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Mosaiken, der Kuppel und der Lynette ‚unseres Vaters‘, (inzwischen) ‚so zahlreicher Kinder wie die Sterne‘, mit Szenen westlich  in/an/vor der ‚Goldenen Basilika

 

Zu den  HervorbringungenTerachs (strukturell, in ihrer Reihenfolge, bereits den sechsten, so erwähnten ‚des Anfangs‘), gehört, nicht nur der bekannte Sohn  Abram (vgl. aber bis, und mit, hebräisch אַבְרָהָם Avrāhām „Vater der vielen [Völker] (sic!)“, aramäisch ܐܒܪܗܡ Abrohom, arabisch إبرَاهِيم Ibrāhīm), sondern auch der Ansatz sein Herkunftsland, gar aus – zumal ‚monotheistisch‘ genannten – Überzeugtheitsgründen und/oder Reaktionen, gar mit der ganzen ‚Familie(nsippe)‘, zu verlassen, bis ‚wandern‘ zu müssen.  Ohnehin (würde/wird und ist/bleibt) die (grammatikalisch, hier in/für eine/r verbale/n Sprache,  repräsentierte / denkerisch, bis gar verhaltensfaktisch,  adressierte) Form(el/ulierung) ein- bis wechselseitig qualifizierte/r /‘emuna/ אמונה (Wprtwurzel: alef-mem-nun plus lebender/athmender  he-Hauch): «Ich glaube/vertraue Ihnen / Gott / Dir;  also/eben nicht notwendigerweise dem was Sie sagen / Du sagst, respektive nicht vorbehaltlos (gerade) dem was ich gegenwärtig sehe / ahne / verstehe / erwarte / weis / will.»  (Abraham gedeutet etwa von O.G.J.)

s

Von ‚Abrahamskuppel‘ aus, unterm ‚Turmbaubogem‘ durch und über denm Hauptportalbereich des Atriums, westlich ‚vor‘ der Markusbasilika nach Süden ‚sehend‘, untermFlutbogen‘ des Noa[c]h, vor der ‚Schöpfungskuppel‘­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­ in Richtung der Zeno-Kapelle, unter und hinter der ‚Lynette mit Kains Wut‘, Naos und St. Klemens Seitenschiff links, Piazza rechts, ‚neben dem Foto‘ vorstellbar.

 

 

 

  

 

«Erst sekundär (weder das Sein dem Werden, noch Werden … Seinoder etwa jeweils umgekehrt – vorziehend) undװaber allenfalls kritisch/distanziert werde ich mich auch (mal) auf (meine, Deine, Eure, andere) Deutungen der/von Beziehungsinhalte/n (Gesten, Mitteilungen – Handlungen/Ereignisse überhaupt) verlassen können & dürfen(O.G.J. Martin Buber auslegend)

Bereits in seinem  Begegnungslexikonartikel formulierte Cl.Th., mit der Unterstützung durch J.J.P., deutlich   zum Stichwort: «Abraham

Abraham, die Juden und die Proselyten

Was die Bibel von Abraham zu erzählen weiß, wird in der rabbinischen Literatur mit vielen legendarischen Einzelheiten ergänzt, in denen dieser Erzvater alle die Tugenden verkörpert, die von seinen Nachkommen nachgeahmt werden sollen; so etwa die Bescheidenheit (PesR 7, hrsg. von Friedmann, 26b) und die Gastfreundschaft (bSot lOb). Nach BerR 14,6 wurden die Welt und alle Menschen im Hinblick auf Abraham und seine Verdienste erschaffen.

Wichtig für das jüdisch-christliche Gespräch sind folgende Züge des rabbinischen Abrahambildes:

1.             Abraham gilt als der erste Konvertit zum Judentum (bHag 3 a), nachdem er aus eigenen [sic!] Stücken die Existenz des wahren Gottes entdeckt hatte (BerR 38, 13).

2.             Vor Abrahams Zeiten galt Gott nur als „Gott des [sic!] Himmels“. Erst durch Abraham wurde er auch als „Gott der Erde“ proklamiert (ebd. 59, 8). Daher wird auch Abraham als der erste monotheistische [sic!] Missionar [sic!] betrachtet (Sifoev 32, hrsg. von Finkelstein, 54).

