieverachtung / Leibfeindlichkeiten derart bloßstellend ernst, dass manchen (Ver-/Urteilenden der Serenisima) ihre gleichzeitige Nutzung

sowohl der / von, gar verabsolutierend( erzwungener zumal sexuell)er Askese (teils mehr als der Hälfte ‚adeliger‘ Frauen Venedigs betreffend – bis zum Aussterben vieler Nobelfamilien, zwecks Vermögenszusammengalt in eines Manneshand),

als auch von geradezu grenzenlos scheinenden da nicht minder kommerzialisierten / Nützlichkeitskalkülen unterworfenen – (geschlechtlichen und ‚glücksspielerischen‘) Libertinismus (‘anything goes‘ zumal hinter Masken / im Rollenspiel, durchaus geregelt)

auffällt – wenn auch eher selten gleichzeitig in derselben Vorwurfsrichtung gesehen/empfunden und dargestellt. Wohl da/soweit beides summenverteilugungsparadigmatisch gegeneinander ausgespielt, das jeweils eine davon für ‚gut‘ und das andere – beider Menschen verachtender Übel – dementsprechend für ‚böse‘ gehalten/erklärt, wird.

s [In diesem Licht erscheinen sogar die scheinbarenNeutralitäten‘ statistischer Darstellungen wie, dass es in der Stadt Venedig (Ende des ‚blühenden‘ 16. Jahrhunderts) bis zu dreitausend – gar überwiegend zwangsverpflichtete – Nonnen gab, während (im ‚dekadenten‘ 18. Jahrhundert), von 100.000 Einwohnern, zwölftausend, meist auf ‚weiblich‘ reduziert betrachtete, Personen im ‚Sexgewerbe‘ tätig gewesen seien, verräterisch/entblößend für heutige (gar globalisierte bürgerlich-viktorianische Sitten-)Betrachtungsweisen] 

[‚Prophylaxe‘ guter ‚Polizeien‘, zumal im Sinne von ‚vorbeugenden Wapnungen gegen‘ zwei bis drei omnipräsent gebliebene, sittengesetzlich daherkommende Verhaltensweisen von/gegen Menschen]

Die beiden alternierenden gnostischen Verhaltensüberziehungen, der grenzenlosen Gier / Verschwendung  wie die allumfassend-minimalistische Sparsankeit / Abstinenz, erweisen sich als –besserwisserische, bis fanatische, Überzeugungen als, äh von, Gottes Erlösung(splan) - mit dem menschenfeindlich überlegenen Vorteil: Auch jegliche teilweise Zurückhaltung / parzielle Askese  (namentlich: Totalität undװaber Antitotalitarismus; vgl. E.A.S.), gleich mit – jeweils als ‚zu keusch‘ und als ‚zu unkeusch‘ –  zu verurteilen / abzuweisen.

 

 

 

θεωρία (/teoreia/ gar ‚Gottesschau‘, ähweltbildlich‘ Realitäten ab- bis nachbildend, möglichst einsehend, repräsentieren übersetzlich/zu verstehen?) ups am – gar jeweils aktuellen, eigenen (zumal individuellen, wobei auch Gemeinwesen ähnliches, anstatt identisches, aufweisen / bestreiten mögen) –  Grenz(en)rand begreifenden Verstehen(können-, bis Ergreifens, respektive Ergriffen-Werden)s / at the  border-edge of grapsed understandingbei(m gar Öffnen) jener Horizontreichweiten bzw. Gelegenheitenfenster / windows of oportunities:  Zu denen, immerhin sogenannte ‚Geisteswissenschaften‘, jene die das wollen (gar ungeachtet dessen, ob Sie dürfen/sollen – eben auf den/‚meinen‘ eigenen ‚erlebnisweltlichen‘ Erlebnisterritorien), eher (narrativ, von versuchten  Lehren/Ideen) erzählend und (demonstrativ Empirie [testend]) zeigend (‚h/aggadisch‘ anstatt belehrend/bevormundend) begleiten können;  und\aber Möglichkeiten wohin, respektive woran vorbei, zu führen / ‚wovor zu bewahren‘ allerlei Sicherheiten-Versprechungen / Gewissheiten-Behauptungen, auf deren (mindestens vorgeblichen, oder gar professionellen, bis eben hoheitlichem) Kompetenzgebieten, eher normativ (bis halachisch/gesetzlich, regelmäßig imperativ)  – namentlich im Tausch für / durch sogenannte ‚Gehorsamsleistungen‘, die allerdings in / aus verhaltensfaktischer (besonders gerne auch widerstrebender / besonders schwer fallend erzwungen, respektive sich/andere aufopfernderer) Gefolgschaft bestehen – angeboten, bis aufgezwungen, wurden und werden.

