Anderheitenbau des Hochschlosses

Ein gar kaiserliches – in den(!) Bedeutungen, bis der(!) Behauptung: König/in der König/inn/e/n zu sein beziehungsweise zu werden Kernproblem: Dass, und bereits falls/wenn respektive wo immer, die/der Ande/r/en sich wozu bekanntlich der bloseSchein‘, oder gerade die (erwartende) Vermutung / (zumal kontrafaktische) Unterstellung, genügen nicht so verhält / verhalten, wie wir/ich/Sie, äh ‚die Natur / kosmische Wirklichkeit‘, bis gleich ‚nebenan‘ prinzopiell / absolutGott, es für richtig / nötig halte/n!

Ungeheuerlichst Na, mal wi(e)der 'gegrillte Ritter/innen' gefällig? - Zum Ungeheuerdrachen der Anderheit(en)zumal in Vielheit(en) / Vielfalt(en) des und der Ander(heit)en / Selbigkeiten.

ACHeR אחר die/der ein/eine/einer zahlreiche/r Andere/r/e/n, gar Fremde/r/n, zu / und ACH / ACHoT אחות \ אח  ‚Bruder / Schwester‚abgerüstet‘ (doch bleibt eben) auch ein Ra'A רע nächste/r der Menschenheit ent-gegen-über(!) – nur E/ACHaD אחד (alef-chet-dalet) bleibt ‚hingegenohnehin oh Schrecken sämtlicher indoeuropäischer Vorstellungsschrecken: nicht zwingend einzig – und  damit alleinigsingulär (gleich jud-chet-dalet) für/mit sich einsamst ident (der/die/das) EIINE.

Burgführerin mit jederzeit um Rat befragbarem Todesvogel auf der/jedes Menschen Schulter.

eben der durchaus kaiserliche und Flügel im und\aber gegen Süd-Süd-Westen, über der so scharf rechtwinkligen Ecke des entscheidungsfaktischen Handelns, ‚angesichts‘ der eigenen Individualitäts-Spitze einerseits, und der Anderheit der jemanden (oder auch etwas) Ungeheuerliches bezerichnende, lexikalisch eher ungewöhnliche Ausdruck geht bekanntlich auf Einsichten M.B.'s und F.X.R.'s zurück – Bastionenmauer derselben seinerseits, sowie ‚über‘ der Irrgartenbastei des Verglichens ander- bis weitererseits also zwischen dem ‚nochmal‘/ganz anderen Wer ist wie G'tt/MiCHaEL-Frage- und dem/Ihrem ich-Selbst-Turm bzw. dem Erfahrungenflügel, ausgerechnet durchaus direkt am Burghof, Eurer königlich-kaiserlichen Majestät Schlosses, gelegen.

 

zum Grösseren

Kaiserbau (der Andergeit/en) im Bild rechts an schrägen Erfahrungsflügel anschließend mit ganzem Michaelsfkügel vom Burghof des hohenzollerischen Hochschlosses aus gesehen. 

zum doch etwas  'kleiberen'

 

Eine(!)/Die(!) immerhin nahezu ‚runde‘, vielfach hier, jedenfalls vom Burghof. respektive von ‚innen‘, her eher unerwartet(e, zumal derart hoh)e mitentscheidende ‚Ecke‘ des hochschlosslichen Anderheitsflügels, gar/eben – spätestens/frühestens falls, wenn, wo und soeit G'tt und Mensch(enheit) mindestens/immerhin Unidentisches gemeinsam haben mit Michael(fragen)trakt:

'Ausenseite des kaiserlichen Anderheitsbaus zwischen 'rundem' Selbstturm und eckigem Michaels-Frageturm des hohenzollerischen Hochschlosses  (am rechten Bildrand)

Palazzo der (jedenfalls Dogeraessa) Ihrer Möglichkeiten, nicht alein zu Venedig.

Das – womöglich/möglichst qualifiziert große ‚ich‘, selbst und gerade G'ttes, ANoCHiJ  אנוכי (אנכי /'anaxi/ unausweichlich also, eben bereits von/mit/in alef-nun-chaf, auch ‚lotrecht‘, ‚senkrecht‘, ‚vertikal‘ [ausrichtend/orientierte Individuen] bedeutend, und eben zugleich das erste Wort von/in Bezug auf Exodus/schemot 20,2-17 etal.). schützt –  mit seinem zutrauenden Versprechen ‚ich werde LO לא nicht gezwungen sein zu tun, was dem, der bzw. den anderen schadet‘ –  die Freiheit meines/meiner Nächsten LeReACH לרעך zugleich das letzte Wort dieses sogenannten ‚Dekalogs‘, vor meiner Willkür: Und indem auch ich diesem, dieser und diesen Anderen, ein/e ebensolche/s (nicht notwendiger- sondern weitaus schlimmer; möglicherweise ReA רֵעַ  böse/s RaA רַע) Gegenüber Macht /ezer kenegdo/ ####  åãâðë øæò (sei es nun, je nach Sichtweise und Standpunkt QTH, ‚zweite‘ oder ‚erste‘, wie auch immer angeredete und ‚nummerus repräsentierte‘, jedenfalls) grammatikalische Person bin, sogar mich/uns –  immerhin und wenigstens mit vertraglich / verfassungsmäßiger (anstatt etwa mechanischer) Zuverlässigkeit(soption)  vor seiner/deren –  im Grunde bis Prinnzip, ja sogar und gerade auch vor G'ttes und\aber immerhin der Kontingenz ihrer Willkür schützemd (vgl. insbesondere Daniel Krochmalnik zu dieser ‚Magna carta der Freiheit‘ Anderer von und vor meinen, bis unseren, Ungeheuerlichkeit/en).

 

 

Oh ja, recht basal: Eine Gegenübermacht /ezer kenegdo/  überhaupt kann durchaus – und zwar recht unabhängig von der jeweiligen wechselseitigen Absichtenkonstellation, aber auch vom (zumal künftigen) Geschehen – wichtige, bis unverzeichtbare, 'Hilfe' sein/werden (wie ja schon länger, doch auch einseitig reduzierend/entscheidend übersetzt/unvollständig verstanden wird – immerhin inklusive der berits/gerade dabei erheblichen Ambivalenzen, gar relationaler Macht), oder eben nicht, bis ganz im Gegenteil. Oh nein, nichts (davon) muss so 'gesehen'/erkannt werden, schon gar nicht wechselseitig passend oder gar identisch/komülementär – und dies Wahrgenommene eher noch weniger mit dem zu tun haben (schon gar nicht zutreffend repräsentieren/wiederspiegeln) was (auch nur/wenigstens intersubjektiv konsensfähig auswählend, doch kaum/selten hinreichend vollständig beschrieben) vorfindlich gegeben /hajesch/ ùéä. Gegenübermacht - etwa GeschlechterkampfDa/Soweit ich wollte/will (mindestens jedoch folgsam/getreu 'wollen soll'), dass die Andere/n, gar nicht (anders) wären, bleibt eben zu erwarten, dass es denen mit mir/wider uns gleich ergehen kann, bis darf, anstatt (ich näher [bei/in] G'tt sein/werden) muss! - Woran, eine Sichtweise/Weltwirklichkeitshandhabung an deren a-priorischer entweder-oder-Dichotomie Logik/Erwartungsfirmament, sich allerdings weder dann etwas grundsätzliches ändert, wenn die(se) Anderen/Sie (eigentlicher oder uneigentlicher) Teil von/mit mir verbunden wären, noch falls wir alle (zumindest nicht allein, nur ich völlig alleine) etwas/jemandem 'Größerem'/'Gemeinsamem'/'Anderem' zugehören, oder wenigstens unterstehen könnten (selbst falls ich/wir solches bemerken/anerkennen, gar anderen Sinnes, würde/n, respektive auch verhaltensfaktisch die – [un]bekanntlich mehr als drei – 'göttlich' genannten, obersten Tugenden lieben, bleibt das Firmanet der anderen/'abgelegte' Ideen/Denkweise verfügbar)'Nieman verletzt mich ungestraft!'-Motto Schottland(s Distel, zumindest  Ritterschaft) verpflichtend.. ùéä ìåèéá ####/bitul hajesch/ die überhaupt Existenz jeder, oder aber die jeweilige Einschätzung/Betrachtungsweise(n), der, (mehr oder minder:) ungeheuerlichen Gegenübermacht zu vergessen, bis zu bestreiten, respektive – eben nicht notwendigerweise nur/überhaupt mittels Liebe oder Hass möglich zu ändern, erscheinen also immerhin verlockender, bis (soweit Sie/wir wollen - zumindest asymetrische) Pluralität(en)erfahrungen erwägend/erträglich machend.

Bereits/Immerhin achitektonisch steht ja der Achtsamkeitsflügel dieses Hochschlosses in manmch eigenartigem Winkel und\aber Abstand zu/mit diesem Kaiserbau, gleich gar der Anderheit/en.   [„Die Botschaft der ‚Zehn Gebote‘ aus den Quellen der jüdischen Tradition - Dritte These: Die 10 Gebote [zehn Worte] sid in vierfacher Hinsicht eine 'Maga charta der Freiheit': Der Freiheit G'ttes, der des ‚Volkes‘ - in den Familieverbänden -, der Freiheit des Nächsten - und auch meiner Freiheit.“ Daniel Kochmalnik]

eCUaD - der(die/das Eine - Alef-Chet-DaletaCHeR - der/die/das Andere - Alef-Chet-Resch axar versus axad und/aber exad

Vermögt Ihr denn auszuschließen, G’tt ausgerechnet im/am Anderen erkennen, auch ‚nur‘/immerhin (und wäre/würde es gleich gar durch Negation(en was jene/r nicht umgebe oder sei pp.) zu können? Beide Schülerinnen versuchen Euer Gnaden - hier mehrere Sprachen - zu respektieren

Während also bereits/erst der/ein/die Mensch/en ADaM אדם gar/auch: ENoSCH אנושׁ (das/unser zahlreich-vielgestaltige 'Mehrzahleinheitsform', mit DaLeT ד) durchaus manchmal bzw. bedingt ein/mehrere ziemlich – bis un/ge)ziemlich – Anderer/e/s ACHeR אחר (eben durchaus am Wortende mit ReSCH ר) zu sein/werden vermag/vermögen – gar ohne deswegen, oder dazu, immer nur/überhaupt, wie bereits das Ungeheuer Mensch als des Menschen Wolf (immerhin bei Thomas Hobbes), wo immer möglich die Verträge / Treue verletzen/verweigern zu müssen – undװaber G'tt gleich gar keine alleinige Singularität /jaxijd/ יחיד;

wird und ist von dem Einen /‘exad/ über Raum und Zeit erhaben zumal mit mindestens 70 Namen genannten, ECHaD אחד (ebenfalls mit DaLeT ד) gesagt und steht geschrieben, dass er/sie/es zwar kein Andere/r ACHeR אחר (also die Weltwirklichkeit OLaM עולם zwar durchaus anders 'to come' (olam) HaBA הבּא gar geheilt, bis vollendet, TiKuN (olam) ïå÷éú, aber eben nicht ‚vernichtet‘/unerinnerlich ausgelöscht) wird. – Einer der großen Irrtümmer dabei und daraus ist eben allerdings sich und/oder zumindest anderen KönigInnen úåëìî\íéëìî diese kaiserlich randlose Metaebene mit/in/unter der begrenzten Diochotomie von Sein und\aber Werden (gar zu nur einen der Beiden –  eher althergebracht bekanntlich zu reinem SEIN und besonders neuzeitlich zu blosem WERDENl) zu erklären / zu verstehen. – Was zwar so manchen Imteressen dienen mag, doch gerade dieser kaiserlichen Metaebene, die Sein/Werden inklusive der Gegensätze dazwischen, darin und daraus, bis darumher – nebean droben mehrfach qualifiziert aufhebt, kaum nahekommen, geschweige denn entsprechen, kann.

So dürfte auch, jedenfalls für Weise, etwa explizit von König/MeLeCH SCHLoMoH מלך שלומה ‚bis‘ KoHeLeT קהלת  eine jegliche ‚Kultur‘/Ethnie (der immerhin metaphorisch die Vielfalt und Vielzahl von 70) bis womöglich jede individuelle Person, durchaus im Namen ihres je eigenen, anders ge- und benannten, Gottes, da/dort hinauf ziehen, von wo aus תורה ToRaH / Wegweisung und DaWaR דבר Wort/Sache G'ttes – eben immerhin und immer wieder zweierlei Thorah תורה (mündlich/schriftlich, innenseitig/aussenseitig, positiv/negativ, gemeint/gesagt, normativ/narrativ,  verstanden/gelebt pp.) - ausgehen (manche Leute übersetzen/verstehen ‚dereinst werden‘, andere verfechten eher gefährlicher mit ‚einmal eindeutig gingen‘, und nur manche hoffen auf ‚bereits gehen‘ – die beiden basalen, (‚andauernd‘ umd/oder ‚abgeschlossen‘) vorfindlichen verbalen Paradigmen der hebräischen Begrifflichkeiten / Grammatica zu übertragen bedeutet/ist eben durchaus verhaltensfaktisch, auch temporal-ergänzend, zu wählen.)

Wesentlicher, für die inner- und zwischenmenschlichen Bezogenheiten/Relationen als, dass die Schwurformeln der Vertragsbesiegelung und Bündniserinnerungen komplementär, bis übereinstimmen(d lauten und im synchronisierten Takt erklingen) ist und wird, dass die jeweils (zumindest als Zeugen) ‚angerufenen‘, bis faktisch gemeinten, Absolutheiten (der Selbstverpflichtung/Entscheidungsfestlegung), von allen menschlichen und sozialen Pakt-Parteien, als hinreichend miteinander kompatible ‚Schwurgötter‘ (im Sinne durchaus von #hierJan Assmann) angesehen werden: Dass eben nicht der Eindruck, oder gar Effekt und ‚Ausweg‘, entsteht, das (eine) Allerhöchste, auf was/wen sich die eine oder andere Seite bezieht, sei ihr beliebig / gleichgültig / bedeutungslos.

 

Hebräisches AlefbetSemiotische/Semitische Umgebungen des beinahe – bis oft eigentlich gerene in Zajins (זז bewegen‘ – nicht allein/nur von ‚Waffen‘) zerrissen, notwendigerweise aber relational zusammengehörenden/komplementären Chet Chet - zumal in der quadratschriftlichen Schreibweise des Tanach ... quadratdruckschriftlich inzwischen / ‚nachtanachisch‘, bekanntlich geradezu ‚entschrärfend‘/bestenfalls tarnend' ח kalligraphiert und dem Taw ת zum verwechseln ähnelnd, als verschärfter x-Laut und/oder ch-Laut bis ck-Laut knackend – 'mitten' exemplarisch in Wortwurzeln: Einleitend/Rechts vom Alef א – zumal als אִ i-Laut, bis gleich dem י Jud, begleitet(e Beziehungsrelationen) und dann manchmal noch etwas danach/dabei stehend/erklingend.

 

Alaf-Chet /‘ax/  אׇח 'Bruder' (bis 'Sanitäter') und 'Kamin' (uh[u] ein manchmal benachbarter 'Nachtvogel' /‘oax/ אוח memoriert immerhin die 'orthographische' nicht Alleinstellung des o-Lautes) repräsentierend/bezeichnend – Alef-Chet-o-Waw-Taw /‘axot/ אחות 'Schwester' – eben als/'die' (gar – na klar grammatikalisch – durchaus an manche Plurale erinnernd) 'Weiblichkeitsform'/Femininum – mit zugleich basalsten Gleichheiten als und\aber basalsten Ungleichheiten unter Menschenbekannt. Ohnehin benennt ja das ganze Alef-Taw א״ת bekanntlich grammatisch, doch nicht notwendigerweise als (r)eine Verwechslung. mit/von אח, das/(s)ein weibliche/s Gegenüber als /'at, 'ot[ax]/ und mit/in He ה endend /'ata, 'ot[ax]a/ (s)ein/das männliche/s. Uhu/Eule - weitaus mehr, als immerhin auch ein 'Nachtvogel' ...

Die /'axijm/ אַחׅים  'sind'/heißen (gemäß der häufig, bis interessiert, missinterpretierten/übersehenen Logik dieser rein zweigeschlechtlichen Grammatik) die Mehrzahl/en gar gemischtgeschlechtlicher (oder nur männlicher) 'Geschwister', /'axoti\'axajot/  אחותי \ אחויות hingegen ausschließlich und exklusiv – dabei zudem gar in (oh Weh 'meine brüderliche Schwester') zweierlei Varianten? 'Schwestern'.