3.             Deshalb, genau wie im Neuen [sic!] Testament (z. B. Gal 3,7), werden auch im rabbinischen Judentum diejenigen Nichtjuden, die zum wahren Glauben gekommen sind, „Söhne Abrahams“ genannt; und der zum Judentum übergetretene Konvertit wird bis zum heutigen Tag als ,,N.N. Sohn unseres Vaters Abraham“, zur Toravorlesung gerufen. So ist im Judentum der Begriff ,,Sohn Abrahams“ nicht auf Menschen einer gewissen Abstammung beschränkt, da man auch im geistigen [sic!] Sinn ein ,,Sohn [sic! gar auch ‚eine Tochter‘; O.G.J.] Abrahams“ sein kann. Als ein zum Judentum übergetretener Kreuzfahrer, Obadja, sich an Mose ben Maimon (1135-1204) mit der Frage wandte, ob er denn, der doch biologisch nicht von Abraham abstammt, Gott als den ,,Gott unserer Väter Abraham, Isaak und Jakob“ im Gebet ansprechen darf, bejahte Mose ben Maimon diese Frage ganz entschieden. Abraham war ja der erste monotheistische Missionar, und alle Proselyten zu seinem Glauben [sic!] machen seine Familie [sic!] aus (Mose ben Maimon, Responsa Nr. 293, ebd. J. Blau, II, 548-550).

4.             Abraham, der lange vor der sinaitischen Offenbarung der Tora lebte, hielt sich schon an alle Bestimmungen der schriftlichen wie auch der mündlichen Tora (bYom 28b). Drei Motive scheinen bei dieser Aussage mitgewirkt zu haben: a) Spätere, rabbinische Generationen konnten sich nicht vorstellen, daß Abraham, der ,,Freund Gottes“, weniger ,,fromm“ [sic!] und ,,gesetzestreu“ [sic!] war als sie selbst [geradezu ‚fortschrittsparadigmatisch‘ wirkende Vorstellungen, dass ‚die Letzen‘ namentlich ‚Gemeinde/n herrlicher denn die ersten sein/werden‘, sind auch jüdischen Messia-Konzepten vertraut; O.G.J.]. b) Der Gedanke, daß Abraham sozusagen in seinem Leben das göttliche Gesetz [sic!] verkörpere, spielt auch in der hellenistisch-jüdischen Logos-Theologie von Philo aus Alexandrien (1. Jahrhundert) eine Rolle [sic!] (Migr 127-130). c) Eine gewisse polemische Spitze gegen das Christentum ist nicht ausgeschlossen. So erklärt z. B. der Apostel Paulus Gen 15,6 in dem Sinn, daß Abraham allein durch den Glauben, und nicht durch Werke, vor Gott gerechtfertigt wurde und daß das, was für Abraham möglich war, auch für seine christlichen ,,Nachkommen“ möglich sein sollte (Röm 4, 13-25; Gal 3,6-14). Dagegen wandten nun die Rabbinen, auf Gen 26,5 gestützt, ein, daß Abraham doch alle Satzungen der Tora noch vor der sinaitischen Offenbarung gehalten hatte.

{5. Abraham ist Freund Gottes, der

Gott selbst Licht gibt (BerR 30, 10). Er

besitzt messianische Würde und ist daher

mehr als ein davidischer Messias

( MTeh 2, 10 zu Ps 2, 8 ). Er ist Garant

für das Bestehen der Welt (BerR 41, 3)

und Herrscher des [sic!] Himmels und der Erde (ShemR 15, 8). – Erweiterte 3. Neuauflage 1997,  S. 3}

Islamisches Abrahambild

Es blieb dem Islam überlassen, darauf hinzuweisen, daß Abraham ,,weder Jude noch Christ war; vielmehr war er „lauteren Glaubens“ (Koran, 3. Sure, 60). Damit will der Islam Abraham für sich selbst in Anspruch nehmen, wie es dann auch heißt: ,,Siehe, Abraham war ein Imam, gehorsam gegen Allah und lauter im Glauben...“ (16. Sure, 121). Der Islam versteht sich selbst nur als Wiederveröffentlichung der ursprünglichen Offenbarung des einzigen Gottes, d.h. der wahren Religion, die schon vor Mohammed in der jüdischen Tora und christlichen Evangelium ihren Niederschlag gefunden hatte.