Wo, gar so gerne. bis leichtfertig verabsolutierend, äh verallgemeinert ‚Information‘ bis (jedenfalls nicht weniger variabel beliebige, ‚alles also nichts‘- Mehrdeutikeiten kaschierend, Autorität beanspruchen / abweisen s/wollend) Offenbarung‘ genannte Aha-Erlebnisse (etwa von εὕρηκα /herureka/ ‚ich hab’s gefunden‘ bis Olé-‚Präsentation/Erwartungen‘,  respektive Enttäuschungen – der zwar unausweichlichen, doch fehleranfälligen, bis irrtumsfähigen, als-Struktur) des / im Erkentnisprozess/es eines Subjektes, nicht allein anderen (Suspekten) oder immerhin sich selbst, gegenüber. – Dessen ‚Ergebnis‘ zumindest allegorisch / vereinfacht als (rund geschlossene) Fläche darstellbar, deren Umfang, die Berührungslänge, äh Kontaktlinie mit dem Unbekannten repräsentiert, und immer länger / mehr wird, wo die Erkenntnismenge wächst. ‚In‘/Von der ‚Ja‘ (beispielsweise ‚richtig bis falsch‘), ‚Nein (z.B. ‚böse/schlecht‘) und\aber (zumal dazwischen / firmamentbezüglich, noch, bis überhaupt) nicht entscheidbargemeint oder gewusst, bis durcheinander gebracht, werden kann.

‚Falls / Da / Wo wir versuchen / versichern, unsere/‚meine‘ (bis überhaupt sämtliche, respektive dafür gehaltene) Erfahrung/en als notwendigerweise (gerade so wie persönlich, bis sogar/immerhin intersubjektiv konsensfähig, gemacht) zu erklären / verstehen, will / müsse es so (er)scheinen, dass …‘ beginnt (exformativ) genau (genommen), die meist zu einfacheingesparte‘, übersehene, bis (zumal sich selbst gegenüber, unbemerkt) verschweigend unterschlagene, Eingangsbedingung / Unterwerfungsformulierung, jedweder, wie auch immer sonst genannten, ‚Theorie‘, des/im (für ‚möglich‘ Gehaltenen / ‚zulässig‘ Erklärten – mindestens ‘the unknown unknowms‘ ausschließen s/wollenden, äh müssenden) Vorstellbarkeitenfirmament/s vom wirkend, äh wirklich, Vorfindlichen respektive Kommenden.

Gar nicht so wenige Leute geben sich, bis sind, überrascht von der entblößenden  Deutlichkeit mit, und überlappender Klarheit in,  der zumal semitische Sprachen / Kognitionsweisen sowohl Befruchtungs-, Inspirations- und Geschlechtsakte, als auch Ernährungsfragen, untrennbar mit ‚dem Denken (inklusive Fühlen)als auch mit πρᾶξις /praxis/ ‚Handlung, Verrichtung‘, auch ‚Vollendung‘ (inkludife haptischer ‚Handgreiflichkeiten‘ und verhaltensrelevanter Betroffenheiten)erkennen/erfahren lassen. – Kontrollbedürfnisse, bis Verbotsbemühungen und allerlei Immunisierungsaufgaben,  also ganz nesonders naheliegend zu erwarten.