 Eher (auch 'intern') noch heftiger/fraglicher, die von 'Geschwisterlichkeit' /'axawa(h)/  אחווה (brav/lexikalisch mit 'Brüderlichkeit', und eben adjektivisch /'axawati/  אחוותי auch mit 'brüderlich/verbrüdert', kaum immer hinreichend solidarisch umfassend übersetzt) ermöglichten Beziehungsverhältnisse zur/mit/zwischen Anderheiten/Seinesgleichen, nicht allein bis hin zu ‚Mord und Totschlag‘, sondern auch Kooperationsformen (namentlich unter/zwischen/mit – zumal 'bösen', äh jeweils gerade – 'Nächsten', resch-ajin-chaf רעך) und /(längst nicht etwa nur 'parallel/berührungslos' verlaufenden, oder räumlich von-/gegeneinander isolierbaren) Nebeneinanderexistenzen (namentlich von/mit 'merklich Fremden' undװaber um so ungeheuerlicherem, also so gerne übersehenem/kaum erträglichem, 'eigenem Fremden'), die weder notwendigerweise immer (und schon gar nicht sofort) familärer Verbindungen, noch der Freundschaft/Feindschaft bedürfen, und sogar rational/zweckmäßig begründet,

und\aber gerade von Vernunften-Pradigmata – namentlich solchen des Tauschhandels resoektive der Beseitzvertilung letztlich unzugänglich, zumindest unberechenbar bleibend – nicht vollständig/systemisch, bis zwangsweise/präventiev, ersetzbare: Weisheit/en versus Dummheit/en,

sein/werden können. – Bereits insofern schon zu einer pluraleren/zahlreicheren Art von Mehrzahl/en tendierend, da bereits ein und jedes einzelne Geschwister(teil – so vollständig es für, an und in sich auch sein/werden mag) seines/ihres/meines Gegenübers (zumindest gewesen sein werdende, bis gleichzeitige) Existenz berührt, diese Dysde/Zweiheit, bis deren Wahrnehmung/en als solche, voraussetzt/impliziert. – UndװAber eben/dabei dennoch Unvergleichbarkeiten der/von Individuen aufhebend װ erhält: 'nicht er (hat) seinesgleichen/Bruder' #### çà åì ïéà /ejin lo ax/, über 'er (hat) keine Schwester' úåçà åì ïéà bis sogar '(es gibt keine/) nicht Schwester (zu) ihr/(wie/für) sie' úåçà äì ïéà /eijn la axot/.

 

 

Alef-Chet-Dalet אחד auch/versus\und יחיד Jud-Chet-Jud-Dalet, doch längst, und eben ‚bei Weitem‘ (resch-waw-chet ר־ו־ח), nicht identisch, keineswegs deckungsgleich nur ein und der/die/das selbe/n – gar umgebungslose/kontextbeliebige – 'Baum/Holz/Stamm' /'etz/ עץ.

 

‚Ein(s)‘ etwas genauer beinahe: ‚einer‘ אחד /'exad א֢חׇד respektive 'echad (als gestützte Form, im Status construktus, zwar in der selben Konsonantenreihung geschrieben, doch  'axad אַחַד oder 'achad vokalisiert)/, doch ebenfalls gar kein ausschließliches Maskulinum (zumal für/in/aus Sprachen, die mehr/andere grammatikalische Geschlechter, als semitische, zudem manchenorts so gerne biologisch, bis gender, assoziierte, ח Chet-Dichotomie, erkennen/verwenden), doch zumal zusammen mit – denn אׅחֵד /'ixéd/ ist zugleich der Piel des/das Verbum/s ‚vereinigen‘; אחדות /'axdut/ repräsentiert, zudem übrigens/bekanntlich ‚Einigkeit‘, respektive ‚Harmonie‘, des Weiteren אחדותיות /'axdutijut/ ‚Einheitlichkeit/Uniformität‘, אׅחוּד /'ixud/ die ‚Vereinigung/Union‘, אחיד /'axid/ benennt ‚einheitlich‘, אחידות /'axidut/ folglich ebenfalls wieder ‚Einheitlichkeit/Uniformität‘, bis ohne Dalet (doch Alef wieder/bereits als i-Laut) אׅחוי /'ixuj/ ‚Zusammenfügung / Zusammennähen / Flicken / Überbrücken‘ respektive, noch populärer gleich #### àéä úçà /'axat hji/ ‚es (ist) gleich, kein Unterschied‘ – der ‚rein weiblichen Form‘/dem also (und vor/für) Femininum (stehendes) ‚ein(s)/eine‘ אַַחַת /'axat/, ist/sind zwar – aus Perspektiven etwa der indoeuropäisch sprechenden Denkweisen: ‚paradoxerweise‘, Vorstellungshorizontkuppeln - gar sorachliche, also drnldrlndzvrtdzändlich und empfingungsalternativlos erlrbte. in/aus jenen ‚denkenden Verstehens‘ etwa Ostasiens, eben ‚ohne alleinige/einzige Singularität(svorstellbarkeit)‘: ‚aber logischerweise notwendig‘ – bereits pluralisch/Mehrzahl. – Und\Aber א־ח־ד ‚bildet‘/flektiert dennoch/daher sozio-logischerweie, ähnlich etwa auch ostasiatischen Sprachgruppen, Wörter für ‚noch weitere Vervielzahlung/en‘: gar von/zu mehr denn mindestens zwei ‚Brüder/Schwestern‘ /'exajim/'axajot/   אחים \ אחויות her/hinäh ‚einige, etliche‘ grammatikalisch als ‚Plurale des Plurals‘ in den Gendervarianten /'axadim, 'axadot (zumindest/zumal ‚letztere‘ auch ‚Harmonie‘ bezeichnen könnend)/ אחדים \ אחדות. Eher noch spannender, dessen quasi inhaltliche Umkehrung, semitisch mittels sprachlicher Verdoppelung zu: ‚jeder einzelne‘ /'exad 'exad/ #### ãçà ãçà und/oder jede einzelne‘ /'axat 'exad/ #### ãçà úçà falls/wo nicht gleich/sogar /'axat 'axat/ #### úçà úçà – allgemeiner/nur ‚jede/r‘ erklingt hingegen (geradezu Ausnahmen einladend, äh ‚statisch‘) /kalexad/ כּלאחד (wörtlicher: ‚als/wie einer vereinigt‘, von /kiexad/ כּׅאחד für ‚zusammen/als eins‘ her gebildet). Auch ein Ausdruck für ‚niemand‘ läßt sich derart gründlich ‚doppelnd‘ mit /'af 'exad lo/ #### àì ãçà óà (no one not) eindrücklich machen (ohne, etwa gemäß mathematischer Logik ‚doppelt verneint‘, doch jemand ... Sie wissen wohl schon).

Elf (und wären, bis sind, es gar 'Freunde', zumal eben gerade nicht für und ujter sich alleine 'im/auf dem Felde', oder gar im 'Rat') unterschiedet ebenfalls 'geschlechtsspezifisch' in dem Sinne, dass 'reine Weiblichkeit' /axat-esera(h)/ אחת־עשׂרה allerlei 'Mischformen' /axad-asar/ אחד־עשׂר ... Sie wissen schon – oder d/noch?

Fussvallspielfrauschaften Eben nicht eine jede, die sich als/wie eine Närrin gibt, ist/wird zumal deswegen/dafür auch ein Narr. [Abb, Heukufe jbechte un Mägde mit Elferrat??]Sorry-Knickse noch nicht hinreichend fertigestellet Notizen/Arbeiten

 

 

Aber 8 (1+7= Acht[samkeit/en]) Alef-Tet (alefbetisch/lexikalisch glaich auf/nach Alef-Chet אח folgend) 'langsam / deeskalieren' אט /'at/ der (Er-)Schrecken, denn Alef zerlegt in / besteht anscheinend aus: Waw 'und' bis zu zwei - jedenfalls 'aber' einem mit 'seinem' (am/von eben dem, durch das, und-aber-oder-Waw – also nicht allein punktsymetrisch) 'gespiegelten' – Jud.

Singularität - immerhin 'kosmische'Auch Sprachen/Denkformen der afroasiatischen Gruppe, welcher eben durchaus semitische, mit arabischen und hebräischen Idiomen, 'zurechenbar' - anerkennen, ähnlich den indoeuropäischen Denkeindrucksarten und Ausformulierungsweisen. Singularität/en, auch mit der Möglichkeit / Vorstellungshorizontkuppeln, äh -globen gibt es noch einuge mehr.Vorstellbarkeit und Vertändigungsfähigkeit darüber/darin, eine einzige/bestimmte ('senkrechte ë-ð-à alef-nun-chaf' Diskontinuität) davon (bis 'Individualität' zumindest 'daraus, gar 'darunter/darin'), ganz einsam, für und nur an/mit/in sich isoliert alleine, zu (be- bis zu er)greifen / grammatisch zu repräsentieren. Nur ausgerechnet (und alleine gerade) dies zur/als Allerhöchstheit/All(esüberhaupt)heit vergotten/verabsolutieren zu s/wollen, muss nicht ganz so leicht fallen – wie, indoeuropäischer Rechthaberei, G'ttes /exad/ ãçà als nicht-Singularität zu erahnen randlos-schwer fällt, bis schreckt.

Dieses 'bestimmte' /bejixud/ ãåçéá recht – geradezu 'einzeln', 'einzig', 'Singular' /jaxid/ ãéçé andere semitische 'eins'/Einzahl repräsentierende Konzept beruht bekanntlich auf, und sprießt aus, der 'Wurzel' Jud-Chet-Dalet י־ח־ד:

Sorry-Knickse noch nicht hinreichend fertigestellet Notizen/Arbeitenjixud Bestimmung, Besonderheit, Eigentlichkeit, Einzigartigkeit, Alleinsein jud-chet-uwaw-dalet  יִחוּד

ausschließlich, exklusiv, spezifisch jixudi

Ausschließlichkeit, Exklusivität jixudjit jud-chet-waw-dalet-jud-waw-taw

 

jaxid einzig, einzeln, Singular 'einer', 'allein/einzeln' (Ps. 25.16 & 68,6), 'einzigartig' Jud-chet-jud-dalet

Auserwählte (Mehrzahl) - jexidi-segula(h) jud-chet-jud-dalet-jud---samech-gimel-(waw)-lamed-he

Singular, Einzahl (spezifiziert) der Grammatik - leschon-jaxid lamed-schin-waw-nun---jud-chet-jud-dalet

 

jexidai einmalig, Unikum Jud-chet-jud-dalet-alef-jud

jexida(h) Einheit Jud-chet-jud-dalet-he

jexidut Einmaligkeit, Alleinsein jud-chet-jud-falet-uwawu-taw

jexidi allein Adv. alleinig, einzig Adj. Jud-chet-jud-dalet-jud

jexidani individuell jud-chet-jud-dalet-nun-jud

 

Hierzu/Hierher kommen eben die Worte /jaxad/ ãçé und\aber signifikannt (vollständig mit waw am/als Ende) /jaxadaw/ åãçé für 'zusammen'.

Sorry-Knickse noch nicht hinreichend fertigestellet Notizen/Arbeiten

Und\Aber doch 'beiderlei' Ansätze 'gemeinsam' betrachtet respektive 'zusammen' (an der / [an die bis] zur / als / in die deutende 'Zeige-Hand' /jad/ ãé) genommen: /jad axat/ úçà ãé - wer Verstand hat zu verstehen, der/die verstehe.

 

 

Alef-Chet & He /'ixa/ äçà Piel 'Zusammenfügen' oder çà & Zajin /'axaz/ æçà Kal 'festhalten / ergreifen', bis /axiza/ äæçà 'Festhalten / Anhaltspunkt' und /'axuz/ æåçà 'Prozent' (mit dem scharfen, genannen Werkzeug der 'Waffe' Zajin am/vom/anstelle des Dalet her das/ein Mass der Gleichheiten/Verschiedenheiten/Genauigkeiten/Abweichungen in/an einer Orientierung, eines Merkmals, bis einer Gruppierung/Gemeinschaft, beschreiben könnend/sollend). Sowie /'axuza/ 'Labdbesitz/Landgut'.und (gar auch deren) Instandsetzung mit Quf als letztem/vierten 'Wurzelkonsonaten', /'axizut/ 'Konsistenz / Dichte'.Sorry-Knickse noch nicht hinreichend fertigestellet Notizen/Arbeiten

 

Alef/Jud-Chet-Lamed, das (bereits Dazu-, bis überhauüt qualifizierte )Lernen(t-un also) verweist zur/verbindet drunten/draussen mit der Hoffnungsbastion: /'ixul/ ìåçà 'Glückwunsch' (ein Segen) von /'ixel/ ìçà 'beglückwünschen' her – und sogar /jixul/ ìåçé 'Hoffnung/Erwartung' von, ebenfalls mit dem kümmerlichen Jud begonnenen, /jixel/ ìçé 'hoffen/erwarten' her – eher noch nähere/'eindeutigere' Zusammengehörigkeiten, bis ersetzbar erscheiender Substituierbarkeiten, na klar jene von Alef und/mit Jud. illustrierend.

Jene 'beinahe' und\aber 'dennoch' Chet - zumal in der quadratschriftlichen Schreibweise des Tanach ... zwei, bis mehrere, gar viele, Menschen, die dazu neigen 'am Liebsten nicht aufeiander angewisen und/oder verwiesen zu sein/bleiben', könn(t)en immerhin lernen, sich manchmal jene Bezihungsrelationen zu wählen, – mindestens aber (mit) zu gestalten – auf die sie verwiesen bleiben/sein, zumal wollen werden: Etwa besser mit faulen, als mit dummen, Leuten zusammen arbeiten. - Nein, kein einziger Mensch ist durch einen/den anderen erstzbar (gleich gar nicht vollständig indentisch), doch für jede (zumal wiederkehrende) Aufgabe wird sich jemand anderes finden lassen (bis gefunden haben), sie zumindest nicht notwendigerweise immer nur schleucht(er) aufführen könnend. Fähigkeiten und Gelegenheit (hier zu reiten), sind ihr durchaus gegeben.

Jud-Chet-(u-Waw)-Mem /jaxam/ íçé Kal 'brünstig sein', /jixum/ íåçé 'Brunst / brünstig (Adjektiv)' - eben keineswegs notwendigerweise nur reduktionistisch/singulär auf – namentlich 'Sexuelles', oder ein bestimmtes Geschlecht – an Relationen zu verstehen/erkennen. - Welche zumal sozialen 'Rollen' dem, der und den anderen dabei und dazu auch immer zugeschreiben sein/werden mögen/wollen, so unwichtig wie es manchmal vorgegeben erscheinen mag, oder soll, sind diese dabei keineswegs. - Ja, ja Jetzer und Thymos lassen aus ihrem drüben 'verteckten' Fuchsloch grüßen.

Wenn und wo allerdings 'alle Menschen Brüder íéçà', jedenfalls dabei/solange zumal geschlechtsverschieden respektive sonst wie unidentische/alef-nun-chaf/vertikal-diskontinuierliche Geschwister íéçà, 'werden', da würden sogar die weitgehenden zvilisatorischen Inzestverbpte (bis Verzichte auf allerlei Status- beziehungsweise Imponierverhalten) fragwürdig/zweifelhaft, nicht zuletzt mit einander erheblich widersprechenden Konsquenzen zumindest/bereits für, bis gegen, so manche 'Paradieses'-Vorstellungen und Ewigkeitskonzeptrionen des Kommenden /'olam haba'/ . - Gerade/Immerhin Familien-Konzepte unterschieden sich/einander bekanntlich soziokulturell ganz erheblich, so dass die einen unter dem/als FamolienBegriff: 'Vater, Mutter und (deren) Knid/er' vesrtehen s/wollen, wärend andere Vorstellungen/Kontexte auch die Herkunft(sfamilien, gar sämtlicher, Eltern) berücksichtigen und weitere Denkweisen/Erlebnisselbstverständlichkeitenhorizonte, die Verwandschaft/Sippe gar aus einigen tausend (zumal derzeit – wo auch immer auf Erden - lebenden) Personen zur 'Familie / Meschpoke' rechnen dürfen, bis gegebenfalls berücksichtigen/bevorzugen würden.Sorry-Knickse noch nicht hinreichend fertigestellet Notizen/Arbeiten

 

Alef/Jud-Chet-Resch ø-ç-é\à oh Schreckdieser überhebliche Kerl / aufgeblasene Sünder, äh ç-å-ø Raum(rewax)/Bewegung(ruax) mit/eben allerlei Möglichkeitenmeer überhaupt. Sorry-Knickse noch nicht hinreichend fertigestellet Notizen/Arbeiten

axar nach alef-chet-resch

exar pi. sich verspäten alef-chet-resch

axer andere alef-chet-resch Status construktus: axeret Plural axerim

Verantwortlicher axereaj alef-chet-resch-alef-jud -- axerai verantwortlich

axaroin letzte/r adj. Alef-chet-resch-waw-nun

axor Rückseite, Hinterteil alef-chet-waw-resch

ixur Verspätung alef-chet-waw-resch

axre nach alef-chet-resch-jud

axarit Ende alef-chet-resch-hud-taw --- jüngstes Gericht 'Ender der Tage'

axeret andernfalls, sonst alef-chet-resch-taw

jixur Sprössling, Ablager jud-chet-waw-resch

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Alef/Jud-Chet-Samech ñ-ç-é\à, gar jenes des /sod/ ãåñ 'Geheimnis(ses)' der und von 'zuschreiben / bezeichnen' Piel ñçé /jjixes/ 'Verhältnis / Beziehung / Relation' ñçé /jaxas/ plus He(-Reaktion darauf) 'Kasus / (grammatkalischer Relationen) Fall' äñçé /jaxasa(h)/ und deren Eigenschaften/Charakteristikum 'relativ / relational / verhältnismäßig' éñçé /jaxasi/ (oder eben gerade dies nicht hinreichend – also namentlich/typisch mit Absolutheitsansprüchen oder einzig-richtig/wahr-und-Alleinigkeitsvorstellungen versehen) zu sein/werden.Geheimniswappen - gar verrat desselben?