Eine Neubesinnung auf ,,abrahamitische“ Ursprünge mag daher nicht nur das jüdisch-christliche Gespräch fördern, sondern auch zu einem ,,Trialog“ der beiden biblischen Religionen mit dem Islam führen. P

Abraham und das Christentum

Im Neuen Testament [sic! ‚In/Von den Apostolischen Schriften‘; O.G.J.] und in der christlichen Tradition wird Abraham - ähnlich wie im Judentum - als Typus des wahrhaft Glaubenden und sich in Glaubensprüfungen Bewährenden gesehen (Jak 2,20-24), dann aber auch als Garant der christlichen [sic! gar eher ‚auch der nicht-jüdischen‘; O.G.J.] Mit-Erwählung. Dabei schwingen viele Nebentöne mit, die Abraham relativieren und erhöhen. Außerdem werden auch Polemiken gegen die nicht christusgläubigen Juden mit der Abrahamsgestalt verknüpft.

Nach Mt 3,7-10 par. hat der Täufer gesagt, es genüge nicht, Kind Abrahams zu sein, um im Gericht bestehen zu können. Nach Mt 8,11 f par liegen Abraham, Isaak und Jakob beim endzeitlichen Mahl im Reich Gottes zu Tisch, und mit ihnen viele aus den Völkern; die Erstberufenen aus Israel sind aber vom Mahl ausgeschlossen. Laut Mt 3,9 par macht Gott gleichsam aus Steinen Kinder Abrahams. Hier wird aufgrund der Erfahrung des Scheiterns der Bekehrung ganz Israels zur Christusbotschaft [sic! hedenfalls der, aus dem jeweils dafür Gehaltenen abgeleiteten, namentlich synchron komplementär passenden, Verhaltenserwartungen von/an Alle/n; O.G.J.] die missionarische [sic! gar jenen jpdischerseits überhaupt nie abgesprochene ‚göttliche Heils‘-]Zuwendung zu den Völkern legitimiert und ihre Teilnahme am Reich Gottes begründet (auch Mt 8, 12; Lk 13,25-30).

Der Evangelist Lukas zeichnet im Neuen Testament [sic!] das positivste Abrahamsbild. Gottes Verheißungen an Abraham, die Väter und ihre Nachkommen beginnen sich im Blick auf die Geburt Jesu und des Täufers zu erfüllen, und die Hoffnung auf die endzeitliche Befreiung [sic!] Israels erwacht (Lk 1, 46-55, 68-79; 13,16). Jesus bringt den Zöllner Zachäus zur Umkehr und Liebe und schenkt ihm und seinem Haus jene Befreiung, die den Söhnen Abrahams verheißen ist (Lk 19,9). Aber die Zugehörigkeit zu Abraham und damit zum Bundesvolk bemißt sich nicht nur an physischen Kriterien, entscheidend ist vielmehr das Leben nach dem Willen Gottes (Lk 3,3-14). Im Gleichnis vom reichen Mann und dem armen Lazarus (Lk 16, 19-31) wird Abraham sechsmal genannt und es wird auf die Zugehörigkeit zu Abraham nach dem Tod verwiesen. Auch der Reiche im Gleichnis ist ein physischer Sohn Abrahams, er hat aber die endgültige Gemeinschaft mit Abraham durch sein Leben ohne Wohltätigkeit verwirkt. Die Sicht des Lukas dürfte die Haltung Jesu zu Abraham widerspiegeln.