Jenseits der Fragezeichenlinie um das ‚Bekannte‘ (einem zumindes meist, erheblichenteils vertraut vorkommenden eigenen / gemeinsamen Wahrnehmungshorizonts der ‚Welt der Objekte von Ja, Nein und Unentschieden‘), an / auf der die Firmamentglocke beginnend und\aber endend, zudem eher dynamisch durchlässig, nämlich mehr oder minder wahrscheinlichen (also Grenzübertrittsmanagement-Bedarf / Dazu- bis Umlernen möglich, bis …), den unveränderlich ‚starr‘ / gewiss, äh gemauert, ‚ruht‘, Subjektrelationen mit / zu Objekten, namentlich Dingen/Sein und\aber Ereignissen/Werden (zu denen eben allerdings auch solche  [Beziehungs]Bezeihungsarten, gleich gar teilnehmend, beobachtender Wesenheit/en gemacht werden können & dürfen, eben mindestens) sich / dem /den Selbst/s, und gar anderen (jedenfalls nicht immer vollständig von mir  allein determineirbar erscheinenden) Subjekten, ‚gegenüber‘ zumal wechselbezüglich.

Subjekt-Objekt-Relationen unetrscheiden sich eben gerade nicht dadurch von Subjekt-Subjekt-Beziehungen, dass weniger ahnende, hoffende, wünschende, befürchtende, vertrauende / skeptisch oder gar leidenschaftliche, bis hassende / liebende – eben zweifelhaft (also affizierbar) sein/werden könnende – Vermutungen / Meinungen, respektive zuverlässiger erkannte /  sicherer erwartbare, Gewissheiten beteiligt; ‚eines‘ (z.B. Dinge, Prinzipien, Interessen. Höheres?) wichtiger / besser als, oder erstezbar durch/für, ‚das andere‘ (…?) wäre/n:

Gerade ‚Halbwertszeiten (gar Fortschitte oder Wiedergewinnungen) und (‚personenseitig‘ bereits ups) metakognitive ‚Zerfallserscheinungen‘ bzw. Mnemohilfen des überhaupt / immerhin wissbaren Wissens, sollten weder über desssen abbildenden Repräsentationscharakter (gar Nichtidentität mit all dem Sein/Werden) noch über dessen (der Vernunft/en) qualifizierte Grenzen (eben nicht allumfassender/gottgleicher Absolutheit – hinweg) täuschen (lassen).

**

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

[Abb. Zielscheibe Pfeile] Zielverfehlungen (aller Arten, nicht erst soziale / ökonomische, denkerische oder nur kriminelle) sind/werden mit/in dem, so konsensual gängig gewordenen – doch weder hellenistischen (ἁμαρτία /hamartia/), noch semitischen (עבירה /‘aweira/, חטא /chata/, עוון /‘awon/, פשע /pescha‘/), oder etwa asiatischen (allerdings geradezu überallhin exportierten) –  ‚Sünde‘-Begriff konzeptionell weder hinreichend, noch zielführend, erfasst, verbessert oder auch nur recht verstanden. Vielmehr fördert solches (‚alles [ab] sei sündig‘) Dnnkempfinden / Gemurmel nicht allein die ganzen, mächtigen  Tendenzen ‚der individuelle Mensch s/wolle sich/sein selbst Sein (weil ja völlig böse / nur egoistisch schlecht, ja überhaupt / im Grunde nicht besser werden könnend) aus- und durchstreichen‘ (also wenigstens, letztlich wenigstens – vorzugsweise aufopfernd verzweckt – diese doch Gefolgschaft leisten),  

 

 

 

 

sondern verstellt zudem, und dabei auch, dass selbst und gerade vergebene Zielverfehlungen, nicht etwa anders als verbüßte Strafen, zumal befreiend erlassene (gar überhaupt nicht zu bewältigende – Kapitalverbrechen bis Genozid können bekannt werden) Schuld, respektive Versöhnung (insbesondere ‚auf Erden‘, ‚unter Menschen‘),