 

'Zwischenmenschliche Beziegungen' ùåðà-éñçé /jaxasej-enosch/ eine wesentlicher Berich, bis Zweck, dieser ganzen Festungs-Anlage hier, neben den unausweichlichen, allenfalls teils unbekannten, ñåçé /jixus/ 'Herkunft / Familienbeziehung', ñåçé eben auch 'Zuschreiben / Beimessen' zutreffend übersetzlich, finden sich/wir dazu etwa ...

mehr oder minder asymetrische/wechselseitige, bis davon unabhängige, 'Gegenseitigkeit' /jaxas-gomelin/ mit/von Gegenübern (kenegdo/, gar Mächten /ezerim\ezerot/ (Hilfen, Gegnern etc, pp.),

na klar und zu wessen Entsetzen auch immer, 'Geschecstsverkehr' /jaxas-mjjn/ [Abb. Quen Victoria Empress of India]

sowie nicht einmal notwendigerweise weniger legitim, 'Öffentlichkeit / Public Relations' /jaxas-tzibur/

Gar mit dem Alef höchst selbst beginnend und einem Wurzel-Nun hinten: 'einlagern (bis 'stark / gefeit / fest' /xuswn\(xasin)/ ï(é)ñç stark machen / 'immunisieren'; vgl. allerdings /'amid/ ãéçò etwa in lichtecht, feuerfest, wasserdicht pp.)' Piel ïñçà /'ixsen/, mit He (dem Resultat) 'Lagerung' äðñçà /axana(h)/ und 'Einlagerung' ïåñçà /'ixsun/.(vgl. auch Wurzel in /maxasan/ ïñçî 'Lager / Lagerraum / Lagewrhaus / Speicher / Magazin', bis 'Immunität' /xasjanut/ 'Immunisierung' /xisun/ ïåñéç – gar ein nicht weniger mögliches, Ergebnis von 'Inkusionen', wie die eher erschreckenden omnipräsennten etwa Ansteckungsgefahren, Widerauslagerungsoptionen, Wiederentdeckungsrisiken usw. des/der Anderen, gleich gar Gedanken bis Substanzen).

 

Kaiserbau des Hochschlosses der Burg Hohenzollern burghofseitig von oben gesehen als Andergeitsflügel am/mit Michaelsfrageturm (links im Bild)

[Abb. Paae Baumeister] Das (zumal vorgebliche/vergebliche) 'Gleichmachen/Gleichwerden s/wollen (des/der Anderen)', das ohnehin eher 'ein diese/Sie und/oder mich/uns entsprechend passend machen müssen' tarnt/offenbart - wird ja nicht notwendigerweise harmloser, indem/wo eine Gesellschaft/'Kultur' behauptet die (oder wenigstens eine Teil-)Gleichheit aller (namentlich: 'vor welchem, äh dem, Gesetz' oder gleich 'im/als Tode/Tote' – respektibe immerhin der Chancen/Aussichten) erreicht / vorgefunden zu haben. Solch 'aufgeklärt'-neuzeitlich klingendes/scheiendes Murmeln von/über 'Gleichheit' täusch allenfalls über Fragen hinweg, dass gerade dazu und wer, wem, wie (zumal gesellschaftlich verbindlich) utopische Kategorien (der Ungleichheit) 'zuweißt'/zuschreibt: Gleiche, auch bereits eingeglagte und zugesprochene, Rechte, also übereinstimmende/gemeinsame Pflichten, sind/ersetzen keine ('emanziptärische' oder sta-, bis gleich gar respektusmäßige) Gleichstellung in den/an Möglichkeiten; und\aber, dasss/wo die allen beteiligten zugänglichen Optionen qualifiziert vergleichbar übereinstimmen ist/wird nicht notwendigerweise dren 'Ebenbürtigkeit' – weder im dynastischen Abstammungssinne mancher Adelsgesetze, noch im begrifflichen Vorstellungshorizont Vorstellungshorizontkuppeln - mindestens zweierlei (mal x)'(heirats)vertragsfähiger' Beziehungsrealtionen, etwa mit der Formulierung/bei Verwendung durch Hildegard Hamm-Brücher. Dr. Hildegard Hamm-Brücher im Gespräch mit Corinna Spies (copyright Bayrischer Rundfunk)

 

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Es ist ein Bemühen, gar íìåò ïå÷ú die (TiKuN OLaM) Aufgabe, eines, gar jeden, Menschen der Geisteswissenschaft/en betreibt, den/die Andere/n Vorstellungshorizontkuppeln- und zwar auf dessen/deren eigenem Kenntnisgebiet/en - an den Rand begreifenden Verstehens zu bringen (R.H.). Mit bzw. in der Mathematik. Teilen der Psychologie, und der Analytik, der Historie, der Semiotik/Linguistik nicht weniger (zu affizieren bis promovieren) als in/mit der Ästhetik, der Ethik und/oder der Pistik sowie der(en, Zofen - eben des/Ihres Denkens immerhin um Rationalitäten bemühten Dienstpersonal, namentlich: Menschenverstand) Philosophie und Theologie. Nach/Von 'außerhalb' der (zumal eigenen) Vorstellungshorizontereicheweitenkuppel/n ...

Philosophie/Nachsinnen  - durchaus Ihre allzeit bereite Freund- und HelferinEiner der basal(st)en, und zugleich besonders wenig bemerkten bzw. kaum beachteten, Unterschiede zwischen und unter, ansonsten einander (vielleicht) auch noch so ähnlichen (immerhin so wirkenden, oder gemachten/gewordenen) ,Menschen ist deren/Ihre/die Präferenz, bis Ausschließlichkeit, hinsichtlich der ‚Lernmodi‘ – gar überhaupt der Übertragungs-Arten und Erscheinungs-Weisen wie Etwas (namentlich von ‚aussen‘ her Kommendes הבא /haBA/ oder wo auch immer Befindliches) bevorzugt/überhaupt wahrgenommen. und sogar erinnert, bis womöglich verstanden, wird. Lehrer leert ... es empirisch bei und für sich selbst herauszufinden

Mit Augen,Ohren und/oderHänden wie Füssen lernen

Derartige Orientierungsunterschiede haben die omnipräsente, doch den meisten Leuten, (womöglich daher) jeweils fast immer völlig unverständliche, durchaus Konsequenz, das was einem ‚Augenmenschen‘ völlig klar einleuchtet, alsOhrenmensch‘ einfach nie so richtig hören zu können – wie deutlich es die ‚Sehenden‘ auch immer ansprechen mag, wäre es nämlich erst dann ebenso deutlich zu hören, wenn jemand es zutreffend ausspräche. – Schlimmer noch (als diese immerhin bereits apostolisch belegte Phänomen) vermag der überwiegend ‚Hörende Mensch‘ kaum je zu ‚er- bis begreifen‘, dass und (schon gar nicht warum) die, oft kaum vermeidliche, Geräuschkulisse der ‚Haptikerin‘ die ganzen ‚einen ja ohnehin nicht richtig/wirksam zuhörenden‘ Anderen so überhaupt nicht ablenkt.

Die wahrscheinlich schärfste Form derartiger Selbstverständlichkeitenkonflikte der (gleich gar) Höflichkeiten kennen Sie, und immerhin erfahrene dolmetschende bis diplomatische Menschen, ja aus der Erfahrung:

Dass jemand im ‚Wissensnetz(V.F.B.) eines anderen Menschen selbstverständlicher- doch nur an- und vorgeblich notwendigerweise genau den (selben, jedenfalls damit verbindbaren)Kenntnisfaden‘ erwartet und unterstellt, an dem dieser (gar belehrende) jemand nun beginnen/anknüpfen will – und der da beim Anderen nun eben gerade nicht verfügbar ist.

Oh nein, da müssen artigerweise nicht einmal beide die jeweils andere Seite, für bestenfalls ‚begriffsstutzig‘ oder doch für ‚böswillig‘ bzw. ‚schlecht‘ halten; aber auch die – gerne bzw. brav gleich gar noch drunten mit Schuld interverierte – Ursachensuche drüben bei oder ‚in‘ sich selbst ist weder hinreichend erhellend, noch erklärt sie das Gesuchte.

Dabei, dies und dagegen, sind (immerhin / ‚nur‘) die Einzelheiten der beiden gerade aktiven ‚Kenntnisnetze– häufig allerdings sogar so sehr, dass oft gleich das gemeinsame, kanonische Curriculum vermisst erscheint verschieden; was aber gerade nicht notwendigerweise bedeuten muss, dass damit und darin nicht immerhin Exemplare ein und der selben ‚Beute‘ gefangen bzw. ausgetauscht werden könnten [Abb. Fliegende Amazone im Netz gefangen] – nur eben nicht immer auf ein und die selbe ganz gleich selbstverständlich vertraute Art und Weise mit/in den verschiedenen ‚Netzen‘ (allzu oft und gerade nicht einmal mit verschiedenen ‚Denk- äh Werkzeugendurch die selbe ‚tragende‘ bzw. ‚jagende‘ Person oder Gruppe/Organisation).

Mehr zu V.G.B.'s Metapher vom 'Wissensnetz' ...

Zu den oft eher, als von einem selbst unterschiedlich denn gleich empfundenen bzw. angeshenen, Anderen gehören neben und mit bzw. in den sich nicht schon optischen, dann akustisch respektive sprachlich (sowohl die Ausdrucksweisen als auch die Inhalte vereffend) und schließlich nicht nur was ihr tatsächliches sondern eher was ihr erwartetes und unterstelltes/angenommenen Benehmen/Verhalten angeht, insbesondere Minderheiten zugerechnete, gar besondere oder eben so betrachtete, Personen. Nicht nur besonders begabte oder untallentierte 'Ohrenmenschen' werden häufig dieser so wankeklmütig betrachteten Kategorie zugeschlagen, auch intelektuelle und andere nicht-Mehrheiten einer Bevölkerung erfahren (positiv und/oder negativ) diskriminierende Verrandungen (vgl. insbesondere E.R.W.).Ohren und/oder

 

 

Der/die/das Andere als Mittel bis Notwendigkeit zur/zur Selbsterfahrung: - Die Allegorie des Spiefel(n)s veranschulicht manche statt alle Aspekte:

Der selbst bereits hochbetake österreichische Kaiser Franz Josef und König von Unbgarn fragte eines Tages seinen alten Jafdpächter leutsehlig: Na Ferterl wie geht's? - Ja wissen's Majestät, antworte dieser, ma wird hat immer älter und dümmer. . Da wunderte sich der Kaiser: I bin ja noch älter als Du, aber vom Dümmerwerden hab I nix gmerkt. 'Selber merk ma's freili net' erwiederte der Pächter 'aber die Andern.'

Hello George/ina! - The Point of Balance.Oh Schreck so ja spätestens seit Imanuel Kant deutlich – Wenn Alle (bereits/schon facebook-Freunde) das so/Selbe tun würden – wäre diese ganze Gesellschaft ... Sie wiählen äh wssen wohl selbst ob etwa; '... pleite', ',,, unregierbar', '... besser', '... erlöst', '... vernichtet', '... geheilt', '... überflüssig' pp. Hello George/ina! - The Point of Balance.

 

Dass, falls, ob und/aber insofern Anderheiten anders (ist/wird bzw.) sind, fällt manchen Leuten und manchmal Verständigung, mit dem bzw. der Anderen, eher noch schwerer, etwa als überhaupt Be- oder Vergegnung(en; vgl. Martin Buber und Franz Xaver Rosenzweig) bis Annäherungen. Wobei allerdings längst nicht sichergesellt, dass diese Schwierigkeiten überhsupt als solche bemerkt werden, vielmehr bzw. weitaus eher für selbstverständlich gesichert gehalten wird, dass diese wenig, bis nichts, mit Verschiedenheiten bzw, Verständigungsschwierrigkeiten (sondern allenfalls mit Unachtsamkeiten oder gleich, gar boshafter, etwa 'eigensinniger', Gleichheitsverletzungsschuld) zu tun hätten.

Etwas 'Ritterinn vom Grill' gefällig? -> mehr über Modi der (Fremd-)Motivation und ihre Grenzen

Fremdmotivation, also noch so (jn welchem Sinn auch immer) 'ritterliche' Anderheitsdrachgenbezwingungs- äh -überzeugungsversuche, bis hin(durch oder hinaus) in/von Ihrem oder wenigstens M.E.d.M.'s Turm der(en) Selbstfrage(n): In weelchen Hinsichten es sich überhaupt, je um Fremdmotivationen handeln kann, da es ja Menschen 'selber' sind, bzw. bleinen, die Taten ausführen respektive - Handlungsoptionen auswälen, also die weitaus meisten alternativen/davon sogar notwendigerweise - unterlassen. Sachverhalte bzw. das immerhin jeweils (und längst nicht immer 'konsensual/intersubjektiv' oder immerhin ' konstant/treu') dafür gehaltene und zwischenmenschliche (eben im Unterschied zu und von 'innerindividuellen'/'innerpersönlichen') Beziehungen (so oberrflächlich oder tiefgehend sie auch immer sein/werden mögen) bilden wohl die beiden wesentlichen Kategorien, die für die Perspektiven des 'von Aussen-kommen's von Verhsltensanreizen/'um-zus' sprechen. - Wobei es ja bereits an oder gar im denkerischen Begriffskonzept des Reizes (als solchem) hängt/liegt: einen, zwar mechanisch reduziert betracht- bis berechenbaren, doch eben nicht notwendigerweise (gar für Alles bzw. immer auch) hinreichend bewirkbaren, (also enen nur und bestenfalls mit-)'ursächlichen' (anstatt 'deterministisch allmächtig zwingenden') Einfluss (von woher und wie auch immer - und zwar eigentlich auf Sie persönlich äh auf entscheidende Zentren mmenschlicher Akte und/oder eben auf Dinge bzw. Ereignisse) zu unterstellen. Jene Ernüchterung oder gar Enttäuschung also (dass Motivationsmanöver/Bem+hungen - und zwar gleich in meherlei Hinsichten - scheitern können) zu und bei der es weitaus weniger auf die so vielmemühten Woher-Fragen eines (An-)Reizes ankommt, als auf dihochnotpeinliche e Einsicht, dass nicht einmal bzw. gerade dessen Heftigkeit/Stärke das Ergebnis nicht allumfassend/voillständig zu bestimmen vermag.

[Scheinbar, bis anscheinend (noch), weist ausgerechnet die tragende Wand zwischen Kaiserbau und Michaelfrage-Turm im Hofgeschoss der Halle mit dem St. Georgsercker, keine erkennbare Tür- oder Öffnung nach Westen auf.

Während darüber im Prachtgescoss immerhin zwei westliche Türen den Blauen Salon mit den Audienzwarte- und den hoheitlichen Wohnräumen verbinden, sowie darüber eine sichtbar Türe des Gelben Salons von und zu dem/der/den Anderen (und eine ‚unsichtbare‘ mit von/dem Michaelsturm) kommt. Abbs. Panprama GHZ-Firm]

 

In und aus jenen dennoch verhaltensrelevanten Perspektiven, die 'sich' oder Sie/Ihr weder davor fürchten müssen überhaupt Stimmen (KOLoT ) zu hören;

noch immer davor zurückschrecken müssen auch nur 'auf Stimmen zu hören',bis i/Ihnen zu vertrauen bzw. zu folgen äh zu gehorchen,- in derart basalen Hinsichten bleibt etwas z.B. eine 'Bitte', eine 'Drohung', ein 'Befehl' oder etwas irgendwie bzw. irgendwo dazwischen/dahinter (sowie zumibdest ein Verhalten) ob es nun 'von aussen', etwa Ihnen, an bis gegen mich, oder ob es 'von innen' an Sie/Euch/mich gerichtet erscheint oder ist.

 

An der Burghofseite des Hochschlosses der Bezogenheiten entlang, also zwar dem bis den Unterschied/en zu (doch eben nicht unmittelbar direkt von dort aus zugänglich): mindestens zwei Audienzwarte- bzw. Respektvorbereitungsräume im Interaktionskorridor, vor und zu den Wohnsalons und Schglafräumen der Anderheit/en (namentlich - wenn auch eben nicht allein nur - des und der Anderen) - mit dem Seiltänzer-Balkonzimmer des Erfahrungsflügels und dem Blauen Sakon des Michaelsbaus.

Als immerhin Mindestvoraussetzung (Bedingung der Möglichkeit) i/Ihrer Ereichbarkeit gilt wphl/eben eineraeits Differenz-Erfahrung - zumal eigene, sei es nun mit, gegen, wegen, in, um oder zu sich selbst bzw. anderen, gar noch so ungeheuerlichen, Anderheiten.

Weitereseits müssen aber gerade auch (semiotisch sogar notwendigerweise) Gemeinsamkeits-, und sogar (jedenfalls physiologische) Gleichheitserfahrungen, nicht von Vergegnungen mit sich, seinesgleichen und Anderheit/en abhalten.