Bei Paulus (bes. Gal 3 und Röm 4) erfolgt eine Verschiebung der Perspektive. Er bedenkt die Figur Abrahams primär im Blick auf die Völker und ihre Teilhabe am Heil Israels. Deshalb legt er bei Abraham alles Gewicht auf den Gerechtigkeit bewirkenden Glauben. Die Abstammung von Abraham verliert demgegenüber ihre Bedeutung. Wahrer Glaube erweist sich in Taten der Liebe (Gal 5,6) und wird so an seinen Früchten sichtbar (Röm 6,22;7,4; Gal 5,22; Phil l,ll; ähnlich Joh 8,39f). Nach Gal 3,6-14 ist in der Hebräischen Bibel (Gen 12,3; 18, 18) verheißen worden, daß Gott die Völker aufgrund des Glaubens rechtfertigen wird bzw. daß alle Völker in Abraham gesegnet werden. Der Segen Abrahams erreicht die Völker nicht automatisch, sondern er wird ihnen im Glauben durch Jesus Christus erschlossen (Gal 3,6-9.14). Die Völker müssen sich dem Gesetz, d.h. Den kommunal geprägten Zulassungsbedingungen des jüdischen Volkes, nicht unterwerfen, da sie Jesus Christus [sic!] durch sein sühnendes [sic!] Sterben am Kreuz freigekauft [sic! Satisfaktionstheorie genügt bicht; E.B.] hat (Gal 3,10-13; vgl. auch Gal 4,5). Um die Chance der Völker [sic!] im Zusammenhang mit Israel hervorzuheben, greift Paulus die sich schon in Sir 44, 19 findende wertende Beobachtung auf, daß Abrahams gläubige Vertrautheit mit Gott schon vor seiner Beschneidung vorhanden war. Dementsprechend heißt es in Röm 4, 16; ,,Nur so bleibt die Verheißung für alle Nachkommen gültig, nicht nur für die, welche das Gesetz haben, sondern auch für die, welche wie Abraham den Glauben haben.“

Paradigmatik Abrahams

Auch außerhalb der heiligen Schriften wird dem Abraham im Judentum, Christentum und Islam ein hoher Rang zuerkannt. Seine Gastfreundschaft, seine Barmherzigkeit gegenüber Sündern[sic!], sein Einstehen für den Monotheismus[sic!], sein philosophisches [sic!] Können, seine Erfindergabe und sein mystischer[sic!] Umgang mit Gott werden gerühmt (vgl. Jub, lQGenApocr, Test-Abr). Somit ist Abraham als jene religiös-archetypische Figur zu betrachten, die an den Wurzeln von Judentum, Christentum und Islam samt deren ethischen und kulturellen Idealen steht. Alle[sic!] monotheistischen Religionen sehen in ihm ihren beispielgebenden über der eigenen Konfession stehenden Ahnherrn. T»

 (Sp. 3 – 7; verlinkende Hervorhebungen O.G.J.)

Akeda (selbes Basis-Lexikon, doch 3. Neuaufkage S. 7f. J.J.P.)

«Jüdische Auslegung

Während in christlichen Bibelübersetzungen das 22. Kapitel des Buches Genesis oft mit dem Titel „Die Opferung

Isaaks“ versehen wird, heißt dieses Kapitel in der jüdischen Tradition„Akeda”, was „Das Binden (des Isaaks)“ bedeutet, da nach Gen 22,9 Abraham zwar

seinen Sohn „gebunden“ auf den Altar

legte, aber nach Gen 22,13 einen Widder statt seines Sohnes opferte. In der

jüdischen Schrift Auslegung der letzten

zwei Jahrtausende ist dieses Kapitel oft

und sehr unterschiedlich interpretiert

worden. So wird von einigen Schriftauslegern - ähnlich wie bei Kierkegaard -

Abrahams Gehorsam betont, bei anderen dagegen [sic!] hervorgehoben, daß Isaak

sich bei vollem Bewußtsein seiner bevorstehenden Opferung freiwillig dem

Opfertod gestellt hat. Es gibt auch moderne Apologeten eines „rationalen“

Judentums, die Gen 22 in der Perspektive von Mi 6, 6-8 lesen und behaupten,

daß die „ Akeda“ als Protest gegen Menschenopfer verfaßt worden ist.

Tiefer verwurzelt in der jüdischen Tradition ist die Rolle, die dem Isaak bei

seinem „freiwilligen Opfergang“ zugeschrieben wird. Diese Auffassung der „Akeda” war besonders unter den jüdischen Märtyrern des Mittelalters beliebt, die sich, statt der christlichen

Zwangstaufe zu unterziehen, „zur Heiligung des göttlichen Namens“ töten

ließen und auf diese Weise das Verhalten Isaaks nachahmten. So wurde es

auch oft in der mittelalterlichen synagogalen Dichtung dargestellt.