 

weder Zieländerungen, noch der/die Zielerreichung, entspricht / bewirkt (was/die sie allenfalls, oder immerhin von Neuem, erlauben, ups öffnen, können) – den Raum (Distanzen) überhaupt  nicht abschafft / vernichtet oder aufhebt / überwindet, äh eben nichts vergisst / löscht (allenfalls Immunisierungen wider Böses erschwert / vermeiden hilft). – Gar eher noch unbeliebter (nicht etwa allein ‚werdensseitig‘), dass ‚kein Ziel  (gar Vollendung erreicht) zu haben auch ein (mögliches, bis [so vorfindlich da sein, ein] legitim bewahrbares) Ziel‘,

die (wählend) gesetzten, bis einem / uns / Ihnen ‚vorgesetzten‘ Besinnungen, äh ‚Bestimmungen‘,  durchaus ‚in Fragen / zur Debatte stehen‘ können und/oder geändert werden (gar der Absprachen / Abstimmung be-)dürfen, und\aber nicht alle vorbehaltlos brav vollständig so verzehrt … Sie wissen schon.

 

 

Dahinter, jedenfalls ‚hinter / vor‘ den (erreichten)

 Stand

ernsthaft betreffender Zwiegespräche der letzten (nunmehr sieben) Jahrzehnte, gar des ‚Trialogs (wenigstens unter den ‚Kindern Avrahams‘),

sollen, bis dürfen, wir zwar nicht (mehr / [schon] wieder) zurück,

 

doch tun können, bis wollen, dies so manche Leute durchaus – nicht alle werden sich also woran haben hindern lassen?

 

Womöglich heißen immerhin  ‚Stichworte so, da sie stechen  können, und uns auch ‚Schlagworte – anderen nicht erst Illustrationen – wehtun.

 

‚Zivilisation‘ muss ja vielleicht gar nicht als böse, mächtige  Unterwerfung der ‚Natur‘, gleich gar indogener – dann und insofern ebenso (lern- und erinnerungsfähige) –Zivilisationen, durch urbane Verstädterung betreiben / verstanden werden. – Schon gar nicht kulturalistisch unter Einsatz aller überhaupt verfügbaren Mittel zur Zielerreichung.

Das was früh und wiederholz in der Genesis / bereschit erwähnt, bis ‚angeordnet‘ oder gar eher ‚sollend empfohlen‘ und mit dem Begriff des ‚Kulturauftrages‘ nicht unbedingt optimal überschreiben wird, ließe sich durchaus auch als ‚weise Verwaltung‘ übersetzen / verstehen.

 

 

Zudem sind/werden Ihnen vorstehend, der weitaus meisten Quellen-Kenntnisse doch wohl kaum wider besseres Wissen(-Können) derart ausdrücklich unterstellt, dass eindrücklich zu viele davon (allenfalls verlinkt belegt / ‚selbst nach zu lesend‘) fehlen mögen.

Diesmal, und jedenfalls von / auf einer bereits derart unverschämtensite‘, soll jedenfalls nicht suggeriert / behauptet oder erwartet … Sie würden Ihre / die ‚Texte‘ nicht kennen.

Nichts davon (was hier darzustellen versucht) ist – noch nicht einmal ‚unter der Sonne‘ / ‚auf Erden‘ neu (allenfalls für mich / mir O.G.J.), zumindest in der (wie auch immer deutend zu verstehenden) תורה ‚steht‘ es / alles längst ‚gesprochen‘ – zu finden שלום

 

 

 


 

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by Olaf G. Jahreiss and with regret for hardly using the 'internet -language'. All images on these pages are (if not noted otherwise) mostly by courtesy of Stardivision GmbH or our own. - Zuletzt geändert am Saturday, 14. October 2017.