 

Bereits insofern, und von da( also immerhin dem Erfahrungsflügel mit Virtualitas Treppenturm, und gar mehr noch von 'Innersten' Bereichen der Majestät/en, bis womöglich immerhin der MiCHaEL-Fragen-Rituale )her, ergibt dies, dass es weniger darum geht:

Wer hier wen empfängt, oder we(h)m hier welcher Zutritt, bis Aus- oder Einblick, gewährt/verweigert wird/ist – namentlich: Sie sich selbst (oder jedenfalls Teilen, wie z.B. Gedanken, Erinnerungen, Gefühle, Wollen, Intuitionen Ihrerselbst); Sie Absolutheit (gar unnennbare oder immerhin für G'tt, für sich, für ansich, für der/die/das Ganze, für Prinzipielles, oder wenigstens für singulär wichtig Gehaltene); Sie also (gramatikalisch sogenannte) 'zweite' beziehungsweise (verhaltensfaktisch wahlweise auch) erste (und/aber als 'dritte' und, in der Denklogik mancher Sprachen. gar 'vierte') Person/en; Sie nicht zuletzt vorfindliche, respektive gedachte und/oder empfundene Welt(wirklichkeit/en OLaMoT zumal jene der Dinge, Wesen und Ereignisse/Behavioreme als 'ganz' drunten Objekte von ‚Ja‘, ‚Nein‘ und/aber ‚unentschieden‘) pp. –

als es hier vielmehr, um die Wechselseitigkeiten und wechselwirkenden Interdependenzen der Beziehungsbezogenheiten (eben nicht allein mit der, und in die. 'Welt der Objekte'. oder nur allein um Beziehungssphären für sich) geht; so 'ungleich'/assymetrisch und stabil oder instabil, zyklisch oder gar rhytmisch, die jeweiligen Bezeihungen auch immer sein/werden könnten, und dies (zumal über die Zeit, und in zeitlichen Hinsichten zu häufig mit 'Harmonien' verwechselte) Resonanzen finden, oder hatten.

 

Immerhin Regeln zur, und der, Demotivation.sind Dero Gnaden jederzeit schlicht, klar, einfach und wirkmächtig zu präsentieren.

Empfang einer Frau - gar Bittstellerin - am - gar fprstlichen - Schreibtisch.Ähnlich schwierig, bis neblig – wie auch diese baulichen Zusammenhänge (hier, für) zu viele(r) Leute – verlaufen übrigens so manche, brave Versuche, Motuvationsmittel oder auch Modi des Bewirkens, nach deren (A)Symetriegraden, oder gar/immerhin Wirksamkeitswahrscheinlichkeiten (oder -erewartungen) zu ordnen.... jene hat andere Argumente - und Vertiefungsmöglichkeiten..  Knieende Bittstellerin präsentiert  ihr Dekoltee, signalisiere dero Fürstlichkeit gar weitere bis völlige Dienstbereitschaften. Geheinmisverrat: Knien könnte/dürfte eine grammatische (durchaus interkulturell überraumzeitlich verständliche – anstatt etwa stets/je 'eindeutige') Universalie – jedenfalls vor und anstatt jener vermeintlichen, popularen, 'fügsam das Erwartete /also meist schnell all das – zumal [an]sonst[en] - dafür Gehaltene) zu tun' kommen.Geheimniswappen - gar verrat desselben? Wo aber Motivationsversuche (intrinsische Selbstmotivationen inklusive), insbesondere des Überzeugens, bis Überrredens (bzw. weniger brav anders herum aufgespannte), gleich gar vor, bis eben auch nach/trotz, dem Eintritt (negativer/teurer) Folgen (nicht etwa allein durch Anwendungen restriktiver Zwangsmittel, sondern exemplarisch auch in Formen von Niederlagen, Leiden, Schuld etc. pp.), insofern / diesbezüglich scheitern, dass weiter (gleich gar, ‚besserem Wissen[-Können]‘) ‚zuwider gehandelt‘ würde, bis (teils oder möglichst) wird; da reichen gerade die gängigen Denkvorwurfs- und Erklärungsmuster nicht hin: Die ‚richtigen/gewünschten‘ Handlungsanreize und/oder der (gesollte) Wille (zu dem entsprechender [Ge-]Sinnesänderung. Respektive Überzeugungsqualität) seien noch immer / wiedermal nicht gross/mächtig genug:  Weder kann Macht, jede beliebige Voraussetzung erzwingen/ersetzen, überhaupt (und sei/wäre es nur/immerhin Verninften, oder immerhin einer davon) entsprechend Handlungsfähig sein/werden zu müssen(!). Alle dahingehende (Macht-)Zusagen, (empowerment-)Hoffnungen und sogar (durchaus entsprechende Erfolgs-)Vorerfahrungen, bis Behauptungen/Unterstellungen oder Vorwürfe genügen als / ersetzen Ihre/unsere/Eure/meine gegenwärtigen Möglichkeiten dazu gerade nicht (stärken oder beleuchten allenfalls manche Optionen, manchmal eher ambivalent wählbar);  noch können/würden/dürfen die Antriebe und Gründe die geradezu lebendige/n, diskontinuierliche/n Abstandslücke/n schließen/leugnen, den (gar ‚inkremantalistisch kleinen‘, bis ‚riesen grossen‘, eben jeweiligen Freiheits-)Sprung – gerade jedes Handlungssubjektes / für die Subjekte (an deren Stelle) – zur Tat ausführen/vernichten.

 

 

Jener der (beiden kaiserlichen) Audienzwarte-Räume, der durch eine Türe mit dem Balkonzimmer des Erfahrungsflügels verbunden ist, ermöglicht   mit einer doppelflügeligen Türe – Zutritt von der, und zur, Herrschaftstreppe der Hoheit(en), die hier ja so dicht beim Erfahrungsflügel (dass jedenfalls die Herrschaftsausübung, des und der über den und die Menschen, als heteronomistische Universalie gilt) immerhin vom Erdgeschoss, durch beide obere Stockwerke, sogar bis in den Dachbereich des Anderheitsflügel,s und herunter, verbindet.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nein, dichotome (entweder-oder-)Gegensätze zur Gleichheit des, respektive mit dem (gar manchmal 'nur', oder 'immerhin', dafür gehaltenen) Selbst sind qualifiziert aufgehoben/ ‚komplimentär(!) ergänzt‘, bis vollständig, namentlich jene der Verhältnisse zwischen und von Gegensätzlichkeiten, wie Geschlechtern, Generationen, Wissenden und Arbeitenden pp. eben Ersten und Letzten im Kreis. bzw. in/auf der Kugelsphäre, der Zeitlosigkeiten.

 

Kontemplativ-meditatives Eingangsgeschoss, von vielen Leuten wohl kaum ausgerechnet hier (gar in Zusaammenhängen von Wellnessoasen) erwartet, und selbst wenn/wo der Anderheitscharakter der Verschiedenheit der Vita Kontemplativa, von zu vieler Leute einziger Alltagserfahrung, anerkannt wird/ist, doch wohl eher in den höchsten Höhen, denn gerade am Grunde des Gebäudetraktes – auch noch so knapp über den Dienstbarkeiten, oder dem oft/womöglich Bösen.

 

 EG: ‚Wellnessbereich ‚(micht zuletzt des Arbeitens) Erdgeschoss – der Kontemplationen

 

OG: Gemächer, eher des Ergebnisses von Kontemplation, in Kooperation mit der Vita Aktiva, den in entweder oder Konfrontation (respektive des Selbst Seins des/der inwendigen Menschen – gar durchaus als Gegenüber des/dem MiCHaeL-Frage-Turm)

Die Audienzvorräume, motivationale Korridore, entlang des Handens-Burghofes, sind direkt mit dem Balkonzimmer des Erfahrungsflügels, und durch eine weitere Türe an ihrem anderen Ende, mit dem blauen Salon der Ritualitäten, im Michaelsturm, verbunden.

 

2OG: Der, die das Fremde, insbesondere jener/jene und jenes über wenigstens eine Nacht bleibende (nicht weiterziehende; G.S.)

 

UG: Dienstbotentrakt (gar 'das Böse' oder doch 'nur' das – sich durchaus von der Fülle unterscheidende – Ende aller Knappheit, – namentlich in, nicht gewaltlos übersehbarer, Vielfalt[en Vieluahlen])

 

 

 

Philosophie/Nachsinnen  - durchaus Ihre allzeit bereite Freund- und HelferinRaum, gar (oft fehlendes?) Treppenhaus der Intellektuellen, jenes und jener anderen, die insbesondere Einzelne (und in ihrer Anzahl zumindest mittels Bildung, sehr ernüchternderweise, nicht ausweitbar) sind.

Zitate:

P.S. zum eher 'französischen' Verständnis von Begriff und der Finktion: 'Philosoph' als intelektuellem Menschen in der/für die Öffentlichkeit/en, seine Methode/n des/im Erkenntnisprozes/ses , Sphären/Gott, die Welt(sic?) und die, sprungartig zu jeder Tat Schreitend, zu querenden/überwindenden Lücken/Hohlräume/Abstaände zwischen Handöungsmotiven ('Denken') und\aner Handlungsausführungen ('Tun') gar mittels des Thymos –

sowie E.R.W, mit insbesondere nach J,O.y.G. zu deren – ihnen/den eher wenigen Intellektuellen selbst meist unbekannten und\aber zugleich (zumindest was Jüdinnen und Juden anfeinded) nur allzu wohl vertraute/versebtsverständlichte – Ander(heit)en / Ungeheuerlichkeiten von/in/unter den Bevölkerungsmehrheiten.

 

Armin Kratzert [A.Kr.] für den Bayrischen Rundfunk im 'Lesezeichen Extra'-Gespräch mit Peter Sloterdijk [P.S.] über/anläßlich dessen Publikation 'Zorn und Zeit' .

 

P.S. antwortet: Jemandem die Welt erklären können? “Das ist ein großes Ansinnen.“ - zunächst Ja, wie sein Gesprächspartner hoffte, bis erwartet] "Denn Philiosophen sind ja von Berufs wegen[sic?] als Welterklärer angetreten [sic!]; und sie bekennen sich zunächst und zumeist ja dazu, einen unbescheidenen Beruf auszuüben. Wobei Unbescheidenheit hier - wenn möglich - von der Sache[sic!] her motiviert wird [sic!], und nicht [sic? nicht 'nur rein'; mit P.S. üüber Thymos] vom persönlichen Drang, dessen, der sich zu diesem Beruf[sic?] gemeldet[eic?] hat. - So wie[sic?] man ja auch bei Polizisten eigentlich nicht unterstellt, dass sie eine natürliche[sic?] Affinität zum Verbrechen haben, sondern mehr zu seiner Bekämpfung. [Vgl. zu Problemsysndromen zwischen/von 'Beruf und\aber Berifung', respektibe Talent, auch unten und spätestens seit Externe Links und Distanzierungen davonMax(imilian) Webers Vortrag/Aufsatz, namentlich zur 'Wissenschaft als' Profession; O.G.J. ]

Des Rechtversthens Zofe ... Und so [gnädig betrachtet oder zurecht-gemacht, bis wohlwollend formuliert/verstanden; O.G.J.] hat ja auch der Philosoph einen natürlichen[sic?] Drang zur Vielwissenheit, und nicht zu Unwissenheit. Und von der Vielwissenheit aus würde sich eigentlich ein natürlicher[sic?] Weg zu dem ergeben, was Sie [A.Kr.] hier 'Welt erklären' nennen.“

[Wobei nämlich - vielleicht soagr mit oder komplementär zu Kant, bis P.S. und sogar 'konstruktivierbar' respektive H/Aggadisches, äh bestenfalls intersubjektiv konsensfähiger Deutungsbedarf, jeder Grammatica zugestehend - unter/hinter/statt den(!), nicht etwa erst von/mit Markus Gabriel, kritisierten 'Welt'-Begrifflichtkeit(svariablen) - bis sogar eher durch so fokusierende Verwendung/Übersetzung des Ausdrucks /olam\ot/ úå\îìåò charakteriste konstruktiviertische / 'Abbildnerischs betonender/vereinzigender' Denkform - die ganzen Realitäten, gerade/mindestens inklusive, oder allein rein nur die, Vorstellungsfirmante(n, auch vom/von Selsbt/en, also vorfindlicher und erschaffbarer Möglichkeiten überhaupt - tendenziell eben sämtliche, mindestens aber für relevant erklärbarter/genommener (indoeuropäisch zudem vorzugsweise 'singularisierte'/'verabsolutierter') Weltenwirklichkeiten OLaM/oT gemeint/gewollt werden/würden/sollenwie/wo manche Philosophia(sic?)/Thgeologia(sic!) etwas gründlicher präzisieren ...] Artig kopft Ihre Zofe 'für' Sie lieber den Teppich - oder: Was schließlich aus/von dieser Theorie heraus- bzw. abfällt.

 

P,S.: “Das ist ein bisher ... weitgehend unbescholtener Beruf, abgesehen [sic?] von einigen schwarzen Schafen, die die Welt[sic?] so erklärt haben, dass man sie gar nicht mehr verstanden hat. [...] Und da wurde dann, aufgrund von Welterklärung, Verwirrung erzeugt. Das [sic?] hat die Zunft[sic!] in Verruf gebracht." [sic: Weder als einziges Verwirrung/en, noch entscheidend Nicht-Verstehen/Unverständlichkeiten. - Wo sogar dem Ansehen ja ohnehin die verhaltensfaltischen Auswirkungen der – seien es noch so dumm, falsch, missbräichlich oder eben genau zu- bis übertreffend, verstehende - 'Verwendungen'/Rezeptionen - von (zumal philosophischen/theologischen) Ideen - Beachtungen, bis motivierenden respektive ausführenden durchaus persönliche Zurechnung/en, finden könn(t)en; O.G.J.]

 

Ar.K.: "Und Sie [P.S.] tun's ja eigentlich permanent ... Wenn auch nicht so mit dem Anspruch, die Welt als Ganzes zu erklären, sondern in bestimmten Teilen oder ideengeschichtlichen Ausprägungen."

 

P.S.: "Ich bin eigentlich nicht so sehr unter der Kerngruppe der Welterklärer anzutreffen. Vorausgesetzt, dass es in der gegenwärtigen Generation überhaupt überzeugende Vertreter der logischen Erklärer gibt [vgl. auch/bereits M.B.'s Ansatz, anstatt feste Lehre/n (griechisch 'logos' hebräisch 'torat') haben / durchsetzen, äh verkünden, / verlangen zu müssen, eher – jenen, die überhaut wollen (anstatt: sollen) – Stücke (seines Erachtens derzeit zu wenig gesehener/be- bis geachteter) Wirklichkeiten zu zeigen; O,G.J.] ... Ich [P.S.] selber drücke meine Zweifel an den Möglichkeiten dieses Metiers in der Weise aus, dass ich in ... relativ ausgeprägtem Umfang auch von den erzählerischen Mitteln der Sprache gebrauch mache.... Also mein zweiter Beruf, oder sozusagen mein Schatten. ist eher der Romancier, als der

logische Fanatiker: Der aus einem Prinzip das Ganze herleiten möchte."

 

Ar.K.: "Das macht die Sache ja so spannend.“ Was ja uch für andere Schriften P.S.'s gelte. "Philosophische Texte, die man darum gerne liest, weil sie absolut präziese formuliert sind und trotzdem auch anschaulich, und sprachlichen Witz enthalten und Beispile aus der Pop-Kultur schöpfen. So, dass man weiß hier spricht jemand der weiß wo er steht und der auf die Welt [sic?] schaut. ..."

 

P.S.: "Mir scheint es wichtig, für die Philosophie zu werben. In der Weise, dass man im Text selber, so etwas wie 'einen Tag der offenen Tür' veranstaltet. Mit andern Worten ... das Buch soll Vertrauen erwecken in die Nicht-Verrückheit des Autors; indem der zeigt, dass er ein Zeitgenosse ist unter Zeitgenossen. ... Mit anderen Worten, wir müssen beweisen, dass wir uns in einer gemeinsamen [sic?] Welt [sic?] bewegen. ... Und dass der Autor nicht nur ein Gefangener des Elfenbeinturms geblieben ist, den er berufsbedingt [sic?] auch zeitweilig bewohnt, oder bewohnen muss."

 

Ar.K.: "Also es gibt Momente, wo man so einen Text lesen kann, wie einen Roman ... wo er fast beletristisch wirkt. ...Sprachwitz ... Sprachspiele ... hohe Qualität ... "

 

Biblothek mit DienstmädcvhenserviceP.S.: "Also, ich gehöre nicht zu denen, die in meiner Zunft [sic!], glauben[sic?], das Beste zu tun, wenn sie Argumentationsspiele an die Stelle der Verständigung setzen.