 

Akeda und Opfertod Jesu

An sich dem Wortlaut der Bibel widersprechend, gibt es auch rabbinische

Auffassungen von der „ Akeda“, in denen der Sachverhalt so dargestellt wird ,

als ob das Opfer tatsächlich stattgefunden hätte. Dazu kommt die weitere

Vorstellung, daß Gott dieses Opfer

wohlgefällig aifgenommen hat und,

dadurch veranlaßt, Israels Sünden verzeiht und verschiedene heilsgeschichtliche Taten vollbringt. So kann u. a.

auch das Bild von einem etwa dreißigjährigen Isaak gezeichnet werden, der

sich freiwillig dem Opfertod ergibt,

nachdem er das Holz, das zu diesem

Opfer benötigt wird, selbst zum Ort

seiner Hinrichtung schleppt. Es ist klar,

daß sich diese Darstellung der „Akeda

in unmittelbarer Nähe zu den christlichen Darstellungen vom Opfertod

Jesu befindet. So konnte auch Hans-Joachim Schoeps von der „Akeda-Theologie“ des Apostels Paulus sprechen. Dagegen hatte aber schon im

19. Jahrhundert Abraham Geiger behauptet, daß eine derartige Auffassung

von der „Akeda“ nicht ursprünglich

jüdisch gewesen sein kann und nur als

jüdische Reaktion auf den christlichen

Gebrauch von Gen 22 verständlich ist. [‚Schlimmstenfalls‘ nicht ohne Zusammenhang mit der Einsicht, dass selbst bis gerade ‚die (wie auch immer zu vesregebde/definierte) Wahrheit‘ geleignet werden kann, bis müsse, um im diesbezüglichen Erpressungsfalle durch Mächtige, Menschenleben zu retten; cgl. bis zur immerhin legendären ‚Begründung‘ der Tora-Übersetzung ins Griechische als LXX Septuaginta pp. – ‚bestenfalls‘ als Anknüpfungspunkt für Akzepranzvorstellungen/Tolleranz von freiwilligen (gar Schukd-)Opfern für/durch andere Menschen, immerhin göttlicherseits, durch Juden; O.G.J.]

Die Frage , ob das Motiv der „Selbstopferung Isaaks“ vom Judentum in das

Christentum übergegangen ist oder

umgekehrt, muß offen bleiben, da, so

alt auch einige jüdische mündliche Traditionen sein mögen, der schriftliche

Niederschlag dieser Wertung erst

Nach dem Abschluß des neutestamentlichen Kanons zu datieren ist. Jedenfalls kann konstatiert werden, daß es

im [sic!] Christentum und in einigen jüdischen Kreisen parallele Ansätze zu

einer [sic! falls nicht sogar zu verschiedenen, denn auch chrisrlicherseits werden Bedenken laut, den Kreuzestod Jeus/Jeschuas (als solcher immerhin wesentliche Kernbehauptung der Apostolischen Schriften) als ‚Opfertod‘ gedeutet,nicht hinreichend umfassend, bis gsr irrig, verstanden zu haben; O.G.J. etwa mit E.B.] „Akeda-Theologie“ gegeben hat.

 

Holocaust und Akeda-Theologie

Aktuell ist das Thema „Akeda“ wieder

Nach dem „ Holocaust“ geworden. Besonders unter christlichen Theologen

ist oft von der „Akeda“ (und ihrer vermeintlichen Parallele in der Passion

Christi) die Rede, wenn die Vernichtung der europäischen Juden theologisch durchdaht wird. Auf jüdischer

Seite steht man oft diesen Gedankengängen mit einer gewissen Reserve gegenüber. Nach Gen 22 fand das

Opfer Isaaks nicht statt, aber die europäischen Juden wurden tatsöchlich ermordet. Selbst wenn man sich der Interpretation anschließt, die in Isaak den

freiwillig zur Selbstopferung bereiten

Menschen sieht, so standen doch die

von den Nazis ermordeten Juden -

ungleich den mittelalterlichen Märtyrern - vor keiner freien Wahl, die eine

Möglichkeit bot, dem Tode zu entrinnen. Aber das Hauptbedenken auf jüdischer Seite besteht darin, daß durch

eine Verlagerung des „Holocaust“ auf

die theologische Ebene das Problem der

menschlichen Verantwortung für das

Verbrechen beiseite geschoben wird.»

