QN Kuppeln von Vierung her??

 Das nord-südlich verlaufende Querschiff, Transept, der Dogenbasilika von San Marco in Venedig trennt undװaber verbindet: Ost und West: Naos/Naus und ‚Allerheiligstes‘; Griechisches im Nordarm, unter Johannes plus Maria, und Venezianisches im Südarm, unter Leonhard etal.; Goldpunktkügelchen Goldpunktkügelchen Goldpunktkügelchen  an/in der ‚Vierung‘ unter himmelfahrtlicher  Hauptkuppel.

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Vierunng der Goldenen Basilika nach Osten mit Chorraum und beien Qurrschiffseiten

[Abb. QS Querschiff Blickrichtung Süden] Sowohl der dogale, südliche, als auch ‚gegenüber‘ der, dann teils wieder verschlossene (ebenfalls südwärtige Porta da mar wurde zur Zeno-Kapelle gemacht), ehrengastliche Zugang, durch den umgebenden Nathex, bis in den Nordarm der venezianischen Staatskirche verbindet direkt hierher, bis zur Ikonostase – vor das Haupt- und die beiden Seitenschiffe, der im 19. Jahrhundert von (1797 mehr oder minder beendeten) venezianischen Formen griechischer Orthodoxie zu römisch-katholischer Basilika für den seither daneben wohnenden Erzbischof, Venedigs Patriarchen  (zwangs)konvertiert‘.

 Einst dogaler ‚Markusthron‘ im Kirchenschatz des ‚westlichen Patriarchen‘, immerhin mit wiederholzen Aussichten auf den ‚Stuhl des Petrus‘ im Vatikan.

 

 Venezia kann, und wollte, nicht zwei Herren dienenkann & (gar) darf schon eher, immerhin  (an und für sich) selbst Dasein.  «Nichts ist hier natürlich(Ma.Ca.)

Molo der Piazetta zum Markusbecken mit eben farbigem ‚Licht‘ und Säulenspitzen beider Staatsheiliger Venedigs, unterm Seeadler

Bedient/e sich dazu beiderlei (Säulen-)Heiliger. Orientierungen und Denkweisen, bis Verhaltensarten: Gar ‚geteilter/beider‘ Loyalitäten des/zum Heiligen Theodosius und vom/des Heiligen Markus – der griechischen und der lateinischen Sprachen, des Kaisers in Byzanz und des fränkischen Kaisers, des Sultans und des Papstes, der griechischen Orthodoxie des Primicerio und des römisch-katholischen Patriarchen, des Wassers und des Landes, byzantinischer Baukünste und der Gotik bis …, des Krieges und des Handels, des Ostens/Orients und des Westens/Okzidents, des Nordens und des Südens pp. – eben amphibischer und geflügelter Eigenschaften.

«Goldenes Evangelium» des Kirchenschatzes von San Marco

Sogar/Gerade die berühmten Apostolischen Bibelstellen – allenfalls bedingt in populärem (#hier Konine-)Griechisch verfasst, eher aus semitischem Denken und Reden dahin übersetzt, bis gnostisch dichotom dualisiert – widersprechen nicht etwa notwendigerweise, sondern eben – Aspekte-reduktionistisch namentlich für ‚gut/richtig‘-Gehaltenes analytisch kontrastmaximierend von ‚böse/falsch‘-genannten Teilen scheinbefreit – auslegungsbedingt, Polaritäten aufhebend erhaltenden, bis Vielfaltenabstände respektierend verbundenen, Loyalitäten-Pluralität/en: Die konfrontativ weder vollständig umfassend beschrieben/verstanden, noch durch (vereindeutigend[er]e) Sprache/n abgetrennt, allenfalls diffamiert, werden können.

 

Ach ja: Wer also sonst noch außer eben (bis in) Venedig – wurde und wird – seit wenigstens doppelt so langer Zeit – mindestens derart beöiebig passend behauptbar, äh  so ersetzbar ähnlich, wie nebenstehend trefgend, …?  ?

«Seit vielen Jahrhunderten betrachten die Menschen die Seestadt Venedig als eine Stadt des Märchens. Märchenhaft erschien der Reichtum, der in ihren Schatzhäusern aufgehäuft war, unvorstellbar ihre Macht, unkontrollierbar ihre Politik. Man warf der Republik Wortbruch und Treulosigkeit vor, und bewunderte ihre Geschmeidigkeit. Man wusste, von der Grausamkeit ihrer Justiz, Schandtaten zu berichten, und lieferte sich ihr aus, um den Karneval zu feiern. Man fürchtete ihre Rache, und baute auf ihre Toleranz. Man war sich niemals darüber klar, was Venedig übel nahm, was es verzieh, was es vergaß, was es behielt. Es war ein Fehen-Wesen, dem gegenüber sich die reale Welt hilflos, und noch nicht ganz erzogen, fühlte. Die Venezianer waren im ganzen Abendland verhasst, wegen ihrer Lügenhaftigkeit, und alle Welt vertraute ihnen Geld an. Überall wurden sie für besitzgierige Räuber gehalten, aber jedermann war sich des Vorteils bewusst, den es bedeutete, mit ihnen ins Geschäft zu kommen.

[…]

Überall und in jeder Epoche, schien Venedig ein Rätsel zu sein: Eine nicht einzuordnende Größe im Spiel der Welt. Etwas womit man nicht rechnen konnte - von dem man aber wusste, dass es selber rechnete. Auf den Stichen, die im 18. Jahrhundert von der Stadt angefertigt wurden thront über ihr der Gott Merkur, der Gott des Handels und der Gott der Diebe. Und Venedig machte nie ein Hehl daraus, dass es das Eine von dem Anderen nur schwer trennen konnte. Die Venezianer richteten ihre Segel stets nach den Winden, und sie wunderten sich nicht wenn die Winde von Afrika, vom Orient, von Spanien und von Deutschland manchmal zu gleicher Zeit auf die Seestadt zustürmten. Sie hatten sich von der terraferma, - vom festen Land, vom wohlgegründeten Boden - unabhängig gemacht. Und sie hielten sich, von Anfang an, nicht mehr für verpflichtet, den Gesetzen der materiellen, der moralischen und der religiösen Schwerkraft zu folgen.» (Re.Ra.)

 

 

 

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