Es gibt Philosophen, die sich einen Spaß[sic?] daraus machen, sich so als Athleten des Arguments vor zu stellen. ... Und am liebsten auch noch ihr Argument in einer logischen Notation formalisieren, damit die Kollegen sehen können, dass der Mann ordentlich argumentiert. Und dabei alle Fehlschlüsse mit Sicherheit [sic? worin/woraus ja gerade das Gewissheitenparadoxon grüßt; O.G.J.] vermieden hat. ... Ich minimiere diese denksportlerische Dimension meines Metiers. Weil ich glaube[sic?], dass sie die Öffentlichkeit nichts angeht. Das ist eine Angelegenheit, die an sich nur eine wirklich ganz kleine ,Subkultur, betrifft. Und Subkulturen arbeiten natürlich[sic?] bestimmte Disziplinen bis zum Exzess [sic! gar der jeweiligen Sphäre Grenzrand begreifbaren Verstehens? O.G.J.] aus. So wie es im erotischen Bereich Leute gibt, die was weiß ich, mit glitzernden Objekten oder mit Leder, seltsame Steigerungen erreichen wollen. So gibt es auch im philosophischen Bereich Personen, die durch den Gebrauch von argumentativen Formen sich in einsame Höhen steigern. Ich will diesen Kollegen sozusagen die Freude an ihrem Metier nicht verderben.

[Zumal, soweit überhaupt Einwände widerlegbar, nicht überraumzeitlich gültig entschieden sein/werden kann, oder (außer zur finalen Herrschaftsausübung des und der über den und die Menschen) müsste, welche Gegengrüne/Gegenbeispiele wovon ausgeschlossen blieben: Die erkenntnistheoretischen Kritiken von/an/der Eigenschaftsbeschreibungen, bis zählenden, messenden und Wiegenden/(urteilend)'wägenden Beobachtungen,, des (onthologischen) Seins/Werdens s/wollten nämlich nicht vergessen, übersehen, unterschkagen oder diffamiert sein/werden - zumal um die Widerlegbarkeiten/Faksifikation (miss) zu verstehen, bis (Phulosophia negativa respektive Theologia negativa) ab zu schaffen / (persönliche Beziehungsrealtionen [des, bis jedes, Subhekts] in/zu rein 'inhaltlich-sachlichen' [Objektdaten-Kenntnis-]Gewissheiten) aufzulösen. Aber auch die Grenzen/Paradoxa der Skeptizismen wider die Existenzerfahrungen von Selbstheit/en und/oder Anderheit/en, respektive Realität/en und\aber Wahrnehmung/en (namentlich 'ich/wir' und 'du/sie/Ihr' genannte Aktuinszentrern zumal des und/oder der Menschen gegenüber dem empirisch Vorfindlichen, sowie diesem durchaus zugehörig) nicht – äh kontrastklarer Allgemein-Verständlichkeit/Eindeutigkeiten wergen; O.G.J.]

 

Aber da ich meine Aufgabe eher darin sehe, sozusagen für die Philosophie als Ganze zu werben und das Fach zu öffnen: Von seiner akademischen Seinsweise zu dem von Kant beschworenen. 'Weltbegriff' der Philosophie. Wie er eigentlich in Frankreich ursprünglich zu Hause war, seit dem 18. Jahrhundert ist ja der Titel 'Philosoph' ein Ausdruck, der den Ausdruck 'Intelektueller' präfiguriert, der erst 100 Jahre später in der Dreifuß-Affähre populär wurde. ... Das französische Wort 'Philosoph' bezeichnet nicht, was man seit dem deutschen Idealismus unter einem 'Philosophen' versteht - nämlich einer, der aus Prinzipien, mit einem strengen logischen Aparat, die Welt [sic!] sozusagen aus dem Zylinderhut der Prinzipien herbeizaubert. Sondern das ist der öffentliche Intellektuelle: Der unter Berufung auf Vernunftkriterien, aber immer mit der Verpflichtung auf einen gewissen sozialen Charme, den[sic?] Vernunftfaktor, oder den [sic? wovon ebenfalls mehrere, oh Schreck gar vielfältige bis konfligierend, relevant sein/werden mögen; Ostasien] Intelligenzfaktor, in den sozialen Verhältnissen zu steigern versucht. ... Das ist auch ein redlicher Beruf, der den Philosophen dem Journalisten annähert, aber eben auch dem Romancier. "

Christibe (gar von/de Pisan), leicht 'modernisiert,' in welchem Turm auch immer '(zurück)gehalten'. [Und zwar durchaus mit den insbesondere kompirimierenden, bis beschleunigenden, Möglichkeiten die öffentliche Verherrlichungen und\aber Demontagen, über jene ja bereits elementaern, zwischenemnschlucher Be- und Vergenungen (auf individueller Ebene), hinaus, oder die eben nur soziale Figurationen, dem/der/den Einzelnen gegenüber, entfalten (können). - Auch insofern bedingt eher etwa aus dem - später/heute als 'Öffebtkuchkeit' Bezeichneten, wohin auch immer - zurückge- und, namentlich auf das erlebte/erlebende Selbst des/eines Subjekts bezogen, ist/wäre der 'Essay', unter diesem Fachbegriff mit M.E.d.M., () und gar bereits, immerhin individualbiographisch schon Ch.d.P.'s () Ansätze, noch deutlich 'älter', bis basaler respektive 'einseitiger' subjektiv, als manche Romane/Reportage.]

 

Ar.K.: "Und der natürlich [sic? Warum war/Ist das von der/für die Tätigkeit (gar verführerisch, äh verhängnisvoll, genug) 'nur' das wünschen swer Erscheiende, irgendwo zu erwarten oder wahrscheinlich ('gewesen')? O.G.J.] in Frankreich die Philosophen sehr populär gemacht hat. ..."

P.S.: "Ja, ich würde sagen, der Patriarch unserer Tendenz ist Voltaire. Ich glaube[sic?] am Verhältnis zu Voltaire kann man die Geister der Philosophie sehr gut scheiden, ... Wer an Voltaire grundsätzlich herummäkelt, gehört offenkundig einer anderen Tendenz an."

 

Ar.K.: "Wenn man aus der Haltung heraus daran geht ein philosphisches Werk zu schreiben ... heißr das, dass Sie [P.S.] dann gar nicht hergehen wie ein ordentlicher Wissenschaftler mit einer grundsätzlichen Theorie einer These einer Hypothese zu der ausgeführt werden soll, eine Glliederung machend ... das wissenschaftlich forschend das ausführend ... und dann irgendwann zur Niederschrift dieses Textes gehen. ... Oder fangen Sie einfach an und lassen sich auch ein bischen leiten, von dem was schreibend passiert, was die Welt [sic?] Ihnen sagt, während Sie daran arbeiten. Ist das so eine Art Prozess?"

P,S.: "Das ist sehr schön formuliert, dass die Welt [sic?] etwas sagt, während man arbeitet. Das ist in der Tat eine Erfahrung beim Schreiben, dass nan angefangen habenb [(überhaupt) unterwegs sein; Bo.Gr. etal.] muss, damit sich plötzlich von allen Seiten her die Bezüge eröffnen. ... Es entsteht, bei einer bestimmten Art des Schreibens. eine fast mediale Stimmung. In der man plötzlich, von allen Seiten her, inspiriert wird - wenn man das ein bisschen patetisch ausdrückt. ... Trivialer gesprochen man schlägt ein Buch an einer bestimmten Stelle auf und entdeckt, dass gerade hier der nächste Gedanke, den man brauchen kann, angeregt wird. ... Das ist ein Zustamd erhöhter Resonanzfähigkeit. Wie es auch Komponisten geschieht, die während der Arbeit, an einem neuen Stück, selbst aus dem Alltagslärm ...[Ar,K.].... die nächste Phrase, die nächste musikalische Bewegung angedeutet heraushören.

Aber auf der [sic?] anderen Seite ist klar, dass ein philosophisches Buch nur möglich ist, in der Geschichte der Philosophie und eben im Zusammenklang mit anderen philosophischen Büchern.

 

In meinem Fall gehen die Anfänge dieses Buchs [über 'Zorn und Zeit'] auf einen [Aha-]Moment zurück, der ein Jahrzehnt schon zurück liegt, das war der Moment, in dem ich mich davon überzeugt habe, dass wir in den Giftschränken, oder den verschlossenen Archiven, der europäischen Erinnerung, eine Figur aufbewahren,von der die heutigen sehr wenig wissen, obwohl sie in der Ideengeschochte und in der Seelengeschichte, der Angstgeschichte, der Europäer ein ungeheure Rolle gespielt hat: diese Gestalt des zornigen Gottes. Von der das Schlüsselkapitel dieses Buches handelt. Ich hab diesen Komplex [vgl. auch, Eugen Biser zur Nicht-Ambivalenz G-ttes; R.H.] entdeckt, im Zusammenhang mit meinen religionsphilosophischen Arbeiten, die für ein früheres umfangreiches Werk unternommen worden sind, dieses Sphären-Buch in dessen Mittelteil, im zweiten Stück, wo ich von den großen Kugeln handle, entdeckt habe, dass der Gott der Philosophen ein ganz anderer ist, und warum er ein ganz anderer ist, als der Gott der Theologen. Formal wusste ich das schon von früher auch - aber eine präzise Einsicht in diese [sic! Keineswegs einzige; O.G.J.] Differenz ist bei mir erst entstanden, als ich mich mit den genuinen Eigenschaften, des Gottes der Philosophen beschäftigt habe."

 

 

Ar.K.:"Die Philosophen [sic? eben manche, Theologen übrugens inklusive und selbst diese nicht notwendigerweise in ihrer Mehrheit; O.G.J.] sagen seit langer [sic!] Zeit, dass Gott tot sei."

P.S.: "Das sagen sie - aber jede These ruft ja bekanntlich, auch innerhalb der Zunft [sic?], auch die Gegenthese hervor. Neuerdings [sic! nach Nietzsche und bereits Feuerbach] hört man eben, dass die Tot-Sager Gottes tot“ sind "und Gott selber lebt. Das ist ein alter [sic! längst nicht allein rabbinischer/jüdidvjrt; O.G.J.] Scherz. Sie wisen ja dass an einer bisher nicht genauer identifizierten Wand irgendwo [...]

'Gott ist to!' (Signatur: 'Nietzsche') - 'Nietzsche ist tot.' (Signatur: 'Gott')

Ein 'Graffito' das/ Ein logischer Gedanke der dabei – oh Schreck - helfen könnte zu enthüllen/verbergen: Dass hinter/unter/über den zweiwertig dialektischen, ambivalent-dichotomen, kontrastklarheitsmaximierbaren Eigenschaftszuschreibungen, äh gar messbaren Attributsfeststellungen, wie: 'lebendig/affizierbar-unbelebt/tot', 'sichtbar/wirksam-unsichtbar/unwirksam', 'verständlich/vorstellbar-unverständlich/unerträglich' pp. die Existenz-Frage/n (zumal [aktueller] Unendlichkeit/en – nach /ajin/ zumal verstanden als 'nicht leeres Nichts') stecken, in der ausgerechnet und bereits Friedrich Nietzsche befürchtete, Gott überhaut nicht los werden zu kömmem [vgl. Robert Spähmann zum 'nietzschesesistenen Gottesbeweis'], da/falls/wo wir auch grammatikalischer 'Als-Strukturen aller Erkenntnis', einer Art von sprachlich-denkerisch (Haptisches gar eher ein- denn ausschießend) empfindbarer Repräsentation, bis Aneignungs- und Ausdrucksmöglichkeit, von/falls Wirklichem und\aber zumal/zumindest von dafür Gedhaltenem, bedürfen - und somit zumindst die Möglichkeit des Foturum exaktums ('vollendet/erhalten gewordner Zukunft/en' – also denknotwendigerweise überaumzeitliche Bewusstheit gegenwärttig vorfindlicher Realität/en), nicht zuverläßig totalitär/vollständig aussschließen können.

Dass das 'da an der Wand stehende ein Stuhl' sei znd die 'Person in dem angehobenen Rock darauf einen Knicks macht'.Vielleicht 'verständlicher' gesagt, käme es darauf an, 'was' (namantlich als oberstes/singuläres Prinzip verus Beziehungsrelation/en), oder gleich gar (wenn überhaupt derart personals oh Schreck Subjekt – anstatt: ''welcher gOtt') 'wer', gemeint/so-genannt, bis angeredete, ist/wirdund\aber verhaltensfaktisch wozu?

 

Es gibt (gar insprative/inspirierte) Alternativen zu den verselbstverständlicht akulturierten - einem selbst, zumal als solche kaum bekannten  - Denk- bis Verhaltensvoraussetzungsfimamentn.P.S. weiter: “Also, wir befinden uns hier auf einem polemischen Feld. Das heißt der Streit geht weiter. Wenn man es ein wenig respektlos[sic?] formuliert, würde man sagen: 'der Gebrauchswert des Gottesbegriffes

[sic? allerdings auch der 'Sachntzen' unter/mit/in/von anderen Kategorie-Namen, der dafür gehaltenen, mit (dem gleichwohl universalistischerseits, gar – im Unterschied/Widersorzch zur griechisch/indoeuropäischen Singulatitätsauffassung – unter/in/mit durchaus verschiedenen Namen, zu Antwortreaktionen fähig, anrufbaren – sich Abraham, Isaak und Jakob, bis Ihnen/Euch, selbsterschießemdem) G-tt verwechselten/identisch zu setzen versuchter: Notwendigkeiten/Zwänge, (Natur- Selbst- und Sozial-)Gegebenheiten/Ereignisse, 'deren' Ordnung/en, und anderen 'Tarnworten', bis motivationalen Verfahren (wenn auch(zumal in/unter 'höheren' Namen) durchaus menschenseitiger, Herrschaftsausübungen über sich, seinesgleichen und/oder andere (Vorfindlichkeiten); O.G.J.] ist zu hoch, als dass man ihn schlecheterdings von einem Tag auf den anderen [sic? urkundlich zumindest seit der Antike belegt, wäre zudem der Atheismusvorwurf zu differenzieren; vergleiche/übersetze etwa Manfred Lutz] ganz auser Gebrauch nehmen könnte.' [Vgl. drüben, nit R.H. auch die Befunde und Folgen des inflationären Genrauchs von Worten, namentlich jenes für's allhöchste Prinzip, bis Wesen.]

 

Gerade Menschen, die in einem so durchversicherten, überversicherten Zivilisationsentwurf leben, wie zeitgenössische Europäer, entdecken, einen Hohlraum in ihrer existenziellen Situation. Sie entdecken 'innere' Hohlräume. motivationale Hohlräume, die man nun wieder [sic? hier(über) konfligieren (namentlich im Heteronomismenveradcht, unter Konservatismusvorhaltungen, stehende – lateinisch: 'religo' genannte) Zurückfinde-Konzepte (gesamtsummen)verteilungsoaradigmatisch mit/wider (unter Fortschrittsfolgengefahrenvorbehalten, Fremdheitsängsten und Unvollständigkeitsgewissheiten stehenden wear boch zu Findenden/Kommenden/haba'/ besseren Zunkunft/en - lateinisch: 'legio' nennbaren) Weisheitsfüllenverheißungen; O.G.J.] ausfüllen möchte." Ar.K. "Sinnkrise."

P.S.: "Ja, die Sinnkriese bedeutet ja nichts anderes als, dass Menschen entdecken, dass sie mehr Handlungskräfte haben, oder Handlungsmöglichkeiten, als Handlungsgründe. Das heißt, es gibt eine Lücke zwischen der Kraft und dem Motiv!

Mit andern Worten: Die Menschen finden sich untermotiviert. sie wissen nicht was sie tun sollen, und brauchen etwas, was [sic? vorzugsweise nicht selten personifitiert Jemanden, der; O.G.J. etwa mit Arnold Gehlen] sie bis zur Handlungsfähigkeit [sic? gar auch gerade zur und während, bis nach, tatsächlicher Handlungsausführung, gar/weiterseits inklusive Sündenbock-Verfügungen, äh Delegationsaussrede; O.G.J.] begleitet oder antreibt.

Die meisten Menschen begreifen nicht, dass man nie genug Gründe hat, um zu handeln. Dass man immer nur durch den Sprung über eine Diskontinuität erst in die Position des Täters kommt! Das ist, Gott sei Dank, so - denn wenn Gründe wirklich die Menschen, wie eine Schubkraft zur Tat[/Unterlassung] schieben würden, dann könnten wir definitiv jede Reflektion über menschliche Freiheit beenden. Denn dann wären alle Gründe auch zureichende Gründe. Und es gäbe dieses Diskontinuum zwischen dem Motiv und der Ausführung nicht. [Ar.K. zustimmend]

Und in diesem Diskontinuum siedeln wir ja sehr vieles von dem an, was wir unter dem Begriff der menschlichen Freiheit verhandeln. Und das 'zur Tat schreiten', wie die deutschen Sprache sehr schöm sagt, dieses Schreiten ist, wenn man näher hinsieht, ein Springen [vgl. zum/über den Inkremantalismus eher kleinerer Sprünge – zumal eher des Varhaltens überhaupt, als (gleich gar allein) des Denkens - auch 'mittelalterliche' Tanzschritte wie Springprozessionen, bis zum Paradigma des Tun und Hörens – in dieser Reihenfolge – des sogenannten 'Dekaloges'; O.G.J.]. Es ist eigentlich immer ein 'Schritt', der sich nicht nur einfach ergibt, sondern der sprungartig ausgeführt wird/werden muss "

 

Ar.K.: "Wenn ,man sprungartig zur Tat schreitet, dann ist ja - mit sind wir bei dem Buch - der Zorn nicht weit. ... Sie [P.S.] haben hier einen Begriff untersucht, über 2.000 Jahre weil Sie ja bei Troja anfangen, der ein Bisschen [sic?] aus der Mode gekommen war. ... Wenn man heute 'Zorn' sagt, dann denkt man das ist halt eine menschliche Regung, die im Affeckt kommt, die meistens/oft mit Gewalt einhergeht und die nicht [sic!/sic?] besonders ernst zu nehmen ist. Jedenfalls nicht besonders moralisch einen besonders guten Ruf hat. Und Sie behaupten das schlichte Gegenteil."