 

Zum Dritten/überhaupt, apropos sonstige Fürstlichleiten:  Melchisedek???

 

 

 

[An, respektive unter oder in, Kuppeln von San Marco zu Venedig musifisch (anstatt etwa ‚museal‘) repräsentiert, immerhin gemeint, bis hier auszugsweise (zumal ohne liturgische Ansprüche etwa auf /aus einen/m Wortgottesdienst – welcher Konfessionen bis Kulturen auch immer) textlich serviert]   

 

[In einem wörtlichen Sinne (nach / von Genesis 2:25 בראשית her) eine, durchaus lückenlose Fortsetzung des Textverlaufes des ersten Mosebuches der תורה]

 

 

Da, bis warum oder wie auch immer, diese bildliche respektive textliche ‚Darstellung‘ hier aufzuhören scheint / auf der ‚nächsten‘ site weitergeht, braucht sich ja niemand an eigener (‚Lektüre‘- bis etwa Denk-)Fortsetzung hindern zu lassen. – Dieser Text mag den heiligen G’ttesnamen enthalten, wir bitten um Beachtung.

 

 

 

 

Dogeressa undzofendeEdelhofdamesto(o/)l/pern‘ sie – etwa über (Rand-) Schwelle hinaus, äh  hinein?

Hoppelabei so manchen Gedanken liegt es wohl nicht entscheidend an der kaum bestritten schweren Lesbarkeit von O.G.J.‘s (gleich gar Online-)Texten, diese lieber, besser erst überhaupt nicht ins/unters Heiligtum lassen zu s/wollen (erst recht falls, oder wo, sie bereits resch-waw-chet ר־ו־ח / vorhanden).