[...]

(Auszüge, unverbesserlich, äh unverbessert, kommentierter, privater Sendungsmitschriften; sämtliche 'optischen' auch verlinkenden und illustreiernden Hervorhebungen O.G.J.) Was vieleicht eine mitschreibende Person notiert haben könnte, bis spööte, ... findet sich nicht in allen, äh nicht in allen, Bibliothekten.

 

 

Erhard Roy Wiehn: Scheuften zur Schoáh und Judaica12. Juden als Soziologen (Eine öffentliche Vortragsreihe an der Universität Konstanz 1989) Über Judentum und Soziologie

[...]

'Juden in der deutschen Literatur', so lautet immerhin der Untertitel eines 1989 als Neuauflage veröffentlichten Buches von Marcel Reich::Ranicki, welches im Haupttitel freilich 'Üher Ruhestörer' heißt, was vielleicht auch für manche So|ziologen zutreffen könnte: "Sie wirkten und wirken als jene Ruhestörer und Proivokateure, die Deutschland immer gebraucht, meist geschätzt und nie geliebt hat." Aber nicht zur Feier der Juden habe er diese Arbeit geschrieben, weder rühmen noch verteidigen solle dieses Buch; es wolle aber auch nicht beschuldigen oder anklagen, vielmehr möchte es klären und aufhellen: "Wenn aber schon die Definition des Begriffs 'Jude' auf so außerordentliche Schwierigkeiten stößt, Bvie sollte es dann möglich sein, das Jüdische in der deutschen Literatur zu charakterisieren?" ( M . Reich-Ranicki 1989, S. 57 u. 39) Und wozu?

[...]

Der bemerkenswerte, vielleicht sogar spannende Tatbestand 'Juden in der Soziologie' soll in der folgenden Vortragsreihe von verschiedenen Seiten her auf zu schlüsseln versucht werden, [...] wobei es durchweg weniger darum geht, wie Juden in der Soziologie thematisiert werden, sondern eben um Juden oder Gelehrte jüdischer Herkunft in der Soziologie und Sozialphilosophie. Warum gab und gibt es bemerkenswert viele Juden in dieser Wissenschaft, und lassen sich darin so etwas_wie 'jüdische Spuren' finden, womöglich sogar bei jenen, die sich selber vom Judentum distanzierten?

 

Bei der Organisation dieser Vortragsreihe gab es seitens der Eingeladenen erstaunlicherweise nur eine einzige Absage, die freilich interessant genug erscheint, um sie hier wenigstens auszugsweise zu dokumentieren: "... Es ist eine betrübliche Erfahrung, daß derartige Veranstaltungen, ganz gleich, wer sie organisiert, ganz gleich, wer die Redner sind, und ganz gleich, was der Prospectus an Gegenteiligem erklären und explizieren mag, von außen her mehr oder weniger automatisch als eine jüdische Angelegenheit' identifiziert werden, und zwar ganz gleich, ob die Kritik positiv oder negativ ausfällt, von Freund oder Feind kommt." - Warum?

 

Weiter schrieb der Kollege: "... im besonderen Fall von X. hielte ich es, obwohl er ja tatsächlich aus einer jüdischen Familie stammt, für groben Unfug und im völligem Widerspruch zu seiner ganzen Lebensführung ..., wollte ich jetzt hingehen und über ihn spezifisch als einen 'Juden in der Soziologie' sprechen. Gewiß,gewiß, ich weiß, daß es nicht so gemeint ist, und daß sich allerlei Soziologisches sagen ließe über die Tatsache, daß es eine ganze Anzahl völlig a-religiöser Juden in der Soziologie gab. Aber: die betrübliche Erfahrung lehrt, daß das gar nichts nützt, auch wenn man die Dinge noch so schön historisch, kulturell, politisch und ich weiß nicht wie erklärt: die Identifizierung bleibt, und ich hielte es für völlig verfehlt, nun auch noch dazu beizutragen." - Ob dieser Sammelband vom Gegenteil [sic?] überzeugen kann?

 

Durch einige glückliche Umstände ist jedenfalls nicht nur eine verhältnismäßig vielseitige Vortragsreihe zustande gekommen, vielmehr durch die Bereitschaft der Autoren auch ein womöglich ungewöhnlicher Sammelband, den es in der Form noch nicht gegeben haben dürfte, selbst wenn er im Vergleich zu dem, was

überhaupt noch zu erforschen wäre, nur ein bescheidener Anfang sein kann. Auf jeden Fall ist klar geworden, daß es sich um ein sehr komplexes Phänomen handelt, das bislang noch nicht angemessen gewürdigt worden ist. Auch deshalb vvaren 'Juden i n der Soziologie' mindestens eine imiversitäre Vortragsreihe wert.

iWas dabei herausgekommen ist, wird sich zeigen, vielleicht wenigstens ein Beitrag zur Geschichte und zum besseren Verständnis der Soziologie. Oder mehr?

[...]

Kein Geringerer als Jürgen Habermas bemerkte einmal: "Auf diese deutschdische Tradition erwerben wir, auch und gerade nach Auschwitz, in dem Maße ein Recht, wie es uns gelingt, sie produktiv fortzusetzen, sie so zu benützen, daß wir den an Marx, an Freud, an Kafka geschulten Blick der Exilierten auf uns selber richten, um die entfremdeten, die verdrängten, die erstarrten Anteile als etwas vom Leben Abgespaltenes zu identifizieren. Dies ist die Zukunft der zur Vergangenheit gewordenen Assimilation des deutsch-jüdischen Geistes." (J. Habermas 1981, S. 379) Und Friedrich Georg Friedmann schrieb [...]; "Vielleicht noch wichtiger ist die Tatsache, daß wenigstens einige von uns, Juden und Christen" - womöglich auch Nicht-Juden und Nicht-Christen "versuchen, in der Nachfolge der Opfer zu leben." (F.G. Friedmann 1989, S. 13) Vielleicht auch als Soziologen.

 

Vorbemerkungen [mit 'Gliederung' des Vortrags von E.R. Wiehn]

 

Was heißt 'Juden in der Soziologie'? - Was kann, was könnte es bedeuten? Juden als Soziologen, Juden und Soziologen als Außenseiter, Idealisten, Nonkonformsten, Heilspropheten, Sozialkritiker, Futuristen'? Soziologie als jüdische Sekte, oder gar jüdische Wissenschaft', vielleicht nicht nur wegen auffallend vieler Juden und Gelehrter jüdischer Herkunft in der Soziologie? 'Wahlverwandtschaften zwischen Judentum und Soziologie' bzw. 'innere Affinitäten' und 'inhaltliche Gleichgerichtetheiten' von 'jüdischer Existenz' und 'soziologischer Problemsttlung'? Juden und Soziologen als Fremde und Periphere, Emigranten und Asylanten?

 

Man habe gefragt, so Friedrich Georg Friedmann [...], warum Juden etwa auf Gebieten wie Soziologie, Psychoanalyse, Phänomenologie eine besondere Rolle gespielt hätten: "Die Bedeutung der Juden in der Soziologie wurde mit der Gemeinschaft in der jüdischen Tradition in Verbindung gebracht." Ihm scheine

jedoch, daß solche Aussagen keinen wissenschaftlichen Anspruch erheben körmten, aber Franz Rosenzweig habe nicht ganz unrecht, wenn er das Exil als die eigentliche Heimat der Juden bezeichne (F.G. Friedmann 1989, S, 13 u. 12) Exil als eigentliche Heimat.

[...]

'Juden in der Soziologie' als ein bemerkenswerter, vielleicht sogar spannender Tatbestand soll in der folgenden Vortragsreihe von verschiedenen Seiten her aufzuschlüsseln versucht werden, und zwar in diesem Beitrag [E.R.W.'s] vor allem in Form von einführenden und einstimmenden Textcollagen - im Sinne von Porträt-, Situations- und Deutungsskizzen - in folgenden abschnittsweisen Anläufen: 1, Außenseiter: Affinität und Marginalität; 2. Intellektuelle: Spiritualität und Kreativität; 3. Nonkonformisten: Innovation und Revolution; 4. Heilspropheten: Monotheismus und Universalismus; 5. Sozialkritiker: Humanismus und Messianismus; 6. Soziologen: Radikalität und Rationalität; 7. Futurologen: Realität und Potentialität. - Wiederholungen im Text sind beabsichtigt.

 

1, Außenseiter: Affinität und Marginalität

 

[...]

 

"Als erstes wäre zu untersuchen, wer wegging und wer blieb", meint Irving Louis Horowitz 1988 in einem Beitrag zur Emigration deutscher Sozialwissenschaftler der Jahre 1933-1945: "Alles weist darauf hin, daß die deutsche intellektuelle Emigration in überwältigendem Maße eine deutsch-jüdische und österreichisch-

jüdische war. Letztlich machte es wenig aus, ob sich ein Wissenschaftler in höherem oder geringerem Maße als Jude fühlte, ob er aus einer assimilierten oder zionistisch orientierten Familie stammte. Ähnlich war die Frage der jüdischen Marginalität oder Zentralität für diejenigen belanglos, bei denen sich die Träume eines deutschen Nationalismus in die Alpträume deutscher Krematorien verwandelten. Wer leugnen oder verniedlichen möchte, daß das Judentum in der intellektuellen Emigration aus Deutschland den entscheidenden Faktor darstellte, ist von vornherein gezwungen, gequälte, peinliche und letztlich hohle Erklärungen für die Tragödie der deutschen Geschichte des 20. Jahrhunderts abzugeben." (I.L. Horowitz 1988, S. 37f.) - Jüdisches Überleben sei allgemein

von einer relativ demokratischen[sic!] Gesellschaft abhängig gewesen[sic!], in der Individuen, nicht Typen, Rassen oder Klassen von Menschen zählten; das Überleben der Sozialwissenschaft hänge ebenfalls von einer demokratischen Gesellschaft ab, in der sich Analyse von Ideologie unterscheidet und in der Irrtümer mit wissenschaftlichem Tadel und nicht mit Gewehrfeuer bestraft würden. "Ich möchte dieses Zwillingsphänomen - jüdische Marginalität und sozialwissenschaftliche Marginalität - wenigstens vorläufig als Teil der Geschichte und des Erbgutes der deutschen Emigration 1933-1945 untersuchen." (I.L. Horowitz, 1988, S. 39)

 

Emst Grünfeld, vor 1933 Direktor des Instituts für Sozialforschung in Frankfurt, veröffentlichte 1939 [posthume] in Holland sein Buch über T)ie Peripheren. Ein Kapitel 'Soziologie',und schon sein Titel erinnert an Georg Simmeis 'Exkurs über deri Fremden', es verweist überdies auf die Figur des von Robert E. Park erfundenen 'marginal man'. "Es gibt Menschen, die am Rande ihrer Gesellschaft stehen' interpretiert Ralf Dahrendorf: "Sie kennen die Normen ihrer Gesellschaft, vielleicht akzeptieren sie sie auch, aber sie sind doch immer in der Lage, sie in Frage zu stellen. Ihre Zugehörigkeit ist nie unbezweifelt, ihr Glück nie ungetrübt. Sie sind Teil der Gmppen, in denen sie leben, und sie sind es doch nicht. Man denkt an Alfred Webers von Karl Mannheim ausgeführten Gedanken der 'freischwebenden Intelligenz' derer, die zu ihrer Freiheit gekommen sind, indem sie so oft mit ihren Eigengruppen brachen, bis sie schließlich zwischen allen Stühlen sitzen." (R. Dahrendorf 1965, S. 114)

 

"In allen Gesellschaften mit der einzigen Ausnahme Israels sind die Juden 'periphere', Menschen, die sich erst auf dem Umweg über die Reflexion eine soziale Identität zu schaffen vermögen", argumentiert Ralf Dahrendorf weiter: "Schon diese Tatsache, daß sie also auch in den Vereinigten Staaten, ja selbst in New York noch 'Fremde' sind, macht sie den Intellektuellen verwandt und vergrößert die Wahrscheinlichkeit, daß sie sich der Wissenschaft, und hier wieder insbesondere der Sozialwissenschaft (unter Einschluß der Psychologie) zuwenden." Da alle Soziologen sozial, nämlich in ihrer peripheren sozialen Stellung, ein wenig wie Juden sein müßten, würden so viele Juden Soziologen; hier seien sie gleichsam zuhause bei den anderen, die auch nirgends zuhause sind: "Da jedes Soziologen Haltung zu seiner Gesellschaft gebrochen und daher ein wenig traurig ist, mußte die Zahl der Emigranten unter den Soziologen in einem Regime besonders hoch sein, das den Fremden' verfolgt, weil es die Überlegenheit der kritischen Distanz in seiner peripheren Perspektive fürchtet." (R. Dahrendorf, 1965, S. 115)

 

Doch meinte Ralf Dahrendorf damals zweifellos zu Recht, dies sei trotz allem eine allzu idyllische Darstellung der deutschen Soziologie i n der Zeit des Nationalsozialismus: Es habe schließlich einen Karl-Heinz Pfeffer gegeben, der eine 'antisemitische Soziologie' forderte; einen Karl Valentin Müller, der zwischen Deutschen und 'Untermenschen' unterschied; einen Hans Freyer, der sich bereitgefunden habe, "gegen Leopold von Wiese die Deutsche Gesellschaft für Soziologie zu liquidieren (wenngleich von Wiese mit seiner unvergleichlichen

Noblesse dem Soziologen-'Führer' von 1933 nach dem Krieg bescheinigte, seine 'Herausstellung' sei 'unter den obwaltenden Umständen ... die günstigste Lösung' gewesen)" (R. Dahrendorf 1965, S. 115).

 

René König stützt sich auf die Berechnungen von Christian von Ferber, wonach 234 Vertreter der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften Deutschland verlassen haben, ca. 8 Prozent der insgesamt emigrierten Universitäts- und Hochschullehrer, aber 47 Prozent der auf diesem Gebiet tätigen Personen. - In ihren dauemden Begegnungen mit der Fremdenpolizei hätten die Emigranten zugleich gelernt, was es heißt, grundsätzlich so verdächtig wie Landstreicher zu sein, imd schließlich habe man erkennen müssen, daß ein Mensch nur so viel wert sei wie seine Papiere: "... das Erlebnis der Diskriminierung und der sozialen Entrechtimg, das Juden und Nicht-Juden miteinander traf und damit wohl zum ersten Male nichtjüdischen Gelehrten die jüdische Situation denkbar nahe brachte, in dem sie sich buchstäblich in der gleichen Lage befanden wie ihre jüdischen

I; Kollegen", sei ein sehr wesentliches Moment der Emigranten-Situation gewesen: "Es gibt nämlich kein nachhaltigeres Mittel, den Kampf gegen den Antisemitismus zu aktivieren, als werm man selber in der Lage der Diskriminierung gewesen ist." (R. König 1959, S. 114f. u. 121f.)

 

[...]

 

Es gebe nämlich eine Art von Fremdheit, so Georg Simmel, bei der gerade die Gemeinsamkeit auf dem Boden eines Allgemeineren , die Parteien Umfassen den, ausgeschlossen sei, und hierfür sei etwa das Verhältnis der Griechen zum 'barbaros' typisch, also "all die Fälle, in denen dem Andern gerade die generellen Eigenschaften, die man als eigentlich und bloß menschlich empfindet, abgesprochen werden. Allein hier hat 'der Fremde' keinen positiven Sinn, die Beziehung zu ihm ist Nicht-Beziehung, er ist nicht das, als was er hier in Frage steht: ein

Glied der Gruppe selbst." Im übrigen würden die Fremden eigentlich nicht als Individuen, sondem als die Fremden eines bestimmten Typus überhaupt empfunden. Aber mit all seiner unorganischen Angefügtheit sei der Fremde (im allgemeinen) doch ein organisches Glied der Gmppe [wie basalst 'einander bereits vorgesetelleter' versus 'sich erstmal ver-, äh begegenender': 'Mit-Griechem umd Nicht-Griechen', 'Indoeuropärer und Ostasiaten', 'Männer und Frauen', 'Ältere und Junge', 'Wissende und Unwissende', 'Herrschende und Arbeitende' pp.], deren einheitliches Leben die besondere Bedingtheit dieses Elementes ['der Anderheit' / Nichtidentität] einschließe: "nur daß wir die eigenartige Einheit dieser Stellung nicht anders zu bezeichnen wissen, als daß sie aus gewissen Maßen von Nähe und gewissen von Feme zusammengesetzt ist, die, in irgendwelchen Quanten jedes Verhältnis charakterisierend, in einer besonderen Proportion und gegenseitigen Spannung das spezifische, formale Verhältnis zum Fremden' ergeben" (G. Simmel 1968, S. 68ff.).

 

[...]