Der vergleichsweise neue, gar entscheidend von griechischen und lateinischen Denkformen geprägte/definierte Aus- und Eindruck  Monotheismus wird eher manchen Erwartungen an den, und Vorstellungen von deren Ansichten, gerecht – als etwa all jenen Menschen (deren Figurationen wie etwa ‚Religionen‘),  die damit kategorisiert werden sollen, bis sogar/durchaus wollen.  Doch sogar/auch denkerische Bedeutungen und Reichweiten – namentlich des, vom semitischen א־ח־ד alef-chet-dalet, EINEN, respektive schon der/von (eher schrägstrichartig verbundenen, statt auflösenden) EINHEITskonzeption des und/aber/oder-waw װ(-Hakens) – sind/werden vom/im ‚Monotheismus‘-Begriff (und seinen philosophischen/theologischen Verwandten wie ‚ monolatrisch[e Offenbarung]‘) zu engführend, bis einseitig einiges übersehend, ja unvollständig/verfehlend, repräsentiert/übersetzt.  Na klar, wird sich so etwas/ein Ausdruck, bis דבר /dawar/, wie der / für den neuzeitliche/n ‚Pluralismus‘-Begriff eben so wenig – in der ‚Bibel‘ – finden lassen, wie, diese Bezeichnung des Buches (der Bücher[rollen]) selbst, so auch nicht im Tanach/Text geschrieben steht (‚Bücher‘, ‚Tora‘ etc. hingegen durchaus wiederholt, auch selbstbezüglich). Freilich ermächtigt(sic!) und befähigt der G’tt (Terachs.) Abra(ha)ms (Isaaks und Jakobs), der sich (noch später auch) Mosche und ‚ganz Jisrael‘, paradox genug, zugleich als ‚Befreier (aus/von Herrschaft) und (erwählbarer, anstatt etwa ‚zwangsläufiger) Herrscher‘, vorstellt/erschließt, dazu: ‚(übergaupt) keine (anderen) Götter neben ihm, haben/(be)dienen zu müssen‘. Als ‚Belegstellen‘ wider deren existenzielle Vorfindlichkeit(svorstellungen) eignen sich Exodus/schemot 20:2 und Parallelen ja ohnehin kaum besser, als zu – ihrerseits ebenfalls  zumindest prekären (soweit nicht gefährlichen: ‚Ist Dein/Euer Schwurgott/Wert[e]system stärker als …? -Konfronta- äh Konstellationen) – Machtunterschiedserwartungen, oder (über)himmlischer Rangunterschiede (zumal ‚auf Erden‘ erwarteten/reklamierten). Heftiger (auch als schon לא ‚Befähigungen zu‘ anstelle von ‚gebotenen Zwängen‘) die beiden Schriftstellen in bereschit/der Genesis wo Gott ausdrücklich im uns-Plural (gar eher ‚pluralis dei‘ denn nur ‚pluralis majestatis‘?), wenn auch/zumal verbal singulär handelnd, sowohl / überhaupt Menschen/heit zu machen, als auch (nach noachidischer Erneuerung und Turmbauversuch/en, ausgerechnet/prompt) deren ‚Sprache‘, Denkweise/n und Behavioreme bis ‚Kulturen‘, zu vervielfältigen, Ethnien respektive (über, bis) die Erde zu verteilen, … Zwei Textstellen an denen, zumal hellenistisch denkende, Juden (namentlich einander, inzwischen/nachaüpstolisch seit dem christlichen Mittelalter) intensiv, bis gemeinwesenkonstitutiev, vor schittuf-Gefahren der ‚Vermischung/Verbindung‘, zumal mit Vorstellungen/Lehren warnen, ‚Gott habe dabei Gefährten/Begleiter gehabt, oder sogar (Ruhm teilend) benötigt‘ (der tanachische Text belegt allerdings Anwesenheit von ‚Gottes Windbrausen‘ רוח /ruach/, bis gar explizites Hervorbingen durch die / seitens der Erde, auch erschaffung des ‚Heeres der Himmel‘ [nicht etwa durch dieses]  pp.). Und\Aber wobei, bis wovon dennoch, sowohl das häufige ‚biblische‘ Wortfeld אלוהים /‘elohim/, als auch sogar (der/die/)das (geradezu Bekenntnis-)konstitutive אחד /‘echad/ (oder gar inklusive /‘axad/ - gar eher unidentisch mit יחיד  /jaxid/) in/aus der Selbsterschließungsformulierung Adonais, grammatikalisch Plural – und manche (zumal singuläre Gewissheiten), so manches Mal (nicht etwa allein in/an der ‚Liturgie‘ des Yom Kipur), durchaus entsprechend verstörend – bleiben. – Die Apostolischen Schriften stehen ja nicht allein wegen der vielen Wohnungen (ausgerechnet ‚griechisch‘) in / (immerhin) aus Johannes 14:2 (zumal als menschenseitiger Vielheiten Vielzahlenaspekt deutbar/passend) ohnehin eher unter ‚Pluralitäten‘- äh ‚Beisassen‘-Verdacht.

Zu den, auch tanachischen, weiter vorherrschenden, bereits (indoeuropäisch) logisch konsequenten  Hauptschwierigkeiten derartiger Denkansätze gehört eben: Dass wenn/da mein Gott der allerhöchste und/oder allermächtig(st)e wäre, jener aller anderen, ein und der selbe sein müsste, um nicht – was jetzt eigentlich: ‚stärker oder schwächer‘? – heraus findbar, äh beweispflichtig, zu erscheinen; – was manche Leute, mit dem (inhärenten) Gewalt-Vorwurf meinen mögen, die (dann) aber dem indoeuropäischen Denken/Entdecken und (inflationär vergottenden) Verwenden des/vom/im Singular/s gelten müssten; ohne damit/so die zwischenmenschlichen, bis zwischenethnischen, Gewalttätigkeiten, etwa in Ostasien, befriedigend erklären zu können. (ob)wo(hl/da die(se ‚westlich/abendländische‘) Rechthaberei, dort grammatisch unausdrückbar / denkerisch unfasslich nicht empfunden / verstehend nachvollzogen werden könne.