 

Regleungen der Verhältnisse zwischen/von: Bei seiner weiteren Betrachtung der 'Peripheren' vermerkt Ralf Dahrendorf nicht zuletzt: Wer am Rande der Gesellschaft stehe und diese vor allem kritisch sehe, sei insbesondere anfällig für den Entwurf einer perfekten Zukunft, - daher könne man vielleicht eine sozialpsychologische Regel formulieren: "Der 'Fremde' ist in seiner Gesellschaft unglücklich; aber ihn hält die Hoffnung auf eine bessere Welt." Diese Hoffnung nehme für ihn konkrete Gestalt an, er male sich eine schöne Zukunft in lieben Details aus, sein Bild der Zukunft übegchreite nicht nur digJJnvollkommenheiten der Gegenwart, sondem auch ihre gesellschaftlichen Gesetze und die aller Vergangenheit. Der Soziologe sei also, als Intellektueller, anfallig für^dig^Utopie, das konkret Unmöglighe zum Leitfaden der Kritik des Wirklichen zu machen, sei eine seiner Lieblingsbeschäftigungen. Daß er in dieser Hinsicht 'anfallig' sei, sei dabei durchaus so gemeint, daß die Utopie eine 'Krankheit', ein Irrweg des Geistes^ei_(R. Dahrendorf 1965, S. 116).'Utopia' als 'erlebnisweltliches Territorium'

 

Was hier für den Intellektuellen gesagt worden sei, gilt Ralf Dahrendorf zufolge für einen Typus des Intellektuellen, den Soziologen, a fortiori: Es sei nahezu unmöglich, Soziologe zu sein, ohne die Gesellschaft, in der man lebe, die Normen, die das Verhalten der Menschen in ihr bänden, in Frage zu stellen. Der Soziologe

sei immer unbequem; aber das Leben in Gesellschaft sei auch immer unbequem für ihn. Wer ungebrochen in seinen sozialen Zusammenhängen lebe, werde diese schwerlich zum Gegenstand der Forschung machen; wer sie erforsche, führe immer schon eine gebrochene Existenz (R. Dahrendorf 1965, S. 115). - In der Tat, auch der Jude müsse zur Gesellschaft auf Distanz gehen, da sie ihn immer wieder diskriminiere und zurückstoße, so René König, und die intensive Teilnahme jüdischer Gelehrter an der Entwicklung der Soziologie wachse also "aus einer einzigartigen Konstellation, die kaum ein anderer nachzuleben vermag" (R. König 1987, S. 339). - Doch Dahrendorf zufolge sind nicht alle 'Pheripheren' Intellektuelle, aber im Intellektuellen werde der Fremde zu einer schöpferischen, in einer lebendigen Gesellschaft zugleich unentbehrlichen und lästigen Figur (R. Dahrendorf 1965, S. 114). - Außenseiter als Intellektule?

 

2. Intellektuelle: Spiritualität und Kreativität

 

#hier José Ortega y Gasset beginnt seinen bemerkenswerten Beitrag 'Der Intellektuelle und der Andere' von 1942 mit der Feststellung: "Der Intellektuelle, von dem hier die Rede ist, ist weder der 'Schriftsteller' noch der 'Mann der Wissenschaft' noch der 'Professor' noch der 'Philosoph"'. All das seien Namen von Ämtern oder Berufen, also sozialen Figuren, öffentlichen Profilen, die das Individuum annehme und die nicht im mindesten die Glaubwürdigkeit einer unbezwinglichen geistigen Berufung in dem garantierten, der sie ausübe. Aber "hier wird nur von dem Intellektuellen gesprochen, der es wirklich ist, welches auch seine scheinbare oder offenkundige Beschäftigung sei. Intellektueller sein ist nicht etwas, was mit dem sozialen Ich des Menschen zu tun hat: Man ist nicht Intellektueller für die übrigen, mit diesem oder jenem Vorsatz, um Geld zu verdienen, um zu glänzen, um sich in dem stürmischen Meer der Gemeinschaft zu behaupten. Man ist In­tellektueller für sich selbst, trotz sich selbst, gegen sich selbst, unweigerlich." (J. Ortega y Gasset 1949, S. 127)

"Hier ist die Rede von dem Intellektuellen, der Intellektueller mit verzweifelter Echtheit ist, der es rettungslos ist, aus unerforschlichem und unerbittlichem Ratschluß Gottes", so Ortega y Gasset weiter: "Intellektuell ist der Name einer Berufung. Talent ist der Name einer Begabung." Und obwohl jene mit dieser zusammenzufallen pflege, gebe es doch Gelegenheiten, wo sie nicht zusammengingen; man könne eine entschiedene Berufung und kein Talent haben, man könne Talent haben und keine Berufung. Es sei klug, sich auf das Schlimmste gefaßt zu machen, und was er über den Intellektuellen sage, gelte selbst dann, wenn er träge sei (J. Ortega y Gasset 1949, S. 130f.).

 

Wichtig scheint die Beschreibung der Verfassung des Intellektuellen selbst: "Wie es mit jeder wesentlichen Weise, Mensch zu sein, geschieht, so erscheint dem Intellektuellen, daß dies zu sein die natürlichste Sache der Welt sei, und daß alle übrigen Bürger so sind wie er. Denn dies ist eine wesentliche Art des

Mensch-Seins. Sie schließt alles Menschliche ein, jedoch in einer bestimmten Richtung, und wer so geartet ist, glaubt naiv, daß dies Mensch sein heißt, alle übrigen mit sich zu verwechseln. ... - Demzufolge lebt der Intellektuelle ein gut Teil seines Lebens in einem ständigen quid pro quo. In seinem Umgang mit den übrigen geht er wie von etwas Selbstverständlichem von der Voraussetzung aus, daß sie zum selben Zweck da seien, wie er selbst, daß sie zum selben Geschlecht gehören. Seine eigene Existenz ist so wunderbar, daß er erstaunt wäre, wenn er entdeckte, daß die meisten an ihr gar keinen Anteil haben." (J. Ortega y Gasset 1949, S, 133f.)

"Denn das ist die reine Wahrheit: das Dasein des Intellektuellen ist wunderbar. Er lebt beständig auf dem Gipfel eines Tabors, von dem aus immer neue Ver­wandlungen stattfinden. Jeder Augenblick und jede Sache ist im Wechsel, Phantasmagorie, ein großes Schauspiel, ein Melodrama, ein Nordlicht. Sein Kalender besteht aus reinen Feiertagen. Das Leben, wörtlich das Leben vergeht in Arbeit. Aber kann man das, was der Intellektuelle tut, Arbeit nennen? Seine Arbeit besteht darin, ein beständiges Fest herbeizuführen. Man versteht, daß an­dere Zeiten in ihm eine göttliche Verfassung vermuteten. Arbeitet Gott? Gott hört nicht auf, zu wirken, vor allem nicht der Gott, der Schöpfer ist. Waren die Schöpfungstage Arbeitstage? Haben wir nicht den Eindruck, daß Gott traurig war an dem Tag, als er beschloß, auszuruhen wie ein Maurer? Liegt nicht ein Irrtum im Wortlaut des Textes der Bibel? War es nicht so, daß er nach der Er­schaffung der Welt, als er nichts anderes zu tun hatte und der erste Sabbat kam, sich die Brille aufsetzte und ein Sonett: Die Welt verfaßte? Dann verstünde man den Irrtum im Ausdruck, denn ein Sonett schreiben - ist das eine Arbeit oder ein Vergnügen?" (J. Ortega y Gasset 1949, S. 134.)

 

"Bei allem Abstand - so löst der Intellektuelle alles in seinem Umkreis auf und fügt es wieder zusammen. Man stelle sich vor, daß wir dem ersten Schöpfungs­tag beiwohnten. Welch ein Nijinsky Adam! Welch eine Pawlowa Eva! Und der wirkliche Vogel aus wirklichem Feuer! Denn das sind alle Tage des Intellektu­ellen bis zu gewissem Grade: von einem Mal zum andern wohnt er der Entste­hung der Dinge bei und stattet Dank ab, daß sie sind, was sie sind. Er schreitet von Überraschung zu Überraschung. Seine Alltäglichkeit besteht ausschließlich aus Überraschungen. Sein Auge ist voll Staunen. Er geht in Halluzinationen. Er ist immer von neuem trunken. Er hat den rasenden Blick, den der Erzengel an­nimmt, wenn er sich in irdischen Gefilden niederläßt." (J. Ortega y Gasset 1949, S. 135f.)

"Selbstverständlich: betrachtet unter einem gewissen Winkel, scheint er sein Le­ben lang naiv, wie vom Mond gefallen. Sehr spät erst ermittelt er, daß sein Um­gang mit dem Nächsten lächerlich ist. Er braucht lange, um zu entdecken, daß der Nächste nicht der Intellektuelle ist, sondern gerade der Andere, der absolut Andere. Immer war ihm etwas Seltsames in der Unterhaltung mit dem Nächsten aufgefallen. Die Sache ging niemals gut. Es war, als fehlte den Rädern des Ge­sprächs das Öl. Jedem Anstieg zur Höhe setzt der Nächste seine Last entgegen, wenn er ihn nicht überhaupt herunterzog. Aber endlich kommt ein Tag, an dem das Ziel sich klärt. Er sieht nun deutlich, daß die Dissonanz nicht zufällig, noch durch einzelne Motive herbeigeführt ist. Es ist eine Differenz der Tempera­mente, Launen und Begabungen. Es ist eine totale Diskrepanz, die größte, die es geben kann. Es handelt sich um zwei radikal verschiedene Arten, das Leben zu nehmen, in der Welt zu sein." (J. Ortega y Gasset 1949, S. 136)

"Wenn der Intellektuelle dies entdeckt, empfindet er eine tiefe Betretenheit, eine plötzliche Scham. Er begreift, daß er das Lächerliche getan hat und nichts an­deres. Es erscheint ihm lächerlich, nackt vor den übrigen gelebt zu haben, in ei­ner Nacktheit, die schlimmer ist als die Entblößung der Haut, denn er hat dahin­gelebt, indem er den andern seine letzte Heimlichkeit zeigte: was er denkt, was er fühlt über die Welt, über die andern Menschen, über die Vergangenheit, über das, was er tut, über die keimende Zukunft. Nun merkt er, daß dies Tun eine Un­schicklichkeit war, daß Intellektuell-Sein eine Verfassung ist, die verborgen bleiben soll wie das Räuber-, Spion-, Prostituierte-Sein. Über die Dinge denken - begrifflich oder poetisch - ist ein pudendum." (J. Ortega y Gasset 1949, S. 136f.)

 

Der Intellektuelle komme jedoch mit dem Andern nicht wegen einzelner und konkreter Motive in Konflikt, bemerkt Jose Ortega y Gasset weiter, er gerate so­fort in Konflikt, weil seine ursprüngliche Lebensenergie die entgegengesetzte sei: "Die Welt, die der Intellektuelle antrifft, scheint ihm nur da zu sein, damit sie in Frage gestellt werde. Die Dinge an sich genügen ihm nicht, denn er läßt sie nicht ruhig verweilen, sondern er analysiert sie sogleich, legt sie auseinander, sieht sie von innen an, sucht ihre Kehrseite, kurz, aus vermeintlichen Gründen macht er sie zu Problemen. Auf den ersten Blick scheint er ein Zerstörer zu sein, denn man sieht ihn immer mit den Eingeweiden der Dinge in den Händen wie einen Metzger. Aber ganz das Gegenteil ist der Fall." (J. Ortega y Gasset .1949, S. 139f.)

Denn "Der Intellektuelle kann nicht, auch wenn er es möchte, egoistisch sein im

Hinblick auf die Dinge. Er macht sich ein Problem aus ihnen. Und das ist das größte Symptom der Liebe. Die Dinge sind nicht einfach da, um benutzt zu wer­den, wie es sich für den Andern verhält, sondern sein Leben ist Dienst an ihnen, Kult an ihrem Sein. Dieser Kult ist grausam, wie alle starken Kulte; er legt die Dinge auseinander, löst sie auf, um sie wieder zu ihrem höchsten Glanz zusam­menzusetzen. Er weiß, daß die Dinge nicht wirklich sind, wenn der Mensch nicht ihr wunderbares Sein entdeckt, das sie durch einen Schleier, durch Finster­nis, verdeckt haben. Daher heißt es für den Intellektuellen, mit Feuereifer hin­terher zu sein, damit jede Sache in Wahrheit sei, was sie ist, und erhoben werde zur Fülle ihrer selbst." - Er verstehe die periodische Erdrosselung des Intellektu­ellen, die sich in der Geschichte ereigne, sehr gut, so Jose Ortega y Gasset zu Ende seines Essays: "Ich verstehe, daß den Andern dieser Mensch langweilt und beunruhigt, der immer durch die Dinge hindurchgeht und selbst kein Ding ist, sondern etwas Flüssiges, Feuriges, Magnetisches." (J. Ortega y Gasset 1949, S. 140 u. 143)

 

Braucht man die Intellektuellen?

Paul Markus Michel hat diese Frage in negativer Analogie zu Henri de Saint-Simon folgendermaßen formuliert. "Und wenn es die Intellektuellen fortan nicht mehr gäbe - was würde sich ändern? Diese Frage, die windig und illegitim erscheinen mag, ist in verschiedenen Thesen über die heutige Intelligenz schon implizit beantwortet: nichts würde sich ändern, denn in Wahrheit gibt es sie gar nicht mehr, jedenfalls nicht als sozial oder geistig profilierte Gruppe, die ernst zu nehmen wäre, die Veränderungen bewirken könnte wie bisher. Was von dieser Gruppe überlebt, sind Rückstände der Geschichte, Nachzügler, mit denen man fertig werden muß wie mit anderen Fehlangepaßten oder Außenseitern. Besserwisser, Nörgler, Querulanten, von denen vielleicht Verkehrshindernisse zu erwarten sind, aber keine Fortschritte, schon gar nicht Revolutionen." (P.M. Michel 1967, S. 200; vgl. E.R. Wiehn 1986, S. 591f.)

Das also ist eine Möglichkeit einer Bewertung der intellektuellen Existenz; Jose Ortega y Gasset vertrat eine andere und konträre [zumindesz aber 'komplimentäre' also widersprüchlich wirken/verwendet werden könnende; O.G.J.] Position: "... die Dinge, die der Andere braucht und mißbraucht, die er handhabt und benutzt in seiner schmutzigen Existenz, sind alle von dem Intellektuellen erfunden worden. Alle! Das Automobil und das Aspirin, Blume, Gesang und Weib. Oder glauben Sie, daß alle diese Dinge, alle diese wunderbaren Dinge da waren ohne weiteres? Das werden Sie schon sehen: wenn der Intellektuelle, wie schon so oft in der Geschichte, ganz oder beinahe verschwinden wird, um unterzutauchen wie der Taucher in der Tiefe. Die Tiefe par excellence ist das Schweigen. Sie werden sehen, wie das Wunderbare verschwinden wird von der Oberfläche der Erde und das Leben, auch das des Andern, Anmut, Spannung und Begeisterung einbüßt. Damit die Dinge sind bedarf es (ob man will oder nicht) des Intellektuellen. Was der Andere für Wirklichkeiten hält, ist nichts als eine Menge alter Ideen des Intellektuellen, alte Petrefakten seiner Phantasien. Wenn nur der Andere auf dem Planeten lebte, so würde dieser nicht sein, was er ist. Jedes Ding ist in seinem wahren Wesen Legende, Axiom, Vers oder Mythos." (J. Ortega y Gasset 1949, S. 140f.; vgl. E.R. Wiehn 1987, S. 591f.) - Beide Positionen sind sicherlich übertrieben, denn die Intellektuellen gibt es nicht, die Intellektuellen sind vor allem Einzelne.