 

Eher noch heftiger die ‚Wahl‘-Fragen, namentlich als ‚Erwählung‘ durch/von G’tt (bis sogar/gerade welches/wen sich wer zu/als seinem/n Allerhöchsten[-Schwurbezug] erwählt). Zumal was zwischenmenschliche Beziehungsrelationen angeht, erweisen sich Wahlen nämlich stets als auch wechselseitige Akte, was gerade nicht bedeutet, dass diese nicht asymetrisch sein/werden können, und gleich gar nicht, dass es keine Ablehnungsmöglichkeiten einer (oder mancher) Wahl geben würde/dürfe/könne. Gerade der G’tt Abrahams, bis Israels, widerspricht nämlich durchaus auch der (mythologisch gänigen / grundstrukturellen) Erwartung, ‚seine Berufungen/Wahlen überhaupt nicht ablehnen zu können, dies jedenfalls nicht zu dürfen‘, trotz oder gerade wegen all der (zumal negativen) Folgen die dies durchaus haben kann, bis nicht selten vielfach und vielfältig hatte – scheint Gott weder seine Wahl/en zurückgenommen, noch keine anderen Persomen, nis Wege, als (wie auch immer genannte) ernsthaft (zwar loyaler, doch opoositioneller) Freiheits-Vernichtung/en,  gefunden werden zu haben‘. Nicht einmal. Respektive gerade, seine Tora woll(t)en die Menschen / Völker (zumal ‚inhaltlich‘) nicht haben  - bis schließlich auf … (vgl. etwa Midrasch Pesikta Rabbati 21)

 

 Zudem zeichnetdie Tora/‚Bibel‘, gerade Abraham, Protopyp gottgefälligen Vertrauens/Glaubens, auch dadurch ‚aus‘ / so, dass er sich erlaubte mit G’tt zu (ver)handeln (sogar ‚nach-zu-verschlechtern‘ – jedenfalls bei Lot’s Wohnstadt), aber auch – etwa wiederholt/erneuert Pharaonen gegenüber mistrausch (immerhin seiner Schwester und Gattin  Sara’s Identität verschleiernd, bis diese Fürstin für Ägyptens Herrscher verfügbar, und schließlich ihre zofende Edelmagd zuerst, biologisch wahrscheinlich,  zur Mutter und dann Üblstes mit Hagar und Ismael,  machend) – nicht zu erwarten, dass (auch) andere Menschen gottesfürchtig sein könnten, Noachs Bundesvertrag einhalten  würden.   Gerade solch wichtige, verhaltensfaktisch durchaus zwischen/für ‚schwarz(e) oder weiß(e Dame verschieden)‘, über, wieweit und zwischen, ‚richtig, falsch oder diesbezüglich so nicht‘, also Ziel(erreichungs- und -qualitäts)fragen (eben nicht allein solche der Überzeugungen, gleich gar von Sätzen/Sachverhalten) entscheidende, ‚inhaltlich‘ zu nennende Aspekte der Beziehungsrelation/en bleiben jedoch ‚sekundär‘ hinter deren (deswegen ja gleichwohl davon nicht etwa unabhänigen / abzutrennenden / zusammenhanglosen – doch eben manchmal geradezu ‚kontrafaktischen‘, gar auch im Widerspruchssinne  ‚oppositionellen‘) Loyalitätsfragen (der/an/nach durch Weisheit galifizierten Glauben) zurück: Beziehungsrelatonenen (gleich gar zwischen Subjekten) sind/werden nicht mit Verhalten (nicht einmal mit deren gemeinsamen / gar daraus resultierenden) identisch/selbig.

 

Wie bitte – zum, wenn auch unterschiedlichen, doch gleich heftigen, Entsetzen gar aller ‚Töchter Jerusalems‘ – entblößt der Text-תורה nicht allein, dass unser Vater Abraham, zwar seinen zweiten Sohn dafür vorbereitend ‚gebunden hat‘, aber eben nicht opferte (wie bestimmte Bibelüberschriften fälschlich, bis interessiert, titeln): während er seinen erstgeborenen – und zwar zusammen mit dessen Mutter Hagar, der (selbst diesbezüglich) fügsamen Edelmagd Sahras, gar ägyptische Prinzessin,– zum Streben in die Wüste geschickt hatte: So dass diese beiden Menschen  wundersam (durch Tiere) gerettet werden mussten.

Sondern auch die, ja von Aposteln durchaus, gar satisfaktionstheologisch,  geäußerte, Deutung des Todes Jeschuas / Jesu – als Ereignis  bekanntlich die am besten belegte Aussage der apostolischen Schriften überhaupt – zum Opfertod reicht – auch noch als endgültig vollzogene / vollkomme Aufhebung / Erfüllung Beendigung jedes Menschenofers (bestenfalls) zu kurz.

 

 

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