Intellektuelle sind Einzelne, die Kritiker sind oder für solche gehalten werden: "'Kritik' kommt vom griechischen 'krinein; dies bedeutet: 'sondern', 'absondern' und so 'das Besondere herausheben'. Diese Abhebung gegen anderes entspringt einem Hinaufheben auf einen neuen Rang. Der Sinn des Wortes `Kritik' ist so wenig negativ, daß er das Positivste des Positiven meint, die Setzung desjenigen, was bei aller Setzung als das Bestimmende und Entscheidende im voraus ange­setzt werden muß. So ist Kritik Entscheidung in diesem setzenden [beziehungsrelationalen; O.G.J.] Sinne. Erst in der Folge, weil Kritik Absonderung und Heraushebung des Besonderen, Unge­meinen und zugleich Maßgebenden ist, ist sie auch Zurückweisung des Ge­wöhnlichen und Ungemäßen." (M. Heidegger 1962, S. 93)

Darin deutet sich bereits eine erste[sic?] Ambivalenz an, die Ambivalenz der Kritik selbst: Sie ist in gewissem Sinne sicher etwas Positives', und doch kann sie zugleich vom Geruch der 'Zersetzung' niemals ganz loskommen. Kritik ist nicht nur intellektueller Sport, wie Ernst Topitsch meint, "gewissermaßen ein Ab­schießen von Wortlemuren, sondern eine Tätigkeit, von nicht zu unterschätzen­der praktisch-politischer Bedeutung" (E. Topitsch 1969, S. 165). Kritik ist nicht selten mit erheblichem Risiko verbunden, denn gerade das Kritisierte selbst wird oft von einem Mächtigen geschützt. So zieht jede Kritik den prinzipiellen Ver­dacht der Illoyalität und des Verrates auf sich (M.R. Lepsius 1964, S. 76; vgl. H. Ritter, 1.2.1989, S. N3). - Denn der Intellektuelle hat einerseits immer die Hand seiner Kritik 'am schlechten Puls' seiner Gesellschaft und schaut wohl weniger dem Volk, vielmehr den Herrschenden 'aufs Maul' und auf die Finger; anderer­seits ist er deshalb zugleich und schon immer der 'Fremde' in der eigenen Ge­sellschaft, - und hier liegt abermals eine Ambivalenz der Intelligenz: Er ist nicht der Fremde, der heute kommt und morgen geht, sondern der, "der heute kommt und morgen bleibt", obgleich ihn viele lieber schon heute wieder gehen sähen [vgl. Georg Simmel's wichtigen Essay dazu (iklusive Genderfragen) mit/durch E.R.W.]. Und hier liegt auch letzten Endes eine andere Ambivalenz des Intellektuellen als Soziologen, wenn er sich mit dem Verhalten der Menschen, mit den Verhältnis­sen und daher auch mit dem Verhalten der Intellektuellen in der Gesellschaft be­faßt: Nicht jeder sozial-engagierte kritische Intellektuelle muß ein Soziologe sein, nicht jeder Soziologe muß zur sozialengagierten kritischen Intelligenz ge­hören. Wenngleich kritische Intellektuelle nicht selten Soziologen waren, darf man auch hier die Unterschiede nicht verwischen, und zwar gerade weil sie so leicht zu verwischen sind. Denn nicht allein die Vermittlung von politischem und kritisch-intellektuellem Geist, auch dessen Vermittlung mit dem wissen­schaftlichen Geist ist ein Problem.

Es handelt sich um zwei verschiedene Verhaltensweisen, die zwar von demsel­ben Menschen geäußert werden können, aber nicht geäußert werden müssen, je­denfalls nicht bewußt geäußert werden brauchen. Der Unterschied und die Am­bivalenz liegen darin, daß etwa Max Weber zufolge der Wissenschaftler als Wissenschaftler nur sagen kann, was ist, und warum etwas so ist, wie es ist, und was geschieht, wenn dies oder jenes getan wird oder nicht getan wird. Fragen nach dem, was ist, sind kognitive Fragen; Fragen nach dem, was sein soll, sind ethische Fragen. Der Erkenntnis des Seienden unterliegen andere Prämissen als den Postulaten des Sein-Sollenden, das nämlich auf ethische Axiome gründet. Wissenschaft kennt in diesem Sinne keine ethischen Imperative, und auch der Wissenschaftler kann als Wissenschaftler keine ethischen Direktiven geben, au­ßer denen vielleicht, die sein eigenes wissenschaftliches Tun bestimmen. Denn die Wissenschaft ist selbst in ihren eigenen Erkenntnismöglichkeiten beschränkt, insofern alle empirische Wissenschaft nur ein hypothetisches Wissen sein kann: "Eine empirische Wissenschaft vermag niemanden zu lehren, was er soll, son­dern nur, was er kann und - unter Umständen - was er will", dekretierte Max Weber bereits im Jahre 1904 (M. Weber 1922, S. 151; 1956, S. 190). - Wobei allerdings die Frage ist, ob dies auch heute noch gilt.

Die Aufgabe der Soziologen als Soziologen kann zunächst nur darin bestehen, die Ereignisse der sozialen Welt zu beschreiben, zu erklären und zu prognosti­zieren. Wenn sie bis heute dieses Geschäft vielleicht nur unzulänglich verrichtet haben, dann mag dies auch daran liegen, daß eben viele Soziologen zugleich so­zial engagierte Intellektuelle waren oder sind und daher ihr eigenes Verhalten und das der Menschen ihrer Gesellschaft nicht mit der nötigen Distanz zu analy­sieren in der Lage waren. Doch mag dieser Verlust vielleicht noch zu ver­schmerzen sein, wenn er dadurch kompensiert wird, daß Soziologen als kritische Intellektuelle auch dazu beitragen, diese Welt zu verändern. Wenn sie vielleicht oft noch wenig genug wissen, so kennen sie die Probleme der Gesellschaft möglicherweise eben doch profunder als manche anderen Zeitgenossen. Viel­leicht werden sie indessen beide Aufgaben um so besser erfüllen, je schärfer sie ihre Rollen für sich und andere trennen. Vielleicht auch nicht.

 

Denn der Beruf des Soziologen ist die Gewinnung von Erkenntnis; der Beruf des Intellektuellen ist die Kritik. Manche kritischen Charaktere haben die Erkennt­nisse der Soziologie gefördert, und manche Erkenntnisse der Soziologie haben kritischen Charakter. Manche hat die Soziologie zu Kritikern gemacht, mancher Kritiker ist Soziologe geworden. - Fremdheit in der eigenen Gesellschaft, Teil­nahme und Beobachtung, Engagement trotz Distanz sind Kennzeichen der So­ziologen und der sozial engagierten Intelligenz. Für beide ist die periphere Per­spektive nicht eine Frage der Wahl. Engagement, Interesse, Erkenntnisse und Entscheidung sind für beide miteinander verbunden. - Denn eine weitere Ambi­valenz der Intelligenz besteht wohl darin, daß auch der Intellektuelle weder Klarheit noch Wahrheit gepachtet haben kann, sofern nach Wolfgang Stegmüller von einem Skeptiker einen Beweis für seine Behauptung zu verlangen nichts an­deres bedeutet, als von jemandem zu verlangen, daß er einen Selbstwiderspruch begehe: "Wir haben keine Vorstellung von einem archimedischen Punkt außer­halb unseres Selbst. - Bauen wir alles auf Einsicht auf? Aber 'hinter' der Einsicht steht ein Entschluß. Haben wir also alles auf Nichts gestellt? Die einzige Ant­wort: Wir haben überhaupt nicht auf etwas gestellt. Wir schweben. Aber ist nicht der Glaube an 'absolute' Einsicht eine menschliche Selbstvergottung? - Wird diese gefährliche Formulierung nicht als solche zurückgewiesen, dann ist der Mut zur Erwiderung vonnöten: Sofern die 'Selbstvergottung' gänzlich ver­schwindet, 'ist nichts mehr'. - Muß 'etwas sein'? -'Wo das Wort versagt, schreitet die Entscheidung zu schlichter Tat'." (W.Stegmüller 1954, S. 390)

(Erhard Roy Wiehn, 1992, S. 431-506; verlinkende Hervorhebungen und Illustrationen O.G.J.)

Erhard Roy Wiehn: Scheuften zur Schoáh und Judaica

 

 

 

Davom ausgehemd, dass 'Worte' und zumal Gedanken Wirkungen bei. Auf und unter Menschen haben, könnte bis sollte die Beobachtung ihrer Hamdlungen jenen der sue repräsentierenden Semiotika vorangehen.

 

 

Der Andere (acher) wird zum Bruder (ach) durch die Verantwortung (achrajut), mit der er im

Gemeinwesen handelt.

 

Es mag durchaus möglich, bis nötig, sein/werden die – gar alle – Anderheiten aufzuheben. Jene zwischen Griechen, Römern und Juden, oder von Westlern versus Östkern, Nord gegen Süd etc. - gar mehr noch (zumal darunter/darin) zwischen Frauen und Männern, von souverän Mächtigen und fremdbestimmt Sklavenden, zwischen Jung oder Alt: eben überhaupt raumzeitliche (Grenzen/Ränder) wie ja/richtig, nein/falsch, dazwischen, respektive jenseits von/über (den Welten der Objekte - Nützlichkeiten) gut/besser oder böse/schlecht, etwa gleich zwischen Sein und bis oder Werden, eben womöglich. bis 'möglichst', sogar von Gott/G'tt selbst und Menschenheit – mögen bekanntkich durchaus (in welchen begrifflichen Verständnissen davon und Erregunbgen darüber/dagegen auch immer) 'zu der Debatte stehen'.

Doch eben gerade – im Widerspruch zu wem oder was auch immer - nicht um sie/Unterschiede (beispielsweise vermischend oder grenzenlos, unberandet) aufzulösen oder/also gleich mittels i/Ihrer vollständigen Vernichtung/Liquidierung des Vorfindlichen.

Hello George/ina! - The Point of Balance.Selbst wo und wann der/die/das Fremde øæ /zar/ ('fremd', 'Fremder'; als /zer/ 'Kranz'; Constructus: 'Fremdheit' /zarut/ úåøæ; vergleiche also Kaf 'belebt(beseelt/personifiziert' mit Nun davor in /nexer/ øëð als 'Fremdheit' von /nexar/ 'Fremde' [anstatt 'Heimat'] bis 'Fremder, fremd' /nexari/ éøëð [Femininum: /naxria, naxrit/ úéøëð\äéøëð] mit /nikar/ øë[é]ð 'erkennbar, beträchtlich, sichtbar' dem Piel 'verleugnen, fremd machen' [Wortende]Resch mit vorangesteller Waffe/Männlichkeit/Zeit des Zajin – oder auch/eben Bewegung/Welle/Kamel des Gimel /goj/ éåâ Nichthude/n [ferer antaomischer/kultisch 'Unbeschnittener' ìøò /'arel/ - zum Proselyt] øâ /ger/) zum (zumal 'bösen/üblen' /re'a/) òø Nächsten/Genossen/Freund (in/an der Reihe /b'a/ àá erkannt /da'a/) wird/wurde, fällt es (recht vielen Leuten für manche gar erstaunlich, bis erschrechend) durchaus logischerweise leicht und ist doch bereits recht schwer,

die Anderheit/en nicht (und schon gar nicht im mehr als oberflächlich/formell qualifizierten Sinne, - immerhin: ausdrücklich) zu respektieren, oder sogar (immerhin tatsächlich brav. bis artig) hochzuschätzen,

sondern - und zwar durchaus effizient und effektiv wirksam - für ein, eben und allerdings notwendiges und zumindest unvermeidlich erscheinendes, Übel bis Ungeheuer zu halten,

Was aber - gleich gar direkt nebenan im Sozialen des Michaelsflügels - weder Partnerschaften, noch Vertrauens- bis Vertragsverhältnisse, damit ausschließt, s/Sie eher auf jene rationale Basis stellt bzw. sogar reduziert, die eben auch unter Verzicht auf, bzw. bei wie auch immer zustandegekommener Absehung von freier willkür (i.e.S.) funktionieren kann, sogar in der ja durchaus vorfindlichen zwischenmenschlichen Kälre, bis persönlichen Ignoranz, manch Ausführender administrativer Geregeltheiten (aber nicht bei Ausgeliefertheit an unberechnenbare Willkühr) und/oder großstädtischen, gar grußlosen, zornigen aneinander Vorbeigehens. - Insofern tendieren insbesondere Gemeinschaften, bzw. Menschen die solche (Wärme) wollen bis benötigen, dazu, mehr als 'nur' und gar meist asymetrische (mehr oder weniger ausdrückliche bzw. reflektierte) Tauschhandelsverhältnisse anzustreben, als dies Gesellschaften' wohltut', in deren (zumal in kriesenhaft empfundenen Umbruchzeiten - und weniger in konsensual als Notzeiten anerkannten Tagen und Lagen) allerdings prompt nach (mehr, 'herzlich' heißer 'wir'-)Solidarität / Gemeinwohlorientierung gerufen (und damit vorstellungsfaktisch mehr Gleichrichtung also Abbau der Anderheiten äh mehr Verzweckungs-Gefolgschaft, namens 'Unterstützimg',bis 'Verzicht/,eboten/verlangt

 

Vom alt gewordenen habsburguschen Kaiser Franz-Josepf wird erzählt, dass er eines Tages seinen bereits neunzigjährigen Jadpächter leutseelig fragte: 'Na, Fertes wie geht's?' - 'Nun ja, Eurer JMajestät' antworte dieser: 'Ma' wird halt immer älter und dümmer.' Darauf der ernstlich erstaunte Kaiser: 'I bin ja no älter als Du - aber vom Dümmer werden, hab' I nix 'gmerkt'. - 'Ja wissen's Majestät: Selber merk ma's freili nöt – aber die Ondern!'

 

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Selbst falls und wo A(dam íãà - gleich gar überindividuell) nicht allein beabsichtigt, respektive immerhin sagt bis behauptet, E(nosch ùåðà - zumal das/ein andere/s Gemeinwesen insgesamt) vernichten zu s/wollen - - sondern (intersubjektiv konsensfähig/unstrittig: 'tatsächlich', bis 'tatkräftig/totalitär') demenstprechend elementar handelt.

'Überkieferung' ist keine ganz schlechte Vorstellung und Übersetzung von 'Kabbala' - jüdische 'Mystik' trifft es jedenfalls nicht besser, ist auch ein Teil davon.Wird Menschenheit, äh E(nosch ùåðà) -allerdings im Widerspruch zur Grundstruktur (des Mythos vom) / in (gar zivilisatorischen) Überwindungen (der Logik des) 'Wie Du mir, so ich Dir's 'Nieman verletzt mich ungestraft!'-Motto Schottland(s Distel, zumindest  Ritterschaft) verpflichtend.- eben nicht gezwungen sein/werden können: In 'gleichen', oder entsprechend komplementären Arten und Weisen, auch Menschenheit, äh A(dam íãà) zu vernichten (eben 'nur'/'immerhin' mancher Vernunften gemäß, zumal nicht etwa um den, gar finalen [z.B. atomaren Overkill],-'Preis' der Unbewohnbarkeit des Landes/Meeres pp.).

 

Davon aber, dass die(se)s Verhalten 'leicht' respektive 'erzwingbar/zu verlangen sei' (oder gleich gar 'einfach' - vermittels/wegen einzelner/vorbildlicher Individuen/Persönlichkeiten Kaiserin Maria Theresia Orden  - höchste (Tapferkeits-)Auszeichnung für befehlswidriges Offiziersverhalten, das aber zum Erfolg führte (vgl. IKS-Hacken).oder ermächtigter Übermenschen, die notwendigerweise Unverlangbares vollbracht [haben/zumindest: hätten] erreicht) wäre/würde. sollte kaum ausgegangen/gemurmelt werden - gleich gar falls wir, äh ich, betroffen/beteiligt ...

 

Daraus aber, dass/falls nebenan ich (selbst – zumal hebräisch 'groß'/ausführlich gesprochen und geschreiben) /anochi/ Alef-Nun-(Waw-Chet)-Jud und(versus Du\Sie Alef-\Waw\-Taw\-Chaf\ nicht in einer/der Weise voneinander getrennt sind/werden, dass es/wir des/der Andere/n nicht bedürften – folgt daraus keineswegs zwingend, dass es – zumal 'Letztlich' TaW - keine Unterschiede (völlig leeres, homogen gleiches Nichts - anstatt /ajin/ mit Alef(-Jud-Nun) zwischen/um uns) gäbe/mache.

'Beide' (gar Ihre?) Personen - immerhin diese biologischen Geschlechter,-  beim Wai als asiatische Sawatdee-Reverenz dem/des Plural/s..

Angste vor der Angst unzureicheden Mitgefühls/Einflusses (falschen, bis nur vorgeblichen, Solidaritäten / sozialen Zusammenhalte) des/der Anderen sind/werden omnipräsent. Hauptsächlich mangels Gleichheit(en) des Verstehens von/durch und da/soweit Amdere anders (als selbig/identisch gleich /echad/ ãçà dennoch 'pluralisch' – Eins), Panikgefühle – namentlich indoeuropäische Horrors pluralii ob der Vielfalten Vielzahlen – gehen so weit (bereits/gerade metaphorisch/allegorische) Insellagen als 'derart autark vom erlebnisweltlichen Kontinent insgesamt, dass unaffizierbar/imun, zumal gegenüber derat elemetarem wie dem Tod von Individuen', zu deuten/unterstellen. --- 'Lass Dich nicht ab- äh erschrecken', 'lasst Euch doch bitte nicht vom Grauen überwältigen', 'Sie werden nicht gezwungen sein können sich zu ehren/fürchten (zumal summenverteilend anstatt – qualifiziert [nicht heteronomistisch popularisiert verzweckend miss]verstanden – mich)' formulieren, zumindest von ununterbrochenen, lebendigen Zeugenketten überlieferte, Selbsterschließungserfahrungen absolut einzig/artige)r Anderheit, falls nicht sogar /haschem/ ..., zumal auf Leiden, Ungerechtifkeiten, Furchten und Schrecknisse - nebenan.

 

 

 

 

 

 

 

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Übersicht zum Übretsichtsplan der Anlage

Ihre Burgführerin mit stets befragbarem Todesadler auf der Schulter ist bereits da(bei ...) ; Es gibt Menschen, die es nicht notwendigerweise böse meinen, sondern die Böses tun – und das sind nicht immer 'nur' wenige.

 

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Sie haben die WahlWahlmöglichkeit Ist sie schwarz-weiss, unsere Welt, oder doch eher blau?

 

Einladung auf die Burg - Invitation to the castle 

 

 

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Quellen -
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